Dienstag, 19. Juni 2012

**** HAPPENS (Die Wahrheit über Mitt Romney)

Don Feder über den liberalen linken Republikaner Mitt Romney, der wie der liberale linke Republikaner Arnold Schwarzenegger ein falscher Fuffziger ist.

Termini technici
right to choose: Abtreibung
abortion: Abtreibung
pro-choice: Abtreibung
gun control: Waffenverbot

(Anmerkungen in Klammern)


Stellen Sie sich eine aktualisierte Version der alten Fernsehsendung „Sag die Wahrheit“ vor, wo drei Kandidaten angeblich die gleiche Person sind und Promis zu erraten versuchten, welcher der wirkliche wer auch immer war.

Hier heißen alle Teilnehmer Mitt Romney.

Moderatorin: „Kandidat Nr. 1: Wie ist Ihr Name?“

„Ich bin Mitt Romney und ich unterstütze Abtreibung, Schwulenrechte und Waffenverbote.“

Moderatorin: „Kandidat Nr. 2: Wie ist Ihr Name?“

„Ich bin Mitt Romney, und ich war schon immer gegen Abtreibung -- ausgenommen, wenn ich nicht dagegen war. Ich bin für die traditionelle Ehe und ein stolzes Mitglied der Nationalen Schußwaffenvereinigung NRA.“

Moderatorin: „Und Kandidat Nr. 3: Wie ist Ihr Name?“

„Ich bin Mitt Romney, und Sie können mir vertrauen -- alles zu sagen, was die Konservativen dazu bringt, meinen Wahlkampf unterstützen.“

Der Romney, der letzte Woche seine Kandidatur verkündete, hat einen inflationären Lieblings-Spruch: „Was Abtreibung betrifft, war ich nicht immer ein Ronald-Reagan-Konservativer. Ronald Reagan, war das auch nicht, nebenbei bemerkt. Aber wie er habe ich aus der Erfahrung gelernt.“

Er war auch was Steuern und Ausgaben betrifft kein Ronald-Reagan-Konservativer, nebenbei bemerkt. Um sich im Jahr 1994 von Reagans Reaganomics zu distanzieren, sagte er dem Publikum, daß er in den 1980er Jahren als Unabhängiger registriert war.

Davon abgesehen wurde Ronald Reagan im Jahr 1979 nicht Ronald Reagan, um sich auf den Wahlkampf im Jahr 1980 vorzubereiten. Reagan war prinzipientreu. Romney ist zweckmäßig. Der katholische Aktivist Larry Cirignano sagt, Romneys Bekehrung erfolgte nicht auf dem Weg nach Damaskus, sondern dem Weg zur Tageszeitung DES MOINES REGISTER.

Zur Abtreibung hat Romney seine Meinung so oft geändert, daß John Kerry dagegen beständig und widerspruchsfrei erscheint.

Im Wahlkampf 1994, als er im Senat gegen Ted Kennedy antrat, verkündete Mitt: „Ich glaube, daß Abtreibung in diesem Land sicher und legal sein sollte. [Hallo, Bill Clinton!] Ich tue es seit der Zeit, als meine Mutter diese Position 1970 als Kandidatin für den US-Senat vertrat. [Abtreibung: eine Romney-Familientradition seit 1970.] Ich glaube seit 20 Jahren, seit dem Gerichtsurteil im Fall „Roe vs. Wade“, daß wir Abtreibung beibehalten und fördern sollten.“

Das war, als er für die Volksrepublik Massachusetts kandidierte. In Utah, im Jahr 2001, sang Romney mit dem „Mormon Tabernacle Choir“ ein anderes Lied und erklärte der SALT LAKE CITY TRIBUNE: „Ich möchte nicht, daß mir das Etikett Abtreibungsbefürworter angehängt wird.“

2002 war er wieder in der Volksrepublik Massachusetts und kandidierte als Gouverneur, und das Etikett paßte ganz gut: „Ich respektiere das Recht der Frau, sich entscheiden zu können .... Frauen sollten sich frei entscheiden können, basierend auf ihrem eigenen Glauben -- nicht auf meinem Glauben und nicht auf dem Glauben der Regierung.“

Mitts Position zur wichtigsten moralischen Frage unserer Zeit ändert sich nicht nur von Jahr zu Jahr, sondern von Monat zu Monat.

Im Januar erklärte Romney in South Carolina: „Ich war effektiv für Abtreibung.“ Im Februar erklärte er: „Ich bin gegen Abtreibung ... Ich war immer gegen Abtreibung.“ Mit Ausnahme der Zeiten, als er es nicht war.

Romney schreibt seine Bekehrung zur Abtreibung [die zweite oder dritte, aber wer zählt schon mit?] einer angeblichen Diskussion über Stammzellenforschung zu, die er mit einem Harvard-Forscher hatte.

Was, glauben Sie, hätte ihm der Forscher sagen können, das er zuvor nicht wußte? Daß das ungeborene Kind nach 10 Wochen einen Herzschlag und Gehirnwellen hat, und daß der Unterschied zwischen Abtreibung und Kindestötung im Fall Roe vs. Wade vielleicht in Zentimetern und Sekunden gemessen wird, während das Kind im Geburtskanal ist?

Obwohl er 57 Jahre alt ist, wußte Romney offenbar nichts davon -- bis zu seiner mythischen Begegnung mit einem namenlosen Harvard-Forscher, mit dem er ein Gespräch führte, über das er sich nur vage äußert.

Falls Sie Romneys Position zur Abtreibung -- die auch noch viele Lücken hat -- verwirrt, dann sollten Sie erst einmal Mitts Standpunkt über die Ehe betrachten.

Im Januar war Romney die perfekte Fernsehfamilie „Ozzie und Harriet“ auf Wahlkampftour: „Ich war früher und ich bin jetzt gegen Schwulenehe und Lebenspartnerschaft“, behauptete Romney. „Ich bin stolz auf die Tatsache, daß mein Team alles tat, was in unserer Macht und im Rahmen des Gesetzes ist, um die traditionelle Ehe zu verteidigen.“

Nun, nicht wirklich alles.

Als Kandidat lehnte er im Jahr 2002 für Massachusetts einen Verfassungszusatz für die Verteidigung der Ehe ab [Romney rümpfte die Nase, weil dies „zu extrem“ wäre], der der Entscheidung des Obersten Gerichts zur Anordnung der gleichgeschlechtlichen Ehe vorausging.

