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Mittwoch, 30. Januar 2013

Alle Kinder sind Kinder des Staates

Joseph A. D'Agostino über den Schönen Neuen Bürger.
Children of the State

So etwas wie Kinder anderer Leute gibt es nicht.“ -- Hillary Clinton, 1996

Konservative glauben, daß der Sozialismus weitgehend besiegt ist, oder daß Steuern und Ausgaben seine größte verbleibende Gefahr darstellen. Sie vergessen, daß der Traum liberaler linker Revolutionäre seit Jahrhunderten nicht nur darin besteht, den sozialen Status und den Reichtum gleichzumachen, sondern darin, alle Unterschiede zwischen den Bürgern ihrer idealen Republik zu beseitigen. Seit Marx zielen alle diese Revolutionäre darauf ab, die Familie zu zerstören.

Eine undemokratische Institution

Die Familie ist eine sehr undemokratische Institution. Die Kernfamilie besteht aus einem Mann und einer Frau, eine genau bezeichnete und nicht emanzipierte Zwangsjacke einer sozialen Struktur. Sie verfügt über eine Loyalität zueinander, die größer ist als die gegenüber der Gesellschaft insgesamt und auch eine Hingabe für ihre eigenen Kinder, über die sie Autorität haben -- und jede private Autorität ist ein Rivale für die Autorität der Regierung. Für einen wahren Demokraten verstößt diese Bevorzugung des eigenen Ehepartners und der eigenen Autorität über die eigenen Kinder gegen den Grundsatz der Gleichheit, der verkündet, daß wir alle genau gleich behandeln müssen. Für den modernen demokratischen Etatisten schwächen diese Loyalitäten und Autoritäten seine eigene Macht und hemmen die permanente, anhaltende Konzentration aller Autorität in einer Zentralregierung.

Stephen Baskervilles „In Verwahrung genommen: Der Krieg gegen Väter, Ehe und Familie“ („Taken Into Custody: The War Against Fathers, Marriage, and the Family“) beschreibt detailliert, wie weit es liberalen Linken gelungen ist, die Familie abzuschaffen. Natürlich weiß jeder mit oberflächlichen Kenntnissen über den Zustand der Familie, daß sie weitgehend zerstört wurde, die meisten Kinder verbringen zumindest einen Teil ihrer Kindheit zu Hause ohne einen ihres biologischen Elternteils, die Scheidungsrate liegt bei über 40 Prozent, die Rate unehelicher Geburten wird immer größer, und das verschuldensunabhängige Scheidungsrecht macht die Ehe rechtlich unverbindlicher als einen Smartphone-Vertrag.

Doch was die meisten nicht wissen, selbst wenn sie Familiensachen verfolgen, ist, daß unsere Familiengerichte nahezu allmächtig sind, daß sie Gerichte sind wie Heinrichs VII. nicht an das Gesetz gebundene „Star Chamber“, die die Rechtsstaatlichkeit, traditionelle Rechte und die Verfassung selbst offen ablehnen. Familiengerichte sind Zivilgerichte oder Gerichte der Billigkeit, keine Strafgerichte, so daß die meisten verfassungsmäßigen Schutzmaßnahmen und Verfahren nicht gelten, auch wenn diesen Gerichten enorme Macht gegeben wurde. Sie nehmen Paaren aufgrund der fadenscheinigsten Mißbrauchsvorwürfe von Lehrern oder Nachbarn routinemäßig ohne Gerichtsverfahren die Kinder weg, sie verbieten einem oder beiden Elternteilen nach der Scheidung den Kontakt mit ihren Kindern oder schränken ihn ein, ohne jegliche Anzeichen für Fehlverhalten seitens der Eltern, sie befehlen Eltern die Zahlung von Gebühren für Rechtsanwälte und Psychotherapeuten, die sie nicht bestellt haben, und sie schicken Eltern ohne mündliche Verhandlung ins Gefängnis.

Die Macht der Gerichte

Dieses ausgezeichnete Buch dokumentiert sorgfältig die extreme Kontrolle dieser Gerichte und wie sie von treulosen Müttern -- und zunehmend auch von treulosen Väter -- genutzt werden, um den anderen Elternteil aus der Familie zu werfen und seinen Lohn für sich selbst auszugeben. Dann müssen diese Mütter den Gerichten natürlich in jeder Hinsicht gehorchen, wie ihre Kinder erzogen und gebildet werden, und die Gerichte tun sich keinen Zwang an, staatlich anerkannte Methoden zu verfügen. Baskerville kennt seinen Gegenstand in- und auswendig und liefert im Anhang 974 Punkte zu Dokumentationen und weiterführender Literatur. Er bietet außerdem faszinierende psychosoziale Spekulationen, warum in den letzten Jahrzehnten die Elternschaft und insbesondere die Vaterschaft als Kulmination einer langen Revolte gegen die weitgefaßte soziale Vaterschaft organischer Gesellschaften und traditioneller Monarchien -- und gegen Gott selbst -- unter einen so starken Angriff geraten ist.

Wer glaubt, daß die Vereinigten Staaten trotz der gelegentlichen Mißbrauchsfälle eine gerechte Rechtsordnung hat, wird dies wahrscheinlich ignorieren. Doch wenn die Gerichte die Abtreibung-nach-Bedarf zu einem verfassungsmäßigen Recht erklärt haben, egal was der Gesetzgeber sagt, und wenn die Gerichte die Regierung ermächtigt haben, Land ohne Entschädigung zu konfiszieren, wenn darauf eine vom Aussterben bedrohte Art gefunden wird, ist das dann so unvorstellbar?

Baskerville weist wiederholt darauf hin, daß es kein Geheimnis ist, daß Familiengerichte auf diese Weise funktionieren. Sie verfügen offiziell über die Befugnisse, die sie jeden Tag tausende Male nutzen. Widerwillig geschiedene Väter und Kinder tragen die Hauptlast der Familiengerichtsindustrie, die jedes Mal profitiert, wenn eine Familie zerbricht, aber finanziell immer verliert, wenn eine Familie zusammen bleibt. Eine Mutter, die sich einseitig von ihrem Mann scheiden läßt (who unilaterally divorces her husband), erhält für ihre Kinder für den größten Teil der Zeit das hauptsächliche Sorgerecht -- und obendrein noch finanzielle Unterstützung. Das verschuldensunabhängige Scheidungsrecht der einzelnen Staaten unterstellt in der Regel kein Fehlverhalten auf Seiten des Vaters, geschweige denn einen Nachweis. Es ist unwichtig: Will eine Seite die Ehe zerstören, dann zahlt die andere -- und nun, da immer mehr Männer mitspielen, fangen die Mütter an, zu verlieren. Doch im Gegensatz zu dem auch von konservativen Journalisten dargestellten Bild, werden mindestens zwei Drittel der Scheidungen von Frauen gewünscht und nicht von Männern. Es sind mehr Frauen als Männer, die heute die Familien zerstören.

Väter werden zu Hause gebraucht

Wie Baskerville erklärt, lautet der Konsens unter den überwiegend liberalen linken Sozialwissenschaftlern, daß Kinder ohne ihre leiblichen Väter zu Hause viel eher mißbraucht werden, arm sind und psychische Probleme entwickeln. Mehr als Rasse oder Einkommen, oder Rasse und Einkommen zusammen, ist die Abwesenheit des Vaters ein Bewertungsindex oder Prädiktor für Jugendkriminalität, Drogenmißbrauch und psychische Erkrankungen. Indem die Anwesenheit ihrer Väter in ihrem Leben verringert wird, schadet Scheidung den Kindern weit häufiger als sie ihnen hilft -- sogar Wissenschaftler können es sehen.

Baskerville, ein langjähriger Aktivist für die Rechte von Vätern und jetzt Professor am Patrick Henry College, bietet eine Horrorgeschichte nach der anderen: Dem unfreiwillig geschiedenen Vater wird befohlen, zwei Drittel seines Einkommens an Alimenten zu zahlen, der Mann, der keines Verbrechens schuldig ist, kommt ins Gefängnis, weil er zu seinen Kindern auf der Straße Hallo sagte. Da Familiengerichte in der Regel unbeaufsichtigt im Geheimen arbeiten, gibt es keine Möglichkeit, zu sagen, wie verbreitet solche Greuel sind. Der wahre Horror ist aber die Routine: Die Macht der Gerichte, den Zugang der Eltern zu ihren Kindern zu kontrollieren und die Finanzierung ihrer Leben zu bestimmen, sobald der betrügende Ehepartner beschließt, den anderen zu verlassen.
Hier finden Sie den Originalartikel, Children of the State.

In den Worten von Thomas Bernhard:
„Der Staat denkt, die Kinder sind die Kinder des Staates und handelt entsprechend und tut seit Jahrhunderten seine verheerende Wirkung. Der Staat gebiert in Wahrheit die Kinder, nur Staatskinder werden geboren, das ist die Wahrheit. Es gibt kein freies Kind, es gibt nur das Staatskind, mit dem der Staat machen kann, was er will, der Staat bringt die Kinder auf die Welt, den Müttern wird nur eingeredet, daß sie die Kinder auf die Welt bringen, es ist der Staatsbauch, aus dem die Kinder kommen, das ist die Wahrheit. Hunderttausende kommen alljährlich aus dem Staatsbauch als Staatskinder, das ist die Wahrheit. Die Staatskinder kommen aus dem Staatsbauch auf die Welt und gehen in die Staatsschule, wo sie von den Staatslehrern in die Lehre genommen werden. Der Staat gebiert seine Kinder in den Staat und läßt sie nicht mehr aus. Wir sehen, wohin wir schauen, nur Staatskinder, Staatsschüler, Staatsarbeiter, Staatsbeamte, Staatsgreise, Staatstote, das ist die Wahrheit. Der Staat macht und ermöglicht nur Staatsmenschen, das ist die Wahrheit. Den natürlichen Menschen gibt es nicht mehr, es gibt nur noch den Staatsmenschen und wo es noch den natürlichen Menschen gibt, wird er verfolgt und zu Tode gehetzt und / oder zum Staatsmenschen gemacht.“

Sonntag, 2. Dezember 2012

pro Schützenverein

Ben-Peter Terpstra unterstützt schulische Sportschützen.
GunsKids

Vor ein paar Wochen war ich einem Jäger vor Ort behilflich, einige Waffen und damit verwandte Produkte an einen privaten Ort zu transportieren. Es waren keine Drogen im Spiel. Und ja, ich erwarte, in der nahen Zukunft Gegenstand einer unfairen und einseitigen Dokumentation von Michael Moore zu sein. Die Sache brachte mich aber zum Nachdenken. Warum haben so viele Menschen Angst vor Waffen in Schulen und Häusern, im Gegensatz zu, sagen wir, Badewannen, in denen man ausrutscht und sich den Schädel einschlägt? Ich habe mich das sehr oft gefragt.

In diesem Zusammenhang teilten mir im letzten Jahr drei sozial benachteiligte Jugendliche aus meiner Gegend ihre Ansichten über Waffen mit. Oder um ein Kind vor Ort wiederzugeben: „Ich mag Schießen. Wir gehen zum Schießstand und haben viel Spaß, Mann!“ Einige berühmte renommierte Schulen in meiner Gegend haben eine ausgeprägte Schützen-Tradition und Menschen ganz unterschiedlicher Ethnien, Einkommensschichten, Religionen und gesellschaftlicher Stellung begrüßen diese sichere Sportart.

Oder sehen Sie sich Großbritannien an. Laut Rob Gray, dem Leiter der „National Shooting Week“, ist Schießen eine der sichersten Sportarten. Mehr als das, sie ist spannend. COUNTRY ALLIANCE berichtet:

Rob Gray, Leiter des Schützenfestes „National Shooting Week“, sagte: „Die ‚National Shooting Week‘ ist eine Gelegenheit, all die falschen Vorstellungen über das Schießen auf die Seite zu packen -- und sie gibt den Menschen die Möglichkeit, zu verstehen, daß dies eine Sportart ist, die jeder ausüben kann.

Mehr als eine Million Menschen nehmen in Großbritannien am Schießsport teil. Es ist eine spannende, erschwingliche und ansprechende Sportart, die für Menschen aus allen Bereichen des Lebens offen ist. Schießen ist außerdem eine der sichersten Sportarten.“


Doch es sind immer Politiker und mit bewaffneten Leibwächtern umgebene Filmemacher, die über die Übel von Waffen und Studenten am meisten zu sagen haben. Und was hat es mit Schulvertretern und ihren Angriffen auf kondomfreie Sportarten auf sich? In „More Guns, Less Crime“ liefert John R. Lott Junior auf Seite 239 einige Hinweise auf den historischen Kontext:

Es war üblich, daß Schulen Schützenvereine hatten. Sogar in New York City hatte praktisch jede öffentliche Oberschule bis 1969 einen Schützenverein. Es war für Oberschüler üblich, ihre Waffen am Morgen in der U-Bahn zur Schule mitzunehmen und sie ihrem Klassen- oder den Turnlehrer auszuhändigen, so daß die schweren Geschütze einfach aus dem Weg sein würden. Nach der Schule würden die Schüler ihre Waffen holen, wenn es Zeit zum Üben war.

