Hier finden Sie den Originalartikel, Hand in Hand.
Warum Zypern mit den Chinesen knuddelt, wofür Linke und Großfinanz gemeinsam kämpfen, und wieso Nazis für den Euro wichtig sind / Der Wochenrückblick mit Hans Heckel
Manchmal verdichten sich große historische Entwicklungen auf einen einzigen kleinen Moment, ein winziges Detail, das alles sagt über das Ganze. Seit Sonntag hat Zypern die EU-Ratspräsidentschaft inne; eine große Ehre, denn für ein halbes Jahr ist der kleine Inselstaat nun sozusagen der Chef im großen Europa.
Der Clou: Zeitgleich mit seiner Thronbesteigung fordert Zypern zwölf Milliarden Euro Hilfen für seine Banken. Das hatten wir noch nie: Als erste Amtshandlung lässt der neue Häuptling den Hut rumgehen. Hier zeigt sich beispielhaft, wie „Macht“ und „Verantwortung“ in Euroland zueinander stehen: Macht haben die einen, die Verantwortung fürs Zahlen tragen hingegen die anderen.
Dabei gehen die Zyprioten vor, als wären sie bei Mario Mafiamonti in Rom zur Schule gegangen. Ganz wie der italienische Ministerpräsident garnieren sie ihren Antrag mit einer handfesten Erpressung: Wenn ihr uns nicht gebt, was wir wollen, holen wir die Chinesen und die Russen auf unser strategisch wichtiges Eiland. Wie findet ihr das? Also: Her mit der Kohle!
Ob Zypern überhaupt die Bedingungen für Hilfe erfüllt, fragt keiner mehr. Eigentlich müssten die dortige Krise und ein möglicher Zusammenbruch der Banken die gesamte Euro-Zone gefährden, also „systemisch“ sein, wie es dann heißt. Nur wenn eine solche Gesamtgefährdung von einem Land ausgeht, darf Europa helfen. Davon kann bei dem Land, das kaum halb so viele Einwohner hat wie Hamburg und eine weitaus kleinere Volkswirtschaft als Bremen, keine Rede sein. Geholfen wird natürlich trotzdem, schon wegen der Russen und der Chinesen. Und weil die Deutschen ja dafür haften.
Schließlich ist das unsere „Verantwortung“. Wir haben nämlich das Denken in engen nationalen Kategorien längst abgestreift und sind Kosmopoliten geworden. Sogar unsere Fußball-„Nationalmannschaft“ ist kosmopolitisch. Die armen Jungs wussten daher gar nicht recht zu deuten, was für ein komisches Lied die bei der EM immer gespielt haben, bevor Partien mit BRD-Beteiligung angepfiffen wurden. Das sei unsere Nationalhymne, wurden sie von einigen Unionspolitikern aufgeklärt, die kein Verständnis dafür aufbringen, dass etliche Kicker nicht mitgesungen haben.
Unsere Politiker sind nämlich Meister im Mitsingen. Die trällern sogar mit, wenn man ihnen noch nicht mal den Text gegeben hat. Bei ihrer ersten Beratung zum „Europäischen Stabilitätsmechanismus“ ESM im März fehlte in den Unterlagen der gesamte Abschnitt über die Mitbestimmungsrechte des Bundestages. Immerhin das demokratische Kernstück des gigantischen Vertragswerks zur „Rettung“ der Länder, die in Euroland die Macht haben auf Kosten derer, die die Verantwortung tragen.
Aber das brachte die Parlamentarier von ein paar peinlichen Ausnahmen abgesehen nicht für eine Sekunde aus dem Takt. Sie waren hingerissen vom ESM.
Ebenso, wie sie einen ganzen Text befürworten, obwohl sie nur den halben kennen, haben die deutschen Parlamentarier auch nichts dagegen, etwas abzu nicken, was schon überholt ist. Der mit großem Getöse beschlossene ESM-Vertrag war am Tag vor dem nunmehrigen Bundestagsbeschluss durch den jüngsten EU-Gipfel schon überholt. Doch was soll’s, wir sind gute Europäer, die sich ihrer Verantwortung stellen, und unterschreiben dafür alles, was man uns vorlegt.
Nun wird gefeiert, was für ein Triumph! Und wer feiert? Jakob Augstein ist begeistert. Der Millionenerbe des großen „Spiegel“-Gründers und eingefleischte Linke klärt uns in seiner „Spiegel“-Kolumne auf, wer die Sieger sind: „Sozialismus und Kapitalismus waren immer internationalistische Ideologien. Beide zielen, aus verschiedenen Gründen, auf die Überwindung des Nationalstaats. Beide haben ein Interesse daran, in Europa einen neuen, supranationalen Raum zu definieren.“ Und deshalb sei es großartig, dass wir nun endlich die große europäische Transferunion bekämen, in der die Deutschen kräftig zahlen müssen.
Den Text sollte man massenhaft unter den „Kapitalismus-Kritikern“ verteilen, die als „Occupy“-Bewegung vor den Banken herumkampieren: Da drinnen sitzen eure Genossen, deren Geschäft ihr gerade erledigt. Wer gestaunt hat, was Jürgen Trittin beim Klub der Großfinanz namens „Bilderberger“ zu suchen hatte, der schlage nach bei Augstein. Hat alles seine Ordnung.
Linke und internationale Großfinanz haben sich also verbündet. Aber gegen wen? Na, beispielsweise diejenigen, die immer noch meinen, Demokratie, Rechtsstaat und nationale Selbstbestimmung seien wichtiger als der „supranationale Großraum“. Oder diejenigen, die das „Eigentumsrecht“ gegen die „Transferunion“ verteidigen wollen. Solche Leute wollen nämlich verhindern, dass das Geld der Bürger gewissermaßen verflüssigt wird, damit es die einen (die Linken) nach Gutdünken umverteilen und die anderen (Großfinanz) dann über die Schuldenmärkte zusammenraffen können.
Für gefährliche Typen benötigt man ein drastisches Etikett, damit sie jeder sofort erkennen und bekämpfen kann. Welches Etikett glänzt giftiger als „Nazi“? In den 90er Jahren war es schon fast gelungen, die Euro-Kritiker als „D-Mark-Nazis“ zu entlarven. Leider hat es seitdem ein paar Rück schläge gegeben. Aber nun wird wieder durchgeladen: Hubertus Heil von der SPD hat den FDP-Euro-Rebellen Frank Schäffler vor dem versammelten Bundestag des „Nationalismus“ überführt. Er stehe am „rechten Rand“.
Na endlich! Um ungestört tun zu können, was zur Verflüssigung von Geld und Recht der Deutschen noch zu erledigen ist, bedarf es einer zünftigen Kampagne „gegen rechts“. Die Medien blicken dann immer wie auf Knopfdruck in die gewünschte Richtung und vergessen den Rest. Allerdings wird es nicht reichen, aus den zwei Dutzend abtrünnigen Bundestagsabgeordneten Nazis zu machen. Die wirken nicht so richtig bedrohlich. Daneben müssen auch richtige Stiefelnazis her – für die Fotos in der Zeitung.
Allerdings sollte man bei der Fabrikation von Foto-Nazis etwas mehr Sorgfalt walten lassen, als dies offenkundig bisher geschehen ist. Die Politik ist außer sich vor Empörung über die „Pannen“ und die „Schlamperei“, die der Verfassungsschutz beim Nazimachen an den Tag gelegt hat.
Nicht allein, dass die brandheißen Akten, die Aufschluss geben könnten über die staatlich subventionierten Staatsfeinde, viel zu spät vernichtet wurden: kurz nach der Erselbstmordung von Mundlos und Böhnhardt, so dass jeder Gimpel Verdacht schöpft! Nein, die Frage ist doch, warum zu derlei delikaten Operationen überhaupt Akten vorhanden waren. Müssen die denn alles aufschreiben? Die Verfassungsschützer sollten doch aus dem traurigen Schicksal ihrer lieben Kollegen von der Stasi gelernt haben, was aus „Akten“ später alles werden kann!
Immerhin können sich die Schlapphüte auf die Loyalität der Politik verlassen. Vordergründig muss die jetzt natürlich „lückenlose Aufklärung“ und „personelle Konsequenzen“ fordern. Die Wortwahl dabei lässt jedoch erkennen, dass die Politiker wissen, was jetzt „hilfreich“ ist.
Vernichtet wurden die fünf Ordner zur Thüringer NS-Szene nur wenige Stunden, nachdem Verfassungsschutz-Chef Fromm seine Untergebenen aufgefordert hatte, ihre Unterlagen nach Spuren des „Zwickauer Trios“ zu durchforsten. Das haben die dann auch gemacht und die Ordner flugs verschwinden lassen. Wer da von „Panne“ spricht und so absichtliches Handeln ausschließt, dem geht es um etwas anderes als „Aufklärung“. Schließlich wissen auch die Politiker, wie dringend wir die „rechte Gefahr“ benötigen, um im Rahmen einer sich weiter aufheizenden Euro-Kontroverse die Gefährlichkeit nationalistischer Abwege jedermann vor Augen zu führen.
Sonntag, 8. Juli 2012
Hand in Hand
Wie gesagt, eigentlich wollte ich auf diesen Seiten nur übersetzte Artikel veröffentlichen, weil alles andere in ausreichenden Mengen zu finden ist. Doch weil es „Sag niemals nie“ heißt und der PAZ-Wochenrückblick seit langem besser ist als der Newsletter der ‚Achse des Guten‘, sage ich einfach „Abonnieren Sie jetzt sofort die ‚Preußische Allgemeine‘“.
Samstag, 7. Juli 2012
ObamaCare: Angst vor Aufblähung der Regierung
Jim Angle über 13.000 Seiten Vorschriften.
Nach der Bestätigung von Präsident Obamas neuem Gesundheitssystem-Gesetz durch den Obersten Gerichtshof wenden sich die Bundes- und Landesbehörden nun der Umsetzung des Gesetzes zu -- ein langwieriges und gewaltiges Unterfangen, das sich noch in einem frühen Stadium befindet aber bereits Geld kostet und die Regierung aufbläht.
Dem „Ministerium für Gesundheitspflege und Soziale Dienste“ („Health and Human Services Department“) „wurde eine Milliarde Dollar für die Umsetzung gegeben“, sagte Denny Rehberg, der Republikanische Abgeordnete von Montana. „Das Geld ist bereits für zusätzliche Bürokraten und IT-Programme ausgegeben, für die Computerisierung zur Umsetzung.“
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Read on: Efforts to implement law raise concerns of massive government expansion
Sozialist oder Faschist?
Thomas Sowell klärt auf.
Hier finden Sie den Originalartikel, Socialist or Fascist?
Es stört mich ein wenig, wenn Konservative Barack Obama als „Sozialist“ bezeichnen. Er ist sicherlich ein Feind des freien Marktes und will, daß Politiker und Bürokraten die grundlegenden Entscheidungen über die Wirtschaft treffen. Das bedeutet aber nicht, daß er den Staat als Eigentümer an den Produktionsmitteln will, was schon seit langem eine Standarddefinition des Sozialismus ist.
Was Präsident Obama vorhat, ist heimtückischer: die staatliche Kontrolle über die Wirtschaft, wobei das Eigentum in privaten Händen bleibt. Auf diese Weise behalten die Politiker das Sagen, können aber, wenn ihre aufklärerischen Ideen zur Katastrophe führen, stets denen die Schuld geben, die Unternehmen in der Privatwirtschaft besitzen.
Politisch ist es „Kopf, ich gewinne“ wenn alles gut läuft und „Zahl, du verlierst“ wenn etwas schief geht. Dies ist aus Obamas Sicht bei weitem vorzuziehen, da es ihm für seine gesamte verfehlte Politik eine Vielzahl von Sündenböcken gibt, ohne daß die ganze Zeit Präsident Bush als Sündenbock herhalten muß.
Die Regierung als Eigentümer an den Produktionsmitteln bedeutet, daß den Politikern auch die Folgen ihrer Politik „gehören“ und sie sich der Verantwortung stellen müssen, wenn diese Folgen katastrophal sind -- etwas, das Barack Obama meidet wie die Pest.
Die Obama-Administration kann Versicherungen beliebig zwingen, die Kinder ihrer Kunden zu versichern, bis sie 26 Jahre alt sind. Offensichtlich schafft dies für Präsident Obama positive Werbung. Aber wenn diese und andere staatlichen Erlasse zu einem Anstieg der Versicherungsprämien führen, dann ist das etwas, für das die „Gier“ der Versicherungsgesellschaften verantwortlich gemacht werden kann.
Das gleiche Prinzip gilt für viele andere Unternehmen in Privatbesitz. Es ist ein sehr erfolgreicher politischer Trick, der an alle möglichen Situationen angepaßt werden kann.
Einer der Gründe, warum sowohl die Pro-Obama- und die Anti-Obama-Beobachter zögern, ihn als faschistisch zu sehen, ist, daß beide die herrschende Annahme akzeptieren, daß der Faschismus politisch rechts steht, während es offensichtlich ist, daß Obama ein liberaler Linker ist.