Als Gouverneur hätte er alles tun können, um die gleichgeschlechtliche Ehe zu stoppen, nachdem der Oberste Gerichtshof in einer Verfassung aus dem 18. Jahrhundert ein Recht entdeckte, das dies ermöglichte.

Artikel V des von John Adams verfaßten Dokuments bestimmt: „Alle Streitsachen für Ehe-, Scheidungs- und Unterhaltsrecht ... sollen durch den Gouverneur und den Rat angehört und festgelegt werden“, was bedeutet, daß die Gerichte die Definition der Ehe nicht ändern können. Doch als oberster Verwaltungsbeamter des Commonwealth versuchte Romney nie, diese Bestimmung gegen einen klaren Fall von juristischer Usurpation zu verteidigen.

Artikel X der Verfassung erklärt: „Die Menschen in diesem Commonwealth können nicht durch andere Gesetze kontrolliert werden, als denjenigen, denen die verfassungsmäßige Volksvertretung des Commonwealth zugestimmt hat.“

Das verfassungsmäßige Vertretungsorgan des Staates hat der Schwulenehe nie zugestimmt. Massachusetts' Gesetzgeber hat die Gesetzgebung nie entsprechend dem Mandat des Gerichts verabschiedet. Romney hätte die Entscheidung einfach auf Grundlage der beiden Verfassungsbestimmungen abgelehnen können. Stattdessen entschied sich Romney, entsprechend seiner früheren Abtreibungs-Position, nichts zu tun.

Oder Romney hätte versuchen können, mit einem „Bill of Address“ genannten Amtsenhebungsverfahren eine Bande juristischer Autokraten zu entfernen, die dem Staat ihre radikalen Ansichten aufzwingen. Er tat nichts -- Mitt reist derzeit durch das Land und schimpft über aktivistische Richter. Reden ist billig. (Durch das „Bill of Address“ genannte Amtsenhebungsverfahren wurden in Massachusetts in folgenden Jahren folgende Richter aus dem Amt entfernt: 1787: Whiting und Perry; 1803: Bradbury; 1803: Sargent und Vinal; 1855: Loring; 1856: Loring; 1858: Loring; 1881: Day; 1882: Day; 1922: Pierce; 1952: Ruby; 1965: Gordon; 1972: Brogna; 1973: Troy; 1978: Bonin; 2001: Lopez)

Was hat der Kämpfer für die traditionelle Ehe also getan?

Das Gericht ordnete an, daß der Gesetzgeber innerhalb von 180 Tagen ein Gesetz für die gleichgeschlechtliche Ehe verabschiedet. Der Gesetzgeber tat nichts. Als das Zeitlimit abgelaufen war, handelte Romney, als ob der Gesetzgeber gehandelt hätte und befahl den Stadtschreibern, Schwulen Heiratsurkunden auszustellen. Ferner ordnete er den Rücktritt von Friedensrichtern an, deren Gewissen ihnen die Durchführung solcher Zeremonien nicht erlaubt hätte.

Außer, ein Lippenbekenntnis für die traditionelle Ehe abzugeben, tat Romney genau das, was Schwulen-Aktivisten von ihm wollten -- nada.

In den letzten zwei Jahren unterstützte Romney eine Verfassungsänderung, um die vom Gericht auferlegte Zerstörung der Ehe zu kippen. Seine Unterstützung bestand aus Effekthascherei bei einer Demonstration vor dem Abgeordnetenhaus und öffentlichen Erklärungen. Als er handeln konnte, handelte er nicht.

Romney ist stolz darauf, die traditionelle Ehe zu unterstützen -- solange er nicht wirklich etwas tun muß, es sie zu erhalten.

Abgesehen von der Ehe gibt es dann noch die Schwulenrechte -- wo Romney eine weitere wunderbare Bekehrung erlebte.

Als er im Jahr 1994 gegen Kennedy antrat, sagte Romney den Ich-möchte-gerne-Musicals-singen-Republikanern der (Sodomitenorganisation) „Log Cabin Republicans“, daß er sich für das so genannte Geschlechtsgleichstellungsgesetz ausspricht [das Arbeitgeber zwingen würde, Männer einzustellen, die wie Carmen Miranda gekleidet zur Arbeit kommen] und sagte, er würde einen besseren Anwalt für Schwulenrechte abgeben als der Amtsinhaber.

„Wir müssen die Gleichberechtigung für Schwule und Lesben zu einem Massenthema machen. Mein Gegner kann das nicht. Ich kann das und ich werde das tun“, psalmodierte der zukünftige Kämpfer für Familienwerte. Während einer Debatte mit Kennedy sagte Romney, die Pfadfinder sollten schwule Führer akzeptieren -- was in Zeltlagern zu spannenden Situationen führen würde -- Romney war damals Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der „Boy Scouts of America“.

Als Gouverneurskandidat unterstützte Romney im Jahr 2002 häusliche Partnerschaftsleistungen für Schwulenpaare -- ein anderer Name für eheähnliche Gemeinschaften, die Präsidentschaftskandidat Romney laut Präsidentschaftskandidat Romney immer ablehnte. Während der Woche des Schwulenstolzes verteilten die Mittster-Wahlkämpfer rosa Flugblätter, die verkündeten: „Mitt und Kerry wünschen euch ein schönes Wochenende!“ Kerry Healey war seine Vizekandidatin.

Als Gouverneur weigerte sich Romney, die „Kommission für schwule und lesbische Jugendliche“ aufzulösen, unterzeichnete pflichtbewußt jährliche Proklamationen für den „Jugendtag des Schwulenstolzes“ und tat nichts, um sein Gesundheitsministerium davon abzuhalten, das Sponsoring für „Das kleine schwarze Buch -- Tuntig im 21. Jahrhundert“ zu übernehmen, eine Publikation mit grafischen Anweisungen zur Durchführung von „sicherem Schwulensex“ in einer Sprache, die eine Wüstenrennmaus erröten lassen würde.

Die Homosexuellen-Publikation BAY WINDOWS schrieb am 3. März 2005 in einem Artikel, daß Romneys frühe Ernennungen mit einer Sommerproduktion von „Ein Käfig voller Narren“ verwechselt werden könnte.