Um das einmal festzuhalten: ich würde Moore natürlich nicht vom Kauf einer Badewanne abhalten, in der man ausrutscht und sich den Schädel einschlägt, es gibt hier aber einen wichtigeren Punkt. Wenn das Ziel der Bildungsreform darin besteht, den Schulen mehr Relevanz zu geben und die Schüler auf die Realität vorzubereiten, dann haben waffenfreundliche Lehrpläne ein entscheidendes positives Potenzial.

Ben-Peter Terpstra ist ein australischer Satiriker und Cartoon-Liebhaber. Seine Arbeiten erschienen auf AMERICAN THINKER, DAILY CALLER, QUADRANT ONLINE und MENZIES HOUSE -- WEEKEND LIBERTARIAN ist seine aktuelle Blogseite.
Hier finden Sie den Originalartikel, In Support of School-Based Shooting Clubs.

Freitag, 23. November 2012

Delaware: Letzter Fight Club für Kleinkinder dicht gemacht

Caity Weaver über politisch korrekte Kindererziehung.


Kleinkinder wurden vor Tausenden von Jahren domestiziert und werden für ihre süßen Gesichter und ihre tödlichen Fähigkeiten im Nahkampf besonders geschätzt. Jetzt sind drei Mitarbeiterinnen einer Kindertagesstätte in Delaware, die Kleinkindern eine Bühne gaben, um ihre angeborene Gewaltbereitschaft zu verbessern, verhaftet worden. Der geheime Fight Club für Kleinkinder ist nicht mehr.

Tiana Harris (19), Estefania Myers (21) und Lisa Parker (47) von der Kindertagesstätte „Die Hände unserer Zukunft“ („Hands of Our Future“) in Dover wurden am Montag verhaftet, nachdem Kriminalbeamte ein Handy-Video erhielten, das die Frauen dabei zeigt, wie sie Kleinkinder dabei ermutigen, miteinander zu kämpfen.

Die Aufnahmen -- die laut Behauptung der Polizei nicht veröffentlicht werden, weil sie als „Beweismittel“ gelten, auf denen sie aber wahrscheinlich bloß deshalb sitzen, um für all ihre Freunde Kopien zu machen, weil sie so beeindruckend sind -- zeigen zwei Dreijährige, die sich mitten in einem Raum kloppen, während die Erwachsenen sie anfeuern.

Hier sind die Regeln für den Fight Club für Kleinkinder, basierend auf den Informationen der Kriminalbeamten über das Video:

I. Kein Kneifen. In dem Video ist angeblich ein Kind zu hören, das schrie: „Er hat mich gekniffen!“ (olle Petze). Eine der Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte ermahnt den jungen Krieger dann: „Kein Kneifen! Nur Schlagen!“

II. Nur Schlagen. Technisch gesehen ist dies ein Bestandteil der „Nicht Kneifen“-Regel, es könnte aber auch auf das Leben außerhalb der Gladiatorenarena des Kleinkindes erweitert werden. Einfach immer nur schlagen. Soltest du dich dabei erwischen, etwas anderes zu tun, als zu schlagen, dann schlage dem Ding ins Gesicht und schlage weiter.

III. Keine Babys. Tim Stump von der Polizei aus Dover sagt, das Video zeigt ein weinendes Kind, das versucht, das Spiel aufzugeben, nur um von einer der Mitarbeiterinnen wieder in den Kampf verwiesen zu werden. Wenn du dich wie ein Baby benimmst, bist du im Fight Club für Kleinkinder nicht willkommen.

Nach dem Vorfall wurde der Kindertagesstätte „Die Hände unserer Zukunft“ die Zulassung entzogen.

Alle zuvor geplanten Kämpfe wurden verschoben.
Hier finden Sie den Originalartikel, Delaware’s Last Honest Toddler Fight Club Was Shut Down Yesterday.

Mittwoch, 19. September 2012

Sauberkeitserziehung im Restaurant: mit dem Töpfchen zu Tisch

Folgendes könnte die Ursache sein, wenn es Ihnen stinkt, im Restaurant neben liberalen Linken zu sitzen.


Eine Frau erwischte eine Mutter mit ihren beiden Töchtern am Eßtisch in einem Restaurant in Utah beim Töpfchen-Training.

Kimberly Decker veröffentlichte auf ihrer Blogseite in dieser Woche ein Foto von einem Kleinkind, das im „Thanksgiving Point Deli“ in Lehi auf einem Töpfchen sitzt.

„Als wir uns setzten, um zu Mittag zu essen, bemerkte ich diese junge Mutter mit ihren beiden Zwillingstöchtern am Tisch beim Töpfchen-Training. Ich hatte zunächst nicht registriert, was los war, aber beim zweiten Blick wurde mir klar, daß dies nicht geht! Ich beschloß, von dem ganzen Vorfall ein Bild zu machen und es dann später am Nachmittag als ‚Witz‘ auf Facebook zu veröffentlichen. Ich konnte nicht glauben, was ich an Antworten bekam“, schrieb sie.

Ein örtlicher Fernsehsender griff die Geschichte auf und Decker erklärte, daß sie zunächst dachte, die „Sitze“, auf denen die Kinder saßen, wären Sitzerhöhungen. Sie war fassungslos, als sie merkte, daß sie tatsächlich Toiletten waren.

„Sie mußte die Overalls ganz ausziehen, so daß sie völlig nackt waren -- sie saßen auf Töpfchen für kleine Kinder, mit den Overalls unten an ihren Knöcheln und aßen ihre Chicken-Nuggets“, erklärte Decker gegenüber KSL-TV.

Sie veröffentlichte das Bild auf Facebook, wurde aber von dem sozialen Netzwerk genommen, nachdem sich das Foto wie ein Lauffeuer verbreitete.

Erica Brown, eine Sprecherin für das „Thanksgiving Point Deli“, sagte dem Sender, daß wegen dem Vorfall mehrere Beschwerden eingingen.

„Ich denke, die Gesundheitsvorschriften waren wohl ein Problem, wie auch die sozialen Normen,“ sagte Brown KSL-TV.

Die Identität der Mutter und der Kinder wurde nicht veröffentlicht.
Hier finden Sie den Originalartikel, Utah Mother Caught Potty Training Daughters At Restaurant Dining Table.

Mittwoch, 18. Juli 2012

Mutter erteilt Schulrowdy öffentliche Strafe

KOAT 7 / ABC News über geheime Tricks in der Kindererziehung.

Bild: ALBUQUERQUE JOURNAL

Fünftklässlerin mußte an belebter Kreuzung ein Schild halten

Eine Mutter aus Albuquerque ging mit ihrer elterlichen Bestrafung an die Öffentlichkeit, nachdem ihre Tochter mutwillig die Schule beschädigte, so daß Hunderte von Dollar an Schäden entstanden.

Tony Armijo und ihre 10-jährige Tochter, Bonnie, saßen am Freitag Nachmittag an der Ecke der belebten Kreuzung Central Avenue / Wyoming Boulevard und hielten ein Schild mit der Aufschrift: „Ich beschädigte mutwillig meine Schule.“

Die Fünftklässlerin sagte, daß ihr damit eine Lektion erteilt wurde, die sie nie vergessen wird, nachdem sie erwischt wurde, als sie an ihrer Schule mit Steinen mehrere Scheiben einschlug.

„Ich tat es, weil es mein Freund tat, und ich wußte, daß es eine schlechte Wahl war“, sagte Bonnie Armijo.

Sie sagte, daß, obwohl die öffentliche Strafe peinlich ist, sie glaubt, daß ihre Mutter das Richtige tut, indem sie sie an einer belebten Kreuzung das Schild halten ließ.

„Ich weiß, daß sie mich liebt und versucht, mir eine Lektion zu erteilen, damit ich nicht im Gefängnis lande“, sagte Bonnie Armijo.

Tony Armijo sagte, sie will nur einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

„Es ist schwer, weil ich nicht weiß, ob ich das Richtige tue“, sagte sie. „Ich versuche, ihr zu helfen, den Domino-Effekt zu verstehen, der sich langsam ausbreitet.“

Sie hatte die Idee zu der unkonventionellen Strafe nachdem sie von einer Mutter hörte, die ihren drogenhandelnden Sohn ein ähnliches Schild tragen ließ.

„Ich hatte diese Idee in den 10 Minuten bis zur Schule“, sagte Tony Armijo.

Bonnie Armijo sagte, sie hat ihre Lektion gelernt und wird dem Gruppenzwang in der nächsten Zeit nicht nachgeben.

„Ich könnte (meinem Freund) sagen, ich werde dies nicht tun, es ist wirklich eine schlechte Idee und ich möchte nicht in Schwierigkeiten geraten“, sagte Bonnie Armijo.

Beamte des Schulbezirks sagten, die Armijos müssen die Rechnung für die Reparatur der Fenster begleichen, aber sie wissen noch nicht, wie viel es kosten wird.
Hier finden Sie den Originalartikel, Mom issues public punishment to school vandal.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Studie: In traditionellen Mama-Papa-Familien geht es Kindern besser

Cheryl Wetzstein über gesunde Erziehung.

Termini technici
gay: schwul
homosexual: homosexuell

(Anmerkungen in Klammern)

Auf diesem Familienfoto aus dem Jahr 2011 feiert das Lesbenpaar Giuseppina La Delfa und Raphaelle Hoedts in Neapel den achten Geburtstag ihrer Tochter Lisa-Marie (Associated Press)

Zwei am Sonntag veröffentlichte Studien bremsen womöglich die beliebte sozialwissenschaftliche Behauptung, daß schwule Eltern genauso gut wie -- oder vielleicht sogar besser als -- verheiratete Mutter-Vater-Eltern sind.

„Die empirische Behauptung, daß keine nennenswerten Unterschiede existieren, muß weichen“, sagte Mark Regnerus, Professor für Soziologie an der Universität von Texas in Austin, in seiner Studie im Journal „Social Science Research“.

Mit einem neuen Datensatz aus fast 3.000 zufällig ausgewählten amerikanischen jungen Erwachsenen, die einem „Goldstandard“ entsprechen, untersuchte Mark Regnerus die sozialen, emotionalen und Beziehungs-Ergebnisse (outcomes) ihres Lebens anhand von 40 Kriterien.

Er fand, daß -- verglichen mit Erwachsenen, die in verheirateten Mutter-Vater-Familien aufgewachsen sind -- unter lesbischen Müttern aufgewachsene Erwachsene in 24 von 40 Kategorien negative Ergebnisse hatten, während unter schwulen Vätern aufgewachsene Erwachsene in 19 Kategorien negative Ergebnisse hatten.

Erkenntnisse wie diese unterstützen nicht die Behauptung, daß es zwischen einer schwulen Elternschaft und heterosexuellen, verheirateten Eltern „keine Unterschiede“ gibt, sagte Mark Regnerus, der half, die neue Studie über Familienstrukturen an der Hochschule zu entwickeln.

Stattdessen „scheint die Neigung bei Kindern, als Erwachsene erfolgreich zu sein, dann am größten zu sein, wenn sie ihre gesamte Kindheit mit ihren verheirateten Müttern und Vätern verbringen, und vor allem, wenn die Eltern bis zum heutigen Tag verheiratet bleiben“, schrieb er.

Regnerus' Untersuchung von 2988 Personen im Alter von 18 bis 39 -- darunter 175 Erwachsene, die von lesbischen Müttern aufgezogen wurden und 73 Erwachsene, die von schwulen Vätern aufgezogen wurden -- ist die erste Forschungsarbeit aus dem neuen Datensatz, der zunächst rund 15.000 Personen beinhaltete.

Die zweite Studie, ebenfalls aus dem Journal „Social Science Research“, wirft einen kritischen Blick auf die Grundlagen eines vielzitierten Berichts der „Amerikanischen Psychologischen Vereinigung“ („American Psychological Association“, APA) über Kindererziehung durch Schwule.

Im Schriftstück der APA heißt es: „Bezüglich Kindern von heterosexuellen Eltern hat nicht eine einzige Studie herausgefunden, daß Kinder von lesbischen oder schwulen Eltern in irgendeiner wichtigen Hinsicht benachteiligt sind“, sagte Loren Marks, außerordentlicher Professor an der „School of Human Ecology“ an der „Louisiana State University.

Doch nach einem Blick auf die 59 Studien, die diese Behauptung untermauern, “steht das Urteil noch aus„, sagte Loren Marks. “Der Mangel an qualitativ hochwertigen Daten läßt die wichtigsten Fragen [über Kindererziehung durch Schwule] unangesprochen und unbeantwortet.„

Die Probleme mit den von der APA zitierten Studien waren ihre geringe Größe; die Anlehnung an wohlhabende, weiße, gut ausgebildete lesbische Mütter; und ein Versagen, gängige Folgen (outcomes) für die Kinder zu untersuchen, wie Bildung, Beschäftigung und Armutsrisiko, Kriminalität, frühe Mutterschaft, Drogenmißbrauch und Selbstmord. Stattdessen betrachteten die APA-Studien das geschlechtsspezifische Rollenverhalten, die emotionale Funktionsfähigkeit und die sexuelle Identität der Kinder.