In den 1920er Jahren jedoch, als der Faschismus eine neue politische Entwicklung war, wurde er gemeinhin -- und richtig -- als politisch links betrachtet.
Jonah Goldbergs großartiges Buch „Liberaler Faschismus“ („Liberal Fascism“) zitiert überwältigende Beweise, daß die Faschisten in den 1920er Jahren konsequent die Ziele der Linken verfolgten und von ihnen als einem der ihren umarmt wurden. Sowohl die europäischen als auch die amerikanischen Linken verehrten Mussolini in den 1920er Jahren. Selbst Hitler, der in den 1920er Jahren faschistische Ideen annahm, wurde von einigen als ein Mann der Linken gesehen, darunter W. E. B. Du Bois.
In den 1930er Jahren, als häßliche interne und internationale Aktionen von Hitler und Mussolini die Welt abstießen, distanzierte sich die Linke dann vom Faschismus und seinem Nazi-Ableger -- und übertrug diese totalitären Diktaturen verbal auf die rechte Seite und kleidete ihre Gegner mit diesen Parias.
Was Sozialismus, Faschismus und andere linke Ideologien gemeinsam haben, ist die Annahme, daß einige sehr kluge Leute -- wie sie selbst -- die Entscheidungen dem niedrigeren Volk aus den Händen nehmen und dann durch ein Gebot der Regierung aufzwingen müssen.
Das linke Leitbild ist nicht nur ein globales Leitbild, sondern auch ein Leitbild von ihnen selbst als überlegenen Wesen, die überlegene Ziele verfolgen. In den Vereinigten Staaten steht dieses Leitbild jedoch im Widerspruch zu einer Verfassung, die mit den Worten beginnt: „Wir, das Volk ...“
Das ist der Grund, warum liberale Linke seit mehr als einem Jahrhundert versuchen, die Regierungseinschränkungen der Verfassung zu lockern oder durch neue Interpretationen von Richtern, basierend auf Vorstellungen von „einer lebendigen Verfassung“, aufzuheben, wodurch die Entscheidungen aus unseren Händen genommen werden, damit „Wir, das Volk“ keine Entscheidungen mehr treffen müssen, und diese Entscheidungen an unsere Besten übertragen werden.
Die Selbstschmeichelei der Linken verhilft dem Ego der wahren Gläubigen außerdem zu einer riesigen Beteiligung an diesem liberalen linken Leitbild, was bedeutet, daß reine Fakten wahrscheinlich nicht dazu führen werden, es zu überdenken, unabhängig davon, wie schwer die Beweise gegen das Leitbild der Linken wiegen, und unabhängig von seinen katastrophalen Folgen.
Nur wenn wir uns bewußt werden, was alles auf dem Spiel steht, können wir uns vor dem Chaos der Besseren retten, ganz gleich, ob sie Sozialisten oder Faschisten genannt werden. Solange wir ihnen ihre berauschende Rhetorik abkaufen, verkaufen wir unsere Freiheit.
Freitag, 6. Juli 2012
Was geschah mit „Occupy Wall Street“?
Daniel Greenfield über das Ende von OWS.
Hier finden Sie den Originalartikel, Whatever Happened to Occupy Wall Street?
Gestern machte ich einen Spaziergang hinunter zum ältesten Teil von New York City, dort, wo die Holländer landeten und in der Nähe des heutigen Standorts der Staten Island Fähre ihre Flagge hissten, wo George Washington in Fraunces Tavern, jetzt voller „Wall Street“-Typen, seinen Offizieren eine Runde ausgab -- und wo ein Haufen stinkender Hippies, aufgehetzt von einem antisemitischen kanadischen Magazin, beschloß, einen Park zu besetzen, um auf ihr Bedürfnis nach Aufmerksamkeit aufmerksam zu machen.
Zuccotti Park hat wieder seine ursprüngliche Funktion als Ort, wo Sekretärinnen, Bauarbeiter und Polizisten außer Dienst Schnellrestaurants oder verseuchte Imbißwagen der Halal-Mafia aufsuchen, um schnell ihr Mittagessen zu kaufen. Die wenigen Pflanzen bewegen sich in einer Brise, die durch die engen Gassen des Finanzviertels weht, das einige der ältesten und engsten Straßen in der Stadt hat. Ein OWS-Informationsschalter ist das einzige Zeichen von Occupy und verunglimpft mit Pappschildern das NYPD und informiert sarkastisch indische und russische Touristen, die Schnappschüsse von dem im Bau befindlichen Freedom Tower machen: „Denken Sie, diese ‚Menschen‘ sind die ‚Helden‘ von ‚911‘? -- Richtig.“
„Occupy Wall Street“ zog einen Block nach Osten. Es verwandelte sich in „Occupy Trinity Church“. Die Medien, die als das inoffizielle PR-Korps für OWS dienten, sind nicht allzu begeistert, zu berichten, daß eine von ihnen bejubelte Bewegung damit beschäftigt ist, von einer historischen Episkopalkirche aus dem Jahr 1697 Land an sich zu reissen, in deren Friedhof mehrere Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung und mehrere Delegierte des Kontinentalkongresses liegen, von Generälen des Revolutionskrieges und einem Kerl namens Alexander Hamilton ganz zu schweigen.
Die Dreifaltigkeitskirche (Trinity Church) war ebenfalls ein begeisterter Anhänger von „Occupy Wall Street“ und half mit Badezimmern und privaten Konferenzräumen, doch die Herausgabe vom Duarte-Platz (Duarte Square) war zu viel. Nachdem sie vom Zuccotti-Park vertrieben wurden, dachten die OWS-Wutbürger, sie könnten die Dreifaltigkeitskirche terrorisieren, ihnen aufgrund der „Tatsache ihrer Besetzung“ das Land zu geben. Stattdessen wurde der Duarte-Platz, benannt nach Juan Pablo Duarte, einem der Gründer der Dominikanischen Republik, zum OWS-Waterloo.
Trotz mehrerer Versuche, den Duarte-Platz zu besetzen, blieb die Dreifaltigkeitskirche standhaft. Nach einem halben Jahr sind die Auswirkungen von „Occupy Trinity Church“ geringer als die von „Occupy Wall Street“.
Als ich vorbeiging bestand der traurige Rest von „Occupy Trinity“ aus drei Personen, eine von ihnen saß mit einem Plastikeimer der „OWS Wäscheservice Stiftung“ da und eine weitere mit einem Schlafsack, auf dem „Occupied“ stand. Ein Pappschild verkündete, daß die Dreifaltigkeitskirche den Duarte-Platz von den Indianern gestohlen hätte und ihn OWS als Vertreter der indigenen Völker zurück geben sollte.
Ein Schild beschuldigte die Dreifaltigkeitskirche, gierig auf 200 Millionen Dollar zu sitzen, während sie den Obdachlosen von Occupy einen mickrigen Streifen Land für ihren Campingplatz verweigert. Auf ihren Internetseiten hat OWS die Dreifaltigkeitskirche beschuldigt, zu den „1 Prozent“ zu gehören und Verschwörungstheorien über die Sakristei gesponnen, die angeblich mehr als 10 Milliarden Dollar in Immobilien besitzen soll.
Doch die 1-Prozentler der Dreifaltigkeitskirche haben niemandem, dem sie die Schuld geben können, außer sich selbst. Beim „May Day Teach-In“ sagte Pfarrer Dr. James Forbes: „Die Occupy-Bewegung ist ein Licht von oben durch die Menschen von unten.“
Dreifaltigkeits-Pfarrer und Seelsorger Mark Bozzuti-Jones sprach über „Das Evangelium von Occupy Wall Street“ und verwendete Occupy außerdem als Metapher für die Göttlichkeit.
Vor kurzem beendete ich ein Buch, Das Evangelium des Barack Hussein Obama nach Markus. Es ist keine politische Erklärung oder Propaganda, sondern eine Linse, damit wir auf neuen Wegen Gottes „Occupy Humanity“ (how God occupies humanity) sehen, predigte Pfarrer Bozzuti-Jones.
In dem Buch erklärt Barack: „Selig sind die, die in Liebe für die Armen leben ... Selig sind die, die vor ihrer Zeit sterben, weil sie arm sind. Wehe denen, die dafür eintreten, die wirtschaftlichen Probleme [mit Belastungen] auf dem Rücken der Armen zu lösen. Sie treten dafür ein, die Schulden durch Kürzungen der Sozialprogramme auszugleichen und weigern sich, die Reichsten im Lande zu besteuern.“
Wer eine soziale Protestbewegung mit göttlicher Inspiration begründet und Besetzung als himmlische Taktik billigt, wird den Besetzern dann nur schwer erklären können, daß sie das Land nicht haben können, weil es ihnen nicht gehört. Die Dreifaltigkeitskirche war bereit, sich mit OWS zu verbinden, um der Bewegung einen Hauch von spirituellem Aktivismus zu geben. Als Gegenleistung für all die positive Publicity über den Klerus, der sich mit sozialen Fragen auseinandersetzt, erhielten die OWS-Führer Zugang zu den Tagungsräumen und Toiletten. Den Duarte-Platz bekamen sie nicht.
Occupy Wall Street ist über den Verrat zwar nie hinweg gekommen, wahrscheinlicher ist jedoch, daß OWS eine leichtere Beute roch. Bankräuber Willie Sutton sagte einst: „Ich raube Banken aus, weil dort die Kohle ist.“ Die Dreifaltigkeitskirche hat viel Geld und war eher bereit, den Gemeinwesenarbeitern aus dem Zuccotti Park zu schmeicheln, als die Nachbarn im Finanzviertel. Liberale Linke sind Erpressungskünstler, und die Hungerstreiks und Angriffe am Duarte-Platz sollten unter Androhung von negativer Publicity etwas von diesem Geld abzweigen. Falls die Dreifaltigkeitskirche irgendwelches Geld gab, war es jedenfalls nicht im Plastikeimer der „OWS Wäscheservice Stiftung“, die anscheinend gerade mal genug Geld hatte, um ein paar schmutzige OWS-T-Shirts zu waschen.
OWS könnte in die Zukunft schauen. Die Wall Street trocknet langsam aus. Was der 11. September nicht schaffen konnte hat die Obama-Wirtschaft geschafft. Das Evangelium des Barack Hussein Obama lautet massive Arbeitslosigkeit und ein geringes Vertrauen in die Wirtschaft und das Evangelium von Michael Bloomberg lautet mehr Regulierungen und höhere Steuern.
Weiter die Straße hinunter, vorbei an den traurigen Resten von „Occupy Trinity“, öffnet sich der Broadway bis zum Fluß, wo die Holländer einst für eine Weile ihre Flagge hissten, wo die Geschütze von Fort Amsterdam versuchten, die Engländer aufzuhalten und scheiterten, und hinunter zum Bowling Green Park, dem ersten offiziellen Park in der Stadt, der auf das Jahr 1686 zurückgeht, als die rebellischen Kolonisten eine Statue von König George für Munition einschmolzen.
Am Rand des Wassers können Sie Newark sehen, einst ein Kraftwerk von Stadt, jetzt eine lokale Ausgabe von Detroit. Was Newark von New York „trennt“, sind, abgesehen vom Hudson River und ein paar Buchstaben, die Wall Street und eine Handvoll alter Branchen wie Zeitschriftenverlage -- mit einer kurzen Zukunft.
Auf dem Fluß, der in beide Richtungen fließt, schleppt ein schmutziges Schiff eine Ladung Recyclingmüll. In der Ferne streckt die Freiheitsstatue, ein schwaches grünes Strichmännchen, die Hand mit der einst goldenen Flamme. Und ein paar Meilen weiter, oben auf dem Dach eines Künstlerhauses in Greenwich Village, steht eine Statue von Wladimir Lenin. Die Statue wurde nach dem Fall der UdSSR von einem radikalen Professor importiert, der auch einer der Investoren des Gebäudes war. Die Bank hat inzwischen eine Zwangsvollstreckung eingeleitet, aber Wladimir steht immer noch da, eine Hand drohend erhoben, in Richtung Wall Street und Freiheitsstatue.
Universitätspolizei: Studentin fälschte Anti-Homosexuellen-Botschaften
David Owens und Hilda Muñoz über Gender-Kreativität.
Aktion führte zu Uni-Demo mit Rede der angeklagten Studentin
An dem Tag, als Alexandra Pennell an der „Central Connecticut State University“ wegen den an ihre Tür gekritzelten Anti-Homosexuellen-Botschaften eine Anti-Haß-Demo veranstaltete, setzten bei der Polizei Zweifel an ihren Behauptungen ein.
Zweimal wurde die in Pennells Zimmer platzierte Videoüberwachung, die der Polizei bei der Identifizierung der für die hingekritzelten Botschaften verantwortlichen Person helfen sollte, deaktiviert, in einem Fall, kurz bevor unter der Tür von Pennells Schlafsaal eine Botschaft hindurchgeschoben wurde.