„Romney setzte auch Ex-Gouverneur William Welds Tradition fort, offen Schwule in Schlüsselpositionen seiner Administration zu berufen. Eine seiner ersten Ernennungen ins Kabinett war Daniel Grabauskas, für den sich Romney entschied, in seinem Kabinett als Sekretär des ‚Executive Office of Transportation and Construction‘ zu dienen. Auch das Übergangsteam des neuen Gouverneurs beinhaltete mehrere offen Schwule, darunter Grabauskas; den ehemaligen Vizegouverneurs-Kandidaten und derzeitigen Präsidenten der nationalen ‚Log Cabin Republicans‘, Patrick Guerriero; und den ehemaligen ‚Log Cabin‘-Präsidenten für Massachusetts, Mark Goshko.“

Als Präsident würde Mitt die traditionelle Ehe unterstüten -- und den Rest des Ladens verschenken.

Das Waffenverbot ist ein weiteres Thema, bei dem Romney einen Sinneswandel erlebt hat, der mit einer Operation am Hirn vergleichbar ist.

1994 begrüßte Romney begeistert das „Brady Bill“ genannte Gesetz, das auf den Verkauf von Handfeuerwaffen eine 5-tägige Wartefrist verhängte und den Verkauf bestimmter halbautomatischer Waffen verbot -- die von Waffenverbots-Befürwortern als „Angriffswaffen“ bezeichnet werden.

„Das wird mich nicht zu einem Helden der NRA machen“, sagte Romney und schielte heldenhaft in Richtung Wählerstimmen der Fußballmütter.

Romney '02 war verdammt stolz auf die drakonischen Waffengesetze seines Staates. „Wir haben harte Waffengesetze in Massachusetts -- Ich unterstütze sie“, behauptete Mitt. „Ich werde nicht an ihnen kratzen; ich glaube, daß sie uns beschützen und uns Sicherheit geben.“

Sie werden schockiert -- wirklich schockiert -- sein, zu erfahren, daß Romney jetzt „glaubt, Amerikaner haben das Recht, Schußwaffen zu besitzen, wie es die US-Verfassung garantiert“, so ein Wahlkampfsprecher. Darüber hinaus ist er ein stolzes [schon wieder dieses Wort] Mitglied der Organisation, für die er sich im Jahr 1994 weigerte, ein Held zu sein. Er selbst bezeichnete den 7. Mai 2005 in Massachusetts sogar als den „The Right To Bear Arms Day“ -- ein Recht, auf das er im Jahr 1994 oder 2002 nie anspielte.

Geben wir Mitt die günstige Auslegung zweifelhafter Umstände. Vielleicht hat er nicht verstanden, was eine Waffe ist, bis ihm ein Harvard-Ballistik-Experte das Ding erklärte: „Sehen Sie, Gouverneur, es hat eine zylindrische Trommel. Wenn der ‚Auslöser‘ gedrückt wird, dann feuert es ein Metall-Projektil, genannt ‚Kugel‘.“

Hören Sie nicht all das pseudorepublikanische Zeug, das ich 1994 und 2002 sagte, als ich an die liberalen linken Wähler in Massachusetts appellierte, sondern „schauen Sie auf meine Verdienste als Gouverneur“, plädierte Mitt.

Na schön.

Er war Gouverneur, als die Gerichte verfügten, daß „Catholic Charities“ -- die größte Adoptionsagentur des Staates -- gleichgeschlechtlichen Paaren die gleichen Möglichkeiten zur Adoption zu geben, oder aus dem Geschäft raus zu sein. Romney tat nichts.

Er hätte die Kirche aus diesem bizarren Szenario retten können. Selbst einer seiner demokratischen Vorgänger, der ehemalige Gouverneur Michael Dukakis, sagte, Romney hätte „Catholic Charities“ durch eine Gouverneurs-Verfügung retten können. Dukakis mahnte: „Die Anti-Diskriminierungs-Gesetze des Staates gewähren der katholischen Organisation keine Freistellung.“

Stattdessen wandte Gouverneur Romney den Blick dezent beiseite und „Catholic Charities“ hörte nach mehr als 100 Jahren auf, Adoptionen anzubieten.

Das war nicht das einzige Mal, daß Romney für seine angeblichen Prinzipien hätte kämpfen können, doch stattdessen behauptete, ihm wären die Hände gebunden.

Im Juli des Jahres 2005, als er sein Image für '08 polierte, legte Romney sein Veto gegen ein Gesetz ein, das die abtreibende „Pille danach“ rezeptfrei in staatlichen Apotheken erhältlich machte und Krankenhäuser verpflichtete, sie Vergewaltigungsopfern anzubieten. Der Gesetzgeber hob sein Veto auf.

Katholische Krankenhäuser äußerten Bedenken. Im Dezember beschloß Romneys Gesundheitsministerium, daß sich katholische und andere private Krankenhäuser aus religiösen Gründen dagegen entscheiden könnten. Als die Medien zu toben anfingen, war Romneys Anwalt der Meinung, daß alle Krankenhäuser im Staat die Pillen ausgeben müßten -- nach reiflicher Überlegung natürlich.

„Schauen Sie auf meine Verdienste als Gouverneur“, plädierte Ronald Reagan Coolidge Romney, in der Hoffnung, dies würde nicht zu einer Überprüfung seiner richterlichen Nominierungen führen.

Laut einer Geschichte aus dem Jahr 2005 im BOSTON GLOBE hatte Romney an diesem Punkt in seiner Amtszeit „die Anwälte der Republikaner in drei Vierteln der 36 freien richterlichen Stellen, mit denen er sich befaßt hat, übergangen, und stattdessen registrierte Demokraten oder Unabhängige eingebracht -- darunter zwei schwule Rechtsanwälte, die erweiterte gleichgeschlechtliche Rechte unterstützt haben.“

Ist das der Mann, dem die Konservativen Nominierungen für das Oberste Gericht anvertrauen wollen? Wenn dem so ist, sehe ich über dem „Regan National Airport“ einen Schwarm von David Souters kreisen, die auf die Landung warten. (Vielleicht findet sich einmal ein Regisseur, der David Souter so verfilmt, wie Clint Eastwood J. Edgar verfilmte.)

