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Samstag, 8. Februar 2014

Jimmy Savile kam zu meiner Bar Mitzwa

Jessica Elgot über Sir Jimmy im Kulturunterhaltungsauftrag für Lord Zion.

Termini technici
Bar Mitzwa: Religionsmündigkeitsfeier
Jimmy Savile came to my batmitzvah

3. November 2011 — Er behauptete, er »erfand die Disco«, doch Sir Jimmy Savile , der DJ und Moderator, der am vergangenen Wochenende starb, behauptete auch, seinen Beitrag zum Frieden im Nahen Osten geleistet zu haben.

Sir Jimmy sagte immer, daß er das israelische Kabinett im Jahr 1975 dafür schalt, nach dem Sechstagekrieg zu weich gewesen zu sein.

Der in Leeds geborene Moderator von »Jim'll Fix It« und »Top of the Pops«, der Modeschmuck (bling) liebte und sich einmal als »der jüdischste Katholik, den Sie je kennenlernen werden« beschrieb, war ein starker Unterstützer von Israel und sammelte bei Spaßrennen (fun runs), Marathons und persönlichen Auftritten Spenden für viele wohltätige Zwecke, darunter die »Internationale Zionistenorganisation der Frauen« (»Women's International Zionist Organization«, WIZO), die Stiftung Ravenswood und die »Britischen Freunde vom Laniado-Hospital« (»British Friends of the Laniado Hospital«) in Netanya.

Sein zehntägiger Besuch in Israel im Jahre 1975, als er Präsident Ephraim Katzir und Jerusalems Bürgermeister Teddy Kollek traf, wurde von John Levy von der »Erziehungs-Treuhandgesellschaft der Freunde Israels« (»Friends of Israel Educational Trust«) organisiert.

Die Reise wurde für die BBC-Sendung »Jim'll Fix It« gefilmt, nachdem der neunjährige Gary Merrie aus Liverpool »das Land sehen« wollte, »in dem Jesus geboren wurde«.

Sir Jimmy erinnerte sich an seinen Rat an die Israelis: »Ich traf am Empfang ein. Der Präsident kam zu mir und fragte, ob ich meinen Besuch genießen würde. Ich sagte, ich war sehr enttäuscht: die Israelis hatten den Sechstagekrieg gewonnen, aber sie hatten das ganze Land wieder zurückgegeben, darunter die einzige Ölquelle in der Region, und nun mußten sie den Ägyptern für Öl mehr zahlen, als wenn sie es aus Saudi-Arabien gekauft hätten.

Ich sagte: ›Sie haben verlernt, jüdisch zu sein.‹ Er sagte: ›Würden Sie das meinem Kabinett erzählen?‹ Am nächsten Morgen ging ich in die Knesset und sie unterbrachen eine Kabinettssitzung und ich erzählte ihnen das gleiche, was ich ihm erzählte.«

John Levy erinnert sich: »Er war großartig, ein schelmischer und kreativer Charakter. Natürlich war er ein Egomane, aber er war unglaublich großzügig. Er wollte uns filmen, wie wir von Jerusalem nach Bethlehem gehen, also gibt es diese Szenen zu Fuß an den Bergen Judäas. Er hatte viele jüdische Freunde, er war ein echter Philosemit. Als wir zurückkamen, forderte ich ihn auf, ein ›Freund‹ der Treuhandgesellschaft zu sein, und er bestand darauf, daß ich ihn als einen ›Special Friend‹ in die Liste aufnehme.«

Während seines Besuchs verbrachte Sir Jimmy seine Zeit damit, in der Nähe des Sees von Galiläa zu campen und im Kibbutz Lavi, wo er für seine Sendung »Speakeasy« auf RADIO 1 ein Diskussionsprogramm aufzeichnete.

Berühmt für die Sendung »Clunk Click Every Trip« (Anm.: »Clunk Click« beschrieb klangmalerisch das Schließen der Autotür und das Anlegen des Sicherheitsgurtes) seine Verkehrssicherheitskampagne zum Tragen von Sicherheitsgurten, liebte Sir Jimmy fast alles an Israel, mit einer großen Ausnahme -- das Autofahren. Als er nach seiner Reise und einem Treffen mit dem damaligen Verkehrsminister Moshe Dayan nach London zurückkehrte, präsentierte er dem israelischen Botschafter Gideon Rafael zwei Filme zur Sicherheit im Straßenverkehr und hoffte, daß sie im israelischen Fernsehen gezeigt werden.

Pearl Gruber aus Manchester und ihr verstorbener Ehemann Harold waren enge Freunde von Sir Jimmy und luden ihn 1968 zur Religionsmündigkeitsfeier ihrer Tochter Sharon ein. Pearl Gruber sagte: »Er war wunderbar, er sendete seine Radiosendung ›Saviles Reisen‹ (›Savile's Travels‹) von der Religionsmündigkeitsfeier der ›Yeshurun Hebrew Congregation‹ in Cheadle. Einer der Jungen auf der Feier wollte tatsächlich ein Disc-Jockey sein und trieb ihn fast in den Wahnsinn.«

Sharon Gruber, die heute in Mill Hill lebt, erinnert sich: »Er kam in einem silbernen Anzug zu meiner Religionsmündigkeitsfeier, und die Leute flüsterten: ›Was glaubt dieser Mann, wer er ist, Jimmy Savile?‹ Sie wußten nicht, daß er es wirklich war!«

Einer seiner acht Wohnsitze war ein kleines Apartment im Herzen der jüdischen Gemeinschaft von Leeds in Roundhay. Er verbrachte viel Zeit im Restaurant »Flying Pizza«, einem beliebten örtlichen Treffpunkt in der Street Lane.

Er war ein regelmäßiger Gast bei Geldbeschaffungs-Festessen (fundraising dinners) in Synagogen in Leeds und Manchester, vor allem für die »Britischen Freunde vom Laniado-Hospital« und er spendete der Organisation große Summen.

Er sagte der »Söhne des Bundes Jugendorganisation« (»B'nai B'rith Youth Organization«, BBYO; BBYO group) in Leeds: »Ich wußte nichts über das Aufwachsen in der jüdischen Gemeinschaft«, doch der Besuch Israels hätte ihm bewußt gemacht, »die Welt schuldet der jüdischen Gemeinschaft sehr viel (a great debt).«

Laniados Vorsitzender in Manchester, Dov Hamburger, erinnerte sich an den Auftritt von Sir Jimmy beim jährlichen Wohltätigkeits-Abendessen, den er umsonst machte. Dov Hamburger sagte: »Ich kann mich an keinen Hauptredner erinnern, der sich jemals zuvor so großzügig verhalten hat.«

Die ehemalige Vorstandschefin von Norwood (Anm.: Norwood fusionierte 1996 mit Ravenswood) Norma Brier erinnerte sich an Jimmy Saviles Besuch im Schtetl Ravenswood im Jahr 1989. »Er kam, um in Ravenswood den Jahrmarkt zu eröffnen und war ein großer Hit, als er in seinem goldenen Rolls-Royce auftauchte. Er ging herum und sprach mit den Bewohnern und verbrachte dort viel Zeit. Wir waren sehr dankbar für seine Unterstützung.«
Hier finden Sie den Originalartikel, Jimmy Savile came to my batmitzvah.

Siehe auch:

Richtete es Jimmy Savile 1977 für Israel?

Montag, 24. Juni 2013

Jimmy Savile war Teil eines Satanistenrings

James Fielding über das Thema, das unsere Herrscher immer wieder erstaunlich kalt läßt.

(Ex-BBC-Journalist Tony Gosling: „Savile erklärte seinen Opfern, daß ihnen weder Polizei noch Presse glauben würden, wenn sie sich darüber aussprechen.“)
Jimmy Savile was Part of Satanic Ring

20. Januar 2013 -- Während eines geheimen satanistischen Rituals in einem Krankenhaus schlug und vergewaltigte Jimmy Savile ein 12jähriges Mädchen.

Der perverse Star trug ein Gewand mit Kapuze und Maske, als er das verängstigte Opfer in einem mit einer Kerze beleuchteten Keller mißbrauchte.

Er sang auch „Ave Satani“ („Gegrüßet seist Du Satan“), als andere pädophile Teufelsanbeter dabei mitmachten, das Mädchen im „Stoke Mandeville Hospital“ in Buckinghamshire zu mißbrauchen. Der Mißbrauch, der im Jahr 1975 passierte, wirft auf die 54jährige Schreckensherrschaft des ehemaligen DJs ein unheimliches neues Licht.

Savile, der im Oktober 2011 im Alter von 84 Jahren starb, ist jetzt Großbritanniens schlimmster Sexualstraftäter, nachdem die Polizei aufdeckte, daß ihm mindestens 450 Personen im Alter von 8 bis 47 zum Opfer fielen.

Das Mädchen hielt die Qual fast 20 Jahre lang versteckt, bevor sie sich schließlich der Therapeutin Valerie Sinason öffnete.

Dr. Sinason sagte dem SUNDAY EXPRESS, daß sie mit dem Opfer erstmals im Jahr 1992 sprach. „Sie war 1975 im Stoke Mandeville Hospital Patientin, als Savile ein regelmäßiger Besucher war.

Sie erinnerte sich, daß sie in einen Raum voller Kerzen geführt wurde, irgendwo auf der untersten Ebene des Krankenhauses, die von den Mitarbeitern nicht regelmäßig genutzt wurde. Dort waren mehrere Erwachsene, darunter Jimmy Savile, der wie die anderen ein Gewand und eine Maske trug.

Sie erkannte ihn wegen seiner markanten Stimme und der Tatsache, daß sein blondes Haar an der Seite der Maske herausragte. Er war nicht der Anführer, aber er wurde als wichtig angesehen, weil er berühmt war.

Sie wurde vergewaltigt und geschlagen und hörte gesungene Worte, die wie 'Ave Satanas' klangen, eine latinisierte Version von 'Gegrüßet seist Du Satan'. Es wurde nicht erwähnt, daß ein anderes Kind da war und sie kann sich nicht erinnern, wie lange der Übergriff dauerte, aber sie war sehr erschrocken und erschüttert.“

Zwischen 1965 und 1988 war Savile am Krankenhaus ein freiwilliger Portier und Spendensammler und hatte dort sein eigenes Quartier.

Fünf Jahre nach dem Übergriff im Krankenhaus mißbraucht er bei der Zeremonie einer anderen schwarzen Messe in einem Haus in einer wohlhabenden Londoner Straße ein zweites Opfer. (Anm.: Und da die Medien Staatsgeheimnisse bekanntermaßen hüten, erfahren wir weder Adresse noch Hausnummer.)

Die Frau war zu der Zeit 21 und mußte einer Orgie beiwohnen, die später eine dunklere Wendung nahm.

Dr. Sinason, Leiterin der Londoner „Klinik für Dissoziative Studien“ („Clinic for Dissociative Studies“), sagte: „1993 kam ein zweites Opfer auf mich zu. Sie sagte, sie war im Jahr 1980 auf einer Party in einem Haus in London als vermeintlich einwilligende Prostituierte 'ausgeliehen' worden.

Der erste Teil des Abends begann mit einer Orgie, aber auf halber Strecke gingen einige der Teilnehmer.

Zusammen mit weiteren jungen Frauen mußte das Opfer in einem anderen Raum warten, und wurde dann wieder zurückgeführt, um Savile mit einer Gruppe, die Roben und Masken trug, als eine Art Zeremonienmeister vorzufinden. Auch sie hörte lateinischen Gesang und erkannte sofort satanistische Insignien. Obwohl das Mädchen eine junge Erwachsene war, die volljährig war (above the age of consent), hatte sie in der Vergangenheit sexuellen Mißbrauch erlitten und war extrem verwundbar.“

Beide Opfer kontaktierten Dr. Sinason, die Präsidentin des „Instituts für Psychotherapie und Behinderungen“ („Institute of Psychotherapy and Disability“), als sie an einer vom Gesundheitsministerium finanzierten Studie über sexuellen Mißbrauch bei Ritualen und religiösen Zeremonien beteiligt war. Sie sagte: „Beide Zeugen sprachen zu der Zeit mit der Polizei, sie waren aber gefährdete Zeugen, und um keine Überraschung oder einen Schock zu erleben, wagten sie es nicht, alle Details zu nennen.“

Die Polizei unternahm nichts.

Dr. Sinason fügte hinzu: „Wir dürfen nicht vergessen, daß Savile in den frühen neunziger Jahren immer noch eine riesige Berühmtheit war, und gegen ihn oder einen der anderen Beteiligten wurde nie etwas unternommen.

Die Mädchen kannten einander nicht, sie lebten in verschiedenen Teilen des Landes und kontaktierten mich im Abstand eines Jahres, doch ihre Erfahrungen sind sehr ähnlich. Ob Savile ein praktizierender Satanist war oder sich nur gerne kostümierte, um seine Opfer noch mehr zu erschrecken, wird vielleicht nie bekannt werden, doch bei den beiden Mädchen blieben psychische Narben zurück.“

Dr. Sinason hat die Details des Mißbrauchs an die Polizeibeamten der Ermittlung gegen Savile, „Operation Yewtree“, übergeben.

Ein gemeinsamer Bericht, der am Freitag von der Londoner Polizei und der Kinderhilfsorganisation NSPCC (National Society for the Prevention of Cruelty to Children) veröffentlicht wurde, deckte am Stoke Mandeville Hospital mindestens 30 Mißbrauchsvorwürfe auf.