Die Polizei sagt, erst nachdem sie in einem Schrank eine zweite Kamera aufstellten -- eine Kamera, von der Pennell nichts wußte -- erfuhren sie die Wahrheit: Pennell hatte die Botschaften selbst geschrieben.
Die 19-Jährige aus Trumbull flog aus der Uni und darf für fünf Jahre keine staatliche Hochschule besuchen. Außerdem wird ihr vorgeworfen, in acht Punkten Beweise gefälscht zu haben, in acht Punkten die Polizei belogen zu haben, in acht Punkten Polizeiberichte falsch ausgefüllt zu haben und in einem Punkt gegenüber der Polizei eine Falschaussage gemacht zu haben.
Sie wurde am 2. Mai verhaftet und aufgrund einer schriftlichen Zusage, vor Gericht zu erscheinen, freigelassen. Sie plädierte auf nicht schuldig und wird voraussichtlich am 26. Juli in New Britain wieder vor Gericht erscheinen.
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Read on: CCSU Police Say Student Faked Anti-Gay Notes
Donnerstag, 5. Juli 2012
Konservative zu Romney: Gib auf oder bekämpfe die ObamaSteuer
Joel B. Pollak über Mitt Romneys ObamaCare-Eiertanz.
(Das im Artikel erwähnte „Etch-A-Sketch“ ist ein altes Zeichenspielzeug mit einer „Glasplatte“, von der die Zeichnungen durch Schütteln „weggewischt“ wurden.)
(Das im Artikel erwähnte „Etch-A-Sketch“ ist ein altes Zeichenspielzeug mit einer „Glasplatte“, von der die Zeichnungen durch Schütteln „weggewischt“ wurden.)
Hier finden Sie den Originalartikel, Conservatives to Mitt: Quit Now If You Won't Fight Obamatax!
Die Obama-Wahlkampagne hat heute Morgen auf MSNBC eine Äußerung des Romney-Beraters Eric „Etch-A-Sketch“ Fehrnstrom aufgegriffen, die besagt, daß das individuelle Mandat in Obamacare -- und Romneycare -- keine Steuer ist. Fehrnstrom wich vor Chuck Todd von der Parteilinie ab und entfachte wegen Romneys Willen und Fähigkeit zu kämpfen, aufs neue den Zweifel der Konservativen. Die Konservativen, die wegen der „ObamaSteuer“ gerade zu einer Opposition verschmolzen, mahnten: Mitt, fang an zu kämpfen oder gib auf und laß es jemand anderes tun.
Fehrnstroms Standpunkt -- bei der Verteidigung von Romneycare -- war, daß das Oberste Gericht Unrecht hatte, Obamacare unter der Macht, Steuern zu erheben, aufrecht zu erhalten. Das individuelle Mandat sollte nie eine Steuer sein, der Kongreß bezeichnete es nie als Steuer und es war auch nicht in Massachusetts eine Steuer. Doch jetzt, da es Obamas Anwälte vor Gericht als Steuer bezeichneten und der Oberste Richter John Roberts es als Steuer bezeichnete, ist Obamacare unbestreitbar eine gewaltige Steuer für den Mittelstand. Obama log. So einfach ist das. Und sparen wir uns die Diskussion über den nicht vorhandenen Unterschied zwischen „Steuern“ und der „Macht, Steuern zu erheben“.
Die Republikaner-Vorwahlen sind vorbei, und dieser Fehler wird von Fehrnstrom nicht einfach nur abgeschüttelt werden können. Er wird von der Obama-Wahlkampagne bereits genutzt, um sich von dem Steuer-Argument zu retten, und um Romney als Lügner zu bezeichnen -- wobei die Bezeichnung Obama zusteht, der 2008 gegen das individuelle Mandat von Hillary Clintons Wahlkampf machte. Vielleicht ist das der Grund, warum Rupert Murdoch gestern twitterte, daß es schwer wird, wenn Romney nicht „alte Freunde aus dem Team fallen läßt und echte Profis einstellt“.
Die „Tea Party“ ist bereit, sich wegen der Entscheidung zu Obamacare auf Romneys Seite zu stellen und seine Vergangenheit zu vergessen, um Obamacare aufheben und Obama stürzen zu können. Sollte Romney aber nicht für die konservativen Prinzipien kämpfen, dann wird sich die „Tea Party“ woanders umsehen -- und zwar schnell. Niemand will noch einmal die Frustration vom Oktober 2008 erleben. Niemand will einen weiteren Konservativen erleben, der vor Obama kapituliert.
Dies ist nicht das Etch-A-Sketch-Spielzeug, Mitt. Streng dich an oder bleib zu Hause.
Google-Erfahrungsberichte: Frau wird für Fünf-Sterne-Kritiken bezahlt
Amanda Kost über die Werbebranchen-Geschäftsidee „Online Reputation Management“.
(Ich hätte wirklich niemals zu denken gewagt, daß man dem Internet nicht trauen kann.)
(Ich hätte wirklich niemals zu denken gewagt, daß man dem Internet nicht trauen kann.)
Frau gibt zu, Google-Konten anzulegen und negative Bewertungen zu filtern
Suchen Sie mit Google eine Firma und Sie finden unter den ersten Ergebnissen wahrscheinlich einen Eintrag auf „Google Places“ mit Kundenbewertungen der Firma von einem bis zu fünf Sternen.
Kette von Erfahrungsberichten
7NEWS entdeckte eine ganze Reihe positiver Erfahrungsberichte von Autopflege bis zu Haarpflege.
Wir fanden mehr als 50 Google-Benutzerkonten, die nur Erfahrungsberichte über die gleichen Firmen veröffentlichten.
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Read on: Woman Paid To Post Five-Star Google Feedback.
Überall Geisterstädte
Chelsea Schilling über erfolgreiche Stadtplanung und nachhaltige Wachstumskonzepte.
Hier finden Sie den Originalartikel, More eerie 'ghost cities' popping up.
Es folgen alle Artikel der deutschsprachigen freien Presse, die über Afrikas chinesische Geisterstadt berichten:
Schockierende Fotos zeigen menschenleere Städte
Warum baut China riesige „Geisterstädte“, die völlig menschenleer sind?
Die BBC berichtet, daß in Afrika, in den Außenbezirken von Angolas Hauptstadt Luanda, eine von China gebaute Riesenstadt gesichtet wurde.
Die Stadt, Nova Cidade de Kilamba, wurde laut dem Bericht entworfen, um bis zu eine halbe Million Menschen zu fassen und verfügt über 750 achtstöckige Wohngebäude, 12 Schulen und mehr als 100 Einzelhandels-Einheiten.
Die Staatskonzerne „China International Trust“ and „Investment Corporation“ brauchten weniger als drei Jahre, um die Stadt zu errichten. Sie kostete 3,5 Milliarden US-Dollar und umfaßt 12.355 Hektar.
BBCs ehemalige Angola-Korrespondentin Louise Redvers berichtet, daß sie entdeckte, daß die Gebäude leer stehen.
Die leeren Städte gibt es nicht nur in Afrika.
WND und Jerome Corsis RED ALERT berichteten bereits im vergangenen Jahr, daß Bilder von China auf „Google Earth“ riesige städtische Komplexe mit Bürotürmen, Regierungsgebäuden, Apartment-Anlagen, Hochhäusern und Wohnungen zeigen, die alle durch Netzwerke leerer Straßen verbunden sind -- wobei einige der Städte in den unwirtlichsten Gegenden von China liegen.
Bilder dieser Geisterstädte zeigen, daß niemand in ihnen lebt -- nachdem für Planung und Bau unzählige Milliarden von Dollar ausgegeben wurden.
Die Blöcke aus leeren Ein- und Mehrfamilienhäusern, glamourösen öffentlichen Gebäuden, herrlichen Parks und Sportanlagen, selbst Kunstmuseen, stehen völlig leer.
„Die Fotos sehen aus wie riesige Kulissen für apokalyptische Filme, in denen ein Neutronenkrieg oder eine Naturkatastrophe die Menschen eliminiert hat, während die Wolkenkratzer, Sportstadien, Parks und Straßen vollkommen intakt bleiben“, schreibt Corsi. „Einer von Chinas Geisterstädten befindet sich sogar mitten in einer Wüste in der Inneren Mongolei.“
BUSINESS INSIDER zeigte von diesen chinesischen Geisterstädten eine Reihe von Fotos. Auf einem waren keine Autos zu sehen, außer etwa 100, die auf weitgehend verödeten Flächen um ein Regierungsgebäude geparkt waren, und ein anderes zeigte einen schönen Feuchtgebiet-Nationalpark (wetland park) mit Menschen, die mit Photoshop hinzugefügt wurden.
Zu der Zeit hatte China einen geschätzten Bestand von 64 Millionen freien Wohnungen und baute auf „weiten Teilen freien Landes“ pro Jahr bis zu 20 neue Geisterstädte.
BUSINESS INSIDER spekulierte, daß die Chinesen ihr Geld irgendwo unterbringen müssen, so daß sich die Entwickler zum Bau von Reichtums-Speichern entschieden, selbst wenn die Chinesen, die diese Städte bauen, nicht die Absicht haben, darin zu leben und es keine Aussicht gibt, dafür Mieter zu finden.
ScallyWagAndVagabond.com zitiert Patrick Chovanec, einen Handelslehrer (business teacher) an der Universität Tsinghua in Peking, der erklärte: „Wer will schon der Bürgermeister sein, der meldet, daß er in diesem Jahr kein BIP-Wachstum von 8 Prozent erreicht? Niemand will so etwas vorlegen. Das System hat also die Anreize, zu bauen. Und wenn das der einfachste Weg ist, um Wachstum zu erzielen, dann wird gabaut.“
Hier sind einige Fotos von der chinesischen Geisterstadt in Afrika, Nova Cidade de Kilamba, die auf Facebook veröffentlicht wurden:
Hier finden Sie den Originalartikel, More eerie 'ghost cities' popping up.
Es folgen alle Artikel der deutschsprachigen freien Presse, die über Afrikas chinesische Geisterstadt berichten:
Eine afrikanische Geisterstadt made in ChinaDas wars auch schon. Nur die BASLER ZEITUNG.
Eine Million Häuser will Angolas Präsident bauen, um die Wohnungsnot zu bekämpfen. Mit chinesischer Hilfe hat er zwar eine ganze Siedlung aus dem Boden gestampft – nur kann sich niemand leisten, dort zu wohnen.
750 achtstöckige, brandneue Apartmentgebäude, ein Dutzend Schulen und mehr als 100 Ladenlokale: Nova cidade de Kilamba ist ein Stadtteil, der aus dem Boden gestampft wurde, um einst eine halbe Million Menschen zu beherbergen. Er liegt rund 30 Kilometer von Luanda, der Hauptstadt Angolas, entfernt. 3,5 Milliarden Dollar hat das Projekt gekostet, geplant wurde es von der staatlichen chinesischen Firma International Trust and Investment Corporation (Citic).
Für die angolanische Regierung ist Kilamba ein Prestigeprojekt: José Eduardo dos Santos, der Präsident Angolas, hatte bei seiner Wahl 2008 mit dem Versprechen für sich geworben, eine Million Häuser in vier Jahren zu bauen, um der Bevölkerung den dringend nötigen zusätzlichen Wohnraum zu gewähren. Die Werbevideos zeigen laut einem Bericht von BBC News denn auch glückliche Familien mit Kindern, die das Leben weit weg vom Lärm und Staub der Hauptstadt geniessen. Der Haken daran: Die Protagonisten sind allesamt Schauspieler, denn ein Jahr nach der Fertigstellung von Kilamba sind gerade mal 220 der 2800 Apartments verkauft.
Keine Autos, kein Supermarkt
Bewohnt sind von den verkauften Wohnungen laut einer Schätzung von BBC News gerade mal ein Drittel. «Es gibt keine Autos, kaum Menschen auf den Strassen, nur Reihe um Reihe farbiger Gebäudekomplexe mit geschlossenen Jalousien und leeren Balkonen.» Von den Geschäften sei nur eine Handvoll geöffnet, einen Supermarkt gebe es nicht.
Das Problem: Die allermeisten Menschen in Angola können es sich gar nicht leisten, eine Wohnung in diesen neuen Siedlungen zu kaufen. Für die Apartments wird mit Preisen zwischen 120'000 und 200'000 Dollar geworben – während zwei Drittel der Angolaner mit weniger als 2 Dollar pro Tag auskommen müssen. Die Rechnung scheint nicht aufgehen zu können.
Dass hier der Grund für die leer stehenden Gebäude liegt, bestreitet allerdings der Sprecher der Immobilienfirma, welche die Apartments vertreibt, gegenüber BBC News: Das Problem sei nicht der zu hohe Preis. Vielmehr würden die Banken den Menschen zu wenig Kredite gewähren.
Ein Beispiel für die Sozialpolitik Angolas
So oder so stehen die angolanischen Behörden vor einem Problem, sollten die leer stehenden Wohnungen nicht bald verkauft werden. Denn Kilamba wurde zwar mithilfe von Krediten aus China finanziert, für die Angola in Form von Öllieferungen bezahlt. Doch würde die Regierung auf den Apartments und somit einer verschwendeten Investition sitzen bleiben, bekäme sie ein Imageproblem. Im letzten Sommer hatte der Präsident Kilamba noch feierlich eröffnet – als Beispiel für die Art und Weise, wie die Sozialpolitik das Defizit an Wohnhäusern in Angola bekämpfen will.