In dem Film „Lovesick -- Der liebeskranke Psychiater“ aus dem Jahr 1983 spielt Dudley Moore einen (verheirateten) Psychiater, der mit einer hübschen Patientin, gespielt von Elizabeth McGovern, eine Affäre hat. Schuldgeplagt sucht er den Rat seines Mentors.

„Guter Gott, Mensch, Sie sind ihr Therapeut!“, sagt der ältere Seelenklempner, der von John Huston gespielt wird. „Jetzt nicht“, verteidigt sich Moore.

„Wirklich?“, sagt Houston. „Wann haben Sie denn aufgehört, sie zu behandeln? Bevor Sie mit ihr geschlafen haben? Nachdem Sie mit ihr geschlafen haben? Während Sie mit ihr geschlafen haben?“

Wann genau wurde Mitt Romney zu einem Konservativen? Als er über eine Präsidentschaft nachdachte? Als er das Gelände auskundschaftete? Als er an seiner Wahlrede schraubte?

Wenn die Konservativen zu Romney ins Bett hüpfen, wird es nicht Elizabeth McGovern sein, die -- nun, Sie wissen schon.

Hier finden Sie den Originalartikel, MITT HAPPENS.

Laut gesundem Menschenverstand sollte Mitt Romney keine Chance haben, US-Präsident zu werden. Laut den Bilderberger-Verschwörungskünstlern sieht es aber ganz danach aus, daß Sie jede Wette darauf eingehen können, daß Mitt Romney definitiv der Richtige ist.
Heute Beginn des Bilderberger-Treffens 2012: Themen und Teilnehmer

Heute beginnt das Bilderberger-Treffen 2012 im amerikanischen Chantilly, Virginia. Mit welchen Themen werden sich die einflussreichen Teilnehmer aus aller Welt befassen? Unter anderem natürlich mit den amerikanischen Präsidentschaftswahlen, ebenso wird die derzeit herrschende Weltdepression eine Rolle spielen. Die Position der westlichen Finanzoligarchie ist momentan ernsthaft gefährdet, eine explosive Lage. Beim diesjährigen Bilderberger-Treffen dürfte es auch um die Übergabe der Geschäfte in jüngere Hände gehen. Ein Bericht unseres USA-Korrespondenten Webster G. Tarpley, der für uns die ganze Veranstaltung über vor Ort ist.

Unser Globus befindet sich in einer äußerst unruhigen Phase. Die Vormachtstellung der amerikanischen und europäischen Banken wackelt. Denn die Herrschaft wird von neuen, starken Mächten angefochten. Einerseits herrscht derzeit eine verheerende Weltdepression, ähnlich der Situation in den dreißiger Jahren. Andererseits gibt es wachsende Herausforderungen durch Russland, China und die übrigen BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika).

Dazu kommt die Frage, wie man die gegebenen Herrschaftsformen in Europa und in den USA aufrechterhalten kann? Der amerikanische Neocon-Schriftsteller Robert Kagan, Berater des US-Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney, machte sich über die Bilderberger-Teilnehmer etwas lustig, als er sagte, sie seien allesamt uninteressant und langweilig. Das stimmt leider nicht: Wir leben in einer polizentrischen Oligarchie, aber innerhalb dieses Themas spielen die Bilderberger eine wichtige Rolle.

Erste Frage: Wer wird die künftige Macht in den USA, die Macht in den Führungsetagen der ganzen westlichen Allianz, erhalten? Für welchen Präsidentschaftskandidaten wird sich die Bilderberger-Gruppe wohl einsetzen? Für Mitt Romney oder für Barack Obama? Bis jetzt hatte man, wie schon berichtet, eigentlich auf Obama getippt, aber es mehren sich die Zeichen, dass die Bilderberger ihr Hauptaugenmerk nun verstärkt auf Mitt Romney richten könnten. Die Tatsache, dass das Treffen in einem Marriott-Hotel stattfindet, dürfte ein sicheres Anzeichen für Romney sein. Denn Mitt Romney, der in Wirklichkeit Willard Romney heißt, wurde nach dem Begründer der Marriott-Hotel-Gruppe International benannt: J. Willard Marriott.

Ein weiterer wichtiger Aspekt liegt auf dem Vize- Präsidentschaftskandidaten, vor allem für die Republikaner. Die Bilderberger pflegen solche Leute im Voraus zu überprüfen: Wer kommt eigentlich in Frage? Der Senator aus Florida, Marco Rubio, vielleicht? Der Mann ist kubanischer Herkunft und leider war er für eine gewisse Zeit Mormone, wie auch Mitt Romney. Das könnte einfach zu viel Mormonentum sein und sich daher als Schwäche erweisen. Aber Romney kämpft verzweifelt um die Stimmen der Latinos, die inzwischen die größte ethnische Minderheit der USA darstellen. Und Romney war während der Vorwahlen durch sehr ungeschickte Bemerkungen über die Latinos unangenehm aufgefallen. Zwar waren andere Politiker in dieser Hinsicht noch auffälliger als er, doch verlor die Popularität Romneys bei den Latinos dadurch erheblich an Boden. Rubio wäre also eine gute Möglichkeit.

Rob Portman, Senator aus Ohio, wäre der nächste Kandidat. Er ist zwar eine farblose Figur, aber Ohio als Bundesstaat ist für jeden republikanischen Präsidentschaftsbewerber schlicht unentbehrlich. Republikaner müssen in Ohio gewinnen, und die Anwesenheit eines Sohnes dieses Staates ist natürlich immer eine gute Voraussetzung.

Es gibt weitere Möglichkeiten, von denen wir ein paar erwähnen wollen. Der ehemalige Pentagon-Chef und derzeitige Direktor der CIA, General David Petraeus, ist eine Lieblingsfigur der Neocons. Diese Wahl bedeutete eine Wende zum Bonapartismus, eine Wende in die autoritäre Richtung. Für Romney wäre diese Wahl nicht schlecht, weil auch Petraeus ein großes Ansehen genießt und gut als Kriegsheld auftreten könnte, was Romney eher nicht vergönnt wäre.