Das Krankenhaus sagte, daß es einzelne Fälle nicht diskutieren kann, solange seine eigene Ermittlung, „Speaking Out“, noch läuft.

Anne Eden, Vorstandschefin des Nationalen Gesundheitsdienstes Buckinghamshire (Healthcare NHS Trust), sagte: „Wie der Name der Untersuchung schon sagt, ist sie sehr bestrebt, von jedem zu hören, der irgendetwas weiß, das der Arbeit helfen könnte, oder von jemand, der wegen Jimmy Saviles Verhalten Unterstützung braucht.“
Hier finden Sie den Originalartikel, Jimmy Savile was Part of Satanic Ring.

7.446 Kilometer weiter westlich, kurz vor der Sommersonnenwende ...
Verdächtiger erwähnte Satanistensekte, als er im Walmart in Midwest City ein Kleinkind als Geisel nahm

19. Juni 2013 -- Die Polizei hat den Namen des Polizisten freigegeben, der in Midwest City, Oklahoma, einen Verdächtigen erschoß, der in einem Kaufhaus mit vorgehaltenem Messer ein kleines Mädchen festhielt.

Die Polizei sagt, daß Sammie Lamont Wallace, 37, am Montag, dem 17. Juni in den „Walmart Neighborhood Market“ an der Kreuzung Reno Avenue und Midwest Boulevard ging, sich ein 2jähriges Mädchen vom Einkaufswagen ihrer Mutter schnappte und sie als Geisel nahm.

Laut einer einer Durchsuchungsverfügung begann Wallace über die Illuminaten zu sprechen, eine satanistische Sekte, während er das Mädchen hielt und mit einem Messer bedrohte. Die Polizei sagt, daß sie nach einer schnellen Recherche erfuhr, daß der 21. Juni für die Illuminaten ein Tag für Menschenopfer ist.

Die Polizei sagt, daß sie versuchte, mit Wallace zu verhandeln, doch mit tödlicher Gewalt reagieren mußte, als er gegenüber dem Kind bedrohliche Schritte tätigte (when he made threatening moves toward they child).

Die Polizei sagt, Hauptmann David Huff erschoß Wallace, um ihn daran zu hindern, das Kleinkind zu verletzen. Huff ist 22 Jahre alt und seit Januar 1991 bei der Polizeibehörde von Midwest City.

Das Mädchen, das als Geisel gehalten wurde, wurde bisher nicht genannt.

Die Polizei sagt, daß die Ermittlung im Gange ist und Wallaces Zuhause in den Parkview Apartments unter der Anschrift 2701 Turley Drive durchsucht wurde. Wallace hatte seit Januar in der Wohnung gelebt. Während der Durchsuchung beschlagnahmte die Polizei eine OG&E Rechnung (Oklahoma Gas & Electric), einen Kontoauszug und ein Notebook voller religiöser Schriften.
Hier finden Sie den Originalartikel, Suspect Mentioned Satanic Cult While Holding Toddler Hostage At MWC Walmart.

Der folgende satanistische Kalender findet sich auf AUFKLÄRUNGSGRUPPE-KROKODIL und auf GRUNICK-INFO (Karl-Heinz Grunick, geb. 1970 verschrieb sich mit 12 Jahren in einer „Schwarzen Messe“ dem Teufel und bekehrte sich mit 18 Jahren zum Christentum).
Satanistischer Feste- und Feiertagskalender

In der satanistischen Ritual- und Magiepraxis kommen bestimmten Feiertagen mit ihren Festen eine besondere Bedeutung zu. Es fällt in diesem Zusammenhang auf, daß satanistische Feste sowohl auf die Traditionen christlicher Feste, Zeiten und Gedenktage Bezug nehmen als auch auf Volksbräuche und angeblichen keltischen Überlieferungen. Dabei kommt es häufig zur Verhöhnung christlicher Festinhalte. Der Jahreszeitenkalender beginnt am 31. Oktober/1. November (Samhain) auch Hexenneujahr genannt. Dabei ist nicht zu übersehen, daß der Kalender in allen Okkult-Ideologien mit der Reifezeit/Fruchtbarkeit korrespondiert. In keltischen Vorstellungen spielten die Nächte eine wesentliche Rolle in der Zeiteinteilung, ähnlich wie in Israel, wo der Tag mit dem Sonnenuntergang endet und der „Vorabend“ zum nächsten Tag gezogen wird.

Für den satanistischen Kalender (siehe Gabriele Lademann-Priemer, „Warum faszinieren Sekten?“ Claudius-Kontur, München 1998) sind die Vorabende und Nächte deshalb von besonderer Bedeutung, weil es sich meist um „dunkle“, nur nächtens zu feiernde und der „Finsternis“ geweihte Rituale handelt. Da sie „zwischen den Tagen“ stattfinden ist die Datierung oftmals mit einer gewissen Toleranz zu akzeptieren. Weitere Ritualzeiten beziehen sich auf die Geburtstage der Mitglieder. Satanismuspraktizierende benutzen diese Zeiten, um die Geburtstaghabenden in Ritualen zu mißbrauchen. Daneben kommt der Zeit des Vollmondes für Ritualopferungen oder sexuellen Orgien eine besondere Bedeutung zu. Nun darf man allerdings nicht der irrigen Vorstellung anheimfallen, daß in allen satanistischen Kreisen jeder der im Kalender aufgeführten Feiertage und Feste eine wesentliche Rolle spielen würde. Auch ist zum Glück nicht sicher gestellt, daß die Rituale, wie in der Theorie beschrieben, letztendlich auch so in der Praxis durchgeführt werden. Der Kalender soll deshalb eine Hilfe darstellen, um Verhaltensweisen von vielleicht involvierten Teilnehmern und (symbolhafte) Auffälligkeiten bei bestimmten Ritualorten besser einordnen zu können.

Satanistische Bezeichnungen, Interpretationen und Rituale sind kursiv gedruckt.

1. Januar: Neujahrsfest (Oktavtag von Weihnachten: Beschneidung und Namengebung Jesu).

Lichtfest: Die Neujahrsnacht birgt nach dem Volksglauben schlimme Gefahren in sich, es ist Geisterzeit. Häuser werden zum Schutz besonders durchräuchert. Fruchtbarkeitsriten wurden ausgeführt. Es heißt: Wie der Neujahrstag, so das ganze Jahr.


7. Januar: Winebaldstag (?)

Blutfest: Opfer von Tieren und Menschen, von Mädchen zwischen 7 und 17 Jahren. Suche nach menschlichen und tierischen Opfern, um sie zu verstümmeln.

Es ist nicht festzustellen, woher die Angabe „St. Winebald“ stammt. (Für den 1.7. ist St. Valentin von Passau und in der alt-irischen Kirche St. Brannoc belegt, in dessen Umfeld Schweine als Weisheitsträger gelten)

(Anm.: Laut S.A.F.F. ist der 7. Januar eine Fehlüberlieferung und St. Winebald auf den 18. Dezember zu datieren.)

17. Januar: Satanisches Fest

Oraler und vaginaler Sex

Eigentlich: St. Antonius, Mönchsvater in Oberägypten, Kämpfer gegen dämonische Versuchungen, Patron der am „Antoniusfieber“ Erkrankten, der unheilbaren und zum Wahnsinn führenden Krankheit, die vom Mutterkornpilz verursacht wird.

20. Januar: Vorabend von St. Agnes

Hexenfest: Praktizieren von Wahrsagerei

Die heilige Agnes, eine der beliebtesten Heiligen in Deutschland, deren Keuschheit nach der Legende durch ihren Bräutigam, Christus selbst geschützt wurde, starb als Märtyrerin durch das Schwert. Sie galt als Vorbild für christliche Jungfrauen, Patronin der Kinder. Mädchen glaubten, in der Nacht zum „Agnestag“ ihren künftigen Gatten zu erblicken. – Neujahrswünsche kommen bis zum „Agnestag“ rechtzeitig!

20.–27. Januar: Zeit der Opfervorbereitung

Zeit vor Februar: Imbolc

Zeit, Menschen zu kidnappen, sie einzusperren und zeremoniell auf das Opfer vorzubereiten.

25. Januar: Großer Gipfel – Höhepunkt

Oraler und vaginaler Sex. Fünf Wochen und einen Tag nach Winterbeginn: Sexorgien, Opfern von Frauen und Kindern.

Bekehrung des heiligen Apostel Paulus (Oktavtag des gallikanischen Cathedra-Petri-Festes).

2. Februar: Mariæ Lichtmeß

Hexenfest: Tierische und menschliche Opfer werden gebracht, sexuelle Riten praktiziert, sexueller Verkehr mit Mädchen von 7–17 Jahren sowie mit Tieren.

Begrüßung des Frühlings auf der Nordhalbkugel der Erde. Lichtmeß ist angeblich für das Wetter der kommenden Zeit und somit für die Fruchtbarkeit der Felder entscheidend. In der Messe zur Darstellung Jesu im Tempel werden Kerzen gesegnet, denen Schutzkräfte zugeschrieben wurden; sie sollen bei Gewitter angezündet werden. Das Haus wird vor Behexung geschützt. An Lichtmeß geborene Kinder holt die heilige Maria nach dem Volksglauben bald wieder aus der Welt. Vorchristlich ist die „Umwandlung der Göttin von der Mutter zur Jungfrau.“

25. Februar: St. Walburgistag

Blutmesse: Opferung von Tieren

Der 25. Februar wird als Todestag der heiligen Walburga gefeiert, die mit Bonifatius aus England auf den Kontinent kam. Sie gilt als Patronin der Bauern und Landwirte, wurde bei Hundebissen, Tollwut und Husten angerufen.

1. März: St. Eichardt (?)

Blutmesse: Trinken von Menschen- oder Tierblut zur Krafterlangung und Huldigung der Dämonen.

21. März: Frühlingsäquinoktikum, Frühjahrsanfang

Großes Fruchtbarkeitsfest: Sexueller Verkehr aller, ungeachtet Alter und Geschlecht. Opferung von Tieren und Menschen.

24. März: Fest des Tieres

Sechzehnjährige Mädchen werden in einer Hochzeitszeremonie die Braut Satans

Der 24. März ist der Vorabend zum Fest der Verkündigung der Geburt des Herrn (alter Name: Mariæ Verkündigung), neun Monate vor Weihnachten.

Der April spielt im „Festtagskalender“ eine besondere Rolle, nicht nur, weil die „Hochfeste“ der Christenheit, sondern als Äquivalent dazu auch wichtige Feiern und Rituale im Satanismus in diesem Zeitraum fallen. Die Datierung der Heiligen Woche, also Karwoche und Ostern ist abhängig vom ersten Frühlingsvollmond (der Ostersonntag kann frühestens am 22. März, spätestens am 25. April liegen). In der Tradition der lutherischen Kirchen kommt dem Osterfest als Vierzeitenfest zum Frühlingsanfang seine Bedeutung zu. Satanistische Vorstellungen nehmen die Tradition des Vierzeitenfestes auf:

Unheiliger Donnerstag

Karfreitag (Verspottung des Todes Christi, tierische und weibliche Opfer)

Karsonnabend (Vorabend des Osterfestes – menschliche und tierische Opfer) und

Ostersonntag – „unheiliger Sonntag“ (menschliche und tierische Opfer, auch Kinderopfer – es folgt ein dreitägiges Fasten und Singen) Fasten nach Ostern bedeutet Verneinung der Auferstehung Christi.

Christlich ist das Fasten von Aschermittwoch bis Karsamstag, also vor Ostern.

19. – 26. April: Vorbereitung auf das Große Opfer

Kidnapping und zeremonielle Vorbereitung der Opfer.

24. April: Vorabend des Tages des Evangelisten Markus (25. April: Fünf Wochen und ein Tag nach dem Frühjahrsäquinoktikum).

Sammlung von Kräutern und betäubende Pflanzen

Der „Markustag“ hatte besondere Bedeutung für die Landwirtschaft; an ihm waren die Litaniæ maiores – der ältere Bittgang – zu halten, mit Litanei und Bittamt. In der Litaniæ maiores, eine von Papst Gregor d. Gr. neubelebte römische Flurprozession, ging es um die Bitte um fruchtbaren Regen. Er wird daher zu den „Los- und Wettertagen“ gezählt. Man fürchtete Schaden durch Dämonen in der Nacht zum „Markustag“.

26. – 30. April: Das Große Opfer

Zeit vor Beltaine, Sommerbeginn (altirisch)

30. April: Walburgisnacht (auch Walpurgisnacht)

Satans Geburtstag – einer der wichtigsten Feiertage im satanistischen Kalender. Mädchen zwischen 1 und 25 Jahren können geopfert werden. In der Harzregion wird die große Hexennacht noch heute als touristische Attraktion gepflegt.

In der Walburgisnacht regen sich nach dem Volksglauben die Geister und allerlei Zauber wirk sich aus. (In Würzburg, so sagt man, fährt der Teufel in einer prächtigen Kutsche durch die Stadt, unterirdische Glocken läuten; die Saale fordert ihre Opfer.) Der 1. Mai und die Nacht davor sind den Hexen preisgegeben, Haus und Hof mußten durch Schutzmittel gesichert werden. Jedoch: wenn es in der Walburgisnacht regnet, gibt es ein gutes Jahr. Wer mit einem körperlichen Schaden vor 11 Uhr an einen Kreuzweg geht, lasse den Schaden dort und die Hexen nehmen ihn mit zum Brocken (anderorts ist der Blocksberg der Hexenberg).