Ein APA-Sprecher konnte nicht sofort für eine Stellungnahme erreicht werden. Loren Marks' Erkenntnisse wurden jedoch bereits in Gerichtsverfahren zu Schwulenehen im Interesse derer erwähnt, die zugunsten der traditionellen Ehe argumentieren, und Kritiker erklärten, daß Loren Marks' Papier noch nicht veröffentlicht worden und daß er kein Experte für Schwulenfamilien wäre.

Jennifer Chrisler, geschäftsführende Direktorin des „Rates für Familiengleichheit“ („Family Equality Council“), wollte zu den Studien, die sie nicht gesehen hatte, keine Stellung beziehen.

Doch sie war überzeugt, die Studien könnten nicht „dem sehr tiefen und reichen Fundament an Forschung, die in den letzten 30 Jahren durchgeführt wurde“ entgegenwirken, die zeigt, daß Kinder, die von schwulen, lesbischen, bisexuellen und transgenderellen Müttern und Vätern aufgezogen wurden, „ebenso gut abschneiden, wie ihre von heterosexuellen Paaren aufgezogenen Gegenstücke“.

„Und ich kann Ihnen anekdotisch sagen, daß, angesichts der Abertausenden (wie viele Hunderte das wohl pro Tag sind) von Familien, mit denen ich regelmäßig meine Zeit verbringe“, das, was in ihrem Leben passiert, „alles bestätigt und bekräftigt, was wir in der Forschung in Bezug auf die positiven Folgen für diese Kinder sehen“, sagte Jennifer Chrisler, die mit ihr Frau Cheryl Jacques Zwillingssöhne aufzieht.

Anfang dieses Jahres behauptete Michael E. Lamb -- ein Gelehrter der Universität Cambridge, der in Gerichtsverfahren zur gleichgeschlechtlichen Ehe im Interesse der Kindererziehung durch Schwule ausgesagt hat -- in einer Studie, daß weder eine Familienstruktur noch ein Zuhause mit einer biologischen Mutter und einem biologischen Vater für die gesunde Anpassung des Kindes notwendig sind.

„[D]ie vorliegenden Erkenntnisse sind hinreichend schlüssig“, daß „Kinder und Jugendliche, die von gleichgeschlechtlichen Eltern aufgezogen werden, wahrscheinlich ebenso gut angepaßt sind wie Kinder und Jugendliche mit heterosexuellen Eltern“, erklärte Michael E. Lamb im April im Journal „Applied Developmental Science“.

Die Forscher sollten sich auf andere Familienfragen konzentrieren, „anstatt ... Fragen zu bearbeiten, die bereits beantwortet aind“, fügte er hinzu.

Regnerus wies darauf hin, daß seine Studie nicht versucht, Argumente zu Schwulenrechten „zu untergraben oder zu bestätigen“ oder schwache Ergebnisse bei Erwachsenen ausschließlich mit einer Kindererziehung durch Schwule in Verbindung zu bringen.

Sie sollte jedoch die Meßlatte für die Erforschung der Kindererziehung durch Schwule höher ansetzen, da sie sich nicht auf eine „Schneeball-Auswahl“ verläßt, in der schwule Eltern an den gleichen Stellen wie ihre schwulen Freunde und Kollegen rekrutiert werden, sagte Patrick Fagan, ein Gelehrter für Familie und Ehe am „Family Research Council“. (Die Schneeball-Auswahl ist eine Form der Stichprobenwahl, bei der eine bereits zur Stichprobe gehörende Person mögliche neue Stichprobenkandidaten vorschlägt, zum Beispiel persönliche Bekannte.)

Die Regnerus-Studie ist ein „Goldstandard“, sagte Patrick Fagan. Und wenn „Sie daraus keine Schlußfolgerungen ziehen können“, was die Kausalität angeht, dann „gibt es nicht die Chance von einem Schneeball in der Hölle, daß Sie aus diesen anderen Studien [über Kindererziehung durch Schwule] Schlußfolgerungen ziehen können“, sagte er.

Hier finden Sie den Originalartikel, Study: Children fare better in traditional mom-dad families.

Diese Studien werden Politiker und Soziologen sicher ebenso begeistert begrüßen wie Journalisten und Homosexuelle.

Wahrscheinlich so sehr wie den folgenden Forschungserfolg (an dessen Veröffentlichung nur ein redaktioneller Totalausfall bei der Springer-Presse schuld sein kann, der den Volksbildungsauftrag der permanenten Hypersex-Indoktrination kurz außer Kraft setzte).
Forscher erkennt Kinderschänder am Gehirn

Wie unterscheidet man pädophile Männer von nicht pädophilen? Sexualmediziner des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben jetzt eine Antwort auf diese Frage!

Mit einer weltweit einzigartigen Methode können die Forscher die Neigung einer Person herausfinden. BILD traf den Mann, der Kinderschänder am Gehirn erkennt.

„Im Grunde handelt es sich um eine neuartige Nutzung des klassischen, funktionellen MRTs“, erklärt Professor Hartmut Bosinski (55). Ein MRT erstellt Schnittbilder des Körpers. So lassen sich einzelne Organe untersuchen, zum Beispiel das Gehirn.

Im Kieler Verfahren werden dem Patienten im zufälligen Wechsel immer eine Sekunde lang Bilder von nackten Kindern und Erwachsenen gezeigt. Dabei wird die Steigerung der Durchblutungsaktivität im Gehirn beobachtet.

„Bei dieser Methode gibt es keine Möglichkeit, die Reaktion des Gehirns zu kontrollieren“, so der Sexualmediziner. „Das Gehirn reagiert beinahe reflexartig. Es sucht in Bruchteilen einer Sekunde aus – ,passt in mein Schema‘ oder ,passt nicht in mein Schema‘.“

Doch wie sicher ist die neue Verfahrensweise?

„Die Zuordnungssicherheit liegt bei 95 Prozent“, verspricht Bosinski. Nach jahrelanger Forschung soll es nun möglich sein, zwischen sogenannten Neigungstätern, also Pädophilen, und Gelegenheitstätern zu unterscheiden.

„Die Auswertungen solcher Untersuchungen können jedoch nur dazu dienen, nach einer Verurteilung eine angemessene Therapie für Betroffene zu finden“, sagt Bosinski. „Die Messungen in einem Prozess zu verwenden, wäre in Deutschland verfassungswidrig.“

Trotzdem registriert das Team der Kieler Sexualmedizin weltweite Nachfragen.

„Einige US-Amerikaner sind schon ganz scharf auf unsere Entwicklung“, sagt Bosinski. „Bei denen gilt so eine Untersuchung wahrscheinlich auch als Beweismittel vor Gericht.“

Montag, 14. Mai 2012

14-Jähriger angeklagt: Sex mit 12-Jähriger in der Schule

Nick Dutton über einvernehmlichen Sex unter Kindern in Springboro, Ohio -- wahrscheinlich der Traum unserer hyperpolitisierten Aufklärer.


Einem 14-jährigen Knaben, dem vorgeworfen wird, in der Schule Sex mit einer 12-jährigen gehabt zu haben, droht eine Anklage wegen Vergewaltigung.

Laut Polizei sagten die Kinder, daß es einvernehmlich geschah und daß der Vorfall angeblich während der Schulzeit passierte.

Allerdings sagte der Staatsanwalt von Warren County, daß der Junge entsprechend dem Gesetz von Ohio wegen Vergewaltigung angeklagt wurde, weil das Mädchen unter 13 Jahre alt ist.

Anwohner sagten, es sei unvorstellbar, daß dies alles in der Schule geschah.

„Erstens sind sie zu jung“, sagte Cindy Marconet, eine Anwohnerin, zu Rhonda Moore von WKEF-TV. „Als ich 12 Jahre alt war, wußte ich von solch tiefgreifenden Dingen nichts.“

Eine andere Anwohnerin, Norma Alexander, stimmte zu und sagte, sie denkt, daß das, weswegen die Kinder angeklagt sind, schrecklich ist.

„Ich weiß, ich bin älter, und aus einer anderen Generation, aber mein Gott“, sagte Alexander. „Man denkt einfach, die Kinder werden mit einer besseren Moral erzogen, als zur Schule zu gehen und Sex zu haben.“

Die Frauen sagten, sie wollen wissen, wo die Lehrer waren, als all das angeblich geschah.

„Als wir in der Schule waren, überwachten die Lehrer die Aula, sie pflegten in die Toiletten zu gehen, sie wußten, wo wir waren“, sagte Marconet.

Außerdem denken die Frauen, daß beide Schüler bestraft werden sollten.

„Ich denke, es ist eine Schande, und wenn er angeklagt wird, dann sollte sie auch angeklagt werden, weil sie wußten, was sie taten“, sagte Marconet.

Vertreter der Schule sagten, sie können sich zu dem Fall nicht äußern.
Hier finden Sie den Originalartikel, 14-year-old accused of having sex with 12-year-old at school.

Montag, 7. Mai 2012

Sonepat: Lehrer „ermordet, weil er Schüler nicht erlaubte, in Prüfungen zu betrügen“

Jyoti Kamal über die Spaßgesellschaft am anderen Ende der Welt -- oder ist es vielleicht das „Gesetz des Willens“?


In einem schockierenden Fall in der Stadt Sonepat in Haryana überfuhren am Freitag (dem 6. April 2012) zwei Jugendliche angeblich einen Lehrer, der einem ihrer Freunde, einem Schüler einer 12. Klasse, nicht erlaubte, in Prüfungen zu betrügen.

Rakesh war ein hinduistischer Lehrer an der Ramjas-Schule in Sonepat. Vikram und Hari Om, die beiden Angeklagten, hatten ihn gezwungen, ihren Freund in der 12. Klasse bei Prüfungen betrügen zu lassen. Allerdings kam ihn seine ständige Weigerung teuer zu stehen.

Als er am Freitag zu Fuß nach Hause ging, überfuhren ihn die beiden Jugendlichen mit ihrem Auto.

Obwohl ihn seine Familie in ein Krankenhaus in Delhi einlieferte, starb er.

Die trauernde Familie bittet nun um Gerechtigkeit. Rakeshs Bruder Mukesh sagt: „Rakesh hatte an der Schule fünf Jahre lang unterrichtet. Der Schulleiter sagt, er war ruhig, vornehm und ehrlich. Sie fordern nun, daß gegen die Angeklagten exemplarisch vorgegangen wird.“

Die Polizei ist unterdessen aktiv geworden. Gegen Vikram und Hari Om sei ein Aktenzeichen zu einem Mordfall angelegt worden und die Untersuchungen hätten begonnen. Die Polizei sagt, daß sie die Schuldigen bald verhaften wird.
Hier finden Sie den Originalartikel, Sonepat: School teacher ‘killed for not allowing student to cheat in Board examinations’

Freitag, 20. April 2012

Demokraten lehnen Bekämpfung von Lehrer-Schüler-Sex ab

Bob Unruh über die schleichende Legalisierung von Pädophilie durch das Bildungssystem.

(Anmerkungen in Klammern)


Ein weiterer Grund für gewissenhafte Eltern, das staatliche Schulsystem zu meiden

Die Mehrheit der Demokraten in einem kalifornischen Gesetzgebungsausschuß hat beschlossen, einen Plan abzulehnen, der intime Beziehungen zwischen Lehrern und ihren Schülern verbieten würde, was eine familienfreundliche Organisation veranlaßte, davor zu warnen, daß dies für Eltern nur ein weiterer Grund sei, ihre Kinder aus dem staatlichen Schulapparat zu entfernen.

Die Kongreß-Vorlage (Assembly Bill) AB 1861 hätte es zu einer Straftat gemacht, wenn ein Lehrer oder ein Mitarbeiter einer öffentlichen oder privaten Schule „mit einem Schüler eine sexuelle Beziehung eingeht oder unsittliche Mitteilungen macht“.

Diese Mitteilungen sind laut Definition alles, was „von Natur aus sexuell, obszön oder lasziv“ ist.

„Für gewissenhafte Eltern ist dies ein weiterer Grund, vom dysfunktionalen, unmoralischen und implodierenden öffentlichen Schulsystem zu kirchlichen Schulen und zum Homeschooling zu flüchten, was physisch, emotional, mental und spirituell viel sicherer ist“, sagte Randy Thomasson, Präsident von SaveCalifornia.com.

„Warum unterstützen die Gesetzgeber der Demokraten Kindesmißbrauch? Warum sind ihnen unreife Kinder (children’s immature hearts and minds) egal, die von Lehrern an öffentlichen Schulen unsittlich manipuliert und sexuell verführt werden“, fuhr er fort. „Es ist feststellbar böse, daß dieser Gesetzesentwurf zum körperlichen Schutz von Schülern durch diesen von Demokraten kontrollierten Ausschuß niedergeschlagen wurde.“

Er wurde im Kongreß-Ausschuß für öffentliche Sicherheit (Assembly Public Safety Committee) abgelehnt, und laut Sacramento Bee waren die Kritiker besorgt, daß er bereits bestehende Gesetze gegen Sex zwischen Erwachsenen und Kindern kopieren würde und auch verwendet werden könnte, um diejenigen zu verfolgen, die Textnachrichten und E-Mails über verschiedene literarische Werke austauschen, wie etwa „Der große Gatsby“.