In Angola befürchtet man nun, bald mit denselben Problemen kämpfen zu müssen, wie sie China, Spanien oder Irland bereits kennen: Dort stehen nach der geplatzten Immobilienblase vielerorts unbewohnte Geisterstädte oder leer stehende Gebäudekomplexe. Gebaut wurden sie während des grossen Baufiebers bis 2008. Für Menschen, die sich den Einzug heute, nach dem Platzen der Immobilienblase, nicht mehr leisten können.
Mittwoch, 4. Juli 2012
Vier Männer angeklagt, Mädchen 500.000 Dollar geboten zu haben, um Mißbrauchsklage aufzugeben
Murray Weiss über die Kinderschänder von Brooklyn.
(Anmerkungen in Klammern)
Was bisher geschah ...
(Anmerkungen in Klammern)
Hier finden Sie den Originalartikel, Four Men Accused of Offering Teen Girl $500,000 to Drop Molestation Charge.
DNAINFO hat erfahren, daß am Donnerstagmorgen vier Männer verhaftet wurden, die einer Teenagerin, die sexuell mißbraucht wurde, angeblich 500.000 Dollar Bestechungsgeld boten, um sie zu bewegen, die Anklage gegen einen beliebten orthodoxen Gemeindeberater, der derzeit in Brooklyn, New York, vor Gericht steht, fallen zu lassen.
Die vier Verdächtigen -- Jakob, Josef und Hertzka Berger und Abraham Rubin -- boten das Schweigegeld angeblich dem Freund des Opfers, der Nechemya Weberman, 53, ein nicht lizenzierter Therapeut, bezichtigte, sie sexuell mißbraucht zu haben. Sie wurden in der Morgendämmerung in das Büro des Staatsanwalts von Brooklyn gebracht.
Das Mädchen behauptete, Weberman hätte sie ab ihrem 12. Lebensjahr, als sie von ihm sozial beraten wurde, drei Jahre lang mißbraucht. Sie ist jetzt 17.
Webermans Verhaftung löste innerhalb der orthodoxen Gemeinde einen kontroversen Streit aus, wobei die Seiten Partei ergriffen und eine Gruppe für die Verteidigung des Angeklagten mehr als 500.000 Dollar sammelte, während andere lautstark protestierten und dies als Versuch empfanden, einen möglichen Kinderschänder anstelle seines Opfers zu schützen.
Als Weberman jüngst in einem vollbesetzten Gerichtssaal erschien, kam es zwischen den beiden Gruppen bei den Protesten beinahe zu Tätlichkeiten. Seine Anhänger bestehen darauf, daß er eines Verbrechens unfähig ist und bezichtigten das Mädchen der Lüge. Ihre Anhänger standen fest hinter ihr und sagten, sie wäre ihm zwei Mal zum Opfer gefallen.
Laut Quellen wandten sich die vier Verdächtigen an den 22-jährigen Freund des Opfers.
„Sie kontaktierten den Freund, weil sie dachten, sie könnten durch ihn an sie herankommen“, sagte eine Quelle.
Die Männer, die mit dem Freund auf Jiddisch sprachen, boten 500.000 Dollar und bestanden darauf, daß es für ihn, seine Freundin, Weberman und die Gemeinschaft als Ganzes besser wäre, wenn sie das Schmiergeld nehmen und der Fall verschwinden würde, hieß es. (Orthodoxe mit dem Rechtsempfinden von liberalen Linken -- wenn das nicht progressiv ist.) Sie schlugen vor, sie könnte sogar nach Israel ziehen und ein neues Leben beginnen.
Die Angeklagten drohten angeblich auch, das Geschäft des Freundes zu ruinieren. Er besitzt ein koscheres Restaurant, und sie warnten ihn, das Schild an seinen Laden abzureißen, wenn seine Freundin bei ihrem Plan nicht mitziehen würde.
Um zu zeigen, daß sie es ernst meinen, rissen sie das Schild an einem Nachmittag angeblich sogar herunter.
Die vier Verdächtigen wurden am frühen Donnerstag in Handschellen aus ihren Häusern abgeführt und um kurz nach 5 Uhr zum Büro des Bezirksstaatsanwalts von Brooklyn in der Jay Street gebracht.
Sie wurden am Donnerstagnachmittag angeklagt, hieß es.
Webermans Anwalt, Michael Farkas, stritt ab, daß sein Mandant mit den vier Männern im Bunde wäre.
„Weberman hatte bei diesen beklagenswerten Handlungen, die, wenn sie nachweislich wahr sein sollten, zu verurteilen sind, weder Vorkenntnisse noch war er daran beteiligt. Wir verurteilen jeden Versuch, den legitimen Ablauf des Gerichts in diesem oder jedem Fall zu untergraben“, gab Farkas in einer Erklärung bekannt. „Weberman hat von Anfang an erklärt, daß niemand irgendeiner Form von Bedrohung ausgesetzt werden sollte.“
Farkas' Vater, George Farkas, der Weberman ebenfalls als Anwalt vertritt, sagte, das „einzige, was schlimmer ist, als des Kindesmißbrauchs beschuldigt zu sein, ist, fälschlicherweise beschuldigt zu sein.
Der einzige Versuch, den Weberman hat, um sich hiervon zu befreien, ist, diese Anklage öffentlich auszustrahlen“, sagte er DNAINFO in New York. „Wir können durch ein Verfahren nur gewinnen.“
Seit 2009 hat das Büro des Bezirksstaatsanwalts von Charles Hynes in der ultra-orthodoxen Gemeinde mehr als 100 Sexualstraftäter verhaftet, nachdem das öffentliche Programm „Stimme der Gerechtigkeit“, oder „Kol Tzedeck“ auf Hebräisch, startete, um die Opfer zu bewegen, mit Beschwerden direkt in sein Büro zu kommen. (Ich habe das seltsame Gefühl, als würden Ultra-Orthodoxe in Sachen Kindesmißbrauch mit liberalen Linken um die Rangliste kämpfen.)
Die Verhaftungen lenken die Aufmerksamkeit wieder auf den weit verbreiteten Verdacht der Einschüchterung von Opfern von Pädophilie und sexuellen Übergriffen innerhalb der ultra-orthodoxen Gemeinde, die ein historisches kulturelles Verbot hat, mit den Behörden zu kooperieren und darauf besteht, daß Opfer ihre Beschwerden nur vordas lokale Schariagerichtden lokalen Rabbi bringen.
In der Vergangenheit wurden Opfer, die zur Polizei gingen, schikaniert, geächtet, aus Synagogen, Schulen und sogar aus ihren Häusern geworfen.
Nachdem Hynes kritisiert wurde, gegen die Einschüchterung der Opfer innerhalb der Gemeinde nicht mehr zu tun, schuf der Bezirksstaatsanwalt mit der für Opfer zuständigen Einheit der New Yorker Polizei kürzlich die Arbeitsgruppe.
In einem aktuellen Interview mit „On The Inside“ sagte Hynes, er hoffe, alle zukünftigen Verhaftungen wegen Nötigung oder Bestechung würden ein starkes Signal an die Gemeinde senden, das ihr traditionelles Gesetz des Schweigens, bekannt als „Messira“, eine hebräische Bezeichnung für „Informant“, brechen könnte.
Murray Weiss ist ein preisgekrönter Journalist, Autor, Kolumnist und Redakteur, und gilt als Experte für Behörden, Strafverfolgung, der Strafjustiz, der organisierten Kriminalität und des Terrorismus.
Was bisher geschah ...
Prozeß gegen Rabbi wegen sexuellem Missbrauch verzögert sich; Jeschiwa ignoriert AuskunftsersuchenHier finden Sie den Originalartikel, Rabbi's sex-abuse trial delayed because yeshiva keeps ignoring requests for information.
Der Prozeßbeginn gegen einen prominenten Rabbiner aus Williamsburg wegen sexuellem Mißbrauch verzögerte sich heute, weil die Jeschiwa die Auskunftsersuchen seiner Verteidigung ignoriert.
Der Fall gegen Nechemya Weberman, einen ultra-orthodoxer Rabbiner, der angeklagt ist, ein 12-jährigen Mädchen über drei Jahre mißbraucht zu haben, wurde auf den 18. Juli verschoben, da ein Richter erwägt, gegen die „Vereinigte Talmud Akademie“ („United Talmudical Academy“) Anklage wegen Mißachtung des Gerichts zu erheben.
„Ich habe versucht, dies zu vermeiden, um der Schule die Möglichkeit zu geben, zu reagieren“, sagte Richterin Ruth Shillingford.
Der 53-jährige angeklagte Kinderschänder steht mit der Jeschiwa in Verbindung, wo sein angebliches schulisches Opfer von ihm religiös betreut werden sollte.
Webermans Anwälte sagten jedoch, daß die Jeschiwa Schreiben und Verfügungen zur Herausgabe von geschäftlichen Unterlagen (subpoenas for records) über den Rabbi, dessen Anhänger im vergangenen Monat Geld für seine Verteidigung sammelten, ignorierte.
„Die einzige Möglichkeit, diese Aufzeichnungen jetzt zu erhalten, ist, der Schule und ihrer Verwaltung wegen diesem Verstoß zu drohen“, sagte George Farkas, ein Verteidiger für den 53-jährigen Rabbi.
Jeshiwa-Vertreter konnten für eine Stellungnahme nicht erreicht werden.
Der Fall ging ans Gericht zurück während Staatsanwalt Charles Hynes in die Kritik geriet, weil er die fast 100 angeklagten Perversen aus dem ultra-orthodoxen Stadtviertel in Brooklyn, denen nun Anklagen wegen Sexualdelikten drohen, öffentlich nicht identifizierte.
Der Staatsanwalt hat behauptet, dies würde die Opfer innnerhalb der ultra-orthodoxen Gemeinde dem Risiko einer Belästigung aussetzen.
Doch Webermans Anklägerin, jetzt 17, gibt nicht klein bei, sagte Joel Engelman, der Anwalt der Opfer.
„Sie ist sehr überzeugt, dagegen vorzugehen“, sagte er. „Aber man macht es ihr alles andere als leicht.“
Farkas beharrte darauf, daß Weberman unschuldig ist.
„Wenn es auf dieser Welt irgendwelche Fairness oder Gerechtigkeit gibt, dann wird dieser Mann freigesprochen“, sagte er.
ObamaCare: Jackie Mason lästert über Richter John Roberts
Jackie Mason über die ObamaSteuer.
(Anmerkungen in Klammern)
Derweil, an irgendeinem anderen Abgrund der gesetzlichen Krankenversicherungen ...
(Anmerkungen in Klammern)
Hier finden Sie den Originalartikel, Jackie Mason unloads on Justice John Roberts.
Komiker sagt, Obamacare klingt nach Groucho Marx, Jackie Gleason, Bob Hope
Der legendäre Komiker Jackie Mason verriß heute in einem Radio-Interview die Logik des Urteils des Obersten Richters John Roberts über Obamacare und sagte, die 2700-seitige Entscheidung wäre so verworren, daß sie Mason selbst für eine Ein-Mann-Show am Broadway geschrieben haben könnte.
Der Komiker verspottete auch das Gesetz zur Gesundheitsreform selbst und scherzte, daß es von Groucho Marx, Jackie Gleason oder Bob Hope stammen könnte.
Mason sprach in der Sendung „Aaron Klein Investigative Radio“ auf New Yorks Radiosender WABC.
Über Roberts' Urteil sagte Mason: „Jeder versucht herauszufinden, wie diese Verdrehungen und diese lächerliche Logik zustande kam. Wo ist er zu diesem Schluß gekommen? Es klingt, als hätte ich seinen Auftritt geschrieben. Es ist so verworren und so lächerlich. Als würde ich mich auf eine Ein-Mann-Show am Broadway vorbereiten.“
Mason scherzte, der „Rest der Leute im Gericht denkt, [Roberts ist] verrückt“.
Mason weiter: „Haben Sie den Streit mit (Richter Anthony) Kennedy gesehen? Es war, als hätte es ein Degenerierter oder ein Verrückter geschrieben. Ich habe nie gesehen, daß ein Richter einen anderen Richter so beschimpft. Er beschrieb ihn als einen Kerl, der in ein Sanatorium gehört.“
Über Roberts scheinbaren politischen Flip-Flop scherzte Mason: „Bevor er auf der anderen Seite war, galt er als der konservativste Konservative, jetzt feiern ihn die liberalen Linken plötzlich -- Gott sei Dank fanden sie den Messias. Und sie wollen ihm alle 10 Minuten eine Party geben. Jetzt gibt es für diesen Mann ganz plötzlich den größten Feiertag. Sie wollen ihm ein Auto kaufen, ein Haus. Sie wollen jeden Donnerstag ein Mädchen zu ihm nach Hause schicken. Sie wollen alles tun, was er für den Rest seines Lebens will.“
Mason ist mit Obamacare nicht einverstanden und erklärte: „Ich denke, dieses ganze Gesundheitssystem-Gesetz und wie es sich anhört und wie es durchkam, klingt, als hätte es Groucho Marx geschrieben.“
„Und es klingt, als wäre der Regisseur davon Jackie Gleason oder Bob Hope. Nicht ein Teil davon ergibt irgendeinen Sinn.“
Hier können Sie das vollständige Interview hören.