1. Mai: Tag der heiligen Walburga, Walpurgis (Datum ihrer Heiligsprechung)

Beltane (Beltene): Beginn des Sommerhalbjahres (altirisch)

Feuerfest, „druidisches“ Feuerritual, Einleitung (?) des Hexensabbats

Schon die Druiden trieben Beschwörungen zum Schutz des Viehs vor Krankheit. Die Nacht vom 30. April zum 1. Mai und der 1. Mai sind eine Mischung aus Gut und Böse, Nahtstelle zwischen den Jahreszeiten. An dieser Nahtstelle gibt es Liebesorakel und Orakel über den Tod. Die Elfenwesen ziehen wieder aus ihrer Welt in die irdische Natur ein (Entsprechung zum 1. November).

Ende Mai – Anfang Juni: Fronleichnam

Hochfest des Leibes und Blutes Christi am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitssonntag (= Sonntag nach Pfingsten. Also abhängig vom Osterdatum, da Pfingsten der 50. Tag der Osterzeit ist).

Verspottung des Leibes und Blutes Christi (Umkehrung des Festinhaltes).

21. Juni: Sommersonnenwende, Sommeranfang

Allgemeiner Festtag, sexueller Verkehr aller, auch Sodomie; tierische und menschliche Opfer.

24. Juni: Fest der Geburt Johannes des Täufers (Tradition in der lutherischen Kirche: Vierzeitenfest zum Sommeranfang)

Sommerfest – die Sonne wird angerufen, Tag der Zauberer und Feuerfest.

Die natürliche Sonne hat ihren höchsten Stand erreicht und nimmt von nun an ab, der Blick richtet sich auf Christus, die himmlische Sonne, deren Vorläufer Johannes ist. Johannisfeuer sind vor allem in Skandinavien verbreitet.

1. Juli: Satans Festnacht

Sexuelle Vereinigung von „Satan“ und seinen Anhängerinnen. Mißbrauch minderjähriger Mädchen, besonders von Jungfrauen. Sammeln von Kräutern.

Möglicher Bezugspunkt:

2. Juli: Fest der Heimsuchung Mariæ

10. Juli: „Unheiliger Tag“ des Palladium

Lesen alter satanistischer Ritualbücher

(Palladium: Heiligtum, heiliges Bild; ursprünglich himmlisches Bild – Kultbild der Pallas Athene)

20. – 27. Juli: Vorbereitung des Großopfers

Kidnapping und zeremonielle Vorbereitung

Zeit vor Lammas (Erntezeit)

25. Juli: Apostel Jakobus

Satanischer Feiertag, Vorabend des Opferfestes

St. Jakob wird als Apostel und Märtyrer verehrt sowie als Pilger (Legende von der wunderbaren Reise seines Sarges nach Compostela und seiner damit verbundenen Erscheinung als Maurenbekämpfer in Spanien). Er wird angerufen für das Gedeihen der Feldfrüchte. – Beginn der Heuernte.

26. Juli

Fünf Wochen und ein Tag nach der Sommersonnenwende. Oraler und vaginaler Verkehr. Opferung von Frauen und Kindern.

1. August: Lammas (Beginn der Erntezeit – altirisch)

Tierische und menschliche Opfer

Lammas markiert die Wende vom Sommer zum Herbst. „Lammas“ vermutlich abgeleitet von „loaf mass“, Laibmesse als Fest des frischen Brotes. Eine andere Ableitung bezog sich auf „Lugnasad“ und dem keltischen Gott Lug.

3. August: Satanisches Fest

Mißbrauch von Mädchen zwischen 1 und 17 Jahren. (Wahrscheinlich besteht ein Bezug zum 1. August.)

24. August: Apostel Bartholomäus

Kräutersammeln und Fest mit Feuerwerk

Bartholomäus soll in Indien und Armenien das Evangelium verkündet haben, dort habe er den Märtyrertod durch Schinden und Enthauptung erlitten. Er gilt als Helfer in der Krankheit.

7. September: Satans Hochzeit

Opferung und Verstümmelung von Mädchen unter 21 Jahren

20. September: „Mitternachtsmesse“

Verstümmelung von Mädchen unter 21 Jahren

(Vorabend des Herbstäquinoktikum und des Tages des Apostel und Evangelisten Matthäus.)

21. September: Herbstäquinoktikum (und des Tages des Apostel und Evangelisten Matthäus)

Sexueller Verkehr aller, tierische und menschliche Opfer

Bemerkenswerterweise enthält der satanistische Kalender keinen Hinweis auf den 29. September, das Fest des Erzengel Michael und aller Engel. (Tradition in der lutherischen Kirche: Vierzeitenfest zum Herbstanfang.)

22. – 29. Oktober: Vorbereitung des Großopfers

Kidnapping und zeremonielle Vorbereitung

Zeit vor Samhain (altirisch – siehe 1. November)

26. Oktober: Fünf Wochen und ein Tag nach dem Herbstäquinoktikum

Oraler und vaginaler Verkehr, Opferung von Frauen und Kindern

29. Oktober: „Heiliger Abend“ (Blutfest)

Sexueller Verkehr aller

30. Oktober: Vorabend von Halloween

Alle heiligen Säfte

31. Oktober: Halloween

Blut- und Sexualrituale, sexuelle Vereinigung von „Satan“, „Dämonen“ und Mitgliedern. Tierische und menschliche Opfer.

Halloween wird im Volksbrauch mit Vermummung, evtl. mit der Darstellung von Toten gefeiert. Im Volksbrauch werden Tote bewirtet. Es geht um die Auseinandersetzung mit den Mächten des Chaos. Fruchtbarkeit und Leben tragen jedoch den Sieg davon.

1. November: Samhain-Jahresbeginn (Beginn der Zeit der Finsternis, (altirisch)

Die Nacht vorher ist gleichsam zeitlos, die Trennung von Mensch und „Anderswelt“ ist aufgehoben. Die Gestalten der „Anderswelt“ drängen hervor, Helden sterben am Samhain. Die Finsternis kommt. Die Elfenwesen ziehen sich am 1. November aus dieser Welt in die „Anderswelt“ zurück (Entsprechung zum 1. Mai).

1. und 2. November: Feier des Todes

Opferung von Menschen

Liturgisch ist der 1. November „Allerheiligen“, Gedenktag der Gemeinschaft der Heiligen aller Zeiten, der 2. November „Allerseelen“, Gedenktag der Verstorbenen.

4. November: Satanisches Fest

Mißbrauch von Mädchen zwischen 1 und 17 Jahren. (Wahrscheinlich besteht ein Bezug zum 1. Und 2. November.)

21. Dezember: Apostel Thomas, Wintersonnenwende

Feuerwerk, tierische und menschliche Opfer

Der kürzeste Tag des Jahres galt als geeignet zur Erforschung der Zukunft, er galt ferner als Unglückstag, da an ihm Luzifer aus dem Himmel gestoßen worden sein soll. Man könne sich an diesem Tag dem Teufel verschreiben, die „wilde Jagd“ gehe um. Zum Schutz wurden Haus und Stall ausgeräuchert, daher die Bezeichnung „Rauhnacht“.

24. Dezember: Vorabend des Christfestes

Dämonischer Abend. Trauerabend wegen der in dieser Nacht gefeierten Geburt Christi. Sexueller Verkehr aller, tierische und menschliche Opfer.

(Tradition in der lutherischen Kirche: Christfest als Vierzeitenfest zum Winteranfang.)

Montag, 18. Februar 2013

Vorwürfe, daß ein Mädchen vergewaltigt und Knaben mißbraucht wurden: Ex-Tory-Chef droht Verhaftung wegen Kindersex

Justin Penrose mit einer weiteren Episode aus der Serie „Großbritanniens Pädophilenring“.

(Interessant, daß es einen Pädo-Zulieferer namens Sidney Cooke gab, der als „Großbritanniens Fritzl“ galt, der in unseren freien Medien aber nie auftauchte, lediglich in einer Studie von Dipl.-Soz. Daniela Klimke und Prof. Dr. jur. Dr. phil. Rüdiger Lautmann, die mit dem wohlklingenden Titel „Die neoliberale Ethik und der Geist des Sexualstrafrechts“ irgendwie die Freiheit der sexuellen Selbstbestimmung auf Planet Genderterror abhandelt.)
The net closes: Ex-Tory chief faces child sex arrest over claims girl was raped and boys were abused
Ermittlungen gegen einen Ex-Minister, den berüchtigten Pädophilen Sidney Cooke, Jimmy Savile und den Abgeordneten Cyril Smith

Die Polizei bereitet sich auf die Festnahme eines ehemaligen Tory-Kabinettsmitglieds vor, nachdem sich eine Frau meldete, die behauptet, als Mädchen von ihm vergewaltigt worden zu sein.

Die Polizei untersucht auch Behauptungen, daß er Knaben mißbrauchte.

Wir können zeigen, daß der Ex-Minister vermutlich zu einem Promi-Pädophilenring gehörte, der vom Kinderschänder und Mörder Sidney Cooke regelmäßig Knaben für Sexorgien erhielt.

Der ehemalige hochrangige Abgeordnete, dessen Namen wir (Anm.: vermutlich wegen der sogenannten „D-Notices“) nicht nennen können, ist Gegenstand von Ermittlungen der Pädophileneinheit von Scotland Yard. (Anm.: „D-Notices“ / „Defence Notices“ stammen aus dem Jahr 1912 und verbieten den britischen Medien die Berichterstattung über bestimmte Fälle der „nationalen Sicherheit“ -- siehe „Vertuscht Tony Blair den Pädophilenskandal?“)

Quellen, die der Ermittlung nahestehen, teilten dem SUNDAY MIRROR und der investigativen Internetseite EXARO Einzelheiten zu den neuen Vorwürfen mit.

Ein ehemaliger Polizist, der an der ursprünglichen Untersuchung gegen Cooke arbeitete, erzählte dem SUNDAY MIRROR, daß der Minister unter den Personen war, die 1986 angeblich bei einer polizeilichen Überwachung auf einem Gelände fotografiert wurden, wo Knaben abgesetzt wurden.

Weitere Personen waren angeblich Jimmy Savile, der Abgeordnete Cyril Smith und oberste Richter -- obwohl keiner von ihnen jemals verhaftet wurde. (Anm.: Wie denn? In der sozialen Position?)

Der 85jährige Cooke -- der, nachdem er im Jahr 1985 den 14jährigen Jason Swift folterte und tötete, Großbritanniens berüchtigtster Pädophiler genannt wurde -- suchte sich die ahnungslosen Teenager abseits der Straßen um Kings Cross.

Er fuhr sie zu Pädophilen im Norden Londons, die bereits darauf warteten, sie wiederholt zu vergewaltigen.

Der ehemalige Polizist, der an „Operation Orchid“ arbeitete, die Cooke und seine Bande überführte, sagte letzte Woche, daß der Minister fotografiert wurde.

Der ehemalige Polizist sagte, daß bis zu 16 hochkarätige Persönlichkeiten verhaftet werden sollten. Doch am Tag davor wurde den Polizisten erklärt, daß die Operation aufgelöst wurde. (Anm.: Hmmm, warum nennen die damals ermittelnden Polizisten nicht einfach unter Eid die 16 Namen?)

Das bedeutet, daß Scotland Yard im Jahr 1986 von Vorwürfen wußte, die das Kabinettsmitglied und Jimmy Savile betreffen, aber nichts unternahm und stattdessen beschloß, die Behauptungen zu vertuschen.

Ein Insider sagte EXARO letzte Woche, daß hochrangige Polizisten, darunter Commander Peter Spindler, Leiter der Pädophileneinheit, eine geheime Einsatzbesprechung gehabt haben, um die Verhaftung des Ex-Ministers vorzubereiten.

Es wird davon ausgegangen, daß die Ermittlungen in einem frühen Stadium sind, es aber einen Plan gibt, ihn in den nächsten Wochen zu verhaften. (Anm.: Kommt er vorsichtshalber auf die Beobachtungsliste für suizidgefährdete Personen?)

Nachdem die 1986er Operation gegen Cooke aufgelöst wurde, wollte der ehemalige Polizist die Akte überprüfen, doch er konnte nur feststellen, daß die Fotos verschwunden waren -- und jede Erwähnung der beteiligten Männer ebenfalls. (Anm.: Keine Fingerabdrücke?)

Der ehemalige Polizist sagte: „Es war klar, daß eine Vertuschung stattgefunden hatte.

Die Untersuchung ergab, daß Cooke Strichjungen abholte und zu Wohnungen oder Garagen brachte, wo große Gruppen von Männern warteten, um sie zu mißbrauchen. (Anm.: Keine Straßennamen?)

Diese Pädophilen, zu denen viele hochkarätige Personen wie der ehemalige Minister, Jimmy Savile und der Abgeordnete Cyril Smith gehört haben sollen, kannten einander und arbeiteten zusammen. Sie warteten und Cooke tauchte mit dem Knaben auf, der nicht wußte, was dann passiert.

Wir hatten fotografische Beweise, daß diese hochrangigen Persönlichkeiten Gebäude betreten oder verlassen, wo der Mißbrauch stattfand. Jeder wußte, daß Savile ein Pädo war, es wurde aber nie etwas getan.

Cyril Smith wurde fotografiert, als er mit einem hochkarätigen Regisseur eines der Grundstücke betritt.