Die Abstimmung endete 3-0, mit einem Demokraten, der seine Stimme nicht abgab und den beiden Republikanern, die abwesend waren.

Die „große Liste“ -- Lehrerinnen, die Jagd auf Schüler machten.

Anlaß für den Gesetzesvorschlag war der jüngste Fall, in dem eine Schülerin, die 18-jährige Jordan Powers, bei einem Lehrer einzog, dem 41-jährigen James Hooker. Die beiden behaupteten, Powers wäre vor der Romanze 18 gewesen.

Berichte der letzten Tage deuten jedoch an, daß sich das Paar getrennt haben könnte. (Momentan sind sie wieder zusammen.)

Kristin Olsen, ein Kongreßmitglied der Republikaner aus Modesto, legte den Gesetzesvorschlag vor und schrieb in den Kommentaren über die Gesetzgebung, es ziele auf das „zunehmende Problem, wo es um Lehrer, Administratoren oder andere schulische Mitarbeiter geht, die mit ihren Schülern sexuelle Handlungen vornehmen oder Beziehungen haben oder unsittliche Mitteilungen machen, wie Sex-SMS“.

Laut Olsen beschuldigte die Mercury News ihre Kollegen aus der Gesetzgebung, die Kinder fallen zu lassen.

„Der Ausschuß setzte sich heute für Straftäter (predators) und Gewerkschaftsbosse ein anstatt für Schüler“, sagte sie der Zeitung.

Der Vorsitzende des Ausschusses, Tom Ammiano, sagte gegenüber der Sacramento Bee jedoch, daß der Staat die freie Meinungsäußerung schützen muß, „auch wenn es uns nicht gefällt“. (Warum deklarieren Politiker Sex zwischen Lehrern und Schülern nicht gleich als fächerübergreifenden Sexualkundeunterricht zur Überwindung der Barriere zwischen den Generationen und zur Verbreitung der Botschaft der Liebe?)

Thomasson stellte die Verwendung des Begriffs „freie Meinungsäußerung“ für Mitteilungen, die Sex-SMS-Nachrichten und ähnliches einschließen könnten, offen in Frage.

Seine Organisation unterstützt die Internetseite „Rescue Your Child“, die Eltern ermutigt, für ihre Kinder kirchliche Schulen oder Homeschooling zu wählen.

Seine Organisation erklärt, daß in Kaliforniens öffentlichen Schulen bereits Kindern in 5. und 7. Klassen gesagt wird, sie hätten das „individuelle“ und „persönliche“ Recht auf „respektvolle“ sexuelle Handlungen mit jedem, so lange dies einvernehmlich geschieht und Männer ein Kondom tragen.

SaveCalifornia.com ist eine gemeinnützige, überparteiliche Organisation an der Westküste, die moralischen Tugenden für das Gemeinwohl vertritt und sich mit Fragen zu Ehe und Familie, zum Elternrecht, zur Heiligkeit des menschlichen Lebens, zur Religionsfreiheit, zur finanziellen Freiheit und zur traditionellen Bildung befaßt.

Kürzlich berichtete die Organisation über Fragen zur Moral in Kaliforniens öffentlichen Schulen.

Eine neuere Entwicklung war der Start von „Stop SB 48“.

Es ist ein Versuch zur Aufhebung der umstrittenen Senatsvorlage (Senate Bill) SB 48, die verlangt, lesbische, schwule, bisexuelle und transgenderelle Personen im Sozialkunde- und Geschichtsunterricht an öffentlichen Schulen positiv darzustellen. Die Senatsvorlage wurde weithin kritisiert, den Fokus von historischen Errungenschaften auf die Sexualität von Individuuen zu verschieben.

SB 48 ist eines von vielen Gesetzen zur sexuellen Indoktrination, sagten Kritiker.

Thomassons Organisation erwähnte auch andere Gesetzesvorlagen:
  • SB 543, unterzeichnet von Gouverneur Arnold Schwarzenegger im Jahr 2010, „ermöglicht Mitarbeitern der Schule, Kinder ab 12 Jahren ohne Einwilligung oder Beteiligung der Eltern aus staatlichen Schulen zu entfernen und für Beratungsgespräche außerhalb des Schulgeländes zu nehmen. Der Zweck ist, Pro-Homosexualitäts-Lehrern und -Administratoren zu erlauben, sexuell verwirrte Kinder in der 6. Klasse und höher vom Schulgelände zu entfernen und sie zu Pro-Homosexualitäts-Beratern zu bringen, die sie dazu ermutigen, einen homosexuellen Lebensstil zu wählen“.
  • Kongreß-Vorlage ACR (Assembly Concurrent Resolution) 82, von der kalifornischen Gesetzgebung im Jahr 2010 erlassen, „schafft in den teilnehmenden Schulen -- von Vorkindergärten bis zu öffentlichen Universitäten -- de facto 'moralfreie Zonen'. Schulen, die zu offiziellen „diskriminierungsfreien Zonen“ werden, werden vom Vorkindergarten an aufwärts gegen Schüler, denen „Haß“, „Intoleranz“ oder „Diskriminierung“ vorgeworfen wird, „Verfahren erlassen“ -- einschließlich obligatorischer Beratungen. Was ist dieser Haß? Sich friedlich gegen die unnatürlichen Entscheidungen einer homo- und bisexuellen Lebensweise zu äußern.
  • SB 572, im Jahr 2009 von Schwarzenegger unterzeichnet, richtet in den 12. Klassen auf Kaliforniens öffentlichen Schulen und Volkshochschulen einen „Harvey Milk Day“ ein. Schulen und Schulbezirke, die daran teilnehmen, lehren die Kinder im Klassenzimmer nun, im Monat Mai das Leben und die Werte des verstorbenen Homosexuellen-Aktivisten Harvey Milk aus San Francisco zu bewundern -- ein Straftäter, der sich Teenager aussuchte (a teen predator).
  • SB 777, im Jahr 2007 von Schwarzenegger unterzeichnet, schließt in jedem Unterricht an öffentlichen Schulen und bei jeder Aktivität an Schulen aus, daß bei Schulkindern im Alter von fünf Jahren gegen Transsexualität, Bisexualität und Homosexualität „eine diskriminierende Einseitigkeit gefördert“ wird -- was quasi fordert, sie positiv darzustellen. SB 777 bedeutet, daß Kinder gelehrt werden, daß ihr „Geschlecht“ („gender“) eine Frage der Wahl sei.
  • AB 394, im Jahr 2007 von Schwarzenegger unterzeichnet, fördert gewissermaßen die transsexuelle, bisexuelle und homosexuelle Indoktrination von Schülern, Eltern und Lehrern, indem in Klassenzimmern und Gebäudeteilen „Anti-Mobbing“ und „Anti-Diskriminierungs“ Materialien veröffentlicht werden, die an den Wänden aufgehängt, in die Lehrpläne auf den Internetseiten der Schule eingebaut und auf Handzetteln zum Mit-nach-Hause-nehmen ausgeteilt werden.
  • SB 71, im Jahr 2003 von Gouverneur Gray Davis unterzeichnet und im Jahr 2008 durch die neuen Standards zur „sexuellen Gesundheit“ umgesetzt, die von Schwarzeneggers Beauftragten und der Bildungsbehörde (State Superintendent of Public Instruction) unter Jack O'Connell genehmigt wurden, unterrichtet Kinder, daß Homosexualität, Bisexualität und Transsexualität „normal“ sind und lehrt Kinder ab der 5. Klasse, daß jedes einvernehmliche sexuelle Verhalten „sicher“ ist, solange man sich mit einem Kondom „schützt“.
  • AB 1785, im Jahr 2000 von Davis unterzeichnet, verpflichtet das kalifornische Bildungsministerium (Board of Education) nach der Gesetzessammlung des bundesstaatlicen Legislativrates, die staatlichen Rahmenlehrpläne abzuändern, damit öffentliche Schulen für Kinder in 12. Klassen das Pflichtfach „zwischenmenschliche Beziehungen“ beinhalten, mit dem Ziel, „eine Anerkennung der Vielfalt der kalifornischen Bevölkerung zu pflegen und die Entwicklung diskriminierender Einstellungen und Praktiken zu verhindern“.
  • AB 537, im Jahr 1999 von Davis unterzeichnet, erlaubt es Lehrern und Schülern, ihre Homosexualität, Bisexualität oder Transsexualität offen zu verkünden und zu zeigen, und erlaubt Lehrern, Beschäftigten an der Schule und Schülern außerdem Transvestismus auf dem Schulgelände, in den Klassenzimmern und auf den Toiletten.
SB 48 geht sogar noch einen Schritt über die bundesstaatliche Forderung hinaus, daß Schüler öffentlicher Schulen alljährlich Harvey Milk ehren -- ein Homosexuellen-Aktivist und Sexualstraftäter (sexual predator), und ein Fürsprecher für Jim Jones, den Sektenführer, der das Massaker in Jonestown, Guyana organisierte, bei dem Hunderte starben.

Durch Milks Ehrung fördern die Schulen die Akzeptanz dessen, was Milk laut SaveCalifornia.com anstrebte: die gesamte Homosexuellen-, Bisexuellen- und Transvestiten-Agenda; die Weigerung, anzuerkennen, daß sexuell übertragbare Krankheiten durch das Verhalten verbreiten werden; sein Verhalten als „Sexualstraftäter (sexual predator) von Teenagern, meistens Ausreißer mit Drogenproblemen“; die Befürwortung mehrerer gleichzeitiger sexueller Beziehungen; und „lügen, um weiterzukommen“.

Eine Biographie über Milk von 1982 berichtet von einem 16-jährigen namens McKinley, der „eine Art Vaterfigur suchte“.

„Mit 33 begann Milk ein neues Lebens, obwohl er sich kaum vorgestellt hätte, in welche Richtung ihn sein neuer Geliebter ziehen würde“, sagt das Buch.

Weiter heißt es: „Für den Rest seines Lebens würde sich Milk zu jungenhaft aussehenden Männern um die 20 (in their late teens and early 20s) hingezogen fühlen.“
Hier finden Sie den Originalartikel, Dems kill crackdown on teacher-student sex.

(Klicken Sie auf den letzten Link, um zu sehen wie oft die Suchmaschine diese Schlagzeile findet.)

Mittwoch, 15. Februar 2012

Sozialpathologische Symptome unter Schwarzen nehmen zu

Walter Williams über Bildungsunterschiede.

Termini technici
rumbles: Zoff
neighborhood reunion: Heimattreffen

(Wenn Ihnen die geschilderten Probleme nicht gefallen und Sie wollen, daß sich irgendwann etwas ändert, suchen Sie sich für Ihre Nachrichten irgendeine politisch unkorrekte Internetseite und kündigen Sie endlich das Abo Ihrer politisch korrekten Zeitung, in der Sie so etwas nie lesen.)

(weitere Anmerkungen in Klammern)


Am 4. Februar (2012) schrieb der Philadelphia Inquirer, daß der Bezirk aufgrund von Budgetkürzungen für den Philadelphia School District 91 Schul-Polizisten entlassen muß. Im Laufe der Jahre hat es keine Diskussion darüber gegeben, was mit unserer Jugend passiert ist, das eine Schul-Polizei in erster Linie notwendig macht. Die Inquirer-Serie 'Anschlag aufs Lernen' ('Assault on Learning') berichtete am 26. März 2011, daß im Schuljahr 2010 "690 Lehrer angegriffen wurden; in den letzten fünf Jahren 4000". Die Zeitung schrieb, daß an Philadelphias 267 Schulen

"an einem durchschnittlichen Tag 25 Schüler, Lehrer oder andere Mitarbeiter geschlagen, ausgeraubt, vergewaltigt oder Opfer anderer Gewaltdelikte wurden."

"Das schließt nicht einmal jene Tausende ein, die innerhalb eines Schuljahres erpreßt, bedroht oder schikaniert wurden."


Ich absolvierte Philadelphias 'Benjamin Franklin High School' im Jahr 1954. Franklins Schüler stammten aus den ärmsten Vierteln von North Philadelphia -- wie dem Richard Allen Wohnprojekt, wo ich lebte -- aber es gab keine Polizisten, die durch die Gänge patrouillierten. Gelegentlich gab es nach der Schule Kämpfe -- wir nannten sie 'Zoff' -- doch innerhalb der Schule herrschte Ordnung. Weder beschimpften die Schüler die Lehrer, noch griffen sie sie an. (Zustand Deutschland: 'Erstklässler ... mit einem Messer', 'Hilfe: Erstklässler und sexistische Schimpfwörter', 'Selbstbefriedigung bei Erstklässler' -- klingt wie gefühlte 100 Jahre 'Hessische Rahmenrichtlinien'.)