Derweil, an irgendeinem anderen Abgrund der gesetzlichen Krankenversicherungen ...
Großbritanniens staatliches Gesundheitssystem: Rationierung und Schließung von Krankenhäusern
Patienten des staatlichen Gesundheitssystems sollten damit rechnen, daß normale Operationen in den kommenden Jahre weiterhin rationiert werden und die Schließung von Krankenhäusern „unvermeidlich“ wären, so ein richtungsweisender Think-Tank.
John Appleby, Chefökonom des „King's Fund“, warnte auch, daß sich die Dienstleistungen in einigen Krankenhäusern wegen der Wirtschaftskrise erheblich verschlechtern könnten.
Er sagte, es wäre höchst unwahrscheinlich, daß das Budget des staatlichen Gesundheitssystems in absehbarer Zeit signifikant erhöht werden würde.
...
Read on: Hospital closures inevitable and NHS operation rationing will continue, warns think-tank
Verdacht auf sexuellen Mißbrauch: Untersuchungshaft für Rabbi verlängert
Raanan Ben-Zur über einen Pädo-Rabbi.
(Ja, selbstverständlich bin ich mir der Argumentation von Journalisten, Redakteuren oder Politikern bewußt, die darüber aufklären, daß jeder pädophil sein könnte, also auch ein Journalist, Redakteur oder Politiker.)
Manche Probleme dauern länger ...
(Ja, selbstverständlich bin ich mir der Argumentation von Journalisten, Redakteuren oder Politikern bewußt, die darüber aufklären, daß jeder pädophil sein könnte, also auch ein Journalist, Redakteur oder Politiker.)
Hier finden Sie den Originalartikel, Remand of rabbi suspected of sexual assault extended.
Das Amtsgericht von Kfar Saba verlängerte die Untersuchungshaft für Rabbi Yigal Krispel, ein ehemaliger Rektor einer Haredi-Mädchenschule in Netanya, der verdächtigt wird, seine Schülerinnen sexuell mißbraucht zu haben, um sechs weitere Tage.
Das Gericht entschied, daß es gibt Beweise gibt, die Krispel mit vielen Straftaten in Verbindung bringen und sagte, er sei eine Gefahr für die Gesellschaft. Außerdem wird seitens des Verdächtigen eine Behinderung der Justiz befürchtet.
Manche Probleme dauern länger ...
Verdacht auf sexuellen Mißbrauch: Untersuchungshaft für Rabbi Yigal Krispel zum 3. Mal verlängertHier finden Sie den Originalartikel, Rabbi Yigal Krispel Suspected of Sexual Assault Extended For 3rd Time.
Das Amtsgericht von Kfar Saba verlängerte die Untersuchungshaft für Rabbi Yigal Krispel, ein ehemaliger Rektor einer Haredi-Mädchenschule in Netanya, der verdächtigt wird, seine Schülerinnen sexuell mißbraucht zu haben, um fünf weitere Tage.
Krispel bestritt die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen und bezeichnete sie als einen Versuch, ihn aus seinem Amt als Schulleiter zu entfernen. Dies ist das dritte Mal, daß Krispel in Untersuchungshaft ist.
Dienstag, 3. Juli 2012
Der größte Skandal in der US-Geschichte
Ann Coulter über den „Fast & Furious“-Waffenskandal.
Hier finden Sie den Originalartikel, The Biggest Scandal in U.S. History.
Vergessen Sie das Exekutivprivileg, die Mißachtung des Kongresses, „Fast and Furious“, wie viele Dokumente die Regierung gezeigt hat und wer wann wem was sagte.
Die Obama-Administration hat sich mit ziemlicher Sicherheit am widerlichsten Korruptionsskandal in der Geschichte des Landes beteiligt -- die achte Staffel von „American Idol“ nicht mitgezählt.
Regierungsbeamte händigen mexikanischen Drogenkartellen absichtlich Waffen aus, so daß die Demokraten -- nachdem sich die an mexikanischen Tatorten eingezogenen Waffen als amerikanische Waffen herausstellten -- einen Grund haben würden, gegen Waffenverkäufer in den Vereinigten Staaten vorzugehen.
Die Demokraten werden nie aufhören, zu versuchen, uns die Waffen wegzunehmen. Sie sehen etwas, das tödlicher ist als ein Schießgummi und nässen sich ein.
Doch seitdem ihre Partei infolge des 1994 verabschiedeten „Verbots von Angriffswaffen“ zum ersten Mal seit fast einem halben Jahrhundert aus dem Kongreß geflogen ist, wissen selbst liberale Linke, daß sie ein wirklich gutes Argument brauchen, wenn sie jemals wieder irgendwelche Waffenbeschränkungen verabschieden wollen.
Es ist also merkwürdig, daß die Demokraten alle damit anfingen, die gleiche Lüge über Waffen zu erzählen, als Obama Präsident wurde. Im März 2009 erklärte US-Außenministerin Hillary Clinton auf einer Reise nach Mexiko vor Journalisten über die von mexikanischen Drogenkartellen verwendeten Waffen: „Da wir wissen, daß die überwiegende Mehrheit -- 90 Prozent -- dieser Waffen aus unserem Land kommt, werden wir an erster Stelle versuchen, damit Schluß zu machen, daß sie dort hingelangt.“
Sentimenntal wie sie ist, elaborierte sie auf FOX NEWS in der „Greta Van Susteren Show“: „Die in den Vereinigten Staaten verkauften Waffen, die illegal in Mexiko sind, werden über unsere Grenze geschmuggelt und bewaffnen diese schrecklichen drogenhandelnden Kriminellen, so daß sie diese armen Polizisten entlang der Grenze und anderswo in Mexiko besiegen können.“
Plötzlich war diese 90-Prozent-Statistik überall. Es war wie bei der Statistik über Frauen, die von ihren Ehemännern während eines Fußballspiels geschlagen werden.
Bob Schieffer von CBS fragte Obama in „Face the Nation“: „Es ist mein Verständnis, daß 90 Prozent der Waffen in Mexiko aus den Vereinigten Staaten kommen. Wir scheinen keine sehr gute Arbeit zu leisten, den Waffenfluß abzuschneiden. Benötigen Sie an dieser Front irgendeine Art von gesetzlicher Hilfe? Haben Sie zum Beispiel daran gedacht, vom Kongreß zu verlangen, das Verbot von Angriffswaffen wieder in Kraft zu setzen?“
Bei einer Anhörung vor dem Senat sagte die Demokratische Senatorin für Kalifornien Dianne Feinstein: „Es ist inakzeptabel, daß 90 Prozent der Waffen, die in Mexiko eingesammelt werden und die benutzt wurden, um Richter, Polizeibeamte und Bürgermeister zu erschießen ... aus den Vereinigten Staaten kommen.“
Und dank FOX NEWS -- dem ersten Sender, der es meldete -- fanden wir dann heraus, daß die 90 Prozent kompletter Blödsinn waren. Sie waren eine Erfindung, die von William Hoover vom „Amt für Alkohol, Tabak, Schußwaffen und Sprengstoffe“ („Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives“, BATF) erzählt und dann von den Demokraten und den Medien wie ein Lauffeuer verbreitet wurde.
Die mexikanischen Strafverfolgungsbehörden schicken nur einen Bruchteil der Waffen, die sie von Kriminellen einziehen, zur Rückverfolgung zurück in die USA. Welche Waffen schicken sie zurück? Die Waffen, die US-Seriennummern haben. Es ist, als würde man von einer Bibliothek verlangen, alle ihre Bücher von Mark Twain zu zeigen und dann daraus zu schließen, daß 90 Prozent der Bücher in der Bibliothek von Mark Twain sind.
Sie fangen an, zu verstehen, warum liberale Linke Fox News so sehr hassen.
Obama distanzierte sich von der absurden 90-Prozent-Behauptung. Sein Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates erklärte FOX NEWS, was sie mit „einbezogen“ meinten: „Waffen, die in die Vereinigten Staaten zurückverfolgt werden konnten.“ Mit anderen Worten beriefen sich die Demokraten also auf die erstaunliche Tatsache, daß fast alle Waffen, die in die USA zurückverfolgt werden können ... in die USA zurückverfolgt werden konnten.
Justizminister Eric Holder sagte Reportern, daß, selbst wenn der Prozentsatz ungenau ist, die „überwiegende Mehrheit“ von Waffen, die bei Verbrechen in Mexiko beschlagnahmt werden, aus den Vereinigten Staaten kommen -- er muß es wissen, denn wie sich herausstellt, gelangten sie durch ihn dorthin!
Was er sagte, war absurd. Die meisten der Waffen, die von den Drogenkartellen verwendet werden, sind automatische Waffen, nicht zu vergessen die schultergestützten Raketen, die für die meisten Amerikaner nicht käuflich sind. Sie kommen aus Ländern wie Rußland, China oder Guatemala.
Genau zu der Zeit, als sich die 90 Prozent entwirrten, beschloß die Obama-Administration, Tausende von amerikanischen Waffen direkt an mexikanische Kriminelle auszuhändigen. Abgesehen von der Tatsache, daß es unmöglich und irrational ist, Tausende von Waffen in Mexiko aufzuspüren, waren die Waffen eh nicht mit einer GPS-satelittengestützten Positionsbestimmung ausgestattet. Ein solches Programm ist strafverfolgungstechnisch völlig sinnlos.
Was wir wissen:
(1) Die liberalen Linken dachten, es wäre ein großartiges Argument für Waffenverbote, wenn amerikanische Waffen schließlich in den Händen mexikanischer Krimineller landen;
(2) Sie wollten dies so sehr, daß die Demokraten darüber Lügen verbreiteten;
(3) Als sie beim Lügen erwischt wurden, begann die Obama-Administration, mexikanischen Kriminellen Tausende von Waffen auszuhändigen.
Wir wissen außerdem, daß mit diesen von der US-Regierung gelieferten Waffen Hunderte von Menschen ermordet wurden, darunter mindestens ein Amerikaner, der US-Grenzpolizist Brian Terry.
Aber lassen Sie uns das Positive sehen. Das „Amt für Alkohol, Tabak, Schußwaffen und Sprengstoffe“ sollte ursprünglich Sprengköpfe an den Iran liefern, bis klar wurde, daß die satelittengestützte Positionsbestimmung durch Explosionen deaktiviert werden könnte.
Im Gegensatz zu den Lügen der Demokraten gab es unter George W. Bush kein Programm, um in Mexiko Tausende von Waffen zu verteilen. Die Bush-Administration hatte ein Programm, das etwa 100 Waffen mit einer GPS-satelittengestützten Positionsbestimmung nutzte, um sie zu verfolgen. Diese Operation wurde wegen der mangelnden Kooperationsbereitschaft der mexikanischen Beamten fast so schnell beendet, wie sie begann. Man könnte genauso gut sagen, Holders Programm wurde durch den ersten Polizisten gestartet, der jemals Schmuggelware mit Markierungsfarbstoff versah.
Niemand hat erklärt, was damit erreicht werden sollte, mexikanischen Drogenhändlern 2500 Waffen auszuhändigen, die nicht zurückverfolgt werden können.
Wir wissen aber, was erreicht wurde. Die Lüge der Demokraten wurde rückwirkend wahr -- so daß sie die gleichen Waffenbeschränkungen fordern konnten, die sie beim ersten Versuch ausheckten. Ein Großteil der von mexikanischen Kriminellen eingezogenen Waffen würden amerikanische Waffen sein, weil Eric Holder sie dorthin geschafft hatte.
Leider -- für die Demokraten -- war innerhalb der Regierung jemand so mutig und ließ den Plan durchsickern. Sobald der Kongreß und die Öffentlichkeit Antworten verlangten, blockte Holder. Er sagt nur „huch“ und wirft den Republikanern Rassismus vor.
Montag, 2. Juli 2012
Niederländisches Gericht verbietet Pädophilen-Verein Martijn -- Verstoß gegen die moralischen Werte des Landes
Jan Olsen / AP über das Verbot von Martijn.org
(Liebe Buchstabenexperten und Informationsfachkräfte von der Olsen-Bande AP, über das Thema kann wesentlich besser berichtet werden: siehe unten)
(weitere Anmerkungen in Klammern)
Und hier der Beweis, daß über das Thema weeesentlich, weeesentlich besser berichtet werden kann:
(Liebe Buchstabenexperten und Informationsfachkräfte von
(weitere Anmerkungen in Klammern)
Hier finden Sie den Originalartikel, Dutch court outlaws pedophile association Martijn, says it breaches country’s moral values.