Alle von den anderen wurden aufgenommen und sollten verhaftet werden, bevor der Hahn zugedreht wurde. Ich war angeekelt, und bis zu diesem Tag frage mich mich, wie viele Kinder wir hätten retten können, wenn uns erlaubt worden wäre, jene Männer zu verhaften.

Ich fühle mich schuldig, daß sie nicht verhaftet wurden, doch es gab nichts, was ich zu der Zeit hätte tun können, da die Beweise verschwunden waren.“

Der SUNDAY MIRROR kennt die Identität der Pädophilen in der Bande, hat sich aber entschieden, sie nicht zu nennen. (Anm.: Angst um den Arbeitsplatz?)

Im Jahr 1993 versuchte Kriminalkommissar Ed Williams die Orchid-Akte über Cooke aufzuspüren, um zu sehen, ob es irgendwelche Ähnlichkeiten mit der Entführung und Ermordung von neunjährigen Daniel Handley gab, doch er konnte den Ordner nicht finden.

Er fand ihn schließlich im Keller der Polizeiwache Arbour Square in Stepney, East London.

Es gab zwar Hinweise auf einen „breiteren Pädophilenring“, aber keine Fotos oder Namen.

Ed Williams sagte: „Ich war sehr aufgebracht, wie die Londoner Polizei Pädophilenfälle behandelt, aber ich war zu dieser Zeit ein Rufer in der Wüste und die Leute dachten, ich zeige zu großen Eifer. (Anm.: Die Formulierung im Originaltext, 'over-emotional', wurde gemäß offiziellem EU-Parlamentsprech übersetzt -- hier ein Beispieltext mit 'over-emotional', hier die Übersetzung mit 'zu großen Eifer'.)

Ich fand die Orchid-Akten dort, wo sie zur Lagerung abgelegt worden waren, und jemand hatte völlig vergessen, sie zu Scotland Yard zurück zu schicken. Ich suchte Pädophile und Verbindungen zu anderen Fällen, und ich versuchte, ein Profil des Täters zu erstellen.

Der Bericht sprach von Knaben, die von Pädophilem zu Pädophilem gereicht wurden.

Es gab keine Bilder in der Akte. Es wurde erwähnt, daß es einen breitere Ring von Einzelpersonen gab, aber nicht Jimmy Savile oder ein Kabinettsmitglied.“

Sidney Cooke wurde im Mai 1989 zusammen mit drei Komplizen -- Leslie Bailey, Robert Oliver und Steven Barrell -- des Totschlags von Jason Swift für schuldig befunden. Sie wurden mit bis zu 20 Morden in Verbindung gebracht.

Cooke soll den siebenjährigen Mark Tildesley ermordet haben, aber die Staatsanwaltschaft entschied, keine Anklage zu erheben, da er schon eine 19jährige Strafe für Jasons Tod absaß. (Anm.: Warum wird dieses aufklärerische Rechtsprinzip nicht auch bei Schwarzarbeitern angewandt, die, nachdem sie in ihrem Leben die erste Strafe erhalten haben, künftig nicht mehr verfolgt werden?)

Er wurde im Jahr 1998 unter einem öffentlichen Aufschrei freigelassen, wurde im folgenden Jahr aber verhaftet und lebenslänglich eingesperrt, weil er in den 1970er Jahren systematisch zwei Knaben mißbrauchte. (Anm.: Zuerst keine Bestrafung für aktuelle Verbrechen, dann Bestrafung für historische Verbrechen? Spielte Justizia mal wieder Maulwurf und war blind?)

Savile wurde im vergangenen Jahr als einer der produktivsten Pädophilen Großbritanniens aufgedeckt -- mit 450 Opfern. Die Polizei sagte, er „nutzte (groomed) eine Nation aus“, indem er der Justiz entging (Anm.: Wer's glaubt), während er über einen Zeitraum von 54 Jahren Hunderte von Kindern mißbrauchte.

Die Polizisten von „Operation Yewtree“, die die Behauptungen untersuchten, verhafteten auch Promis, darunter Gary Glitter, Komiker Freddie Starr, DJ Dave Lee Travis, Publizist Max Clifford und Komiker Jim Davidson. Alle haben jegliches Fehlverhalten abgestritten und nicht bei allen Anschuldigungen sind Personen unter 16 Jahren involviert.

Scotland Yard erklärte, laufende Ermittlungen nicht zu kommentieren.

Besuchen Sie die Internetseite EXARO, um mehr zu erfahren. (Anm.: Wozu? Hat man dort medientechnisch den Mut, Namen zu nennen?)
Hier finden Sie den Originalartikel, The net closes: Ex-Tory chief faces child sex arrest over claims girl was raped and boys were abused.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Jimmy Savile -- „Er war die Spitze des Eisbergs“

Eileen Fairweather über den populären Promi-Pädo und seine Freunde.

(Der Rest des Eisbergs wird stückchenweise auftauchen -- regelmäßig dann, wenn ein Bandenmitglied aus Großbritanniens Pädophilenring unter den Radieschen-Radar abtaucht.)
Die umfassende Untersuchung von Sir Jimmy Saviles verdorbenen Aktivitäten richtet die Aufmerksamkeit erneut auf Vorwürfe eines möglichen Pädophilenrings auf Jersey und eine „Kultur der Vertuschung“.

Jimmy Savile: 'He was the tip of the iceberg’
Das Kinderheim „Haut de la Garenne“. Sir Jimmy Savile bestritt, jemals auf Jersey gewesen zu sein

In den düsteren Tagen des März 2008 versammelten sich die Medien der Welt vor dem Kinderheim „Haut de la Garenne“ auf der Insel Jersey. (Anm.: Wie könnte die Top-Lage für eine Kinderhändler-Immobilie wohl aussehen? Mitten im Stadtzentrum? An einer gut frequentierten Straße? Von den Nachbarn einsehbar? Insel mit schalldichtem Keller? Ich weiß es nicht.) Die Polizei suchte nach möglichen menschlichen Überresten und anderen Beweisen, nachdem fast 200 ehemalige Bewohner des Heims Mißbrauchsvorwürfe durch Mitarbeiter und Besucher behaupteten, einschließlich Folter und Vergewaltigung, über viele Jahre hinweg, und daß einige Jugendliche „verschwunden“ waren.

Britische Polizeikräfte vom Festland, die zuvor die Leitung übernahmen, um die „endemische Korruption“ in Jerseys Gendarmerie auszurotten, leiteten die historisch einmalige Ermittlung gegen Kindesmißbrauch auf der Insel.

Nun stützen zwei jener Polizisten, Jerseys ehemaliger Polizeichef Graham Power und der ehemalige stellvertretende Polizeichef Lenny Harper, der leitende Ermittler im Mißbrauchsfall „Haut de la Garenne“, die Forderungen der Opfer nach einer externen Stelle zur Untersuchung der Vorwürfe, daß Sir Jimmy Savile und andere Personen, darunter einige Promis, auf Jersey regelmäßig Kinder sexuell mißbrauchten. (Anm.: Wenn die beiden ihre Ergebnisse nicht anonym / unter Künstlernamen im Internet veröffentlichen, sind sie so gut wie tot -- oder werden kaltgestellt wie Hans Meiser, nachdem er zu laut „Pädophilie bei Politikern üblich“ dachte.)

Die schockierenden Enthüllungen über Saviles verdorbenes Verhalten haben, zur Erleichterung der Mißbrauchsopfer von Jersey, die Aufmerksamkeit erneut auf „Haut de la Garenne“ gelenkt. Ihrer Ansicht nach bestätigt es ihre Vorwürfe, daß das Haus den Mittelpunkt eines gut geschützten Pädophilenringes bildete.

Während der Untersuchung im Jahre 2008 wurden gegen Savile und andere berühmte und mächtige Leute Anschuldigungen erhoben. Anfang dieser Woche enthüllte der TELEGRAPH, daß der Schauspieler Wilfrid Brambell aus der Fernsehkomödie „Steptoe and Son“ ein weiterer Täter war. Einer der beiden Knaben, die er in den siebziger Jahren in der Oper von Jersey in einem Hinterzimmer mißbrauchte, stammte aus dem Kinderheim „Haut de la Garenne“.

Die Polizei Jersey hat bestätigt, daß ein Bewohner von „Haut de la Garenne“ im Jahre 2008 während der Untersuchung Mißbrauchsvorwürfe gegen Savile in der Mitte der Siebziger vorbrachte, aber sagte, es gab keine ausreichenden Beweise für eine Untersuchung. Die Behörde hat auch bestätigt, daß sie in den letzten Tagen von drei weiteren Savile-Opfern auf Jersey kontaktiert wurde.

Carrie Modral, Vorsitzende der „Jersey Care Leavers' Association“ (Anm.: leaver = Abgänger), eine Wohltätigkeitsorganisation von Menschen, die in Pflegeheimen lebten, sagt: „Es ist gut, daß der Savile-Skandal die Menschen jetzt mehr über das nachdenken läßt, was hier geschah. Aber warum gibt Jersey es im Fall Savile jetzt zu? Weil er tot ist, und er kann nicht sprechen oder all die anderen großen Namen zu Fall bringen. (Anm.: Hervorhebung von mir.) Sie sehen es so, daß wir, die Opfer, weiter über Promis reden, die in ‚Haut de la Garenne‘ Kinder mißbrauchen, also gut: ‚Hier ist einer, er ist tot, und er kann nicht reden.‘ Savile war aber nur die Spitze des Eisbergs.“

Lenny Harper stimmt zu: „Savile wählte seine Opfer mit großer Sorgfalt; Jugendliche mit Schwächen und Problemen in Pflegeheimen. Wenn sie sich beschwerten, wurden sie als Unruhestifter bezeichnet, oder brutal runtergemacht. Wir wissen aus Gerichtsverfahren und Aussagen, die [während der Untersuchung im Jahr 2008] an mein Team gemacht wurden, daß Kinder aus Pflegeheimen auf Jersey unter dem Vorwand von Erholungsreisen an die Mitglieder der Jacht-Gesellschaft und andere prominente Bürger ‚ausgeliehen‘, dann aber mißbraucht und oft vergewaltigt wurden.

Wenn sich diese Kinder beschwerten, wurden sie geschlagen und [in ‚Haut de la Garenne‘] in Kellern eingesperrt, deren Existenz die Behörden von Jersey im Jahr 2008 bestritten, die auf Filmmaterial auf YouTube jedoch noch immer zu sehen sind. Welche Chancen hatten sie? Das war für Savile das perfekte Jagdrevier. Die Mächtigen von Jersey hofieren jeden mit noch so losen Verbindungen zum britischen Königshaus. Saville war für sie ein hohes Tier und Kinder hätten nicht die geringste Chance gehabt, sich über ihn zu beschweren. Es war für ihn so einfach.“

In „Haut de la Garenne“ waren Mißbrauchsgerüchte seit Jahren weit verbreitet, doch laut Harper wurden die Versuche von jüngeren Polizisten, denen zu helfen, die Anschuldigungen machten, „von korrupten älteren vereitelt“. Er behauptet, daß die Untersuchung von 2008 das Establishment von Jersey so wütend und verlegen machte, daß eine Kampagne initiiert wurde, um die leitenden Polizisten zu verleumden und Sie als leichtgläubig und geldverschwendend zu bezeichnen.

Die Grabungsarbeiten in dem Heim wurden diskreditiert, angeblich wurde nichts gefunden, doch selbst Harpers kritische Nachfolger in der Untersuchung geben zu, daß mindestens drei menschliche Knochenfragmente gefunden wurden und die Zähne von Kindern -- von 10 bis 65 Kindern aller Altersstufen. (Anm.: Wenn aus staatlichen Heimen in Großbritannien jährlich fast 10.000 Kinder „verschwinden“, kann dies nur durch einen von ganz oben abgesegneten Selbstbedienungsladen geschehen, an dem nicht nur die trottelige Politik beteiligt sein muß, sondern auch deren korrupte Sprachrohre, schließlich sind den britischen Medien die Namen der Pädophilen bekannt, auch dem TELEGRAPH, doch sie zu veröffentlichen würde dem langfristigen EU-Ziel, Pädophilie zu legalisieren, so kräftig ans Bein pinkeln, daß es zehn Meilen gegen den Wind zu bemerken wäre, selbst für Leute, die an Nasenblindheit leiden.)

Dies wurde laut Harper nie ausreichend geklärt. „Sie waren nicht von einem Friedhof von vor langer Zeit oder allesamt Tierknochen, doch es war unmöglich, die Knochen zu datieren. Ein Anthropologe sagte, sie wären ein paar Jahrzehnte alt, ein anderer sagte jedoch, sie könnten nicht datiert werden. Wir werden es nie wissen. Sie waren definitiv menschlich und von Jugendlichen.“

Harper trat im Herbst 2008 in den Ruhestand, um mehr Zeit mit seiner Tochter und ihre jungen Familie zu verbringen, nachdem sein Schwiegersohn, ein Offizier in der Armee, im Irak getötet wurde. Sein unterstützender Polizeichef Graham Power, ein ehemaliger leitender Polizist der Londoner Polizei und Empfänger des Polizeiordens der Königin, wurde im November 2008 suspendiert. Gegen beide Polizisten wurde später, im Rahmen der Jersey-Untersuchung, durch externe Stellen ermittelt, für Fehlverhalten wurden aber keine Beweise gefunden. (Anm.: Da haben Sie es!)