Wenn es hart auf hart kommt, greift Mitt Romney möglicherweise auch auf eine Frau zurück. So gibt es einige weibliche Gouverneurinnen und Senatorinnen, die vielleicht in Frage kämen. Vielleicht braucht Romney auch eine schwarze Frau. Das wäre zum Beispiel dann die US-Ex-Außenministerin Condoleezza Rice. Noch einige Außenseiter: Rand Paul, Senator aus Kentucky und Sohn von Ron Paul. Hier ist offenbar jedoch das Problem, dass Romney die Delegierten von Ron Paul wahrscheinlich nicht brauchen wird. Und deshalb ist ein Kuhhandel für die Vizepräsidentschaftskandidatur von Rand Paul wohl auch nicht notwendig.

Mitt Romney ist eine langweilige und ungeschickte Figur. Er braucht etwas Schwung durch den Vizepräsidentschaftskandidaten.

Es stellt sich ohnehin zuerst die Frage, ob nun Romney oder Obama nach der Wahl im November ins Weiße Haus einziehen wird. Mit Obama hatte Amerika eine Politik des langsamen Abbaus des Sozialstaats erhalten. Obama hat durch Heuchelei und seine Lügenpolitik das amerikanische Volk erfolgreich hinters Licht geführt, der Widerstand war jedoch sehr niedrig, wenigstens in den ersten zwei Jahren: Die Antikriegsbewegung, die 11.-September-Bewegung, die Impeachment-Bewegung, sie sind im Prinzip alle wieder weg. Danach kam die Teaparty, aber das war eine rein oberflächliche Angelegenheit, und danach gab es noch ein bisschen Occupy, doch auch diese Bewegung darf man eher als Wahlkampfveranstaltung von Barack Obama betrachten.

Barack Obama hat Burgfrieden geschlossen, doch die »Eliten« fragen sich: Ist das Potenzial von Obama als Streikbrecher erschöpft? Möglich. Mit Romney würde es ganz anders aussehen: Romney ist ein Frontalangriff auf den Sozialstaat, mit den unvermeidlichen Reaktionen. Romney würde wahrscheinlich die teilweise oder völlige Abschaffung der staatlichen Krankenkassen für Senioren vornehmen, außerdem würde er ebenso drastische Kürzungen der Pensionen ins Auge fassen im System der Social Security. Die Eliminierung der Arbeitslosenunterstützung wäre ebenso sicher wie viele weitere Posten, die bislang den sozialen Frieden noch einigermaßen stabil gehalten haben. Auf Romneys Tagesordnung findet sich auch der Wunsch nach völliger Abschaffung der Gewerkschaften. Wir sehen die reaktionären republikanischen Gouverneure von Wisconsin, Michigan, Ohio, Indiana, sie haben das auch versucht – mit verschiedenen Resultaten. Einige sind gescheitert, andere hatten Erfolg.

Diese primitive Deflationspolitik ist vielleicht die Grundidee Romneys. Dabei rühmt sich der Politiker, er habe die Autoindustrie 2009 in den Konkurs treiben und liquidieren wollen. Romney als Präsidentschaftsanwärter bringt die Gefahr für bürgerkriegsähnliche Unruhen mit sich. Im Gegensatz zu Barack Obama, wo sich alles mehr oder weniger noch in Grenzen hält.

Die andere Frage, um die es bei den Bilderbergern ab heute gehen wird, ist die Frage nach der umfassenden Weltdepression. Bis jetzt geht es um die Verlagerung der Weltdepression nach Europa, die wirtschaftliche Kriegsführung gegen Europa und den Euro mit der Hauptstoßrichtung der Zerschlagung des Euro durch Kreditderivate, Credit Default Swaps und natürlich mit der Hilfe der Ratingagenturen: Fitch, Moody‘s, Standard & Poor‘s.

Doch nun fordert der ehemalige EZB-Chef Jean-Claude Trichet eine kaum verschleierte Austeritätsdiktatur, also einen strengen, kontrollierten Sparkurs. Dazu kommt das Problem, dass die »Euro-Eliten« jetzt auf den Widerstand der griechischen Linkspartei Syriza gestoßen sind. Hier gibt es derzeit einen erfolgreichen Protest gegen die Austeritätspolitik. Die Partei fordert außerdem ein Schuldenmoratorium, eine Waffe, die die Finanzoligarchen sehr fürchten.

Könnte es sein, dass die Atlantiker der Bilderberger-Gruppe jetzt einen neuen Staatsstreich in Athen erwägen? Das dürfte wahrscheinlich sein. Einige Teilnehmer dieser Gruppe erinnern sich vielleicht gerne an 1967, damals gab es den Staatsstreich der griechischen Obristen, also eine Militärdiktatur, die das Land von 1967 bis 1974 beherrschte. Georgios Papadopoulos wurde zum Premierminister ernannt, es ging alleine um die Macht. Angesichts der Zuspitzung der Situation in dem Land heute darf man auch jetzt davon ausgehen, dass ein getarnter Staatsstreich in Griechenland auf dem Programm stehen könnte.

Eine weitere Herausforderung für die derzeitig explosive Weltlage dürfte der Einfluss der BRICS-Staaten sein. Zu den russischen Präsidentschaftswahlen wollten die Anglo-Amerikaner eine Kulturrevolution organisieren. Doch haben sie eindrucksvoll ihre Ohnmacht unter Beweis gestellt, sie funktionierte nicht, Putin ist nun wieder an der Macht.

In China ist etwas Ähnliches versucht worden mit dem Politiker der Kommunistischen Partei Bo Xilai, das Zentralkomitee der KP setzte Bo Xilai als Parteichef der Metropole Chongqing ab. Wie die Zukunft in diesem Zusammenhang aussehen könnte, weiß derzeit niemand, denn die strategische Herausforderung durch die BRICS-Staaten, durch China und Russland, bleibt und wächst.

Die Destabilisierungskampagne der Anglo-Amerikaner im Nahen Osten ist derzeit ebenso ins Stocken geraten, Syrien hält sich noch, der Iran leistet Widerstand: Was soll hier geschehen? Krieg oder Frieden? Und wenn Krieg, wann?

Die einflussreichen Bilderberger David Rockefeller, Étienne Davignon, der belgische Politiker, Zbigniew Brzeziński, der amerikanische Globalstratege, und der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger sind jetzt in einem hohen Alter, sie sind Greise geworden und werden die öffentliche und nichtöffentliche Bühne in absehbarer Zeit verlassen. Die jüngere Generation, die Nachfolger der Bilderberger, sind durch ihre Profile bereits deutlich erkennbar.

