Montag, 3. Juni 2013

Rupert Murdochs jüdische Wurzeln

Christopher Bollyn über den Herrn der Medienringe.
Murdoch’s Deeply Hidden Jewish Roots

Murdoch „wurde aus geschäftlichen Gründen ein US-Bürger“, so Richard H. Curtiss, Redakteur von WRMEA (Washington Report on Middle East Affairs). Keith Rupert wurde am 11. März 1931 in Melbourne, Australien, geboren. „Ruperts Vater, Sir Keith Murdoch, war ein Zeitungsverleger, und seine Mutter eine orthodoxe Jüdin“, schrieb Curtiss, „obwohl Murdoch dies in seinen Biographien niemals angibt“.

Im Jahr 1928 heiratete Murdochs Vater die Tochter von Rupert Greene, Elisabeth Joy Greene. Sie hatten einen Sohn, Keith Rupert und drei Töchter. Später im Leben entschied sich Keith Rupert, den Vornamen seines jüdischen Großvaters mütterlicherseits, Rupert, zu verwenden.

Laut dem britischen Magazin CANDOUR besuchte der junge Keith Rupert Australiens angesagte Privatschule Geelong und dann die elitäre und aristokratische Oxford University in England.

„Ruperts Vater Sir Keith Murdoch erreichte seine herausragende Stellung in der australischen Gesellschaft durch die zufällige Ehe mit Elisabeth Joy Greene, der Tochter einer wohlhabenden jüdischen Familie. Die Verbindungen seiner Frau beförderten Keith Murdoch anschließend vom Reporter zum Vorsitzenden der britischen Zeitung, bei der er arbeitete. Es war genug Geld da, um eine Ritterschaft des britischen Reiches, zwei Zeitungen im südaustralischen Adelaide und einen Radiosender in einer fernen Bergbaustadt zu kaufen“, schrieb CANDOUR im Jahr 1984. „Aus irgendeinem Grund hat Murdoch immer die Tatsache zu verstecken versucht, daß ihn seine fromme Mutter als Juden großzog.“

Während Murdoch seine jüdischen Wurzeln „zu verbergen suchte“, zeigte er seine Unterstützung für Zionisten wie Benjamin Netanjahu und Ariel Sharon recht offen.

Netanjahu, der 1986 ein Buch mit dem Titel „Terrorism: How the West Can Win“ schrieb, ist ein häufiger Kommentator auf Murdochs FOX NEWS.

Murdochs Unterstützung für zionistische Extremisten ist wohlbekannt. George Pataki, der Gouverneur von New York, sagte: „Es gibt in den USA keine Zeitung, die Israel mehr unterstützt, als die [Murdochs] NEW YORK POST“.

Über ein Netzwerk zionistischer Organisationen, in denen Murdoch eine Schlüsselrolle spielt, hat Murdoch Verbindungen zu den Personen, die kurz vor der Zerstörung des World Trade Centers dessen Privatisierung arrangierten und die Kontrolle darüber erlangten.

Diese Schlüsselpersonen sind: Larry Silverstein und der ehemalige israelische Kommandosoldat Frank Lowy -- jene Pächter mit zweifelhaftem Ruf, die sechs Wochen vor 9/11 die Kontrolle über die WTC-Immobilie erlangten -- und Lewis M. Eisenberg, der Vorsitzende der Hafenbehörde, der die Übertragung der Mietverträge genehmigte.

Murdoch gehört führenden zionistischen Organisationen an, die ihn auch ehrten, in denen Silverstein, Lowy und Eisenberg führende Positionen innehaben. Zu diesen Organisationen gehören die „Antidiffamierungsliga“, der „Vereinte Jüdische Aufruf“ („United Jewish Appeal“, UJA), und das New Yorker „Museum des jüdischen Erbes -- Ein lebendiges Denkmal für den Holocaust“ („Museum of Jewish Heritage -- A Living Memorial to the Holocaust“).