Jerseys ehemaliger Gesundheitsminister, Stuart Syvret, der in den Ermittlungen 2008 die Opfer und Polizei unterstützte, wurde auch entlassen. Er wurde im vergangenen Jahr wegen der Veröffentlichung einer schweren Anschuldigung inhaftiert, die eine andere Materie betrifft, welche aus rechtlichen Gründen nicht beschrieben werden kann. (Ooooch, und kein britischer Journalist hat einen befreundeten Journalisten im Ausland, zu dem er etwas durchsickern lassen kann?)

Syvret erklärte dem Telegraph: „Jimmy Savile mißbrauchte auf Jersey Kinder. Ich glaubte seinen Opfern. So wie ich den beiden Menschen glaube, die mir von Kindesmißbrauch auf Jersey in den Siebzigern durch eine andere TV-Persönlichkeit erzählten [die in dieser Woche als Brambell bestätigt wurde]. So wie ich denjenigen glaubte, die mir erzählten, daß die Behörden zu jener Zeit ihre Beschwerden über jahrelangen Mißbrauch in Jerseys Kinderheimen durch andere Personen ignoriert hatten. Savile ist tot, warum müssen wir also in den elenden Details graben? Weil das entscheidende Merkmal in diesem Fall nicht so sehr die einzelnen Verbrechen sind, so schlimm -- und schädlich für die Opfer -- sie auch sind. Es ist vielmehr das, was ich die ‚Kultur der Vertuschung‘ nenne.“

Als Ergebnis der Auswirkungen (fallout) der Ermittlungen gegen „Haut de la Garenne“ wurde die Öffentlichkeit in dem Glauben gelassen, daß Harper und sein Team auf die Mißbrauchsvorwürfe überreagiert hätten. Doch als Ergebnis der Untersuchung sind seitdem drei Menschen wegen Mißbrauchs verurteilt worden und für über 100 Opfer sind zum jetzigen Stand Entschädigungen vereinbart worden -- viele weitere Zivilprozesse sind anhängig. Die Polizei hatte Vorwürfe gegen 150 Personen, viele wurden nie ausreichend untersucht -- einschließlich Savile. (Anm.: Denken Sie noch einmal daran, daß aus staatlichen Heimen jährlich 10.000 Kinder „verschwinden“.) Aus Jersey gibt es mindestens vier bekannte Opfer von Savile, und mindestens ein Opfer offenbarte deren Mißbrauch im Jahr 2008 bei der Polizei, doch erst jetzt werden ihre Vorwürfe ernsthaft in Betracht gezogen.

Jerseys Polizei hat bestätigt, daß ein Opfer im Jahr 2008 gegen Savile Vorwürfe erhob. Doch aus Gründen, die noch unklar sind, wird angenommen, daß die Vorwürfe nicht in die Aussagen abgetippt wurden, die die hochrangigen Polizisten sahen. (Anm.: Wahrscheinlich war die Schreibmaschine kaputt.) Es wird angenommen, daß Savile immer leugnete, in „Haut de la Garenne“ gewesen zu sein und drohte, eine Zeitung zu verklagen, die behauptete, daß er das Heim besuchte. (Anm.: Zu verklagen? Es ist nicht zufällig etwas seltsam, daß die Medien, die sich bis in alle Ewigkeit als Watergate-Kämpfer für die Wahrheit feiern werden, die bereit sind, dafür bei lebendigem Leib im Fernehen zur Hauptsendezeit verbrannt zu werden, in diesem Fall den Klagedrohungen nachgeben und darauf verzichten, berühmt zu werden?)

Obwohl die Londoner Polizei die Anfragen wegen angeblicher Verbrechen Saviles in ganz Großbritannien koordiniert, sind es individuelle Polizeikräfte, von denen erwartet wird, sie im Detail zu untersuchen. Carrie Modral sagt, daß wenige der Opfer Jerseys Polizei vertrauen, dies zu tun. „Diese Gelegenheit schwand, als Jerseys Establishment die guten Polizisten los war“, sagt sie.

Es war ein Mitglied der „Jersey Care Leavers’ Association“, die der Polizei im Jahr 2008 sagte, daß sie im Heim „Haut de la Garenne“ von Savile mißbraucht wurde. „Die Nachrichten über Savile brachten alles zurück, sie ist in großer Not“, sagt Modral. „Savile war ein regelmäßiger Besucher, nicht nur in ‚Haut de la Garenne‘, sondern auch in anderen Kinderheimen auf der Insel. Er war nicht der einzige Besucher. Das Opfer hat einen weiteren bekannten Namen genannt, der das Heim mit Savile besuchte.“

Sie fügte hinzu: „Ich kann Ihnen sagen, daß zwei Mitarbeiter, die sie in einem anderen Heim mißbrauchten, inhaftiert wurden, und daß die Behörden mit ihr eine finanzielle Entschädigung vereinbart haben. Doch ein anderer Mann, in einer Machtposition, der ‚Haut de la Garenne‘ regelmäßig besuchte und sie dort mißbrauche, ist noch frei ist wird nun durch den Staat in einer verantwortungsvollen Position beschäftigt.“

Lenny Harper hat dem TELEGRAPH bestätigt, daß er diesen Mann wegen angeblicher Vergewaltigung zwei anderer Kinder in dem Heim verhaftete: „Ich gab den Behörden eine Menge von Informationen über ihn, aber er wird von ihnen noch immer in einer leitenden Position beschäftigt“, sagt Harper. „Es gab zwei solide Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn, die zu einem weiteren Vorgehen geführt hätten, wenn es in Großbritannien gewesen wäre. Es gab ähnliche Beweise. Doch der Generalstaatsanwalt von Jersey entschied, daß es keine gab.

Als wir die Ausgrabungen begannen, tauchte dieser Mann auf und verlangte Zugang zu der Stelle. Er wollte angeblich einige Sachen, die er vor Jahren zurückgelassen hätte. Doch der Name dieses Mannes weckte bei den Opfern mehr Angst als jeder andere in der Untersuchung.“

Carrie Modral war der gleichen Meinung: „Er kämpfte mit harten Bandagen. Und mir wurde gesagt, daß er klar machte, daß er Freunde hätte und sich in Sicherheit fühlte. Wenn er untergeht, wird er wegen dem, was er über andere Menschen weiß, die Regierung [von Jersey] stürzen. Die Presse muß sich nun all die anderen großen Namen ansehen, die das Heim besuchten.“

Was Savile dem Opfer antat, war „schrecklich, aber eine Kleinigkeit“ im Vergleich zu dem, was ihr andere angetaten, sagt Modral. „Savile legte sie auf sein Knie und schob seine Hand ihren Rock hoch. Dann versuchte er, ihre kleine Schwester zu berühren, und sie zog sie weg, als er anfing, sie zu liebkosen. Sie wurde in ‚Haut de la Garenne‘ bereits von Mitarbeitern mißbraucht, so daß sie wußte, was er tun würde. Stellen Sie sich vor, selbst so jung zu sein und zu versuchen, Ihre kleine Schwester zu retten. Sie waren 11 und neun.“

Modral sagt, sie begegnete Savile, als er einen Jugendclub auf der Insel besuchte. „Es ist lächerlich, daß er sagte, er war nie hier. Er kam immer auf die Insel, um Wohltätigkeits-Spaziergänge zu eröffnen, und das Kinderheim [zu besuchen] und die Kinder würden hingehen [um ihn zu sehen]. Ich mochte den Mann nicht, ich blieb ihm fern, ich fand ihn beängstigend, schon seinen Blick.“ (Anm.: An den Blick gewöhnt man sich zwangsläufig, schließlich sieht man auch Elton John oder Mick Jagger so häufig in den Medien, daß einen das irgendwann abstumpft.)

Nun tauchen mögliche Verbindungen zwischen dem Mißbrauch in Kinderheimen auf Jersey und dem früheren berüchtigten Pädophilenring in Kinderheimen im Londoner Stadtteil Islington auf. Eine Schlüsselfigur in dem Ring, Nicholas Rabet, Islingtons stellvertretender Leiter der Kinderheime, stammte aus Jersey. Er war dort in der Kinderbetreuung tätig und nahm regelmäßig Kinder aus den Heimen im Norden Londons auf Campingreisen auf die Insel.

Rabet flüchtete aus Großbritannien, nachdem ihn die Presse bloßstellte, wurde im Jahr 2006 aber in Thailand angeklagt, dort 30 Knaben mißbraucht zu haben -- der jüngste war sechs. Er hat sich umgebracht, bevor er vor Gericht gestellt werden konnte. (Anm.: Schon wieder einer weniger, der reden könnte.) Sein Verbündeter, Neil Hocquart, tötete sich im Jahr 1991 in der Untersuchungshaft in Ely, Cambridgeshire, nachdem Hunderte von Pädophilenvideos bei ihm gefunden wurden. (Anm.: Und wieder einer weniger, der reden könnte.) Er war in einem Heim in Norfolk aufgewachsen und wurde nach Guernsey gebracht, wo er der „Schiffsjunge“ eines Kapitäns wurde, bevor er nach Großbritannien zurückkehrte, um für den Pädophilenring Kinder zu rekrutieren. Karin Ward aus jener ITV-Dokumentation über Savile, die die aktuellen Untersuchungen auslöste, hat den Mißbrauch durch den Star während eines Camping-Ausflugs nach Jersey aus ihrem Kinderheim in Norfolk beschrieben.

Der ehemalige Polizeichef von Jersey, Graham Power, sagt, die Tatsache, daß mehr als 100 Opfer auf Jersey nun außergerichtliche Einigungen erhalten haben und eine erhebliche Zahl von Zivilverfahren noch anhängig sind, verdeutlicht das Ausmaß des Mißbrauchs. Er sagt, er versteht, warum die Opfer den örtlichen Polizeikräften mißtrauen, die Vorwürfe gegen Savile zu untersuchen: „Das Ausmaß des Mißbrauchs, zu dem es in dieser kleinen Gemeinde kam, war so groß, daß völlig klar zu sein scheint, daß den zuständigen Personen in den Behörden von dem, was vor sich ging, etwas bekannt gewesen sein muß -- und von dem, was wir bisher wissen, scheinen sie nichts getan zu haben, um die Kinder zu schützen, die in Einrichtungen mißbraucht worden sind, die von ihrer eigenen Regierung betrieben wurden. Dies ist eine Angelegenheit, die eine ehrliche und unabhängige Prüfung verdient.“

Alan Collins, ein Anwalt der für „Pannone“ tätig ist, eine auf Mißbrauchsfälle spezialisierte Anwaltskanzlei, die 58 der Opfer vertritt, sagt, daß zunächst die Mitarbeiter und das Management von „Haut de la Garenne“ im Vordergrund lagen. „Jimmy Savile war ein Nebenschauplatz. Ich könnte wirklich nicht sagen, wie viele von ihnen Savile genannt haben. Allerdings gab es einige Personen, die ihn nannten -- er wurde mehrfach genannt, nicht nur einmal. Alle Vorwürfe müssen jetzt en masse hinsichtlich ähnlicher Beweistatsachen betrachtet werden, denn jetzt sehen wir ein größeres Puzzle. Jeder einzelne Vorwurf macht jetzt mehr Sinn. Savile ist tot, aber andere, die sie mißbrauchten, sind es nicht.“

Der Kronanwalt, William Bailhache, gab im Juni 2009 eine Erklärung heraus, die besagt, daß zwei historische Ermittlungen wegen Mißbrauchs wegen eines Mangels an Beweisen fallen gelassen wurden. (Anm.: Und daran werden Politik, Justiz und Medien auch diesmal nichts ändern wollen.) „Fälle dieser Art sind oft schwierig. Es gibt selten irgendwelche unabhängigen Beweise, und die Fälle laufen häufig darauf hinaus, daß die Aussage einer Person gegen die einer anderen steht ... Ein Verzicht auf die Strafverfolgung bedeutet nicht notwendigerweise, daß denjenigen, die Beschwerden vorgebracht haben, nicht geglaubt wird. Eine Entscheidung, keine Strafverfolgung aufzunehmen, bedeutet nur, daß der Kronanwalt nach gründlicher Erwägung aller verfügbaren Beweise und anderer Informationen entschieden hat, daß ein Freispruch wahrscheinlicher ist als eine Verurteilung.“ (Anm.: Wer künftig etwas hat, sollte also erwägen, es unter seinem Künstlernamen im Internet in einem Forum zu veröffentlichen, das sich außerhalb seines Heimatlandes befindet. Im schlimmsten Fall würde sich nur bestätigen, daß nicht nur die Medien kontrolliert werden, sondern auch das Internet. Doch der Künstlername hat immerhin den Vorteil, daß derjenige keine Angst haben müßte, am nächsten Tag tot aufzuwachen.)
Hier finden Sie den Originalartikel, Jimmy Savile: ‘He was the tip of the iceberg’

Und hier der Kinderhändlerstützpunkt „Basis Delta Zero“ im Kinderheim „Haut de la Garenne“ auf Jersey mit dem populären Promi-Pädo:

16-01

Zur Auffrischung pisageschädigter Gedächtnisse der Fall Hans Meiser vom 13. Februar 2009:
Hans Meiser und die Staatsgeheimnisse – Warum der bekannte Fernsehmoderator Insolvenz anmelden musste

Hans Meiser ist einer der bekanntesten deutschsprachigen Fernsehmoderatoren. Auf RTL moderierte er die Sendung »Notruf«, produzierte »Der heiße Stuhl«, die Talkshows »Bärbel Schäfer« sowie »Hans Meiser« und war auch als Quizmaster tätig. Der Mann ist ein lebendes Erfolgsrezept. Irgendwann hatte Hans Meiser die Nase voll von seichten Sendungen. Er wollte den Deutschen in einem Nachrichtenmagazin Dinge präsentieren, die sie noch nie gehört hatten: Deutsche Minister im Bordell, Bundestagsabgeordnete als Kinderschänder und viele andere wahre Begebenheiten. Doch das waren Staatsgeheimnisse. Und Hans Meiser traf auf eine Mauer des Schweigens. Seine Fernseh-Produktionsfirma hat nun Insolvenz angemeldet. Das freut die Hüter der Staatsgeheimnisse.