Ein niederländisches Gericht verbot am Mittwoch einen Pädophilen-Verein und erklärte, dessen Förderung sexueller Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern verstößt gegen die im Land allgemein akzeptierten moralischen Werte.
Das Zivilgericht in Assen ordnete an, daß der Verein, genannt Martijn, sofort aufgelöst werden muß.
Das Gericht sagte in einer Erklärung, daß Martijn eine Gefahr für die öffentliche Ordnung ist, weil es „sexuelle Kontakte [zwischen Erwachsenen und Kindern] verherrlicht und sie als etwas präsentiert, das normal und akzeptabel sein sollte“.
Deren Vorsitzender, Marthijn Uittenbogaard, nannte die Entscheidung „einen Angriff auf die Meinungsfreiheit“.
„Wir sind nicht glücklich und überlegen, ob wir Berufung einlegen“, sagte er gegenüber Associated Press in einem Telefoninterview.
Auf ihrer Internetseite erklärt die Organisation, daß sie im Jahr 1982 in den traditionell toleranten Niederlanden als „Plattform zur Diskussion von Pädophilie“ gegründet wurde. Jahrelang weitgehend ignoriert, wurde sie in jüngster Zeit von Gesetzgebern und Staatsanwälten angegriffen, die wollten, daß sie verboten wird. Solche Gruppen sind anderswo in Europa nahezu unbekannt, obwohl viele Länder eine lange Geschichte der Wahrung der Meinungsfreiheit haben. (Willkommen in der verrückten, verrückten, verrückten „Wahrung der Meinungsfreiheit“-Welt von Associated Press.)
Martijns ehemaliger Vorsitzender, Ad van den Berg, wurde letztes Jahr wegen dem Besitz von Kinderpornografie verurteilt und mit drei Jahren Gefängnis bestraft. Van den Berg behauptete, die Bilder und Filme wären für die wissenschaftliche Forschung. (Nein, ich muß jetzt nicht an den investigativen „Ja, ich habe Mist gebaut“-Bundestagsermittler denken.)
Die Gruppe teilte im letzten Monat in einer Erklärung mit, daß das Gericht den Antrag der Staatsanwaltschaft auf ein Verbot nicht anerkennen sollte und erklärte, daß sie nie eine Straftat begangen hätte. (Das Gleiche gilt für Associated Press, wäre ein Verbot deshalb abwegig -- abgesehen davon wurde AP gegründet, um „Nachrichten über den Krieg zwischen USA und Mexiko gemeinsam zu beschaffen“. Da der Krieg inzwischen vorbei ist, könnte die AP-Genossenschaft die 243 Büros in 97 verschiedenen Ländern auflösen und den über 4.000 Mitarbeitern die Freiheit schenken.)
„Es ist naiv, zu glauben, daß Pädophile durch ein Verbot von Martijn verschwinden“ (auch Mörder und Journalisten würden durch ein Verbot nicht verschwinden), sagte die Gruppe, die behauptete, bis zu 60 niederländische Mitglieder zu haben.
Staatsanwälte, die das Verbot wünschten, sagten, daß sie mit der Entscheidung des Gerichts zufrieden waren und fügten hinzu, daß es den Niederlanden hilft, seine internationalen Verpflichtungen zu erfüllen, um Kinder vor Sexualverbrechern zu schützen.
Martijn sorgte auch im Jahr 2007 für Schlagzeilen, als ein Mitglied auf der Internetseite der Gruppe Fotos der damals 3-jährigen Prinzessin Amalia, der Tochter des Erben des niederländischen Throns, veröffentlichte.
Das Königshaus ging vor Gericht und gewann eine einstweilige Verfügung, die Martijn verbot, solche Fotos auf deren Internetseite zu veröffentlichen und Kronprinz Willem-Alexander kritisierte die Gruppe für die Verwendung der Bilder scharf.
„Ich habe keine Worte für diese Art von Kindesmißbrauch“, sagte er zu der Zeit. „Zum Glück habe ich es nicht gesehen, denn wenn ich es hätte, wäre ich wahrscheinlich verrückt geworden und nicht in der Lage gewesen, angemessen zu reagieren.“
Die Mitglieder von Martijn gründeten im Jahr 2006 auch eine politische Partei mit dem Namen „Partei für Nächstenliebe, Freiheit und Vielfalt“ („Partij voor Naastenliefde, Vrijheid en Diversiteit“, PNVD), die an den nationalen Wahlen mit einem Programm zur Senkung der Volljährigkeit auf 12 Jahre und der Legalisierung von Kinderpornografie teilnahm.
Die Partei konnte nicht genügend Unterschriften von Unterstützern sammeln, um nach den niederländischem Wahlregeln einen Kandidaten zu nominieren.
Die Gruppe hätte rund 60.000 Stimmen benötigt, um im 150-köpfigen niederländischen Parlament einen einzigen Sitz zu gewinnen, und Meinungsforscher gingen davon aus, sie würden weniger als 1.000 Stimmen bekommen.
Im Jahr 2004 untersuchte ein dänischer Top-Staatsanwalt, ob eine dänische Gruppe, die Pädophilie offen unterstützte, verboten werden könnte. Die Untersuchung ergab, daß die Organisation DanPedo, die aufgrund der von der Verfassung garantierten Rede- und Versammlungsfreiheit erlaubt war, keine Gesetze gebrochen hatte. (Aufgrund der von der Verfassung garantierten Rede- und Versammlungsfreiheit können Gruppen, die kriminelles Verhalten offen unterstützen, also solange erlaubt werden, wie sie keine Gesetze brechen -- vielen Dank, AP.)
Die Internetseite der Organisation wurde im Jahr 2004 jedoch durch deren Internetprovider abgeschaltet.
Kuno Soerensen vom dänischen Zweig von „Save the Children“ sagte, einige Mitglieder von DanPedo versuchten, neue Internetseiten zu schaffen, doch auch diese wurden später abgeschaltet.
„Jedes Mal, wenn wir eine davon finden, kontaktieren wir die Internetprovider, um ihnen zu sagen, welche Art von Menschen diese Seiten betreiben und in der Regel schalten sie sie sofort ab“, sagte Soerensen.
Soerensen sagte, daß es in Norwegen eine ähnliche Seite gibt.
Und hier der Beweis, daß über das Thema weeesentlich, weeesentlich besser berichtet werden kann:
Pädo-Klub Martijn verbotenAch ja: Hier finden Sie die deutsche Fankurve von Martijn, die scheinbar genauso wenig verboten werden kann, wie die NPD oder Die Linke/PDS/SED/KPD etc.
Die niederländische Pädophilen-Vereinigung “Martijn” ist ab jetzt verboten. Das hat ein Gericht in Assen beschlossen. Grund: Verherrlichung des Kindsmissbrauches. Martijn argumentierte viele Jahre lang, dass Kinder sich gern missbrauchen lassen und deshalb auch missbraucht werden können. Der Verein ist juristisch gesehen aufgelöst.
Puh, das hat schon wie Weile gedauert. Martijn besteht seit 1982, zeitweise 600 und zuletzt wohl 60 Mitglieder. Schon vor 15 Jahren und so, ich interviewte Martijn-Männer, war klar, dass dieser Pädo-Klub inakzeptabel war. Die niederländische Politik und Justiz hat sich unglaublich lange mit dieser Wahrheit gequält. Jetzt müssen sich die Pädos was Neues einfallen lassen. Und wir alle müssen aufpassen.
Update: Berufung nicht möglich. Besser gesagt: auch bei Berufung bleibt es beim Verbot. Martijn-Kriminelle, die weitermachen, können ein Jahr Gefängnis-Strafe bekommen. Gehören zu einer kriminellen Vereinigung.
Die ObamaCare-ObamaSteuer
Die WASHINGTON TIMES über Obamas Dolchstoß.
(Anmerkungen in Klammern)
Derweil, in unserer freien Presse ...
FRANKFURTER RUNDSCHAU: Gericht bestätigt Obamas Gesundheitsreform
FOCUS: Gericht bestätigt Obamas Gesundheitsreform
SÜDDEUTSCHE: Oberstes US-Gericht bestätigt Obamas Gesundheitsreform
NZZ: Supreme Court bestätigt Obamas Gesundheitsreform
BADISCHE ZEITUNG: Oberstes Gericht bestätigt Obamas Gesundheitsreform
BERLINER ZEITUNG: Gericht bestätigt Obamas Gesundheitsreform
STERN: Supreme Court bestätigt Obamas Gesundheitsreform
WELT: Oberster Gerichtshof bestätigt Obamas Gesundheitsreform
SPIEGEL: US-Supreme-Court bestätigt Obamas Gesundheitsreform
AUGSBURGER ALLGEMEINE: US-Gericht bestätigt Obamas Gesundheitsreform
KRONE: Supreme Court bestätigt Obamas Gesundheitsreform
TAGESSPIEGEL: Sieg für Obama: US-Gericht bestätigt Obamas Gesundheitsreform
KURIER: US-Höchstgericht bestätigt Obamacare
Werden wir von Aliens beherrscht?
(Anmerkungen in Klammern)
Hier finden Sie den Originalartikel, EDITORIAL: The Obamacare tax.
Das Zu-weit-gehen des Staates fordert eine Konterrevolutiuon heraus
Der Oberste Gerichtshof bestätigte am Donnerstag, was das Weiße Haus nie hören wollte: Obamacare ist die größte und regressivste Steuer der amerikanischen Geschichte.
Von Anbeginn der Debatte über das Gesundheitssystem im Jahr 2009 lautete der Auftrag für die Demokraten, zu leugnen, daß Präsident Obamas gesetzgeberisches Aushängeschild durch neue Steuern finanziert werden würde. Dies war rein politisches Kalkül, da sie wußten, sie würden einen Preis zahlen müssen, wenn der Multibillionen-Dollar-Koloß ein Steuergesetz wäre. Obama schwor, die Steuern für den Mittelstand nicht zu erhöhen und er wollte zumindest den Anschein wahren, daß er sein Versprechen wahr macht. Er behauptete weiter, daß sein Gesundheitssystem-Gesetz „absolut keine Steuererhöhung“ wäre, obwohl Millionen von Amerikanern gezwungen sein würden, es zu bezahlen, und die Steuerbehörde 16.000 Beamte einstellen müßte, um es durchzusetzen.
Dies führte dazu, daß die liberalen linken Gesetzgeber vor dem peinlichen Problem standen, die verfassungsrechtliche Basis ihrer Macht zur Inkraftsetzung von Obamacare erklären zu müssen, wenn es keine Steuer war. Der Demokratische Abgeordnete für Michigan John Conyers führte dies auf eine nicht vorhandene „Good and Welfare“-Klausel in der Verfassung zurück. Der Demokratische Senator für Vermont Patrick Leahy behauptete fälschlicherweise, es käme aus der gleichen Quelle wie die Macht der Regierung, auf Autobahnen die Geschwindigkeit zu begrenzen. Das „Mandatsprinzip“, das die liberalen Linken mit der Handelsklausel unter Artikel I zu rechtfertigen versuchten, stellte eine bisher nie dagewesene, gefährliche Ausweitung der staatlichen Macht dar. (Die Handelsklausel unter Artikel I, Abschnitt 8.1: Dem Kongreß steht es zu, Steuern, Zölle, Abgaben und Akzisen aufzuerlegen und einzuziehen, um die Schulden der Vereinigten Staaten zu bezahlen und für die Landesverteidigung und allgemeine Wohlfahrt zu sorgen, alle Zölle, Abgaben und Akzisen sollen aber im gesamten Bereich der Vereinigten Staaten gleichförmig sein;)
Als das Gesetz im Sommer 2010 in Frage gestellt wurde, sagte das Justizministerium, es würde Obamacare als „gültige Ausübung“ der „Macht“ des Kongresses verteidigen, „Steuern festzusetzen und einzutreiben“. Diese widersprüchliche Haltung wurde schmerzhaft in mündlichen Verhandlungen vor Gericht deutlich, als Regierungsanwalt (Solicitor General) Donald Verrilli zu erklären versuchte, daß Obama „sagte, es wäre keine Steuererhöhung, weil es als Anreiz verstanden werden sollte, um die Menschen dazu zu bewegen, eine Versicherung zu haben. Ich glaube nicht, daß es fair ist, daraus irgendetwas darüber zu schließen, ob dies eine Ausübung der steuerlichen Macht ist oder nicht.“ (Alles klar?) Vom Obersten Richter John Roberts zu dieser eklatanten Verdrehung von Worten und Logik für rein politische Zwecke befragt, stammelte Verrilli: „Nun, ich -- wissen Sie, ich weiß nicht -- es gibt nichts, was ich dazu weiß -- was das beleuchtet, aber sicher ...“, bevor Richterin Sonia Sotomayor ihn mit einer anderen Frage rettete. Das war der Moment, als der Fall entschieden wurde. (Verrilli imO-TonNull-Ton: „Well, I -- you know, I don’t -- there is nothing that I know of that -- that illuminates that, but certainly …“)
Nach der Entscheidung blieb Obama hartnäckig bei seiner unplausiblen Linie, daß Obamacare kein Steuergesetz wäre. Sein unpopuläres Gesetz wurde politisch auf die schlimmstmögliche Art bestätigt. Die Entscheidung leitete die Frage an den Republikanischen Herausforderer Mitt Romney und heizte die konservative Basis in einer Weise an, die nicht möglich gewesen sein würde, wenn das Gesetz ganz oder teilweise aufgehoben worden wäre. Jetzt ist Obamacare eine äußerst regressive Steuer auf Familien mit mittlerem und geringem Einkommen, eine Steuer auf Arbeitsplätze, eine Steuer auf die Jugend, eine Steuer auf die Gesundheit, eine Steuer auf die Entscheidungsfreiheit. Richter Roberts schrieb in seiner Entscheidung: „Es ist nicht unsere Aufgabe, die Menschen vor den Folgen ihrer politischen Entscheidungen zu schützen.“ Dazu zählen Obama und die Demokraten im Kongreß, die für die Obamacare-Obamasteuer stimmten.