Am 24. Juli 2001 sicherten sich „Silverstein Properties“ und Lowys „Westfield America“ für das WTC 99jährige Pachtverträge und die Hafenbehörde von New York und New Jersey übergab die Kontrolle des World Trade Centers in die privaten Hände von Silverstein und Lowy.

Silverstein und Lowy übernahmen dann die Kontrolle über den 990.000 Quadratmeter (10.6 million-square-foot) großen Komplex, der die Bürogebäude der Zwillingstürme und zwei neunstöckige Bürogebäude beinhaltete. Silverstein und der ehemalige israelische Kommandosoldat Lowy kontrollierten den Zugang zum World Trade Center dann uneingeschränkt.

Lowy pachtete die Einkaufsmeile namens „Mall at the World Trade Center“, die aus etwa 43.000 Quadratmetern (427,000 square feet) Verkaufsfläche bestand.

„Sechs Wochen bevor die WTC-Türme zerstört wurden, wickelte die Hafenbehörde den Prozeß ab, sie für 99 Jahre an Larry Silverstein zu verpachten, der Entwickler, der Gebäude ‚7 WTC‘ gebaut hatte [das sich am 11. September um 17:25 Uhr unter rätselhaften Umständen selbst zerstörte].

Gleichzeitig wurde die Verkaufsfläche unterhalb des Komplexes an ‚Westfield America‘ verpachtet, der US-Zweig eines australischen Konzerns, der einer der weltweit größten Betreiber von Einkaufszentren ist“, schrieb Paul Goldberger am 20. Mai 2002 im NEW YORKER.

„Silverstein und Westfield erhielten das Recht, die Anlage wieder aufzubauen, falls sie zerstört wird und Westfield erhielt das Recht, die Verkaufsfläche um 30 Prozent zu erhöhen“, schrieb Goldberger.

Wegen dem Verlust des zerstörten World Trade Centers und seiner erwarteten Einnahmen klagt Silverstein nun auf Versicherungszahlungen in Höhe von etwa 7,2 Milliarden Dollar -- für Liegenschaften, die er mit Fremdmitteln durch eine Anzahlung von 100 Millionen Dollar gepachtet hatte.

Murdoch der Zionist

„Murdoch ist ein enger Freund von Ariel Sharon“, schrieb Sam Kiley, der altgediente Nahost-Journalist der TIMES, über den Mann, der die einst berühmte britische Zeitung übernahm. Kiley sagte, Murdochs Freundschaft mit dem israelischen Ministerpräsidenten hatte bedingt, wichtige Ausgaben des Blattes durch leitende Mitarbeiter umzuschreiben.

„Murdochs Führungskräfte hatten solche Angst, ihn zu verärgern, daß -- als mir der kleine Knüller gelang, die Einheit der israelischen Armee aufzuspüren und zu fotografieren, die Mohammed al-Durrah tötete, der 12jährige Knabe, dessen Tod gefilmt und zum Sinnbild des Konflikts wurde -- ich gebeten wurde, das Teil zu den Akten zu legen, ‚ohne das tote Kind zu erwähnen‘“, schrieb Kiley. „Nach diesem Gespräch ließ man mich wortlos stehen, also hörte ich auf.“

Ariel Sharon und Rupert Murdoch sind alte Freunde. Am 15. Oktober 1982, einen Monat nach den Massakern an Tausenden von Palästinenserflüchtlingen in den Beiruter Lagern Sabra und Shatila -- Kriegsverbrechen unter dem direkten Kommando von Sharon -- hatte der israelische Verteidigungsminister Gespräche mit Rupert Murdoch und anderen Personen, angeblich um den „Landraub im Westjordanland“ voranzutreiben.

Für Murdoch und seine Redakteure aus New York und London beinhaltete der Besuch mit Sharon eine „Vogelperspektive-Tour an Bord eines Kampfhubschraubers über Israel, der über Siedlungen, das Westjordanland und die Golanhöhen flog“.

„Ich habe immer an die Zukunft von Israel und die Ziele der internationalen jüdischen Gemeinschaft geglaubt“, sagte Murdoch am 29. April 2001 auf einer Frühlings-Spendenaktion für das ‚Museum des jüdischen Erbes -- Ein lebendiges Denkmal für den Holocaust‘ (‚Museum of Jewish Heritage -- A Living Memorial to the Holocaust‘).