16-02

In der Leyboldstraße 12 in Köln-Hürth ist der Sitz der Fernsehproduktionsgesellschaft CreaTV. Zusammen mit Erich Wagner hat Hans Meiser dort ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut. Nun musste die Firma Insolvenz anmelden. Und Journalisten berichten, die von Hans Meiser produzierten Formate seien »offenkundig nicht mehr gefragt«. Das Gegenteil war der Fall. Hans Meiser und Erich Wagner hatten eine lange Liste mit Geschichten recherchieren lassen, die offenkundig als Staatsgeheimnisse angesehen werden. Die großen Fernsehsender waren begeistert, mochten sich allerdings mit den brisanten Reportagen nicht die Finger verbrennen.

Hans Meiser hatte im Print-Bereich schon einen Kooperationspartner gewonnen: den Bild-Chefredakteur Kai Diekmann. Die Bild-Zeitung war grundsätzlich bereit, exklusiv am Ausstrahlungstag vorab über die brisanten Fernsehreportagen der geplanten neuen Meiser-Produktion zu berichten – vorausgesetzt, sie waren gut recherchiert, hieb- und stichfest und hatten einen guten Sendeplatz. Hans Meiser hat vielen leitenden Redakteuren bei den bekannten Fernsehsendern eine lange Liste mit wahrlich exklusiven Geschichten vorgelegt.

Ausnahmslos alle Verantwortlichen waren bei den von Hans Meiser angesprochenen Fernsehsendern zunächst begeistert – dann bekamen sie kalte Füße und dachten an ihre eigene Zukunft. Kurzum: Keiner wollte die brisanten Themen im Programm haben.

Was aber waren das für Geschichten? Nachfolgend eine kleine Auswahl von mehr als 100 Themen, die eigentlich ein neues investigatives Sendeformat ergeben sollten:

Hans Meiser wollte einige Namen einer Liste von mehr als 100 deutschen Prominenten veröffentlichen, die neben Michel Friedman Kunden eines exklusiven Call-Girl-Rings gewesen waren. Hans Meiser verstand nicht, warum einzig Michel Friedman 2003 in Zusammenhang mit Zwangsprostituierten in die Schlagzeilen geriet, der Bundesinnenminister die Akte zur Chefsache machte und die Namen der anderen Kunden (unter ihnen ein Fußballtrainer, drei Fußballer der Bundesliga, zwei Schlagersänger, 17 Politiker, acht Unternehmer und 34 Journalisten) aber von der Bundesregierung wie ein Staatsgeheimnis gehütet wurden. Hans Meiser hatte viele solcher Geschichten.

Hans Meiser bot den Fernsehsendern einen Bericht über Bundestagsabgeordnete an, die regelmäßig vom Bundestag mit einem Taxischein – also auf Kosten der Steuerzahler – auf den Berliner Kinderstrich fuhren. Hans Meiser berichtete über einen ehemaligen deutschen Minister, der Stammgast in einem Berliner Bordellbetrieb ist und dort stets für Ekel unter den Prostituierten sorgt, weil sie sich in seiner Gegenwart stets eine Flasche Piccolo in den After schieben mussten – der Herr Minister pflegt den Inhalt der Flasche dann zu trinken. Der Herr Ex-Minister wirkt im Fernsehen immer so sympathisch – da kennen ihn zwei Berliner Prostituierte völlig anders. Sie bekommen Brechreiz, wenn sie den Mann sehen – aber sie brauchen das Geld. Es gab Belege für alle vorgenannten Geschichten. Und es gab bei Weitem nicht nur Rotlichtgeschichten. Hans Meiser hatte recherchieren lassen, welche Unternehmer und Politiker bestechlich waren. Und er hatte recherchieren lassen, welche Politiker eine kriminelle Vergangenheit hatten – und, kaum im Amt, die eigene Ermittlungsakte vernichten ließen.

Die Fernsehproduktionsgesellschaft CreaTV hatte Material, das kein anderer Sender in Deutschland hatte. Und nun meldete man Insolvenz an. Ein Verantwortlicher bei einem privaten Fernsehsender sagte Hans Meiser bei einem Treffen, die brisanten Themen seien wirklich gut und garantierten hohe Einschaltquoten. Er werde den Zuschauern aber vorsichtshalber lieber weiterhin Seifenopern vorservieren – alles andere sei politisch nicht durchsetzbar und schade der eigenen Karriere.

Nachdem Hans Meiser dieses Produktionsvorhaben bei vielen großen Sendern bekannt gemacht hatte, hieß es, seine Formate passten nicht ins Programm. Kurz: Es gab keine Aufträge mehr. Warum nur?

Der Autor dieses Artikels (Anm: Udo Ulfkotte) kennt Hans Meiser seit mehreren Jahren. Der Inhalt dieses Berichtes wurde nicht mit Hans Meiser abgesprochen. Aber der Inhalt entspricht von der ersten bis zur letzten Zeile der Wahrheit. Deutsche Jounalisten waren zu feige gewesen, um einer ganzen Reihe von Prominenten die Maske vom Gesicht zu ziehen.
Derweil wurde in Deutschland eine Kampagne gegen Kindesmißbrauch gestartet, allerdings ohne Hans Meiser, der die Täter ja benennen könnte, aber immerhin können sich einige der üblichen Verdächtigen künftig mit weißen Schleifen tarnen.
BUNDESREGIERUNG: Neue Kampagne gegen Kindesmissbrauch

Prävention sei eine der Waffen gegen Kindesmissbrauch in Deutschland. Deshalb möchte der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung nun mit prominenter Hilfe das Land mobilisieren.

16-03

"Wir wollen ein gesamtgesellschaftliches Bündnis ins Leben rufen und starten deshalb die größte Kinderschutzkampagne in Deutschland", sagte der "Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs", Johannes-Wilhelm Rörig (links im Bild), am Mittwoch (10.01.2013) vor der Presse in Berlin. Herzstück der Kampagne unter dem Titel "Kein Raum für Missbrauch" sind Spots für Fernsehen und Internet.

Erdacht wurden die Spots von Dani Levy (rechts im Bild), einem Berliner Regisseur, der mit Beziehungskomödien wie "Alles auf Zucker" berühmt wurde und bisher wenig mit ernsten Themen gearbeitet hat. Auch die Spots sind weniger düster, als man vielleicht erwarten würde. "Wir wollten keine klischeehaften Bilder wie zum Beispiel leere Schaukeln verwenden, sondern das Thema inhaltlich neu aufbauen", erklärte Levy sein Konzept. "Wir wollen frontal, positiv und hell in die Geschichte gehen, keine gebückte Haltung einnehmen, sondern nach vorne schauen."

Gefährdete Lebensräume zeigen

Die beiden Spots, 30 und 45 Sekunden lang, zeigen typische Alltagssituationen von Kindern in der Kita, der Schule, beim Sport, in der Kirche, in Kliniken oder beim Nachhilfeunterricht. "Wir zeigen die gefährdeten Lebensräume, die wir schützen müssen", sagte Levy.

Die Spots enden mit einem Appell, sich an der Kampagne der Bundesregierung zu beteiligen. Möglich ist das auch durch das Tragen eines weißen "X". Das ist eine kleine Anstecknadel, die zum Beispiel ähnlich der roten Aids-Schleife am Jacken-Reviers getragen werden kann. Die Farbe Weiß soll für die Verletzbarkeit der Kinder stehen. Das "X" soll Sicherheit und Schutz symbolisieren, andererseits aber auch Warnsignal sein.

Einige Fernsehsender in Deutschland haben bereits zugesagt, die Spots kostenlos auszustrahlen. Die öffentlich-rechtliche ARD wolle aber zunächst abwarten, wie sich die Kampagne entwickelt, hieß es. Deshalb werden die Spots von der ARD nicht im Haupt-, sondern nur in den Regionalprogrammen ausgestrahlt.

"Kein Raum für Missbrauch"

Aufklären und informieren sollen auch Straßenplakate sowie insgesamt zehn Informationsblätter für Eltern und Fachkräfte, aber auch für Kinder selber. In comicartiger Aufmachung können sich die Heranwachsenden über ihre Rechte informieren. "Dein Körper gehört dir" oder "Du hast das Recht, Nein zu sagen" - darauf sollen die Kinder hingewiesen werden.

Eltern können mit einer vorgefertigten Postkarte bei Schulen oder Vereinen nachfragen, ob es schon Schutzkonzepte gegen Kindesmissbrauch gibt. Fachkräfte werden über Fortbildungen informiert. Im Internet gibt es eine zentrale Anlaufstelle unter "www.kein-raum-fuer-missbrauch.de". Hier können auch die Spots angeschaut werden.

Kein Geld von den Kirchen

Die flächendeckende Einführung von Schutzkonzepten für Kinder sei eines von drei Zielen der Kampagne, so Rörig. Er möchte darüber hinaus eine stärkere gesamtgesellschaflliche Sensibilisierung für das Thema, um den "Schatten der Ahnungslosigkeit zu erhellen". Und drittens soll das Reden über Kindesmissbrauch erleichtert werden. Auf Elternabenden, berichtete Dani Levy, selber Vater zweier Kinder, werde das Thema noch immer tabuisiert. Deshalb sei es nötig, dass "die Politik breiter vorgeht".

"Prävention fällt nicht vom Himmel", fasste Rörig seine Motivation für die Kampagne zusammen. Er habe sich im Vorfeld erfolgreich in vielen Vereinen und bei Politikern Unterstützer gesucht. Auch die evangelische und katholische Kirche in Deutschland hätten zugesagt, sich an der Kampagne beteiligen zu wollen, ohne allerdings Geld beizusteuern.

Rückschlag für öffentliche Auseinandersetzung

An Einrichtungen beider Kirchen waren im Jahr 2010 dutzende Fälle von Kindesmissbrauch bekannt geworden. Seitdem wird in Deutschland viel über solche Straftaten gesprochen. Die Bundesregierung hat einige Maßnahmen wie einen Runden Tisch und eine Opferhotline eingerichtet. Konkrete Verschärfungen des Strafrechts oder bessere Entschädigungen für Opfer wurden noch nicht beschlossen.

Einen Rückschlag in der öffentlichen Aufarbeitung des Themas gab es Anfang der Woche. Die Katholische Kirche gab bekannt, sich vorzeitig aus einem von zwei zentralen Forschungsprojekten zurückzuziehen, weil eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Hannoveraner Kriminologen Christian Pfeiffer nicht mehr möglich sei. Pfeiffer wiederum sprach von Zensur und Behinderung seiner Arbeit. Das vor zwei Jahren begonnene Projekt sollte sexuelle Gewalt durch Priester umfassend aufarbeiten und dabei auch viele Akten vergangener Jahrzehnte nutzen.

Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Rörig, hofft nun, dass dieser Vorfall keine negativen Auswirkungen auf seine Kampagne haben werde. Er wisse aber, dass dies "kein gutes Signal für die Betroffenen ist" und appellierte deshalb an die Kirche, "das Projekt fortzuführen und eine gute Lösung zu präsentieren".

Unterdessen gab die Deutsche Bischofskonferenz bekannt, rechtlich gegen die Zensurvorwürfe vorgehen zu wollen. Pfeiffer sei aufgefordert worden, nicht mehr von Zensur in der Kirche zu sprechen, weil dies schlichtweg falsch sei. (Anm: Ja klar, aber glaubt schon der Kirche, der Politik oder den Medien?)
Und überhaupt, vor knapp mehr als zwei Jahren, am 22. September 2009, berichtete der TAGESSPIEGEL, daß für die gleiche Kampagne bereits Wim Wenders GEZ-Knete pulverisierte -- können die Hochleistungsbeamten der Bundesregierung nicht einfach Wim Wenders' erfolgreiche Kampagne ein zweites Mal ausstrahlen? Oder war Wim Wenders Werk so grottenschlecht und ineffizient wie Klaus Wowereits Flughafen oder Angela Merkels Rettungsschirme? Schon damals wäre ein Anruf bei Hans Meiser kostengünstiger gewesen.
Kampagne gegen Missbrauch

Am Dienstag stellte die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung in Berlin ihre neue Kampagne gegen Kindesmissbrauch vor. Regisseur der zugehörigen Fernsehspots ist Filmemacher Wim Wenders.

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Im Kern der Kampagne gegen Kindesmissbrauch stehen die Fernsehspots des Filmemachers Wim Wenders. - FOTO: DPA

Ein gesichtsloser Unbekannter drückt einem Jungen die Hand vor den Mund. Das Gesicht hinter der Hand wird älter und älter, bis irgendwann ein Erwachsener die Hand wegdrückt und mit düsterem Blick verkündet: „Er sagte: Das bleibt ein Geheimnis zwischen uns. Das Schweigen hat mich ein Leben lang zum Opfer gemacht.“ Die Szene ist Teil eines Spots, den der Regisseur Wim Wenders gedreht hat und der Kern einer neuen Kampagne gegen sexuellen Missbrauch von Kindern ist. Am Dienstag stellte Christine Bergmann, die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, die Kampagne vor. „Es geht darum, das Schweigen zu brechen“, sagte sie. Und Wenders ergänzte, er habe mitgewirkt, um die Botschaft „Sprechen hilft“ in die „Herzen und Köpfe“ der Menschen zu tragen.