Eine der wichtigsten künftigen Figuren dürfte der US-amerikanische Investor, Gründer von Paypal und Mitbegründer von Facebook, Peter Thiel, sein. Er gehört zu den Anarchokapitalisten der Jetztzeit, zu den jungen Wölfen. Sie nennen sich die Libertären, sehen ihren eigenen Vorteil als wichtigstes Ziel an, dabei stehen sie dem Leiden anderer Menschen weitgehend gleichgültig gegenüber. Die Libertären verachten die humanistische Kultur, eine gefährliche Mischung. Diese Leute würden vor keinen wirtschaftlichen Gräueltaten zurückschrecken.

Durch seine Mitgliedschaft im Facebook-Aufsichtsrat trägt Thiel auch Mitverantwortung für die Verluste der vielen »kleinen Leute« im Rahmen des erst kürzlich eingetretenen Aktienfiaskos von Facebook. Thiel hat außerdem Ron Paul mit 2,7 Millionen Dollar finanziert.

Man kann davon ausgehen, dass der Milliardär Thiel sogar der Anführer der anarchokapitalistischen Fraktion innerhalb der Bilderberg-Gruppe sein könnte und gute Chancen hat, zum David Rockefeller der nächsten Generation der Finanzoligarchie zu werden. Das ist leider eine verhängnisvolle Angelegenheit, denn Thiel und seinesgleichen haben so gut wie kein Wissen über Kriege, über den Kalten Krieg, und sie wissen auch sehr wenig von der letzten Weltdepression.

Für Thiel und Konsorten geht es um etwas anderes als eine ganzheitliche Einschätzung der Weltlage: Für sie gehören Derivate und Giftpapiere selbstverständlich zum Leben wie das tägliche Brot. Die älteren Bilderberger hielten sich verantwortlich für die Weltherrschaft der Finanzoligarchie als Ganze. Bei einem Typen wie Peter Thiel ist es schwer, jetzt schon vorauszusagen, wie er die Zusammenhänge jenseits der eigenen Habgier oder seines Willens zur Macht verstehen wird.

Es ist nicht auszuschließen, dass auf dem bevorstehenden Bilderberger-Treffen, das am heutigen 31. Mai 2012 seine Pforten im Marriott-Hotel in Chantilly, Virgina, öffnet, die Weichen gestellt werden sollen für eine neue faschistische Epoche der kommenden Jahre und Jahrzehnte.

Google: Obama-Administration verlangt routinemäßig Benutzerdaten

BREITBART / CNN über das Neue Internet.


Laut einem Transparenz-Bericht von Google haben die US-Regierungsbehörden Google aufgefordert, über 6.000 Suchergebnisse zu Blogeinträgen oder Videos zu löschen, die Google automatisch archiviert. Und das sind nur die letzten sechs Monate des Jahres 2011. Wie CNN berichtet, ist das eine Steigerung von 718 Prozent in den sechs Monaten seit Anfang 2011. Die Strafverfolgungsbehörden haben Google wiederholt aufgefordert, angeblich „verleumderisches“ Material zu entfernen. Aus dem Grund bekam Google von den Regierungsbehörden 6.321 Anfragen für Nutzerdaten -- und Google sagte in 93 Prozent der Fälle ja.

Für Google war das Problem nicht weiter verwunderlich, weil „wir jedes Jahr mehr Produkte und Dienstleistungen anbieten und eine größere Anzahl von Benutzern haben“. Es stellt sich jedoch die Frage, warum die Zahl in die Höhe schnellte und ob das etwas mit der Politik zu tun hat.
Hier finden Sie den Originalartikel, Google Says Obama Admin Agencies Routinely Requesting User Data.

Polizei: „NYPD Blue“-Autor prügelt Pudel tot

Larry Celona und Natasha Velez über eine psychisch labile Knalltüte aus der Volksrepublik Hollywood.


Es war kein fairer Kampf.

Ein gescheiterter 105-Kilo-Drehbuchautor ließ seine Wut an seinem 2-Kilo-Pudelchen ab -- und schlug dem Tier so fest ins Gesicht, daß es an einer Hirnverletzung starb, teilte die Polizei gestern mit.

Der 51-jährige Ted Shuttleworth -- der als Drehbuchautor für „NYPD Blue“ einen kurzen Erfolgsabstecher machte -- wurde gestern Morgen in seinem Haus in Sunnyside, Queens, verhaftet.

Quellen sagten, Shuttleworth, der für Steven Spielberg gearbeitet hat und jetzt Drehbücher für jeweils 300 Dollar liest, schlug die kleine Lola am 29. Mai, weil er auf das Jungtier wütend war.

Er brachte das 5-jährige Tier zu einem Tierarzt, der Verdacht schöpfte. Das Krankenhaus rief den Tierschutzverein ASPCA an, der an Lola eine Autopsie durchführte.

„Lola erlitt eine traumatische Kopf-Verletzung, herbeigeführt durch den Einsatz unverblümter Gewalt des verdächtigen Täters, Ted Shuttleworth“, sagte ASPCA-Sprecher Joseph Pentangelo.

Shuttleworth, der auch als Verwaltungsassistent an der Universität New York arbeitet, muß mit einer Gefängnisstrafe von bis zu einem Jahr rechnen.

Seine Frau, Isadora Monk Shuttleworth, nannte es „einen schrecklichen Unfall“.
Hier finden Sie den Originalartikel, ‘NYPD Blue’ writer pummels poodle to death: cops.

Quizfrage: Wie groß wäre dies in den Medien, wenn es sich um Dirk Niebel handeln würde?

Zusatzfrage: Wie lange würde dies die Medien beschäftigen, wenn es sich um Dirk Niebel handeln würde?

Zusatzfrage 2: Wie viele Tage oder Wochen oder Monate würden die Medien brauchen, bis Dirk Niebel zurücktreten müßte?

Montag, 18. Juni 2012

Australiens Dr. Tod und „Die friedliche Pille“

Ben-Peter Terpstra über Mord als Audrucksform von Individualität und Freiheit.