Murdoch sagte, sein globales Medienunternehmen News Corp. „unterstützte die jüdische nationale Sache“ von Anfang an.

Larry Silverstein, der den Pachtvertrag für das World Trade Center noch nicht erworben hatte, nahm an der Spendenaktion mit Murdoch teil und sagte angeblich zu den Plänen des Museumsvorsitzenden Robert Morgenthau, das Museum zu erweitern: „Ich werde Sie unterstützen ... so lange Sie es unter 110 Stockwerken halten.“

Murdoch und die Antidiffamierungsliga

„Henry Kissinger, Rupert Murdoch und Mortimer Zuckerman stehen auf dem [ADL-]Dinner-Komitee“, heißt es in einem aktuellen Bericht der NEW YORK TIMES über die jüngste ADL-Spendenaktion, auf der Silvio Berlusconi, der umstrittene italienische Ministerpräsident, von der ADL mit dem „Distinguished Statesman Award“ ausgezeichnet wurde.

Beim „Vereinten Jüdischen Aufruf“ („United Jewish Appeal“, UJA), eine zionistische Milliarden-Dollar-„Wohltätigkeits“-Organisation, die Murdoch und Lowy großzügig unterstützen, üben sowohl Silverstein als auch Eisenberg leitende Positionen aus. Im Jahr 1997 überreichte Henry Kissinger Murdoch die UJA-Auszeichnung „Humanist des Jahres“ („Humanitarian of the Year“).

Silverstein ist ein ehemaliger UJA-Vorsitzender. Diese Organisation sammelt für ein Netzwerk zionistischer Organisationen in den Vereinigten Staaten und Israel jedes Jahr Hunderte Millionen Dollar. Eisenberg, der maßgeblich dazu beitrug, für Silverstein den Pachtvertrag zu erlangen, sitzt in der UJA-Planungskommission (Planning Board).

Aufgrund seiner Funktion bei der Hafenbehörde war Eisenberg die Schlüsselperson, die für Silverstein und Frank Lowys ‚Westfield America‘ die 99jährigen Verträge aushandelte -- für die Pacht der 110stöckigen Türme und der Einzelhandelspassage waren sie in Wirklichkeit die Niedrigbieter (low-bidders).

Murdoch und der in der Tschechoslowakei geborene israelische Kommandosoldat Frank Lowy, ein ehemaliger Kämpfer der israelischen „Golani Brigade“, der in den 1950er Jahren nach Australien emigrierte, haben eine lange Freundschaft, die Murdoch am 20. November 2002 in New York während einer Spendengala der „American Australian Association“ zu Ehren von Franks Sohn, Peter S. Lowy, zur Sprache brachte. Larry Silverstein und seine Frau nahmen an der Veranstaltung ebenfalls teil.

Die „American Australian Association“ -- der auch James Wolfensohn angehört, der Weltbankpräsident, der für Rupert Murdoch Geld aufbrachte, als er erstmals in die Vereinigten Staaten expandierte -- wird von einigen Reportern als „die Känguru-Mafia“ bezeichnet.

„Frank war ein mutiger und entschlossener Kämpfer“, sagte Rafi Kocer, Lowys ehemaliger Kommandeur. Lowy hat etwa 350.000 Dollar gespendet, um für seine ehemalige Brigade in Israel eine Gedenkstätte bauen.

Heute kontrollieren Lowy und seine drei Söhne „Westfield Corporation“, einen der größten Betreiber von Einkaufszentren in den Vereinigten Staaten -- und weltweit.

Versichert gegen Terroranschläge

Am 12. September 2001 meldete die JERUSALEM POST: „Frank Lowy, der im Jahr 1952 von Israel nach Australien emigrierte, besitzt den 99jährigen Pachtvertrag für die 40.000 Quadratmeter (425,000 square foot) Einzelhandelsfläche des zerstörten World Trade Center ... Westfield sagte heute, daß es gegen Terroranschläge versichert ist und daß die Einnahmen nicht wesentlich betroffen sein werden.“

Der SYDNEY MORNING HERALD beschreibt Lowy als „einen Selfmademan mit einem starken Interesse für den Holocaust und Israels Politik“.