Wenders arbeitete wie alle anderen beteiligten Künstler umsonst. Der Spot wird auch kostenlos in diversen TV-Sendern ausgestrahlt.

Gleichzeitig gab Bergman einen Zwischenbericht der Anlaufstelle für Missbrauchsopfer. 2500 Personen hätten sich bisher gemeldet. Zunehmend mehr Betroffene berichteten von Missbrauch im Familienkreis. Der älteste Anrufer war 80 Jahre alt, der jüngste zehn. 85 Prozent der Opfer nannten Männer als Täter, 60 Prozent hatten noch nie über ihre Geschichte geredet. Das Durchschnittsalter der Anrufer liegt bei etwa 50 Jahren. Sogar elf Täter haben sich, anonym wie alle Anrufer, gemeldet. Eine Psychotherapeutin der Anlaufstelle erklärte, man habe versucht, den Tätern vor allem die Leiden der Opfer nahe zu bringen.

Der Kinder- und Jugendpsychiater Jörg Fegert, der die Arbeit der Anlaufstelle wissenschaftlich begleitet, erklärte, zu seinem großen Erstaunen habe es viel mehr Anrufer aus dem Westen Deutschlands sowie aus Großstädten gegeben als aus dem Osten und vom Land. Gründe dafür konnte er nicht nennen. Sehr viele Anrufer forderten eine Verlängerung der Verjährungsfrist bei sexuellem Missbrauch. Bergmann schloss sich dieser Auffassung an.

Montag, 7. Januar 2013

Sir Cyril Smith mißbrauchte Knaben

Martin Hickman über einen Pädo-Politiker aus Rochdale.
Former MP Sir Cyril Smith DID sexually abuse boys, say police

Cyril Smith, der verstorbene Abgeordnete der Liberalen, mißbrauchte Knaben, sagte die Polizei, nachdem die Staatsanwaltschaft sagte, daß er nach einer Serie von Übergriffen in den späten 1960er Jahren hätte angeklagt werden sollen.

Im jüngsten Verlauf der Krise (fallout) durch den Jimmy Savile Skandal sagte die Polizei von Greater Manchester, Knaben „waren Opfer von körperlichem und sexuellem Mißbrauch“ durch den übergewichtigen ehemaligen Abgeordneten aus Rochdale. (Anm.: Liebe Journalisten, ein „Fallout“ hat nichts mit Pädos zu tun, es sei denn, Sie meinen das in Bezug auf den Lümmel, der bei Perversen ziemlich leicht „herausfällt“.)

In einer Erklärung sagte die Polizei von Greater Manchester: „Aufgrund des Zeitablaufs seit den ursprünglichen Vorwürfen, die in den späten 1960er Jahren gemacht wurden, hat es einige Zeit gedauert, um die genauen Angaben zu bestätigen.

Die Polizeikräfte erkennen jetzt öffentlich an, daß Knaben Opfer von körperlichem und sexuellem Mißbrauch wurden, der von Smith begangen wurde.“

Laut der von der Staatsanwaltschaft veröffentlichten Anklage entging Smith, einer der bekanntesten Politiker der 1970er und 1980er Jahre, im Jahr 1970 der Strafverfolgung wegen Übergriffen auf Knaben im Teenageralter -- trotz übereinstimmender Vorwürfe von acht Männern.

Es wurden Fragen gestellt, warum sich Smith der Justiz entziehen konnte, inmitten von Berichten, daß die Sicherheitsdienste in den 1970er Jahren die Beweise gegen ihn sicherstellten, zu einer Zeit, als er einer von einer Handvoll Abgeordneter der Liberalen war, die in Westminster das Zünglein an der Waage darstellten.

Nazir Afzal, Chefankläger der Staatsanwaltschaft North West, erklärte, daß Smith, wäre er jetzt am Leben, strafrechtlich verfolgt werden würde. (Anm.: Verfolgen Sie doch andere Pädos, an Politikern herrscht zur Zeit schließlich kein Mangel.)

Nazir Afzals Erklärung zeigte, daß gegen Smith in den Jahren 1970, 1998 und 1999 Vorwürfe erhoben wurden.

Im Jahr 1970 behaupteten acht Männer im Alter von 19 bis 24, daß Smith zwischen 1961 und 1966 Unzucht an ihnen beging, als sie entweder in Rochdale im Kinderheim „Cambridge House“ lebten, mit dem er verbunden war, oder von Smith abhängig waren -- entweder aufgrund einer Beschäftigung, finanziellen Unterstützung oder irgendeiner Art von Vormundschaft.

The prosecutor who assessed the case in 1970 said the allegations might not be believed because Smith denied them and because of the complainants “characters”.

Der Staatsanwalt, der den Fall im Jahr 1970 beurteilte, sagte, den Vorwürfen wurde vielleicht nicht geglaubt, weil Smith sie wegen dem „Charakter“ der Beschwerdeführer bestritt.

Er schrieb: „Alle auf Unzuchtvorwürfen basierenden Anklagen wären aus meiner Sicht nicht nur etwas abgestanden, sondern völlig unbegründet. Durch die Charaktere einiger dieser jungen Männer wären ihre Beweise ferner wahrscheinlich verdächtig.“

„Unter diesen Umständen glaube ich nicht, daß eine vernünftige Aussicht auf eine Verurteilung bestünde, wenn gegen Smith ein Verfahren wegen Unzucht angestrengt werden würde. Ich rate daher dazu, ihn strafrechtlich nicht zu verfolgen.“

In 1998, amid the police inquiry into child abuse in North Wales, a man rang a careline set up in North Wales to allege that he was abused by Cyril Smith at Cambridge House Children’s Home in Rochdale between 1965 and 1968.

Im Jahr 1998, während der polizeilichen Ermittlungen wegen Kindesmißbrauchs in North Wales, rief ein Mann eine Ansprechnummer (careline) in North Wales an, um zu behaupten, daß er von Cyril Smith im Kinderheim „Cambridge House“ in Rochdale zwischen 1965 und 1968 mißbraucht wurde.

Im Jahr 1998 wurde die betreffende Behauptung an die Polizei von Greater Manchester übergeben, die der Staatsanwaltschaft im Mai 1998 eine Akte mit Beweismitteln vorgelegte, darunter die Dokumentation von 1970. Doch die Staatsanwaltschaft sah wieder von einer Strafverfolgung ab -- mit der Begründung, daß Smith, der damals noch lebte, gesagt wurde, daß er wegen angeblichen Straftaten von vor 28 Jahren nicht angeklagt werden würde.

Im Jahr 1999 meldeten sich zwei weitere Kläger, doch wieder sah die Staatsanwaltschaft von einer Strafverfolgung ab, teilweise wegen unzureichender Beweise.

Smith starb im Jahr 2010 im Alter von 82 und diente von 1972 bis 1992 als Abgeordneter.

Nazir Afzal sagte: „Alle Opfer, die erwägen, sich zu melden, sollten von den Entscheidungen der Vergangenheit nicht davon abgehalten werden ... Die Entscheidung, die 1970 gefaßt wurde, würde durch die Staatsanwaltschaft heute nicht mehr getroffen werden.“

Der stellvertretende Polizeipräsident für Greater Manchester, Steve Heywood, sagte: „Wir können jetzt sagen, daß Akten mit Details über die durch Smith begangenen Mißbrauchsfälle zu drei verschiedenen Gelegenheiten zunächst an den Generalstaatsanwalt (Director of Public Prosecutions) und dann an die Staatsanwaltschaft (Crown Prosecution Service) gereicht wurden, doch bei jeder Gelegenheit wurde keine Strafverfolgung veranlaßt.

Nachdem wir diese Entscheidungen nun bewertet haben, glauben wir, daß, wenn der Staatsanwaltschaft heute die gleichen Beweise vorgestellt werden würden, es eine sehr realistische Aussicht gäbe, daß Smith in einer Reihe von Fällen wegen Unzucht angeklagt werden würde, und daß der Fall vor Gericht gebracht werden würde.“

Er fuhr fort: „Es ist zwar eine kühne Behauptung, aber es ist für die Opfer, die von Smith mißbraucht wurden, absolut wichtig, daß wir das Leid, das sie erdulden mußten, öffentlich anerkennen.

Obwohl Smith posthum nicht angeklagt oder verurteilt werden kann, ist es aufgrund der überwältigenden Beweise, die wir haben, gut und richtig, daß wir öffentlich anerkennen sollten, daß Knaben sexuell und körperlich mißhandelt und mißbraucht wurden und daß wir ihnen so viel Unterstützung bieten werden, wie sie benötigen, sollten sie wünschen, uns zu sprechen.“
Hier finden Sie den Originalartikel, Former MP Sir Cyril Smith DID sexually abuse boys, say police.

Gott sei Dank liegt es im Bereich des Unvorstellbaren, daß so etwas staatlicherseits vertuscht werden würde.
Vertuschung von Kindesmißbrauch -- Verbindung zum MI5?

Der MI5 ist womöglich in eine Vertuschung involviert gewesen, um Kindesmißbrauchsvorwürfe gegen den prominenten Liberaldemokraten Sir Cyril Smith zum Schweigen zu bringen, behauptete ein Abgeordneter.

Simon Danczuk von der Labour-Partei bat Innenministerin Theresa May, zu untersuchen, ob Spione halfen, langjährige Vorwürfe gegen Sir Cyril zu vertuschen, der vor zwei Jahren starb.

Simon Danczuk, der Abgeordnete für Sir Cyrils alten Wahlkreis von Rochdale, wiederholte letzte Woche Behauptungen, daß der Liberaldemokrat die nackten Hintern von Knaben versohlte, nachdem ihm an einem Kinderheim in Lancashire vor Jahrzehnten eine „Rolle als Zuchtmeister“ gegeben wurde. (Anm.: Au Pobacke, was werden liberale Linke und líberale Neokonservative, die zwar eine Tracht Prügel im Rahmen der Erziehung verurteilen, Zuchtmeister und Rohrstockdominas im Rahmen der Meinungsfreiheit aber sexy finden, jetzt sagen?)

Simon Danczuk sagte: „Nach meinen Kommentaren im Parlament über Cyril Smiths Mißbrauch von Knaben hat die Staatsanwaltschaft meinem Verständnis nach nun Ermittlungsakten gegen Cyril Smith aus den 1960er Jahren gefunden.

Kann die Innenministerin nun untersuchen, ob es stimmt, daß der Leiter der Staatsanwaltschaft zu dem Zeitpunkt eine zweite Meinung erhielt, die empfahl, Smith strafrechtlich zu verfolgen; warum er zu dem Schluß kam, daß es nicht im öffentlichen Interesse war; welche Rolle, der Sicherheitsdienst spielte, wenn überhaupt; und wie die Regierung nun beabsichtigt, dem auf den Grund zu gehen, was von mehreren ehemaligen Polizisten als ‚Vertuschung‘ bezeichnet wird?“

Anläßlich zu Fragen des Innenministeriums im Unterhaus sagte der Minister zur Prävention von Straftaten (Crime Prevention Minister) Jeremy Browne, Mitglieder der Öffentlichkeit sollten Straftaten der Polizei melden, Befürchtungen einer Verschwörung der Polizei dagegen an die Unabhängige Polizeibeschwerdekomission (Independent Police Complaints Commission) richten.

Der Liberaldemokrat Jeremy Browne fügte hinzu: „Natürlich würden wir erwarten, daß diese Behörden aufgrund der ihnen gebotenen Informationen handeln.“

Letzte Woche sagte Simon Danczuk dem Unterhaus, daß Sir Cyril im Mittelpunkt von Vorwürfen stand, in den 1960er und 1970er Jahren Kindern den Hintern versohlt zu haben.

Simon Danczuk sagte dann: „Die Knaben wurden gedemütigt, verängstigt und zu zitternden Wracks reduziert -- durch einen 184-Kilo-Tyrannen (29st bully).“

Der Rat von Rochdale hat eine blaue Gedenktafel für Sir Cyril entfernen lassen, weil er befürchtet, daß sie zerstört werden würde. Die Tafel wurde im vergangenen Jahr an einer Wand am Rathaus von Rochdale angebracht, wurde aber über das Wochenende entfernt. (Anm.: Wenn das Volk die Gedenktafel für den Politiker zerstört hätte, wären dem Volk die Kosten für die Entfernung durch die Politiker erspart geblieben -- wieviel Steuergelder wurden hier wohl wieder vergeudet?)
Hier finden Sie den Originalartikel, MI5 'link to abuse cover-up' claim.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

BBC vertuschte Pädo-Skandal Nr. 2

Richard White über einen Medien-Onkel, der 40 Jahre lang Knaben mißbrauchte.

(Nein, nicht Jimmy Savile -- dann hieße es 60 Jahre.)
BBC broadcast house

Top-Journalist entlarvte Radio-„Onkel“, wurde aber ignoriert

17. Oktober 2012 -- Top-Journalist John Simpson enthüllte, daß der Mißbrauch von Kindern durch einen Kinderradio-Favoriten, der sich über einen Zeitraum von 40 Jahren hinzog, von den BBC-Chefs vertuscht wurde.