Wie ließe sich die größere Höflichkeit auf Philadelphias und anderen großstädtischen Schulen -- überwiegend Schulen mit Schwarzen -- in früheren Zeiten im Vergleich zu heute erklären? Würde jemand behaupten, daß es in den 40er und 50er Jahren, damals, als ich in Philadelphia die Schule besuchte, weniger Rassendiskriminierung und Armut gab, und Schwarze mehr Chancen hatten, und dies der Grund für bessere akademische Leistungen und mehr Höflichkeit war? Oder wie wäre es mit "in früheren Zeiten wurden Schulen mit überwiegend Schwarzen mehr gefördert"? Wie wäre es mit "in früheren Zeiten hatten schwarze Schüler mehr schwarze Vorbilder in Form von schwarzen Schulleitern, Lehrern und Berufsberatern"? Wenn jemand solche Argumente vorbringen würde, wäre es der pure Wahnsinn. Wenn weiße und schwarze liberale Linke und Bürgerrechtler mit solchen Argumenten kommen wollen, sollten sie am besten warten, bis diejenigen von uns, die in den 40er und 50er Jahren lebten, diesen Schauplatz verlassen haben.

In den letzten Jahrzehnten habe ich viele Heimattreffen besucht.

Viele schwarze Schüler haben gegenüber dem Bildungsprozeß eine feindliche Einstellung. Ihnen wird erlaubt, den Unterricht für andere Schüler unmöglich zu machen. Wegen ihrem Fehlverhalten und ihrer Gewalt sind Schulen gezwungen, Ressourcen, die für die Bildung gedacht sind, abzuziehen und sie für Sicherheitsmaßnahmen auszugeben, wie etwa die Einstellung einer Schul-Polizei und den Kauf von Metalldetektoren, was für die Sicherheit an Schulen aber wenig bringt. Die Gewalt an den Schulen schreckt die am besten qualifizierten Lehrer ab, an Schulen zu unterrichten, wo sie riskieren, angegriffen, eingeschüchtert und bestohlen zu werden. Als absolutes Minimum sollte ein Teil der Abhilfe gegen Gewalt an Schulen und schlechte schulische Leistungen darin bestehen, denjenigen Schülern den Schulbesuch zu verbieten, die für Angriffe und respektloses Verhalten verantwortlich sind. Sie fragen: "Was soll mit diesen Schülern dann geschehen?" Selbst wenn wir nicht wissen, was dann mit ihnen geschehen soll, wie gefühlvoll und intelligent ist es denn, ihnen zu erlauben, den Unterricht für andere Schüler unmöglich zu machen? Ich habe gefragt, ob sich einer von uns an Klassenkameraden erinnern kann, die weder lesen, schreiben noch einfache Rechenoperationen durchführen konnten, und keinem von uns sind solche Fälle bekannt. Damals waren in Philadelphia die meisten Schulleiter, Lehrer und Berufsberater Weiße. An der Stoddart Fleisher Realschule, wo ich war, erinnere ich mich an nur einen Lehrer, der ein Schwarzer war, und an der Benjamin Franklin, waren es gerade mal zwei. Was sagt das über die Theorie von Vorbildern? Amerikaner asiatischer Herkunft stehen nebenbei bemerkt an der Spitze der akademischen Leiter, und hatten, zumindest historisch, während ihrer Zeit vom Kindergarten bis zur zwölften Klasse nur selten einen amerikanischen Lehrer asiatischer Herkunft.

Die Tatsache, daß schwarze Eltern, Lehrer, Politiker und Bürgerrechtsorganisationen die Entschuldigungen für das verabscheuungswürdige und destruktive Verhalten so vieler junger Schwarzer tolerieren, ist ein grober Verrat am Gedenken unserer Vorfahren -- an ihrem Kampf, ihrem Schweiß, ihrem Blut und ihren Opfern. Am traurigen und tragischen Zustand des Schulunterrichts mit Schwarzen wird sich so lange nichts verändern, bis sich die Einstellung ändert, welches Verhalten von jungen Menschen akzeptabel ist und welches nicht. Diese Änderung muß von innerhalb der schwarzen Gemeinschaft kommen.
Hier finden Sie den Originalartikel, Rising Black Social Pathology.

Samstag, 28. Januar 2012

Wie ich ein Mensch wurde

Henry Makow über Feminismus.

Termini technici
Mensch: [jiddisch] richtiger Mann

(Henry Makow, Ph.D. ist der Erfinder des Brettspiels Skrupel -- Beschreibung hier -- und Autor von "A Long Way to go for a Date". Seine Artikel über Feminismus und die Neue Weltordnung erscheinen auch auf Etherzone.com)

(weitere Anmerkungen in Klammern)


Nachdem Feminismus meine Identität raubte

Als ich 21 Jahre alt war und in Israel lebte, bekam ich einen Brief von meiner Mutter. Sie hatte meine Ersparnisse genommen und in ein Stadthaus investiert.

"Jetzt bist du ein Mensch", sagte sie.

Ich fragte mich, was sie meinte.

Wieso sollte der Besitz eines Hauses aus mir einen Mensch machen? Ich wollte durch meinen Charakter definiert werden, nicht durch mein Eigentum.

Ich wurde zu einer Zeit erwachsen, als die Jugend "nach Identität suchte". Erst suchte ich danach in Israel. Später wurde ich ein kanadischer Nationalist. In beiden Fällen konnte ich in der "Gemeinschaft" ("community") keine Identität finden.

Ich hatte einen starken patriarchalischen Vater, ein exzellentes Vorbild. Er absolvierte eine erfolgreiche Karriere und unterstützte eine Familie.

"Arbeit ist das Rückgrat eines Mannes", pflegte er mir zu sagen. Das ist die wichtigste Entscheidung, die ein Mann trifft. Die zweitwichtigste ist eine Frau.

Aber aus irgendeinem Grund blieb sein Beispiel nicht hängen. Warum nicht?

Seit Jahrhunderten haben Männer ihre Identität in Bezug auf die Männlichkeit definiert. Warum war ich so ahnungslos?

Ich war ein Feminist.

Der Angriff auf Geschlecht und Familie

Ich wuchs in einer Zeit auf, die auf die feministische Lüge hereingefallen ist, daß Männer und Frauen identisch sind. In unserer Kultur werden Frauen angespornt, alles zu tun, was Männer tun, und umgekehrt. Ich glaube an Chancengleichheit, doch ich verwechselte "gleich" mit "identisch", und dies verzögerte meine persönliche Entwicklung um 25 Jahre. Ich bezweifle, daß ich allein bin.

"Identität" ließ mich nach einer Partnerin suchen, die mir nicht nur ebenbürtig, sondern auch mein Äquivalent wäre. Im Grunde suchte ich nach mir selbst. Geschmeidige junge Frauen mit kurzen jungenhaften Frisuren -- meine eigene Rolle -- zogen mich buchstäblich an.

Ich himmelte also Frauen an, die meine Identität hatten. Sie konnten sie mir zurückgeben. Einige Frauen waren augenblicklich abgestoßen. Andere genossen die Bewunderung eine Weile, letztendlich verloren sie aber den Respekt.

Was ich brauchte, war jemand, der sich von mir unterschied, mein weibliches Gegenstück.

Es ist uns bis jetzt zwar noch nicht klar geworden, letztendlich wird der Feminismus aber als das erkannt werden, was er ist: eine virulent anti-soziale, anti-feminine, anti-heterosexuelle Ideologie, die außergewöhnliche Macht erlangt hat, indem sie vorgab, für die Rechte der Frauen zu kämpfen. Indem die Gesellschaft so zum Narren gehalten wurde, konnten politische Maßnahmen erlassen werden, die Männer entmännlichen und Frauen ermutigen, männlich zu sein. Mit anderen Worten: Frauen haben die die männliche Identität usurpiert, und im Folgeprozeß haben beide Geschlechter ihre eigene Identität verloren.

Unglaublicherweise ist die Zerstörung der Heterosexualität das erklärte Ziel von Feministinnen, die nicht nur glauben, daß geschlechtliche Unterschiede unnatürlich sind, sondern auch, daß sie die Quelle aller Ungerechtigkeit sind.

Die meisten Menschen wissen nicht, daß die aktuelle feministische Bewegung ein lebender Anachronismus aus dem Kalten Krieg und den marxistischen revolutionären Sechzigern ist. Die meisten der führenden feministischen Denker, darunter Betty Friedan und Simone de Beauvoir, waren Marxisten, und viele waren auch Lesben.

Im Feminismus geht es nicht darum, zwischen etwas zu wählen, sondern um Macht. "Keine Frau sollte ermächtigt werden, zu Hause zu bleiben, um ihre Kinder zu erziehen", erklärte die Gründerin des Feminismus Simone de Beauvoir am 14. Juni 1975 in der Saturday Review. "Denn wenn es eine solche Wahl gibt, werden zu viele Frauen das vorziehen."

Wenn es im Feminismus wirklich darum ginge, eine Auswahl zwischen etwas zu treffen, dann würde er Frauen nicht dazu indoktrinieren, arbeiten zu gehen und "unabhängig" zu werden. Er würde nicht die Männer und die heterosexuelle Liebe verteufeln. Er würde nicht Feministinnen ausgrenzen, die heiraten und Familien gründen.

Lesben waren schon immer Frauen, die die männliche Rolle spielen wollten. Er basiert auf marxistischen Begriffen wie dem diskreditierten und abgelehnten Klassenkampf sowie der "Gleichheit", Begriffe, die für eine mystische Realität wie die Liebe keine Relevanz aufweisen.

Der durch den Feminismus verursachte Zusammenbruch der traditionellen Familie ist schlicht und ergreifend der Hauptgrund für unsere sozialen, persönlichen und existenziellen Probleme. Immer wieder und zu allen Zeiten haben Menschen ihren primären Sinn und Zweck von familiären Rollen wie Tochter, Ehefrau und Mutter sowie aus dem Lebenszyklus-Ritualen wie Heirat, Geburt und Tod abgeleitet. Ehe und Familie sind in der Tat ein von Gott gegebener Weg, um Liebe und persönliche Entfaltung zu erreichen.

Wir finden nicht zu Ganzheit, indem wir versuchen, in uns Maskulinität und Femininität zu verbinden, sondern indem wir uns mit unserem Gegenteil vereinigen. Heterosexuelle Liebe ist die Anziehung von Gegensätzen. Heterosexuelle definieren sich in der Tat durch diese Unterschiede. Wenn wir männlich sind, dann sind wir nicht weiblich, und umgekehrt, wie hell und dunkel. Weil ich diese Unterschiede ablehnte, verstand ich nicht, wer ich war. Ich verstand Frauen nicht, und ich wußte nicht, wie ich mit ihnen eine Beziehung haben soll.

Die Wiedergewinnung der Maskulinität

Ich sollte fast 50 Jahre alt werden, bevor ich das Rätsel lösen konnte. Das Buch "The Flight from Woman" aus dem Jahr 1964 von Karl Stern, ein bekannter kanadischer Psychiater, bestätigte das, was mir meine Instinkte sagten. Meine Mutter hatte Recht gehabt. Ein Mann macht das Haus; die Frau macht das Heim.

Laut Stern definiert sich Männlichkeit durch die "Macht" ("power") über die natürliche und soziale Umwelt. Männer bieten den physischen und kulturellen Kontext für die private Welt der Liebe. Sie sind die Macher: Abenteurer und Erbauer, Beschützer und Brötchengeber.

Femininität (femininity) definiert sich durch "liebevolle Beziehungen". Feminine Psychologie basiert darauf, Ehemänner und Kinder aufzuziehen, und dadurch geliebt und gebraucht zu werden. Frauen sind die Motoren der Liebe -- ähnlich wie das Herz im Körper. Sie sind die Schöpfer der Familie, dem grundlegendem Baustein der Gesellschaft und dem Stahlwerk der Zukunft.

Männer definieren sich durch Taten -- Frauen sind Liebe: Schönheit, Anmut, Glaube und Güte. Männer neigen dazu, rational und objektiv zu sein; Frauen subjektiv, intuitiv und emotional. Diese Unterschiede müssen uns nicht einengen. Sie sind ein Thema des Orchesters im Spiel unserer eigenen Variationen. Ein Beispiel: meine Frau mäht den Rasen; ich mache den Einkauf und koche. Doch ohne das Thema entsteht Verwirrung und Chaos.

Das feministische Evangelium, das verkündet, daß die traditionellen Geschlechterrollen "unterdrücken", ist falsch. Die Flexibilität traditioneller Rollen verhilft vielen Menschen zu Glück und Erfüllung.

Ich extrapolierte Karl Sterns Unterscheidungen. Wenn der Mann durch Macht motiviert wird und die Frau durch Liebe, dann muß die heterosexuelle Liebe ein Austausch von Mann und Frau sein.

Eine Frau gibt ihre Macht auf -- in Form von Vertrauen. So bringt eine Frau ihre Liebe zum Ausdruck: indem sie vertraut. Auf diese Art und Weise geben Frauen Männern Macht. Wenn ein Mann dieses Vertrauen verrät, verliert er seine Macht.

Eine Frau bekommt im Gegenzug für ihre Macht das, was sie wirklich will: die Macht eines Mannes, die sich als seine ungeteilte Liebe ausdrückt.

Er schließt sie in die Sphäre seines Eigeninteresses ein: So werden zwei Menschen eins. Ihr Glück ist sein Glück. Er kann sie nicht verletzen, ohne sich zu verletzen.