In der ersten Folge der vierten Staffel von „The Office“ besucht der „Assistent des Regionalmanagers“, Dwight Schrute, seine Arbeitskollegin Meredith Palmer, die sich von einem Arbeitsunfall erholt, im Krankenhaus. Dwight sieht eine Möglichkeit, sie von der Pein des Lebens zu erlösen:

Krankenhausbesucher Dwight: „Blinzeln Sie, wenn ich den Stecker ziehen soll.“

Krankenhauspatientin Meredith: „Ziehen Sie nicht irgendeinen Stecker.“


Dwight ist ein Bevölkerungskontrollfreak mit Naziverwandten, und seine Theologie rechtfertigt er folgendermaßen:

„Mit dem Strom, den wir brauchen, um Meredith am Leben zu halten, könnten wir zwei Tage lang einen kleinen Ventilator betreiben. Ist das unethisch?“

Spaß beiseite, obwohl: es gibt Aktivisten wie Dwight und Patienten wie Meredith. Darüber hinaus gibt es auch noch politische Parteien und dubiose Ärzte, die eine Kultur des Todes oder die neue Pflicht zu sterben unterstützen. Australiens „Liberal-Demokratische Partei“ („Liberal Democratic Party“, LDP) formuliert es einfach zu schön:

Die Liberal-Demokratische Partei glaubt, Erwachsene haben das Recht, ihr eigenes Leben zu beenden, mit oder ohne Hilfe, und das Recht auf Zugang zu Informationen, die ihnen helfen, es zu tun.

Es gibt keinen fundamentaleren Ausdruck der individuellen Freiheit als das Recht, zu entscheiden, was Sie mit Ihrem eigenen Körper tun.

Wenn das Gesetz rationale Erwachsene [im Sinne der Partei] davon abhält, frei darüber zu entscheiden, was wir mit unserem eigenen Körper tun, dann sind wir in Wirklichkeit überhaupt nicht frei, weil unser Körper nicht uns gehört, sondern dem Staat.


Hitlers NSDAP argumentierte ähnlich. Die Liberal-Demokratische Partei gießt jedoch Öl ins Feuer und wirbt auf ihrer Internetseite für das „Handbuch der friedlichen Pille“ („Peaceful Pill Handbook“) des Australiers Dr. Philip Nitschke, bekannt als Dr. Tod.

Wieder geschieht alles im Namen der „Freiheit des Individuums“, es muß also gut sein, richtig? Ein Blick unter die Oberfläche zeigt jedoch, daß Australiens Doktor Tod glaubt, daß seine so genannte Forschung auch für -- ich zitiere -- „das verhaltensauffällige Kind“ zur Verfügung gestellt werden sollte, was darauf hindeutet, daß es hier um mehr geht. Bringt uns die Nazi-Zukunft auch „das verhaltensauffällige Kind“?

Bis jetzt will die Liberal-Demokratische Partei Dr. Tods „friedliche Pillen“ (meiner Einschätzung nach) für verhaltensauffällige Omas mit geldgierigen Verwandten, verhaltensauffällige Frauen mit „rationalen“ Umweltängsten, verhaltensauffällige Männer mit nicht diagnostizierten Depressionen, verhaltensauffällige Opas mit Leseproblemen, verhaltensauffällige Mütter, die unter Druck stehen, verhaltensauffällige Schauspieler, die sich selbst hassen und verhaltensauffällige Künstler mit finanziellen Problemen. Europas Elite geht mit gutem Beispiel voran: flämische Ärzte schalten jetzt sogenannte nutzlose Esser ab, ohne daß deren Zustimmung nötig gewesen wäre.

Die gute Nachricht? Meredith Dwight blieb die Nazitheologie von Dwight Schrute glücklicherweise erspart. Ist das unethisch?

Ben-Peter Terpstra ist ein australischer Satiriker und Cartoon-Liebhaber. Seine Arbeiten erschienen auf AMERICAN THINKER, DAILY CALLER, QUADRANT ONLINE und MENZIES HOUSE -- WEEKEND LIBERTARIAN ist seine aktuelle Blogseite.
Hier finden Sie den Originalartikel, Of Australia’s Dr Death and “Peaceful Pills”

Sonntag, 17. Juni 2012

Motten

Wie gesagt, eigentlich wollte ich auf diesen Seiten nur übersetzte Artikel veröffentlichen, weil alles andere in ausreichenden Mengen zu finden ist. Doch weil es „Sag niemals nie“ heißt und der PAZ-Wochenrückblick seit langem besser ist als der Newsletter der ‚Achse des Guten‘, sage ich einfach „Abonnieren Sie jetzt sofort die ‚Preußische Allgemeine‘“.


Was in der SPD Tradition ist, warum sie den Niebel so furchtbar hassen, und worauf Deutschland in der vierten Klasse wartet / Der Wochenrückblick mit Hans Heckel

Nun hat das Ding auch noch die Motten. Ein Teppichexperte hat laut „Bild am Sonntag“ einen grauen Schleier auf Dirk Niebels Afghanen-Teppich entdeckt. Das deute darauf hin, dass das gute Stück von dem fiesen Klamottenfresser befallen sei. Außerdem habe der Entwicklungshilfeminister viel zu viel bezahlt für den Bodenbelag. 1100 Euro sei der gar nicht wert.

Was für ein Ärger, vor allem aber: Was für eine Gaudi! Der „Skandal“ versetzt die Opposition in helles Entzücken. Das sei jetzt nicht mehr lustig, sagt Andrea Nahles. Dabei kann sie ihr Grinsen nur schwer unter Kontrolle bringen. Ihr SPD-Parteifreund Thomas Oppermann amüsiert sich gar mit dem Bonmot, Steuerhinterziehung habe in der FDP ja „Tradition“. Damit spielt er auf die Flick-Spenden-Affäre von 1983 an, als FDP-Schatzmeister Otto Graf Lambsdorff dafür verurteilt wurde, dass er ein hübsches Sümmchen am Fiskus vorbei in die blaugelbe Parteikasse geschmuggelt hatte.

Ach ja, die 80er! Eine bewegte Zeit: Wir stritten über die Atomkraft, den Nato-Doppelbeschluss, die Wiedervereinigung oder die Erfassungsstelle Salzgitter. Erfassungsstelle ... was? Fast vergessen: Das war eine Einrichtung der Länder, in der politische Häftlinge der DDR registriert wurden. Das hatte praktische Folgen für die Betroffenen: Sobald die SED erfuhr, dass man über einen bestimmten Häftling in Salzgitter Bescheid wusste, verbesserten sich dessen Haftbedingungen schlagartig, auch konnte daraufhin der „Freikauf“ eingeleitet werden.