Die Nachricht, daß der Star geschützt wurde, ließ letzte Nacht Zweifel an den Behauptungen aufkommen, daß an der Spitze des Unternehmens niemand wußte, daß Jimmy Savile ein Pädophiler war.

Simpson bezeichnete den Perversen als „Onkel Dick“ („Uncle Dick“). Er erfuhr, daß der vielgeliebte Star in den BBC-Räumlichkeiten Jugendlichen nachstellte.

Doch er wurde abgeschreckt, als er den Vorschlag machte, ihn bloßzustellen. Und der Schleier des Schweigens der BBC reichte bis zum damaligen Generaldirektor, behauptete der 68-jährige Kriegsberichterstatter Simpson.

Der Radio-Moderator, den er beschuldigt, war von den 1920er Jahren bis zu seinem Tod im Jahr 1967 einer der größten Namen der BBC. Er soll Kinder in BBC-Toiletten genommen und sie mißbraucht haben.

Zu der Zeit war er so berühmt, daß er dem Königshaus Führungen durch die Sendestudios gab, einschließlich der Queen.

Wenn irgendwelche Beschwerden kamen, beschwichtigte der Generaldirektor die empörten Eltern.

Simpson deckte das dunkle Geheimnis -- das dem jahrzehntelangen Mißbrauch durch den „Jim'll Fix It“-Moderator Savile erschreckend ähnelt -- 1999 in seiner Autobiographie „Strange Places, Questionable People“ auf.

Er sagte, er erfuhr von den Vorwürfen, als Onkel Dick -- dessen bürgerlichen Namen er nicht offenlegte -- starb.

Er war ein junger Reporter und sollte einen Nachruf schreiben.

Simpson sagte, eine Kollegin des Stars gab ihm Details über den Mißbrauch. Die Frau, die er „Tante Gladys“ („Auntie Gladys“) nannte, bezeichnete den Mann als „bösen alten Bastard“ und fügte hinzu: „Ich hoffe, er erlitt Todesqualen.“

Simpson erklärte in seinem Buch: „Woche für Woche gewannen Kinder aus allen Teilen des Landes Wettbewerbe, die dann die BBC besuchten und Onkel Dick begegneten. Er begrüßte sie, führte sie herum, gab ihnen Mittagessen, nahm sie dann auf die Herrentoilette und machte mit ihnen herum.

Falls sich Eltern beschwerten, schrieb das Büro des Generaldirektors üblicherweise, daß die Nation einen solchen Vorwurf gegen eine beliebte Person nicht verstehen würde.“

Simpson sagte, er erzählte seinem Redakteur, was er erfahren hätte, wurde aber stattdessen beauftragt, den Star zu loben.

Er erinnerte sich an den leitenden Journalisten, der ihm sagte: „Sie dummer, gedankenloser, ignoranter, zerstörerischer junger Idiot.“

Dann diktierte der Chef: „Tante Gladys sagte der BBC heute Abend, daß sie über Onkel Dicks Tod zutiefst bestürzt war. Sein Umgang mit Kindern war wunderbar.“

...

Read on: BBC covered up paedo scandal No2

Dienstag, 11. Dezember 2012

BBC-Star Wilfrid Brambell aus „Steptoe And Son“ mißbrauchte Knaben

Namey Herey über einen weiteren britischen Pädo-Star.

(Anmerkungen in Klammern)
Gay Antiques - Wilfrid Brambell

Wilfrid Brambell wird beschuldigt, Kinder mißbraucht zu haben, als er bei der BBC beschäftigt war

Der BBC-Mißbrauchs-Skandal vertiefte sich letzte Nacht, nachdem behauptet wurde, daß Wilfrid Brambell, der Star aus „Steptoe And Son“ gefährdete Knaben mißbrauchte. (BBC-Mißbrauchs-Skandal? Netter Versuch, aber die Zentrale ist in diesem Fall nicht die BBC, sondern die Regierung: öffentlich-rechtliche Sendeanstalten sind nur ein Teil der Regierung, wie Banken, Rentenkassen, Sozialversicherungen, etc.)

Der Schauspieler, der 1985 starb, ist der neueste bekannte Name, der mit dem sexuellem Mißbrauch in Verbindung gebracht werden kann.

Zwei Männer behaupten, daß Brambell -- der in der Fernsehrolle von seinem Sohn „dirty old man“ genannt wurde -- sie als Kinder in den frühen 1970er Jahren sexuell mißbrauchte.

Er wurde im Zuge der Vorwürfe, daß Moderator Jimmy Savile über 60 Jahre Mißbrauch verübte, während er bei der BBC beschäftigt war, als ein angeblicher Pädophiler geoutet.

Die beiden Männer behaupten, daß Brambell sie in Jerseys wichtigstem Theater, dem „Opera House“, angriff. Eines der Opfer lebte in dem berüchtigten Kinderheim der Insel, „Haut de la Garenne“, wo Savile, in einem separaten Vorfall, beschuldigt wird, einen gefährdeten 10-Jährigen beeinträchtigt zu haben.

Das Heim stand 2008 im Mittelpunkt einer polizeilichen Ermittlung wegen Kindesmißbrauch.

Die angeblichen Opfer, die zu dem Zeitpunkt zwischen 11 und 13 Jahre alt waren, behaupten, sie wurden als ein „Vergnügen“ („treat“) in das Theater genommen, von Brambell aber hinter der Bühne sexuell mißbraucht.

Der in Dublin geborene Star, der im Alter von 72 Jahren an Krebs starb, war homosexuell, obwohl er in den 1950er Jahren kurz verheiratet war. (Er entschied sich wohl doch für die Karriere.)

Wegen Kontaktanbahnung in einer öffentlichen Toilette wurde er 1962 verhaftet. Er wurde in den 1960er Jahren bekannt, als er den Lumpensammler Albert Steptoe spielte und in dem Film „A Hard Day's Night“ Paul McCartneys Großvater war. (Was spricht dagegen, in einer öffentlichen Toilette, in einem Swingerclub oder in der Politik Freunde zu suchen?)

Savile, Brambell und ein Radio-Moderator, der der 1967 starb und nur „Uncle Dick“ genannt wird, werden beschuldigt, Kinder mißbraucht zu haben, während sie bei der BBC beschäftigt waren. (So viel hätte nicht verraten werden dürfen -- jetzt wissen außer den Massenmedien alle, wer der kinderliebe Onkel war.)

Letzte Nacht stand das Unternehmen vor einer weiteren peinlichen Krise, als TODAY-Moderator John Humphrys den angeblichen Mißbrauch durch Savile „trivialisierte“ und behauptete, einiges davon wäre nur „Geplänkel“.

Labour-Stellvertreterin Harriet Harman sagte in einem frostigen Interview: „Wir sprechen hier über schwerwiegende sexuelle Übergriffe.“

Humphrys entgegnete: „Nun, wohl nicht immer, oder? In einigen Fällen sprechen die Mädchen davon, daß sie seine Hand auf ihr Bein legten. Das ist nicht die Art von Verhalten, das wir akzeptieren sollten. In vielen Fällen ist es dennoch kein schwerwiegender sexueller Übergriff.“ (Kinder legen ihre Hände manchmal auch auf heiße Herdplatten -- bis 1968 war es üblich, ihnen dann den Hintern zu versohlen, weshalb die Kinder früher wahrscheinlich intelligenter waren als die emotionalen Pisa-Gewinner von heute.)

Letzte Nacht meldete sich ein weiteres mutmaßliches Opfer von Savile. Die Frau, die jetzt 62 ist, behauptet, ihm 1966 in einer Disco in Manchester begegnet zu sein, als sie 15 war. Sie sagt, er lud sie in seine Wohnung ein und sie hatten Sex. Sie behauptet, daß er sich einmal enttäuscht äußerte, daß sie ihre Schuluniform wechselte.

Es gibt jetzt mehr als 60 mutmaßliche Opfer des Moderators von „Jim'll Fix It“, deren Anwälte Schadensersatzansprüche gegen die BBC vorbereiten, die Hunderttausende von Pfund betragen könnten.

Die BBC sagte, die Vorwürfe gegen Brambell würden als Teil der unabhängigen Überprüfung von Saviles Aktivitäten untersucht werden.
Hier finden Sie den Originalartikel, BBC's Steptoe star Wilfrid Brambell 'abused boys'

Derweil, in einem anderen Fall ...
Max Clifford von Savile-Ermittlern wegen angeblicher Sexualdelikte verhaftet

Der Publizist Max Clifford ist von Polizisten der Ermittlungsgruppe Jimmy Savile festgenommen worden.

Max Clifford, 69, wurde an diesem Morgen wegen Verdachts auf sexuelle Straftaten festgehalten und zur Befragung in einer zentralen Londoner Polizeistation in Gewahrsam genommen, bestätigte sein Anwalt.

Es wird davon ausgegangen, daß die Vorwürfe, wegen denen er befragt wurde, nicht im Zusammenhang mit Savile stehen.

Der bekannte PR-Berater, der in Walton-on-Thames in der Grafschaft Surrey lebt, sprach sich öffentlich aus, nachdem Saviles jahrzehntelanger sexueller Mißbrauch von Kindern im Oktober durch eine Fernseh-Dokumentation aufgedeckt wurde. (Warum kriegen diejenigen, denen es gelang, „Exposure: The Other Side of Jimmy Savile“, zu senden, ohne daß besorgte  Politiker  Verantwortliche davon Wind bekamen, eigentlich keinen Orden?)

Max Clifford sagte, er wurde von einer Reihe von Promis aus den 1960er und 1970er Jahren kontaktiert, die „zu Tode erschrocken“ waren, in den Skandal verwickelt zu sein. (Wozu die Sorge? Großbritannien bietet Pädophilen, die sich den Behörden stellen, doch Straffreiheit, um die Opfer zu schützen.)

„Es waren alle möglichen Sachen los und ich meine junge Mädchen, die sich in Konzertsälen, bei Auftritten, wo auch immer in ihren Garderoben auf sie stürzten“, sagte er.

„Sie fragten nie nach niemandes Geburtsurkunde und sie waren junge Burschen ... jedermanns Traum war plötzlich Wirklichkeit.“ (Das kenne ich nur zu gut, ich frage auch nie nach dem Preisschild beim Einkaufen oder nach dem Einbahnstraßenschild, wenn ich eine Abkürzung nehme, um für den Dienstwagen der Fahrbereitschaft Benzin zu sparen.)

Max Cliffords Anwaltin Charlotte Harris von der Kanzlei Mishcon de Reya bestätigte, daß er von der Polizei befragt wurde.

Sie fügte hinzu: „Herr Clifford wird die Polizei so gut er kann bei ihren Ermittlungen unterstützen. Wenn wir in der Lage sind, weitere Informationen zu liefern, werden wir dies tun.“ (Schicken Sie doch einfach die Liste der Pädophilen an Wikileaks, oder gibt es die nicht mehr?)

Ein Scotland Yard-Sprecher sagte: „In Verbindung mit der Untersuchung haben die an ‚Operation Yewtree‘ arbeitenden Polizisten an diesem Morgen, Donnerstag, dem 6. Dezember, einen Mann in seinen 60ern verhaftet.

Der Mann aus Surrey wurde um 7:40 Uhr wegen des Verdachts auf sexuelle Vergehen verhaftet und wurde in eine Polizeistation im Zentrum Londons gebracht.

Die Person fällt in der Untersuchung in den Strang, dem wir die Bezeichnung ‚Andere‘ gegeben haben. Weiter können wir dies nicht diskutieren.“

Es ist die jüngste in einer Reihe von Verhaftungen hochkarätiger Personen durch Polizisten der ‚Operation Yewtree‘, die zuvor Gary Glitter, den ehemaligen Glam-Rocker, Dave Lee Travis, den DJ, und Freddie Starr, den Komiker befragt haben. (Da die Medien standhaft bleiben und die Namen der Politiker nicht nennen, sieht das Ergebnis entsprechend dünn aus -- Max Cliffords ist die sechste Person, die verhaftet wurde.)
Hier finden Sie den Originalartikel, Max Clifford arrested by Jimmy Savile inquiry police over alleged sexual offences.

Derweil, in einer anderen Sparte der Belustigungsindustrie ...
Schauspieler Andrew Lancel aus „Coronation Street“ wegen Kindesmißbrauch angeklagt

Schauspieler Andrew Lancel, der in der ITV-Serie „Coronation Street“ die Rolle des Frank Foster spielte, ist wegen früheren Kindersexvergehen angeklagt worden.

Der 42-Jährige wurde am Freitag unter seinem richtigen Namen Andrew Watkinson angeklagt. Er soll noch in diesem Monat vor Gericht erscheinen, um sich der Anklage wegen fünf Fällen von unzüchtigen Handlungen an einem Kind unter 16 Jahren zu stellen, so die Polizei Merseyside.

Der Schauspieler aus Gateacre in Liverpool ist für seine Rolle des Frank Foster in der ITV-Serie „Coronation Street“ bekannt.

Er wurde gegen Kaution freigelassen, um am Mittwoch, dem 19. Dezember im Amtsgericht South Sefton zu erscheinen.

Die Polizei Merseyside sagte, Watkinsons Anklage erfolgte unter dem Sexualdeliktgesetz von 2003 (Sexual Offences Act 2003).
Hier finden Sie den Originalartikel, Coronation Street actor Andrew Lancel charged with child sex abuse.