Derweil, in unserer freien Presse ...
FRANKFURTER RUNDSCHAU: Gericht bestätigt Obamas Gesundheitsreform
FOCUS: Gericht bestätigt Obamas Gesundheitsreform
SÜDDEUTSCHE: Oberstes US-Gericht bestätigt Obamas Gesundheitsreform
NZZ: Supreme Court bestätigt Obamas Gesundheitsreform
BADISCHE ZEITUNG: Oberstes Gericht bestätigt Obamas Gesundheitsreform
BERLINER ZEITUNG: Gericht bestätigt Obamas Gesundheitsreform
STERN: Supreme Court bestätigt Obamas Gesundheitsreform
WELT: Oberster Gerichtshof bestätigt Obamas Gesundheitsreform
SPIEGEL: US-Supreme-Court bestätigt Obamas Gesundheitsreform
AUGSBURGER ALLGEMEINE: US-Gericht bestätigt Obamas Gesundheitsreform
KRONE: Supreme Court bestätigt Obamas Gesundheitsreform
TAGESSPIEGEL: Sieg für Obama: US-Gericht bestätigt Obamas Gesundheitsreform
KURIER: US-Höchstgericht bestätigt Obamacare
Werden wir von Aliens beherrscht?
Sonntag, 1. Juli 2012
Schluckbeschwerden
Wie gesagt, eigentlich wollte ich auf diesen Seiten nur übersetzte Artikel veröffentlichen, weil alles andere in ausreichenden Mengen zu finden ist. Doch weil es „Sag niemals nie“ heißt und der PAZ-Wochenrückblick seit langem besser ist als der Newsletter der ‚Achse des Guten‘, sage ich einfach „Abonnieren Sie jetzt sofort die ‚Preußische Allgemeine‘“.
Hier finden Sie den Originalartikel, Schluckbeschwerden.
Warum Heiner Geißler die Siegessäule stört, warum Fußball Krieg sein muss, und was Johannes Ponader total unfrei macht / Der Wochenrückblick mit Hans Heckel
Alte Männer seien gefährlich, weil sie nichts mehr zu verlieren hätten, heißt es. Stimmt das? Also Heiner Geißler ist schon 82 Jahre alt und verliert andauernd irgendwelchen Blödsinn, den wir uns dann alle anhören müssen. Die verbalen Auswürfe des schwarz-marxistischen Greises ergießen sich über die genervten Deutschen alle paar Wochen in den berüchtigten Talkshows. Nun hat er sich über der Siegessäule entleert.
Das Monument in der Mitte Berlins sei „dumm“ und offenbare eine Gedankenlosigkeit, die Heiner Geißler „bemerkenswert“ findet. Die Säule erinnere nämlich an „blutrünstige Szenen“, und das passe nicht mehr in unsere Zeit. Geißlers Schluss, den er hinterher ironisch gemeint haben will: sprengen!
Ganz gemeine Zeitgenossen stellten im Internet daraufhin die Frage, ob Heiner Geißler eigentlich noch „in unsere Zeit passe“, und wenn nicht, was dann mit ihm zu geschehen habe.
Aber solch frivolen Gedanken wollen wir hier gar nicht erst nachgehen. Uns interessiert vielmehr, ob Geißler seine „Ironie“ nicht vielleicht auch ein paar Meter weiter verströmen möchte, am sowjetischen Siegesmal an der Straße des 17. Juni? Aber das ist natürlich eine rein hypothetische Frage, denn das würde er nie machen. Er ist einer jener zivilcouragierten Querdenker, die in ihrem Mut zur Provokation vor keiner Papst-Kritik zurückschrecken, bei Repräsentanten und Symbolen des Islam aber ganz leise und respektvoll werden. Wegen der religiösen Gefühle und so. Kurz: Die nur denen auf die Füße treten, von denen sie nichts wirklich Hässliches befürchten müssen.
Die Russen würden dem Geißler was husten! Aber wen sollte er wegen der Siegessäule fürchten? Den neuen deutschen Patriotismus? Kaum, denn der ist bekanntermaßen auf Fußball beschränkt und harmlos. Oder etwa nicht? Wer weiß: Laut einer Forsa-Umfrage von 2009 sind 83 Prozent der Deutschen ein bisschen oder gar sehr stolz auf ihr Land. Bei den Jugendlichen sind es sogar fast 90 Prozent. Das ist laut Forsa viel mehr als früher. Für einen wie Geißler ist das ein Alarmsignal. Und längst nicht das einzige, denn, so hören wir es dieser Tage wieder düster raunen, Fußball ist nichts Geringeres als Ersatzkrieg. Das macht frösteln: Du liebe Güte! Krieg!
Man könnte es allerdings auch ganz anders betrachten: Freunde, warum sind wir darauf nicht schon vor hundert Jahren gekommen? Statt uns millionenfach gegenseitig hinzumetzeln schicken wir zum nationalen Kräftemessen einfach 22 Männer auf einen Rasen und lassen die das ausfechten. Nicht mit Waffen, sondern mit einem Ball. Und nicht mal von denen muss einer sterben.
Ist es nicht genau das, was wir zivilisatorischen Fortschritt nennen? Sachen, die früher blutig und schrecklich waren, werden „ritualisiert“ und damit in eine angenehme Form gebracht. Schließlich liegt der Ursprung allen Sports in der Wehrertüchtigung. Da ist es doch schlüssig, dass wir unsere Völkerschlachten heute im Stadion nachstellen.
Die martialische Grundierung der scheinbar harmlosen Länderwettkämpfe aber bleibt; das muss sein, sonst machen sie keinen Spaß. Daher pfeifen wir auf die immer gleichen Besserwisser, die uns einreden, das sei doch „nur ein Spiel“. So ein Quatsch, da wird nicht „gespielt“, da geht’s um (fast) alles! Schlimmer noch sind diese Miesepeter, die uns aberziehen wollen, dass wir sagen, „wir“ hätten gewonnen, wenn doch nur unsere Mannschaft siegreich gewesen sei. Natürlich haben „wir“ gewonnen, wenn die deutsche Elf triumphiert. Schließlich sind das die Nationalspieler und wir die Nation. Ende, aus. Und nun Klappe zu, ihr grauen „Weltbürger“! Du auch, Heiner.
In Wahrheit müssen wir denen das gar nicht erklären, die wissen das alles ebenso. Doch genau da liegt der Hase im Pfeffer: Ein Satz wie „Deutschland hat gesiegt“ geht den Geißlern dieses Landes runter wie dem Hund der Hühnerknochen. Sie erleiden Schluckbeschwerden bis an den Rand des Erstickungstodes. Und wenn sie dann noch die jubelnden Massen fahnenschwenkend durch die Straßen ziehen sehen, werden sie schon mal von finsteren Zerstörungsphantasien heimgesucht: weg mit der Siegessäule.
Manche stören sich indes nicht bloß am nationalen Hintergrund von Länderspielen, ihnen schmeckt der ganze Wettkampfgedanke nicht. Ist das nicht die Verherrlichung unserer kalten Wettbewerbsgesellschaft, wo jeder gegen jeden bolzt? Johannes Ponader findet das alles grässlich und möchte in einer Welt wohnen, in der alle in Frieden und Eintracht mit sich und ihren Mitmenschen leben. Vor allem mit sich, weshalb der „politische Geschäftsführer“ der Piratenpartei keine Lust hat, eine Arbeit zu übernehmen, die ihm keinen Spaß macht: „Ich ertrage es nicht, in Arbeitssituationen zu sein, die für mich nicht stimmig sind, aber so ist fast jedes Angestelltenverhältnis“, sagte er dem „Spiegel“.
Der 35-Jährige ist daher gezwungen, von Sozialleistungen zu leben, die man landläufig als „Hartz IV“ bezeichnet. Das Wort mag Ponader aber nicht hören, da der Begriff „Hartz IV“ stigmatisierend sei. Ob er ein schlechtes Gewissen hat, weil sich andere Leute in ihren „nicht stimmigen Angestelltenverhältnissen“ abrackern, um das Geld für seinen Lebensunterhalt zu erarbeiten?
Nicht doch: Der gesellschaftliche Schaden durch Steuerhinterziehung sei viel größer als der durch den Missbrauch von Sozialleistungen, so Ponader. Eine probate Rechtfertigung. So argumentierten schon die echten Piraten: Der Pfeffersack, den wir plündern, der ist in Wirklichkeit ein viel größerer Gauner als wir.
Nun jedoch gibt es Ärger, üble Missgunst grassiert: Für seine Fernsehauftritte bekommt Ponader Honorare, für sein Erscheinen bei Markus Lanz beispielsweise 500 Euro. Hartz IV soll aber nur das Existenzminimum abdecken und keinen Deut mehr. Daher gilt: Wer etwas dazu verdient, muss das angeben und bekommt es angerechnet. Außerdem fordert die Arbeitsagentur, dass der Hartz-IV-Empfänger fleißig nach Arbeit sucht, damit er eines Tages wieder von eigenem Geld leben kann statt von den Früchten der Arbeit anderer.
Für die Arbeitsuche hat Po nader aber leider gar keine Zeit, weil ihn sein ehrenamtliches Engagement für die Partei ganz und gar in Beschlag nimmt. Und das mit den Honoraren findet er auch ungerecht. Gegenüber dem Hamburger Magazin seufzt er, diese ganze Bürokratie mache total unfrei.
Ist er etwa ein Schmarotzer? Dagegen weiß er sich zu wehren, denn Ponader wäre kein Politiker, wenn er seine Art der Lebensfinanzierung nicht als ganz großes Programm verkaufen könnte. Seine wichtigste Forderung für ein glücklicheres Deutschland ist daher das „bedingungslose Grundeinkommen“ für alle.
Wie er das finanzieren will, verrät er nicht. Ebenso im Dunkeln bleibt, was der Pirat zu unternehmen gedenkt, wenn keiner mehr Straßenkehrer, Müllmann oder Klofrau werden will, weil die Menschen diese Berufe irgendwie „nicht stimmig für sich“ finden? Zumal ja das bedingungslose Grundeinkommen vor dem Zwang zu ungeliebter Tätigkeit schützt.
Also machen wir uns nichts vor: Der Mann mit dem Einser-Abitur weiß ganz genau, dass sein Programm nur eine Ausrede ist fürs Leben auf fremde Rechnung. Er will bei anderen abgreifen, ohne dafür ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.
Diese Haltung ist kein Einzelfall, manchmal befällt sie ganze Länder. Am Ende kreist das halbe Volk nur noch um den Gedanken, wie man bei den anderen möglichst viel einsacken kann, ohne dafür etwas leisten zu müssen. Wenn die Geplünderten dann nach Jahren die Frage stellen, wie lange diese bodenlose Nassauerei eigentlich noch weitergehen soll, reagieren die Griechen genauso sauer auf die bösen Deutschen wie Johannes Ponader auf die pingelige Arbeitsagentur.
Die Idioten vom „Arabischen Frühling“
Debbie Schlussel über Josef Joffe.
Termini technici
fellow: Artgenosse, Genosse
Anhang: Josef Joffes Bankrotterklärung.
Termini technici
fellow: Artgenosse, Genosse
Hier finden Sie den Originalartikel, The Morons of the “Arab Spring”
Selbst wer in den letzten zehn Jahren auch nur gelegentlich eine Zeitung gelesen hat oder das Weltgeschehen beobachtete, weiß, daß die muslimische Welt ein wilder Ort ist, der nie zivilisiert sein wird und dessen einzige Version von „Demokratie“ darin besteht, wilde Artgenossen zu wählen. Jeder, der die muslimische Invasion der israelischen Botschaft in Kairo letzte Woche als Weckruf brauchte, kann weiterschlafen. Sie waren einfach nicht aufmerksam . . . nicht aufmerksam, was die „Gazastreifen-Demokratie“ in HAMASastan betrifft . . . nicht aufmerksam, was die iranisch unterstützte „irakische Demokratie“ betrifft . . . nicht aufmerksam, was die Folter-und-Rache-Koranokratie in Libyen betrifft. Ach ja, und dann gab es die Rudelvergewaltigung von Lara Logan durch die „Befreier“, die sie bejubelte, bis sie kamen, um sie zu „befreien“ . . . und die Jungfräulichkeitstests ihrer „demokratischen“ ägyptischen Artgenossen. Das ist der Islam. Das war der Islam schon immer. Er wird sich nicht ändern. Sie brauchen brutale Diktatoren, um unter den Tieren ein wenig Anschein von Stabilität zu bewahren.