Die Wiedergewinnung der Femininität

Frauen zu lehren, maskuline Kraft zu suchen, verhindert, daß sie bekommen, was sie wirklich wollen.

Frauen wollen von der Liebe eines Mannes besessen zu sein. Gottes Liebe für die Schöpfung spiegelt sich in der Liebe eines Mannes für eine Frau.

Eine Freundin sagte mir einmal: "Ich will benutzt werden." Die gleiche Freundin sagte auch, daß sie sich ohne einen Mann, "wie ein Boot ohne Ruder" fühlt. Ebenso ist ein Mann ohne eine Frau wie ein Ruder ohne ein Boot.

Ein Mann kann keine Frau lieben, die mit ihm konkurriert. Beziehungen zwischen sogenannten "Gleichen" sind wie Fusionen oder Zimmergenossen.

Die Psychiaterin Irene Claremont de Castillejo bezeichnet sie in ihrem Buch "Knowing Women: A Feminine Psychology" aus dem Jahr 1973 als "Bruder-Schwester" Ehen.

Sie können nicht die Intimität aufbauen, wie wenn eine Frau ihren Willen einem Mann hingibt und ein Mann dieses Vertrauen mit der Liebe seines ganzen Herzens erwidert. Laut einigen Psychiatern besteht auch eine Verbindung zwischen ihrer sexuellen Befriedigung und ihrer Fähigkeit, zu vertrauen und sich hinzugeben.

Feminine Frauen sind Geschöpfe Gottes. In der Liebe opfern sie ihr "Selbst" für die Liebe, die in vielen Religionen der Schlüssel zur Transzendenz ist. Helen Deutsch schrieb über dieses masochistisch-narzisstische Syndrom 1944 in "The Psychology of Women: A Psychoanalytic Interpretation". Die meisten Frauen erfahren nur als Ehefrauen und Mütter dauerhafte Erfüllung. In ihren Herzen wissen sie es.

Auch Frauen können keine Männer lieben, mit denen sie konkurrieren. Frauen sind hypergam, was bedeutet, daß sie Männer suchen, die einen höheren sozialen Status haben als sie selbst. Selbst die glühendste heterosexuelle Feministin kann nur jemanden lieben, der stärker ist als sie.

Machtkämpfe vergiften die Mann-Frau-Beziehung. Sie sind der Tod der Liebe. Männer können nicht erwarten, Männer zu sein, wenn sie ihre definierenden Charaktereigenschaften aufgeben. Frauen können nicht erwarten, befriedigende Beziehungen zu haben, wenn sie Männer herausfordern und kritisieren.

Als ich das begriff, fühlte ich mich befreit. Ich fand eine gesunde Beziehung zu einer Frau, die mein weibliches Gegenstück ist, und heiratete sie.

Fazit

Männer wissen nicht länger, wie sie Männer sein sollen, Frauen wissen nicht, wie sie Frauen sein sollen. Es ist hilfreich, sich die heterosexuelle Liebe als einen mystischen Tanz vorzustellen. In einem Tanz führt der Mann, die Frau folgt. Es gibt keinen anmutigen Tanz, ohne daß jeder Partner seine Rolle spielt.

Tanz basiert auf Liebe. Das Mann hat immer die Wünsche seiner Partnerin im Blick, weil er sie liebt. In einigen Fällen wird er sie bitten, zu führen.

Was einen Ballsaal betrifft, wer kann sagen, welche Rolle dort wichtiger ist? Beide Partner sind gleich wichtig. Der Tanz erfordert sowohl die Führung und Dynamik des Mannes, als auch die Schönheit, Liebe Gnade der Frau.

Im Tanz der Liebe, werden zwei Menschen eins, und die Frucht dieser mystischen Vereinigung ist oft ein Kind.

Erstveröffentlichung am 8. August 2001
Hier finden Sie den Originalartikel, How I became a Mensch.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Kein Wunder, daß Johnny (immer noch) nicht lesen kann

Larry Sand über kultursensible Bildung und interkulturelle Mathematik.

(Lesen Sie hier den Artikel Bildung: Weniger deutsch, dafür Schema F über die Zustände in EU-Land.)

(weitere Anmerkungen in Klammern)


Fakultäten für Erziehungswissenschaften konzentrieren sich auf Modeerscheinungen, nicht auf Wissen und Fähigkeiten. Ich weiß das aus Erfahrung.

Es gibt viele Gründe für die beklagenswerte Bildungssituation in den Vereinigten Staaten von heute, aber der größte sind wohl unsere Fakultäten für Erziehungswissenschaften.

Meine Erfahrung in den 1980er Jahren an der Universität von Kalifornien in Los Angeles ("California State University, Los Angeles", CSULA oder Cal State) war typisch. Die Kurse waren leicht. Strenge war nicht existent. Ich nahm elf Kurse für Leistungspunkte (credits) und bekam zehn As (sehr gut) und eine B (gut) und fühlte mich nicht ein einziges Mal intellektuell gefordert. Es gab in der Regel ein einfaches Vordiplom und eine Abschlußprüfung und ein Referat -- was zeigen sollte, daß ich wußte, wie man unterrichtet.

Manchmal waren die Stunden (courses), als wäre man wieder auf der Grundschule. Ich hatte viel Spaß in meinen Methodenkursen (methods classes), besonders im Sportunterricht, wo wir die ganze Stunde spielten.

Die erforderlichen Lehrveranstaltungen (course work) beinhalteten jeweils zehn Wochen an Vorlesungen (classes) in Musik und Kunst -- doch Wissenschaft und Sozialwissenschaften wurden in einer fünfwöchigen Vorlesung zusammengefaßt. Einen Grundkurs in Klassenzimmermanagement (classroom management), etwas, das für künftige Lehrer ein großer Vorteil gewesen wäre, gab es nicht.

Statt sich auf die besten Techniken zur Vermittlung von Fähigkeiten und Leitbildern zu konzentrieren, die Schüler benötigen, bleuten die Professoren uns ein, daß wir weder "dressieren" ("drill and kill") sollen, noch den "Weisen auf der Bühne" ("sage on the stage") spielen sollen, sondern stattdessen der "Berater an der Seite" ("guide on the side") sein sollen, der die "schülerische Entdeckung erleichtert" ("facilitates student discovery"). In erster Linie sollten uns die Gefühle der Kinder beschäftigen. Legionen von Schülern, die Lehrer hatten, die in diesen fortschrittlichen Techniken ausgebildet wurden, können kaum addieren oder lesen -- sie haben aber wahrscheinlich ein extrem hohes Selbstwertgefühl.

Als ich ins Klassenzimmer kam fühlte ich mich für den Unterricht weniger vorbereitet als an dem Tag, an dem ich an der "Cal State" mit dem Studium begann.

"Ganzheitliche Sprache" ("whole language") war die herrschende Theorie des Tages. Es verwirft den traditionellen, erfolgreichen, phonetischen Leseunterricht und ersetzt ihn durch einen "holistischen" Ansatz, bei dem Schülern beigebracht wird, "kritische Denkstrategien" zu verwenden, um die Bedeutung von Worten, die sie nicht erkennen, zu erraten. Es war eine Katastrophe für die Lesefähigkeit der Schüler, ist aber in Schulen heute noch beliebt -- die Befürworter der "ganzheitlichen Sprache" sind dazu übergegangen, andere Namen zu verwenden, wie "ausgewogene Alphabetisierung" ("balanced literacy").

In den 1990er Jahren kam dann die Modeerscheinung des Multikulturalismus, und sie hat epidemische Ausmaße erreicht. Lehrer in spe waren gezwungen, über diese ethnische Gruppe zu unterrichten, über jene verarmte Gruppe, über diese sexuell anomale Gruppe, über jene unterrepräsentierte Gruppe, usw. -- alles unter der Rubrik "kultursensibler Bildung" ("Culturally Responsive Education", CRE).

CRE ist das "Verständnis, daß die Denkweise, das Verhalten, und das Sein eines Menschen von der Rasse, der ethnischen Herkunft, der sozialen Schicht und der Sprache beeinflußt wird". (Willkommen im Rassen- und Klassenkampf der alten Zöpfe: "Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewußtsein.") Künftige Lehrer sind zur Prüfung verpflichtet, wie ihre eigene "soziokulturelle Identität" und die Ungleichheiten in Schule und Gesellschaft die "institutionalisierte Diskriminierung" unterstützen, die eine "privilegierte Gesellschaft, die auf sozialen Klassen und der Hautfarbe basiert", bewahrt.

Diese Ideen werden übrigens nicht als Theorien präsentiert, sondern als Tatsachen, die nicht in Frage gestellt werden dürfen. Fakultäten für Erziehungswissenschaften (education schools) indoktrinieren ihre Schüler daher mit der tendenziösen Idee, daß alle sozialen Probleme aus "Diskriminierung" und "Privilegien" resultieren.

Statt zu lernen, wie man Schüler im Bruchrechnen oder im Einteilen in Kapitel unterrichtet, sollen Lehreranwärter negativen Einstellungen gegenüber kulturellen Gruppen nachgehen. Dies läuft auf die Aussage hinaus, daß die herrschende Kultur verstehen muß, daß sie alle anderen unterdrückt und Wiedergutmachung leisten muß.

Zu den Ablegern der kultursensiblen Bildung zählt "interkulturelle Mathematik" ("anti-racist math" hat hierzulande nicht als "antirassistische Mathematik" den Weg in den liberalen linken Hirnwaschgang gefunden), die nun in einer Reihe von Schulbezirken angenommen wurde. In Newton, Massachusetts, zum Beispiel, ist das oberste Ziel der Mathematiklehrer, "zwischenmenschliche Unterschiede in den Ausprägungen der Big Five" zu lehren ("respect for human differences" hat hierzulande nicht als "Respekt für menschliche Unterschiede" den Weg in den liberalen linken Hirnwaschgang gefunden). Schüler sollten "den systemübergreifenden Grundwert vom 'Respekt für die menschlichen Unterschiede' ausleben, indem sie Antirassismus- und Antidiskriminierungs-Verhalten (anti-bias behaviors) demonstrieren". (Hierzulande hilft der Anti-Bias-Ansatz, in der Anti-Bias-Werkstatt Anti-Bias-Arbeit zu leisten oder im Anti-Bias-Workshop Anti-Bias-Fragen zu beantworten.) Das Problem ist, daß man all das bis zur Perfektion tun kann und nicht ein klitzekleines Bißchen Mathematik lernt.

Im Jahr 2008 zeigte Bildungsreform-Professor Jay Greene, wie groß das Multikulti Problem geworden ist. Er und ein wissenschaftlicher Mitarbeiter untersuchte die Anzahl an Multikultikursen, die unseren Lehrern an Hochschulen angeboten werden. Er schrieb (2008) im City Journal:

"Um festzustellen, wie unausgewogen Lehrer auf Fakultäten für Erziehungswissenschaften vorbereitet werden, zählten wir die Titel und Beschreibungen, die die Worte 'Multikulturalismus', 'Vielfalt', 'Integration' enthielten, sowie Varianten davon, und verglichen diese dann mit der Anzahl jener, die Varianten des Wortes 'Mathematik' verwendeten. Dann errechneten wir eine 'Multikulturalismus-Mathematik-Verhältniszahl' ('multiculturalism-to-math ratio') -- ein grober Indikator für die relative Bedeutung von sozialen Zielen gegenüber akademischen Fähigkeiten an Fakultäten für Erziehungswissenschaften."

Die Ergebnisse waren aufschlußreich:

"Die durchschnittliche Fakultät für Erziehungswissenschaften hat eine Multikulturalismus-Mathematik-Verhältniszahl von 1,82, was bedeutet, daß sie 82 Prozent mehr Kurse mit sozialen Zielen als mit Mathematik anbietet. In Harvard und Stanford ist das Verhältnis etwa 2: fast doppelt so viele Kurse sind sozial statt mathematisch. An der Universität von Minnesota ist das Verhältnis höher als 12. Und an der UCLA (University of California Los Angeles) ist das Verhältnis fast 16: kolossale 47 Titel und Beschreibungen von Kurse enthalten das Wort 'Multikulturalismus' oder 'Vielfalt', während nur drei das Wort 'Mathematik' enthalten." (Das Tolle an Bildungsreformen ist, daß es dabei kein "Gehe zurück auf Los" gibt, sondern daß man das heimliche erwünschte Ziel des Chaos mit jedem neuen Ansatz weiterführen und vorantreiben kann.)

In meinem Staat, Kalifornien, brauchen nun dreißig Prozent der Studierenden Förderkurse (remedial help), die in das ehemals gepriesene System der University of California (UCLA) geraten. Was die Fakultäten der California State University (Cal State) betrifft, zu der die meisten Fakultäten für Erziehungswissenschaften des Bundesstaates gehören, benötigen sechzig Prozent der Studenten Förderunterricht (remediation), und auf Fachoberschulen (city colleges) und berufsbezogenen Schulen (ommunity colleges -- vergleichbar mit berufsbildenden Schulen und Berufsfachschulen) benötigen sogar kolossale 90 Prozent Förderunterricht.