Christopher Bollyn ist ein investigativer Journalist, der in der Washingtoner AMERICAN FREE PRESS ausführlich über die Ereignisse vom 11. September 2001 schrieb. Er recherchierte verschiedene Aspekte der 9/11-Anschläge und enthüllte Fakten und Beweismittel, die die offizielle Version der Ereignisse in Frage stellen. Zwei pro-israelische Organisationen, die „Antidiffamierungsliga“ („Anti Defamation League“, ADL) und FOX NEWS, haben versucht, Bollyn zu diskreditieren und als „Antisemiten“ zu verleumden, um die Bedeutung seiner Arbeit mindern. An der Spitze beider Organisationen steht ein in Australien geborener Zionist namens Keith Rupert Murdoch.

Hier finden Sie den Originalartikel, Murdoch’s Deeply Hidden Jewish Roots.

Und hier noch etwas zum Humanisten des Jahres von ELECTRONIC MAIL PRESS vom 29. Mai 1997:
Medienmogul Murdoch: Humanist des Jahres?

Murdoch soll als „Humanist des Jahres“ ausgezeichnet werden. Das gab „Fairness and Accuracy in Reporting“ gestern bekannt. In einem an George Orwell gemahnenden Versuch, die englische Sprache zu verdrehen, entschied die „United Jewish Appeal-Federation“ (UJA), die Auszeichnung „Humanitarian of the Year“ an Rupert Murdoch zu verleihen. Das soll am 29.05. auf einem Festbankett in New York geschehen. Zur Steigerung des surrealen Charakters waehlte die UJA Henry Kissinger aus, um die Ehrung zu ueberreichen.

Was wie ein schlechter Witz klingt, ist ernst gemeint. Beim Waldorf-Astoria, wo die Preisverleihung stattfindet, treffen sich auch Kritiker der Entscheidung. Einer der Organisatoren, Jill Steinberg, engagiert sich fuer die Einhaltung von Menschenrechten und stellt die Frage „Was waren die Kriterien der UJA fuer diese Entscheidung? Viele, die im Geist von tikkun olam Tag fuer Tag ehrenamtlich taetig sind, fragen sich: Warum ausgerechnet Murdoch?“

1995 hat er im profitablen Gehorsam BBC World abgeschaltet, das bis dahin ueber seinen Satelliten Star TV ausgestrahlt und in der VR China empfangen wurde. Anlass war eine Beschwerde von Deng, weil BBC Reportagen ueber die Verletzung von Menschenrechten u.a. in China und Tibet ausgestrahlt hatte. Das reichte Murdoch, um BBC abzuschalten. In England versuchte Murdoch mit fragwuerdigen Methoden die Zeitung „The Independant“ in den Ruin zu treiben. Auch sein Vorgehen gegen die Gewerkschaft der Drucker ist in der Presse gut dokumentiert. Auch in den USA fiel er nicht nur durch die Ausdehnung seiner Medienmacht auf und steht vorne, wenn es darum geht, Programme wie die Kinderstunde durch billige Unterhaltung und Gewalt zu ersetzen.

Dazu passt Henry Kissinger. [...] Ein paar Tage nach dem amtlichen Massaker in Peking auf dem Platz des Himmlischen Friedens verteidigte Henry Kissinger die Moerder in einem Artikel in der Washington Post.

Wenig spaeter berichtete das Wall Street Journal von den immensen geschaeftlichen Interessen, die Kissinger fuer sich und seine Klientel mit der chinesischen Regierung arrangiert hatte.

Gegen die Auszeichnung von Murdoch protestieren:

Students for A Free Tibet
Jews Against Genocide
NY Committee to Save Bosnia
East Timor Action Network
New York Free Media Alliance Organizers

War is Not Peace, Freedom is Not Slavery & Rupert Murdoch is Not a Humanitarian