Und um dies zu wissen, müssen Sie wie gesagt kein Einstein sein. Sie müssen nur aufmerksam sein. Aber die größten Superhirne der selbsternannten weltpolitischen Superhirne wissen es natürlich besser als wir und unser gesunder Menschenverstand. Und das gilt für Über-Deppen wie Josef Joffe, ein „Genosse“ der „Hoover Institution“, einem so genannten konservativen Think-Tank. Zu Joffes Hoover-Kollegen gehören Fouad Ajami, der größte Bejubler des arabischen Frühlings und ein muslimischer Schiitischen-Phantast der als moderater Daniel Pipes daherstolziert, ein Schwindelriese, der den Islam nicht verdammen will und glaubt, er könne gemäßigt und friedlich sein und der sich für seine mehrere hunderttausend Dollar Jahresgehalt stattdessen hinter dem nicht vorhandenen „Islamismus“ versteckt, ohne die islamische Bedrohung, für die er den Euphemismus Feiglinge gebraucht, anzuerkennen.
Im Wall Street Journal von heute (dem 16. September 2011) hat Joffe einen Gastkommentar mit dem Titel „Die Optimisten lagen beim Arabischen Frühling falsch“. Äh, wirklich? Kein Sch**ß, Sherlock. Das Problem ist, dieser Typ gibt zu, daß er bis zu den muslimischen Ausschreitungen von letzter Woche an der israelischen Botschaft in Kairo dachte, daß die Muslime friedlich wären und eine Demokratie nach westlichem Vorbild haben könnten. Was'n Idiot! Hat er in Kairo während all der Proteste im Februar und März nicht die antisemitischen, mit Hakenkreuzen vollbeladenen, anti-israelischen Schilder bemerkt? Oder die Lara-Logan-Vergewaltigung? Oder die Jungfräulichkeitstests? Oder als was sich „Demokratie“ im Gazastreifen und der sogenannten Westbank herausstellte? Dieser Kerl ist ein Idiot. Und, ey, er ist auch Herausgeber der Wochenzeitung DIE ZEIT und Senior Fellow am Freeman-Spogli Institut. Schauen Sie sich den Teil im heutigen Wall Street Journal an, in dem er sein „Ich bin ein Idiot“-Eingeständnis macht -- und beachten Sie, daß er im Rest seines Artikels Hosni Mubarak die Schuld dafür gibt: der Mann, der nicht an der Macht ist und dessen Absetzung der Grund dafür ist, daß all dies vor sich geht, das und die Tatsache, daß es Muslime sind, mit denen wir es zu tun haben:
Ich war zwar nicht allein, doch die Asche auf meinem Haupt gehört mir ganz allein. Ich dachte wie viele: wenn diese netten Massen der Mittelschicht mit Sprechchören von „Freiheit“ und „Demokratie“ auf Kairos Tahrir-Platz drängen, ohne amerikanische und israelische Flaggen zu verbrennen, dann würde schließlich das Morgengrauen über die arabische Welt hereinbrechen. Was für ein Wunder, dachte ich: Die Hunde des Hasses bellen nicht. Und was für ein wunderbarer Moment der Transzendenz! Befreien Sie die Menschen, und sie werden sich von der Besessenheit des Antiamerikanismus und Antisemitismus befreien, den ihre Herren implantiert hatten, um sie von Elend und Unterdrückung abzulenken.
Es war eine falsche Dämmerung -- und nicht nur wegen der Entlassung des israelischen Botschafters letzte Woche in Kairo. Auf meinem Tisch liegt ein Reuters-Foto vom 13. Mai; die Bildunterschrift lautet: „Die Menschen am Tahrir-Platz verbrennen während einer Demonstration eine israelische Flagge.“ Solche Symbole der „Arabischen Wut“ gab es Ende Januar nicht, als die Proteste ausbrachen.
Äh, ja, es gab sie, Sie Blödmann. Es gab am Tahrir-Platz viele gut sichtbare antisemitische und Anti-Israel-Schilder. Alter, Sie brauchen ein neues Rezept für Ihre Brille. Oder eine Hirnverpflanzung.
Die Dämonen von einst sind wieder da und vermutlich waren sie nie verschwunden. Die Freitags-Demonstration am Tahrir-Platz begann als Standard-Veranstaltung -- nichts als ein weiterer Protest gegen das Militärregime. Aber am Ende marschierten mehrere tausend Menschen -- bewaffnet mit palästinensischen Fahnen, Brecheisen und Hämmern -- direkt zur israelischen Botschaft, um ein bißchen Abrißarbeit zu leisten.
Ey, Josef, schön, daß Sie endlich aufgewacht sind. Aber es reicht nicht, es ist zu spät. Die ranzige Halal-Milch ist verschüttet. Ihr Rumgeheule wird jetzt nicht mehr helfen. Aber, danke.
Die Idioten vom Arabischen Frühling, Joffe und sein Kollege Ajami und andere, kosten die Welt eine Menge, und vor allem einen stabilen Nahen Osten. Danke Jungs, eine Zillion Mal. Und keine Sorge, der Hoover-Gehaltsscheck kommt bestimmt, trotz Ihrem Jubel für den Feind.
Alhamdillullah [Lob sei Allah].
Anhang: Josef Joffes Bankrotterklärung.
Die Optimisten lagen beim Arabischen Frühling falsch
Es gibt einen Grund, warum sich der Haß auf Israel so gut mit der arabischen Öffentlichkeit vertrug.
Ich war zwar nicht allein, doch die Asche auf meinem Haupt gehört mir ganz allein. Ich dachte wie viele: wenn diese netten Massen der Mittelschicht mit Sprechchören von „Freiheit“ und „Demokratie“ auf Kairos Tahrir-Platz drängen, ohne amerikanische und israelische Flaggen zu verbrennen, dann würde schließlich das Morgengrauen über die arabische Welt hereinbrechen. Was für ein Wunder, dachte ich: Die Hunde des Hasses bellen nicht. Und was für ein wunderbarer Moment der Transzendenz! Befreien Sie die Menschen, und sie werden sich von der Besessenheit des Antiamerikanismus und Antisemitismus befreien, den ihre Herren implantiert hatten, um sie von Elend und Unterdrückung abzulenken.
Es war eine falsche Dämmerung -- und nicht nur wegen der Entlassung des israelischen Botschafters letzte Woche in Kairo. Auf meinem Tisch liegt ein Reuters-Foto vom 13. Mai; die Bildunterschrift lautet: „Die Menschen am Tahrir-Platz verbrennen während einer Demonstration eine israelische Flagge.“ Solche Symbole der „Arabischen Wut“ gab es Ende Januar nicht, als die Proteste ausbrachen.
Die Dämonen von einst sind wieder da und vermutlich waren sie nie verschwunden. Die Freitags-Demonstration am Tahrir-Platz begann als Standard-Veranstaltung -- nichts als ein weiterer Protest gegen das Militärregime. Aber am Ende marschierten mehrere tausend Menschen -- bewaffnet mit palästinensischen Fahnen, Brecheisen und Hämmern -- direkt zur israelischen Botschaft, um ein bißchen Abrißarbeit zu leisten.
Dies ist aber noch nicht alles. Israelische Führer versuchten sechs Stunden lang verzweifelt, mit der Junta Kontakt aufzunehmen; Feldmarschall Tantawi, ihr Führer, wollte weder mit dem israelischen Ministerpräsidenten noch mit seinem Verteidigungsminister sprechen. Es dauerte weitere sieben Stunden, bis ägyptische Sicherheitskräfte den letzten Israeli retteten -- und dies vielleicht nur, weil Washington in der Zwischenzeit interveniert hatte.
Die Moral von dieser Geschichte ist einfach. Die Revolution kommt nicht überall hin, und das Leben ist so elend wie immer. Warum nicht also ein kleines Pogrom? Es war nicht die Junta, die diese List erfand, sondern unser guter Freund Hosni Mubarak, der in einem Kairoer Gerichtssaal jetzt um sein Leben kämpft.
Wie bleiben Despoten inmitten von Armut, Hoffnungslosigkeit und Unterdrückung an der Macht? Indem sie den Menschen ein berauschendes Gebräu aus Haß gegen die „Anderen“ verabreichen. Aber warum Israel, ein offiziell von Kairo anerkannter Nachbar, dem 30 Jahre Frieden gewährt wurde? Ein ehernes Gesetz der arabischen Politik erklärt das Paradox: Je besser die Beziehungen von Staat zu Staat, desto schlimmer sind Anti-Amerikanismus und Antisemitismus innerhalb.
Judenhaß? Ist es nicht einfach nur gerechter Antiisraelismus, der durch die Notlage der Palästinenser gespeist wird? Gehen Sie in einen Buchladen in Kairo, Amman oder Riyadh -- alle sind quasi mit Israel verbündet -- und Sie werden stapelweise antisemitische Traktate finden. Es sind zwar arabische Texte, aber zu 100 Prozent aus dem gestrigen Europa importiert -- Ritualmordlegende, Welteroberung und alles. Ebenso die TV-Kost und Zeitungs-Karikaturen, die den Juden als Blutsauger oder Kannibalen darstellen.
Mubarak et al. hatten mit ihren Völkern einen Pakt mit dem Teufel abgemacht: Ich werde mich um die Ungläubigen kümmern, und ihr verschlingt die Phantasien, die euch auf einer Linie halten. Optimistische Vertreter des Arabischen Frühlings wie ich machten den Fehler, die hartnäckige Realität hinter der abgedroschenen Taktik zu ignorieren. Wir hätten fragen sollen: Warum sollten die Despoten diese Dämonen rufen? Weil sie ein integraler Bestandteil der politischen Kultur der Araber und deshalb so leicht zu wecken sind. Der Import des europäischen Antisemitismus begann in den 30er Jahren, lange bevor Israel geboren wurde, geschweige denn seiner Eroberung des Westjordanlandes.
Sich bei der Betrachtung einer Kultur auf den „Essentialismus“ -- tiefe und dauerhafte Eigenschaften -- zu berufen, ist eine heikle Sache. Kulturen ändern sich, sogar tiefgreifend, sehen Sie sich bloß Deutschlands atemberaubenden Sprung vom Nationalsozialismus in die liberale Demokratie an. Der traurige Weg der ägyptischen Revolution, die nach nur wenigen Wochen ihr giftiges Gesicht zeigte, bestätigt jedoch, wie tief dieser Ekel sitzt. Die Akzeptanz des „Anderen“, welcher der Jude ist -- oder sogar ein Kopte --, ist keine Säule der islamischen Kultur. Das Gegenteil -- Abscheu -- ist allerdings ein hervorragender Zement für Gesellschaften mit unzähligen Konflikten: zwischen Sekten, Klassen, Stämmen und Nationalitäten, zwischen Moderne und Tradition, Stadt und Land, fromm und weltlich. Es ist das Schicksal der Juden in Europa gewesen, als Angriffsziel und einigender Faktor zu dienen, und es bleibt ihr Schicksal in Arabien.
Es hilft auch nicht, sich zu entschuldigen, wie die glücklosen Bemühungen der Regierung Netanjahu demonstrierten, als sie versuchte, die Gemüter zu beruhigen, nachdem fünf ägyptische Soldaten versehentlich getötet wurden, als israelische Truppen im vergangenen Monat Militante entlang der Sinai Grenze verfolgten. Der Mob in Kairo sagte: Die Botschaft muß weg, der Frieden muß weg, Israel muß weg.
Gibt es daraus keinen Ausweg? Sicher gibt es einen. Glückliche Länder brauchen keine Barbaren vor den Toren. Die arabische Gesellschaft ist aber nicht glücklich, weshalb ihr Kampf im Inneren den Konflikt nach Außen treibt, nach Europa und, am 11. September 2001, in die Vereinigten Staaten.
Wann wird es enden? Nicht sehr bald. Nehmen Sie das schöne, protestantische Schweden. Im 17. Jahrhundert war es die Geißel Europas und eroberte etwa die Hälfte der Staaten des Heiligen Römischen Reiches. Es beendete die Kämpfe im Jahre 1814 und nahm stattdessen den langsamen Weg in Richtung Entwicklung und Demokratie. Erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde es zu einem so trefflichen Modell der Ruhe. Wenn die Geschichte in diesem Jahrhundert sich doch auch nur etwas schneller bewegen würde.
Josef Joffe ist Herausgeber der Wochenzeitung Die Zeit, ist am Freeman-Spogli Institut als Senior-Genosse bekannt, und wird am Hoover Institut als Genosse geführt.
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