Dies bedeutet, daß Kinder in unserem K-12-System (Abkürzung für "Kindergarten bis 12. Schuljahr" -- also der Traum der ganzheitlich-ganztäglichen Kinderabschiebepraxis vom "Kindergarten bis zur Sekundarstufe") nicht richtig erzogen werden. Fehlende Strenge und falsche Schwerpunkte an Fakultäten für Erziehungswissenschaften tragen einen Großteil der Verantwortung.

Können unsere Schulen umgedreht werden? (Natürlich nicht, weil es kein "Gehe zurück auf Los" gibt -- wo sollte man im Fall einer Abkehr von der Leistungsgleichheit all die schlechten Noten unterbringen? Die Verursacher von Christdemokratten über Sozialdemokratten bis hin zu Freidemokratten würden die nicht einmal geschenkt nehmen und Grüne Freibeuter nur, wenn man damit demokratisch an die Macht kommt. Erziehungslager? Die sind für die Gegner der Leistungsgleichheit reserviert.)

Die Arizona State University (ASU), die das landesweit größte Vorbereitungsprogramm (prep program) für Referendare (undergraduate teacher) betreibt, hat gerade in diesem Jahr ein "radikales" neues Programm vorgestellt, in dem die Studierenden den Umgang mit speziellen pädagogischen Fähigkeiten demonstrieren müssen, die an einem gängigen pädagogischen Rahmen gemessen werden. Dazu verwendet die ASU das "Teacher Advancement Program" des "National Institute for Excellence in Teaching".

Nach Prüfung der Beschreibung dieses neuen Ansatzes zur Lehrerausbildung muß ich sagen, daß es solide aussieht. Anstatt sich mit den "gefühlsduseligen" Standardmethoden zu beschäftigen, benutzt das Programm objektive Maßstäbe, um Lehrer zu bewerten. Es bleibt abzuwarten, ob die fest verwurzelten "fortschrittlichen" Kräfte das "Teacher Advancement Program" abwürgen oder untergraben werden, es ist jedoch eine Herausforderung an den Status quo.

Unsere Fakultäten für Erziehungswissenschaften sind mit Fehlverhalten, das in keinem anderen Beruf toleriert worden wäre, meistens glimpflich davongekommen. Solange wir nicht etwas völlig anderes machen als bisher, werden wir auch weiterhin Lehrer hervorbringen, die Amerikas Kinder verbilden.
Hier finden Sie den Originalartikel, No Wonder Johnny (Still) Can’t Read.

Freitag, 6. Januar 2012

Die Verführung von Hannah Montana

Michelle Malkin über die Sexstörungen der Unterhaltungsindustrie.

(Ein Artikel, der übersetzt werden mußte, weil die sexuell stimulierten Medien 2008 nur die Gebetsmühlen der prüden Amerikaner und Moral-Apostel drehten: hier, hier, hier oder hier. Die Druckerschwärze für Artikel gegen katholische Priester muß preiswerter sein als die für Artikel gegen liberale linke Pädo-Künstler wie Simone de Beauvoir, Will McBride, Jim Buckley, Rudy Frederiksen, David, Hamilton, Doug Hutchison, David Malakoff, Roman Polanski, Pietro Polizzi, Arnold Schwarzenegger, Paul Reubens oder Jeffrey Jones.)

(weitere Anmerkungen in Klammern)


Erst Britney. Dann Lindsay. Und jetzt: Miley Cyrus. Werden sie jemals lernen?

Mit "sie" meine ich nicht die Mädchen. Ich meine deren Eltern. Wo sind sie? Was zum Teufel denken sie?

Ich weiß nicht, wie oft ich diese Fragen im Laufe der Jahre gestellt habe, wenn junge, sympathische Hollywood-Starlets aufsteigen, schwindelerregenden Ruhm und Reichtum erreichen, und dann als halbnackte Drogen-Wracks mit seelenlosen Augen abstürzen.

Sind Eltern ohne Skrupel eher bereit, ihre Töchter den Wölfen der Vergnügungsindustrie zu opfern? Oder raubt das Unterhaltungsgewerbe Müttern und Vätern, die es besser wissen sollten, den gesunden Menschenverstand? So oder so sind sie der Kindesvernachlässigung schuldig.

Miley Cyrus, für diejenigen von Ihnen, die keine Mädchen im Haus haben, ist die 15-jährige Sängerin/Schauspielerin mit der erfolgreichen Fernsehserie "Hannah Montana", einer lukrativen Tournee, und einem Disney Imperium im Wert von fast 1.000.000.000 Dollar. Zum Glück begeistert sich meine 7-jährige Tochter mehr für Pferde als für Superstars. Der Micky-Maus-Konzern versucht wegen dem Foto-GAU nun, eine Kernschmelze zu verhindern.

Annie Leibovitz war die Fotografin. Das Magazin ist Vanity Fair. Warum diese beiden Namen bei den Erwachsenen unter den Cyrus' nicht Alarmglocken in der Größe von Texas losgehen ließen, ist mir schleierhaft. Leibovitz hat den Ruf, ihre Objekte unter dem Deckmantel der "Kunst" in schlüpfrige Posen zu quatschen. Sie setzte Demi Moore nackt und schwanger auf die Titelseite von Vanity Fair.



Scarlett Johansson und Keira Knightley erschienen ebenfalls unbekleidet auf der Titelseite des Magazins; Johanssons Rücken war völlig blank. Eine weitere vielversprechende junge Schauspielerin, Rachel McAdams, hatte die Würde, Klasse und Selbstbeherrschung, sich zu weigern. Als sie am Set erschien und entdeckte, was die Redakteure wollten, ging sie und feuerte ihren Vertreter. (Ich selbst würde gehen, wenn ich sehe, daß mich jemand fotografieren will, der aussieht wie eine Mischung aus einem aufgeplatzten Leibovitz-Sofakissen und den von taz-Autorin Anja Maier in ihrem Buch Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter beschriebenen taz-Leserinnen.)

Wo waren also die Eltern von Miley, als das Fotoshooting stattfand? Papa hing eine Weile in der Gegend herum und posierte für einige der Fotos, auf denen Miley bauchnabelfrei über sein Knie drapiert wurde -- Vanity Fair veröffentlichte schnell ein Video von diesen Szenen, um irgendwie zu "beweisen", daß Miley nicht manipuliert wurde:



Laut NYPost ging Billy Ray jedoch, bevor das umstrittene Nacktfoto aufgenommen wurde, und irgendwie hatten auch Mileys Großmutter und ihr Lehrer, die sie beaufsichtigen sollten, keine Ahnung, was los war:

Mileys Eltern hatten das Fotoshooting verlassen und waren nicht anwesend, als das letzte Foto gemacht wurde, und sie sahen von der fraglichen Aufnahme auch keine digitalen Bilder", sagte eine Miley-Sprecherin gestern der NYPost.

Ihre Großmutter und ihr Lehrer sollten sie laut dem Magazin People beaufsichtigen.

"Annie überzeugte sie, daß es künstlerisch sein würde", erfuhr People von einem Insider. "Ihre Eltern sind wie gelähmt."


Laut dem Artikel in Vanity Fair erkannte Miley selbst, daß sie von einer listigen Leibovitz zu dem Foto bequatscht wurde:

Und obwohl die Pose Annie Leibovitz' Idee war, könnte das zurückhaltende Oben-ohne-Porträt eines Kindes als ein Schritt in Richtung Erwachsenen-Fotografie gesehen werden. "Ich denke, es ist wirklich künstlerisch", sagt Cyrus. "Es war nicht schmuddelig. ... Und man kann zu Annie nicht nein sagen. Sie ist so niedlich. Sie bekommt diesen Dackelblick und man ist weg."

(Den Dackelblick bekamen all diese Lehrerinnen womöglich auch.)

Jemand hätte da sein sollen, um zu intervenieren. Und es gab reichlich Gelegenheiten, um "Nein" zu sagen.

Zum Beispiel, als Leibovitz die 15-Jährige becircte, ihre Kleider auszuziehen.

Oder als sie den Teenager zu roten Lippen und rauchigen Augen becircte.

Oder als sie dem Mädchen ein Seidentuch gab und ihr Haar zerzauste und ihr sagte, über die Schulter zu blicken und auszusehen, als wäre sie gerade nach einem One-Night-Stand aufgewacht.

Die Erwachsenen, die Miley Cyrus umgaben, entzogen sich ihrer Verantwortung, um ihre Interessen zu schützen. Mama und Papa wurden von Vanity Fairs Glanz geblendet. Vanity Fair sah kein 15-jähriges Mädchen. Sie sahen Dollar-Zeichen aus dem Verkauf des Magazins. Und Annie Leibovitz sah nichts weiteres als eine weitere Trophäe und Haut, Haut, Haut.

Die Schuld trifft aber nicht allein die Eltern und die Großmutter und den Lehrer. Leibovitz und Graydon Carter, der liberale linke Herausgeber von Vanity Fair, sollten sich schämen.

Eine "Künstlerin"? Ein Redakteur von einer "Literaturzeitschrift?" Unsinn. Sie sind die elitäre Version von Softporno-Produzenten wie Joe Francis, der Gründer von Girls Gone Wild, der mit seinen Kameramännern Mädchen becircte, sich auszuziehen -- nur raffinierter und mit hochgeistiger Anmaßung.

Graydon Carter wird von Andrew Bolt folgendermaßen zusammengestaucht:

"Ah, ja, Carter, der Poseur, der Hochglanzschleim durchdrückt während er wie ein New-Age-Jünger das Öko-Heil predigt -- ein Golfstrom-Prophet in einem Büßerhemd von Dior, das ist er. Ein Schwindler. Rettet die Umwelt, brüllt er, während er die Umwelt zerstört, die eigentlich am wichtigsten ist. Unsere moralische Umwelt."

Und Janice Turner schreibt:

Leibovitz griff zu dem Trick, den notgeile alte Künstler seit Jahrhunderten anwenden, um kleine Mädchen zu verführen: sie verkaufte Miley, daß die Bilder "künstlerisch" wären. Dies ist aber kein Fest auf die Schönheit des Jungseins. Es ist ein himmelschreiendes Foto aus einem Schlafzimmer. Leibovitz sah das Schockpotenzial, den sabbernden Kitzel, einen Star, der für die Mädchenhaftigkeit in Disneys Hannah Montana bekannt ist, so zu drapieren, als hätte sie gerade ihr entjungfernder erster Freund fotografiert.

Noch zynischer ist die Entscheidung von Vanity Fairs Moralwächter Graydon Carter, die Bilder zu veröffentlichen. Er sah den sexuellen Marktplatz und das Potenzial einer Teenager-Ausgabe mit einer Kind-Frau wie Cyrus. Vor einigen Jahren zählte eine Internetseite sogar die Tage und Stunden bis zu Britney Spears Volljährigkeit.

Es sind die Drogenprobleme und Eßstörungen von Lindsay Lohan und der Wahnsinn von Britney Spears -- beide waren Disney-Kinderstars -- die am Gewissen von Leibovitz, Carter und Mileys Eltern nagen sollten. Miley sollte mit Verantwortung in Richtung Erwachsenen-Karriere geführt werden, wenn es das ist, was sie will -- und das Geld und die Schlagzeilen einer verwüsteten Lolita überspringen.
Hier finden Sie den Originalartikel, The seduction of Hannah Montana.

Samstag, 31. Dezember 2011

Körperverletzung und Rassenwirklichkeit im Einkaufszentrum

Arnold Ahlert über Jugendspiele.

Termini technici
race issue: Rassenfrage
racial division: Rassentrennung

(Anmerkungen in Klammern)


Während die amerikanische Gesellschaft durch soziale Krankheiten weiterhin verpestet wird, erzeugen die Ausdrucksformen unter den schwarzen Jugendlichen chronische Trauer. Die jüngsten Beispiele sind entmutigend. In mehreren Städten im ganzen Land führte der Verkaufsstart von Nikes Turnschuh "Air Jordan 11 Retro", der im Handel 180 Dollar kostet, zu Ausschreitungen, Kämpfen, Vandalismus und Festnahmen. Noch entmutigender ist ein "Spiel" namens "Knockout King", bei dem schwarze Jugendbanden ein zufälliges Opfer umzingeln, niederschlagen, filmen, und den Angriff auf sozialen Netzwerken veröffentlichen.

Zuerst die Turnschuhe. In Seattle war die Polizei gezwungen, an der Westfield Southcenter Shopping Mall Pfefferspray gegen kämpfende Jugendliche einzusetzen. Mehr als 1000 waren in Kämpfe verwickelt, wodurch mehrere Menschen Schnittwunden und Prellungen erlitten. Zwei Türen wurden zerstört. In Jersey City wurde ein Mann niedergestochen, als unter den Wartenden in der Schlange eine Schlägerei ausbrach. In Taylor, Michigan, brachen um 5:30 Uhr mehr als 100 Menschen in einem Einkaufszentrum ein, wobei Dekorationen beschädigt und Bänke umgeworfen wurden. In Toledo, Ohio wurden drei Personen verhaftet, als eine Menschenmenge wieder einmal unkontrolliert in ein Einkaufszentrum strömte.

Vier weitere Personen wurden in Lithonia, Georgia, verhaftet, wo ebenfalls eine Tür zerstört wurde. In Charlotte, NC, wurden Dutzende von Polizisten herbeigerufen, um kurz nach 5.00 Uhr morgens Kämpfe bei der Carolina Place Shopping Mall aufzulösen, und eineinhalb Stunden später bei der Northlake Shopping Mall. Dort hebelten Käufer die Türen aus den Angeln. "Um 6:30 Uhr hieß es sozusagen, wir werden die Türen einrennen, und sie rannten die Türen ein, alle stürzten und rannten, überall Schuhe", sagte ein Zeuge. Bei der Boyton Beach Shopping Mall in Florida wurden wegen Anstiftung zum Aufruhr und Widerstand gegen die Staatsgewalt zwei Personen verhaftet. Ein Mob von 400-500 Personen wurde so wild, daß die Polizei erneut gezwungen war, Pfefferspray einzusetzen, als die Menge wiederholte Aufforderungen, das Drängeln und Kämpfen zu beenden, ignorierte.

Doch so beunruhigend diese Vorfälle auch waren, sie verblassen im Vergleich zum Spiel "Knockout King". Dies ist ein Spiel, bei dem eine Gruppe von Jugendlichen, von denen manche erst zwölf Jahre alt sind, einen Angreifer zum Anführer wählen, und sich dann auf die Suche nach einem zufälligen Opfer machen, das sich ihrer Ansicht nach nicht zur Wehr setzen wird. Der Anführer, der angreift, beginnt mit einem Faustschlag. Wenn das Opfer "Glück" hat und schnell niedergeht, kann es sein, daß sich die Gruppe verstreut. Wenn nicht, machen sie oft mit und schlagen und treten das Opfer, bis es bewußtlos ist oder schwer verletzt. Um das Ganze noch schlimmer zu machen, filmen einige dieser Jugendlichen ihre Heldentaten mit Handys und veröffentlichen sie auf sozialen Netzwerken. Meldungen aus dem ganzen Land, darunter Massachusetts, New Jersey, Chicago und St. Louis, weisen auf ein wachsendes Phänomen, bei dem St. Louis scheinbar führend ist. Dan Isom, der Polizeipräsident von St. Louis, sagte gegenüber Associated Press, daß es in der Stadt in den vergangenen 15 Monaten etwa 10 Angriffe gab.

Während Isom versuchte, die Zahl der beteiligten Kinder herunterzuspielen und behauptete, "es ist eine einzelne Gruppe von vielleicht fünf oder neun Kindern", widersprachen ihm Teenager, die dort leben. "Ich würde sagen, daß vielleicht 10 bis 15 Prozent der Kinder Knockout King spielen", sagte der achtzehnjährige Aaron Davis. "Alle spielen es", sagte der achtzehnjährige Brandon Demond, der früher mitspielte und für einen Artikel nur seinen ersten und mittleren Namen angab. "Es ist ein Spiel für Gruppen von Kindern (teens), um zu sehen, wer eine Person am härtesten schlagen kann", fügte er hinzu.

Wie hart? Im Jahr 2009 wurde Adam Taylor in einem Parkhaus angegriffen. Er erlitt Prellungen am Kopf, ein Schleudertrauma und inneren Blutungen, überlebte aber. Matt Quain, 51, erlitt einen einen Schädelbruch und einen gebrochenen Kiefer, nachdem er im Oktober ein Opfer des Spiels wurde. Im vergangenen April wurde in einem Chicagoer Bahnhof ein fünfundfünfzigjähriger Obdachloser angegriffen und bewußtlos geschlagen. Ein Video des Angriffs wurde im November im Internet auf einer Hip-Hop-Seite veröffentlicht. In zwei Tagen wurde es eine viertel Million Mal angesehen.

Alle drei Männer hatten Glück, verglichen mit Hoang Nguyen, 72, der vor seine Frau trat, um sie vor einem Rudel Jugendlicher zu verteidigen. Er bezahlte mit seinem Leben. Elex Murphy, 18, der in dem Fall wegen Mordes ersten Grades angeklagt wurde, erzählte der Polizei angeblich, daß der Angriff zum Knockout King Spiel gehörte.

Wie erwartet haben diese Schläger ihre Apologeten und Verharmloser. Zwei Zitate aus der River Front Times in Missouri geben ein Gefühl für die Verleugnung, gekoppelt mit einer ermüdenden Entschuldigung des Verhaltens. Zitat 1: "Alle außer zwei der zehn Opfer, die von der River Front Times befragt wurden, waren weiß -- eines war ein Schwarzer und eines war ein Latino -- und alle Spieler waren Schwarze. Doch Knockout King scheint nicht an die Rasse gebunden zu sein." Die Medienwirklichkeit legt nahe, daß, wenn alle Spieler weiß wären, und alle bis auf zwei der Opfer schwarz wären, die Rasse ein unverzichtbarer Bestandteil der Gleichung wäre.

Zitat Nr. 2: "Anstatt die Rassenfrage unter den Teppich zu kehren, sagt Norman White, Kriminologe an der Universität von Saint Louis, sollte Knockout King mit einer breiteren Linse gesehen werden, die das soziale Gefälle der Stadt erfaßt. Er sagt, die Frage dreht sich weniger um physische Gewalttaten als um mangelnde Chancen für benachteiligte -- meistens schwarze -- Jugendliche. Er nennt diese Bevölkerung 'unsere schwache Seite'." Wieder einmal sind es vermutlich mehr als ein paar Amerikaner, die von der Idee ermüden, daß "mangelnde Chancen", besser bekannt als mangelnde öffentliche Ausgaben, immer noch als Begründung herhalten, um unverhohlenes Schlägertum zu erklären. (Die Täter haben fließend Wasser, Strom, Kühlschrank, Mikrowelle, Zwei-Meter-Fernseher, Computer, Internet, iPhone, X-Box, Playstation, Wii und Designerschlüpfer -- brauchen sie gegen das soziale Gefälle etwa noch einen Weihnachtsurlaub mit einem händchenhaltenden Guido Westerwelle im Robinson Club Soma Bay in Hurghada?)

Man könnte weit überzeugender argumentieren, daß genau das Gegenteil wahr ist, daß großzügige öffentliche Ausgaben seit der (Sozialreform namens) Great Society (von Lyndon B. Johnson) zu Abhängigkeiten geführt haben, die die schwarzen amerikanischen Gemeinden komplett zerstört haben. Gemeinschaften, in denen die uneheliche Geburtenrate auf 72 Prozent angestiegen ist. Am 31. Juli 1966 tat es jemand:

Von den wilden irischen Slums des 19. Jahrhunderts an der Ostküste, bis zu den von Aufruhr zerrissenen Vororten von Los Angeles, gibt es in der amerikanischen Geschichte ein unmißverständliche Lektion: eine Gemeinschaft, die zuläßt, daß eine große Zahl von jungen Männern in zerrütteten Familien aufwachsen, die von Frauen dominiert werden, die niemals ein stabiles Verhältnis zur männlichen Autorität erlernen, die niemals ein Muster rationaler Zukunftserwartungen erlernen -- eine solche Gemeinschaft erwartet Chaos. Kriminalität, Gewalt, Unruhen, Durcheinander ... sind nicht nur zu erwarten, sie sind beinahe unvermeidlich. Und redlich verdient.

Dies schrieb der liberale linke (Soziologe und US-Senator) Daniel Patrick Moynihan. Er wurde des Rassismus bezichtigt, weil er darauf hinwies, daß die Johnson-Administration ein Rezept für eine Katastrophe schaffen würde, wenn die "Unterstützung für Familien mit abhängigen Kindern" ("Aid to Families with Dependent Children", AFDC) -- eine Maßnahme, die bisher der Finanzierung ehemals verheirateter Frauen vorbehalten war, die den wichtigsten männlichen Unterstützer der Familie verloren hatten -- in eine Maßnahme umgewandelt wird, bei der jeder Haushalt, der ohne ein männliches Familienoberhaupt ist, öffentliche Gelder erhalten würde. Ann Coulter bezog ebenfalls Dresche, weil sie so rechts war, auf Folgendes hinzuweisen: "Eine Studie vom liberalen linken Institut für progressive Politik (Progressive Policy Institute) aus dem Jahr 1990 zeigte, daß der Unterschied in der Kriminalitätsrate zwischen Schwarzen und Weißen verschwand, nachdem die alleinerziehenden Mütter herausgerechnet wurden." Jemand anderes entdeckte die Verbindung zwischen allein erziehenden Müttern und "mangelnden Chancen" ebenfalls: "Trotzdem leben Kinder von allein erziehenden Müttern mit fünfmal höherer Wahrscheinlichkeit in Armut als Kinder in Haushalten mit beiden Elternteilen."

Das letzte Zitat stammt aus "Hoffnung wagen" ("The Audacity of Hope") von Präsident Barack Obama. (Die Übersetzer von "The Audacity of Hope", Helmut Dierlamm und Ursel Schäfer unterschlugen "mit fünfmal höherer Wahrscheinlichkeit" und übersetzten "five times more likely" von Seite 195 der 218-seitigen englischen Ausgabe auf Seite 426 der 480-seitigen deutschen Ausgabe mit "viel häufiger" -- immerhin schrieben sie nicht das Gegenteil, daß Kinder von allein erziehenden Müttern reicher sind als Kinder in Haushalten mit beiden Elternteilen.)

Warum also werben liberale Linke weiterhin für eine allmächtige Regierung, die dem Wohlbefinden der Nation im Allgemeinen und den schwarzen amerikanischen Gemeinden im Besonderen politisch schadet? Allen gegenteiligen Beteuerungen zum Trotz benötigen liberale Linke ein gewisses Maß an sozialer Pathologie, was wiederum zu Abhängigkeit von der Regierung führt, was wiederum ein Mittel zur Erhaltung der Macht ist. Deshalb stellt der gleiche Präsident Obama jeden Versuch von Konservativen, Menschen von Regierungsprogrammen zu entwöhnen, als eine Art "jeder auf sich selbst gestellt" Ökonomie dar, während er behauptet, "unser felsiger Individualismus und unsere gesunde Skepsis gegenüber der Regierung ... hat nie funktioniert".

Vielleicht ist es notwendig, daß der Präsident versucht, die Amerikaner davon zu überzeugen, daß das Wesen unseres nationalen Charakters seit mehr als zwei Jahrhunderten nie existierte -- wenn man seine düstere Historie in Bezug auf die Wirtschaft berücksichtigt. Es ist diese Art von Verleugnung der Realität, die den Rassismusreflex auslösen wird, dafür, daß dieser Artikel die Fakten aufzeigt, während für die Medien -- deren eigene Videos über die verschiedenen Vorfälle die Fakten enthüllen -- die Auswertung der Fakten tabu bleibt.

Vorzugeben, daß ein wesentlicher Teil der schwarzen amerikanischen Jugendlichen ohne nihilistische Impulse ist, dient niemandem, außer Amerikas liberalen Linken, die diesen Nihilismus nur wegen seinem schändlichen Zweck ignorieren. Für liberale Linke muß die Kritik am aggressiven Verhalten schwarzer amerikanischer Jugendlicher an der Notwendigkeit zur Aufrechterhaltung der bedingungslosen Treue der schwarzen Amerikaner gemessen werden -- und ihrer Wählerstimmen.

Es ist eine Treue, die 2012 genutzt werden wird, um bei der Wahl jede Kritik am derzeitigen Präsidenten als rassistisch zu brandmarken, ähnlich wie die Kritik, die sich hier an schwarze Jugendliche richtet, selbst wenn dieser Präsident und seine Partei damit fortfahren, die Aufteilung der Amerikaner nach Rasse und Klasse zu fördern.

Vielleicht ist diese Spaltung politisch sinnvoll. Es gibt aber nichts Erhebendes an einer Ideologie, die dies tut und die jeden brandmarkt, der auf die fortschreitende Zerstörung der schwarzen Familie hinweist, mit all den damit verbundenen Pathologien, die durch diese Ideologie entstanden sind. Progressive Linke Ideologen und ihre Ja-Sager in den Medien unterdrücken die Manifestationen der damit verbundenen Pathologien weiterhin in der Hoffnung, daß die Menschen dies nicht bemerken werden. Sie bemerken es aber. Darüber hinaus verschlimmert das kalkulierte Schweigen die Rassentrennung noch, anstatt sie zu lindern.

Die Amerikaner können die Rassentrennung nicht überwinden, wenn sie kollektiv auf Eierschalen laufen. Wer auf Chaos zurückgreift, um sich ein Paar Turnschuhe zu beschaffen, oder jemandem aus reinem Nervenkitzel den Kopf einschlägt, verdient keine Anonymität irgendwelcher Art. Es war Martin Luther King, der hoffte, daß eines Tages alle Amerikaner nach ihrem Charakter beurteilt werden und nicht nach ihrer Hautfarbe. Diejenigen, die möchten, daß man sich hinter der Hautfarbe versteckt, um zu verhindern, daß man nach seinem Charakter beurteilt wird, erweisen Dr. King denkbar schlechten Dienst.
Hier finden Sie den Originalartikel, Mall Mayhem and Race Reality.