Die SPD-Länder aber stiegen eines nach dem anderen aus der Finanzierung der Stelle aus und forderten ihre Schließung, Salzgitter schade der „Entspannung“. Danach wären viele SED-Verbrechen im Dunkeln geblieben. Nach geltendem Recht macht sich jemand, der aktiv mithilft, eine Straftat zu verbergen, selbst zum strafwürdigen Komplizen. Die Inhaftierung Unschuldiger aus politischen Gründen ist doch wohl eine Straftat, oder? Ist seit der Salzgitter-Sache Komplizenschaft mit totalitären Menschenschindern in der SPD „Tradition“, Herr Oppermann? Tja, man sollte seine Zunge im Zaume halten, will man sie sich nicht an den eigenen Entgleisungen verbrennen. Der Genosse Oppermann dürfte für eine Weile lispeln.

Überhaupt: Wie müssen die den Niebel hassen, wenn sie derart auf ihn losgehen wegen dieses mottigen Dingsda. Woher der Hass? Nun, zum einen hat der Minister den wunderbaren Zirkus der Hilfsorganisationen durchgelüftet und damit all die vielen Leute, die an dieser Großindustrie der guten Absichten wunderbar verdienen, in Angst und Schrecken versetzt. Die sinnen auf Rache.

Zum anderen ist er politisch inkorrekt: Deutsche Hilfe, so hat er dekretiert, solle auch als deutsche Hilfe erkennbar sein. Die Empfänger sollten wissen, wer sie umhegt.

Bis dahin hatte gegolten, dass deutsche Unterstützung hinter „internationalen Bemühungen“ versteckt wird. Warum? Weil man auf keinen Fall deutsche Interessenpolitik betreiben wollte, das war tabu. Am Ende sind uns die Empfänger noch dankbar und entwickeln prodeutsche Gefühle! Unerträglich.

Diese Praxis fügte sich in eine Art Grundgesetz, nach dem Deutschland nur als solches zu erkennen sein soll, wenn es um etwas Negatives geht: Hitler war das Deutscheste, was es gab, Humboldt hingegen ein „großer Europäer und Weltbürger“. Andere Völker sind indes ausdrücklich zu schonen. So ergeben sich interessante Sprachregelungen: „Die Deutschen“ haben den „Herero-Aufstand blutig niedergeschlagen“, und eben sonst keiner, den Indianergenozid in Amerika hingegen haben „die Europäer“ auf dem Gewissen, also irgendwie auch wir. Hamburg wurde „im Krieg“ zerstört, Coventry „von den Deutschen“. In dieser Logik ist die deutsche Entwicklungshilfe „international“, während die Kugel aus dem Lauf des afrikanischen Warlords als zweifelsfrei „deutsch“ erkannt wird: „Deutsche Waffen, deutsches Geld, morden mit in aller Welt!“ „Deutsche Hilfe“ gibt es nicht, basta. Es war Zeit, dass Herr Niebel dafür zur Verantwortung gezogen wird, dieses Gesetz gebrochen zu haben. Und wenn wir nichts Besseres finden als einen lumpigen Teppich: In der Not frisst der Teufel auch Motten.

Das Gesetz gilt natürlich auch für die Euro-Krise. Geht sie glück lich aus, waren es die „gemeinsamen Bemühungen“, welche uns alle aus den Fängen des Löwen befreit haben. Je weniger man jedoch an ein glimpfliches Ende glauben mag, desto dicker wird die „deutsche Verantwortung“ herausgestrichen.

Dass es zum Fiasko kommt, daran arbeiten die Entscheidungsträger weiter mit Elan. Spanien sagen sie Milliardenhilfen zu, die Bedingungen dafür aber sollen erst später geklärt werden. Was dabei herauskommt? Probieren Sie’s doch einfach mal selbst: Sagen Sie jemandem fest zu, dass Sie ihr Haus ihm – und nur ihm – verkaufen werden, und fangen Sie erst danach an, über den Preis zu verhandeln. Einer von Ihnen beiden wird das Geschäft seines Lebens machen. Sie werden es vermutlich nicht sein.

Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy konnte vor Stolz kaum gehen, als er den Pressevertretern erklärte, er sei nicht als Bittsteller zu den europäischen Partnern gekrochen, sondern er sei es gewesen, der gedrängt und sich durchgesetzt habe. In Athen schlug diese Rede ein wie eine prall gefüllt Bonbonniere. So geht es also auch. Alexis Tsipras, Chef der linksradikalen Partei, die diesen Sonntag Sieger sein könnte, ist ganz aus dem Häuschen vor Begeisterung. Er will sofort alles neu verhandeln.

Weniger begeistert sind Iren und Portugiesen. Die haben sich eisern an ihre Sparzusagen gehalten und fühlen sich nun ziemlich verschaukelt. Es gebe schließlich kein Europa der zwei Klassen, schimpft der Lissabonner Oppositionschef. Tatsächlich? Unfug, es gibt sogar mindestens vier Klassen: In der ersten sitzt demnächst Spanien und vielleicht bald andere Länder, die ohne schmerzliche Auflagen Geld bekommen. In die zweite schmiegen sich die Hilfe-Empfänger Griechenland, Portugal und Irland, in der dritten schmachten die Zahler, die später immerhin alle Verantwortung fürs Scheitern des Euro von sich weisen können. Ganz hinten in der vierten aber, da wo in der Bahn früher die armen Schlucker mit ihrem Viehzeug hockten, da kauert Deutschland ganz allein und erwartet nach seiner Plünderung auch noch den Schuldspruch der Geschichte.

Bei der Geschichte kommt es darauf an, wer sie erzählt. Daher gucken misstrauische Geister lieber dreimal hin, bevor sie etwas glauben. Was jeden Tag aus Syrien berichtet wird, klingt grausam. Grausam war allerdings auch diese Geschichte: 1991 hörten wir auf allen Kanälen, dass irakische Soldaten nach der Besetzung von Kuwait Babys aus Brutkästen gerissen und getötet hätten. Was für Monster!

Später stellte sich heraus, dass die Geschichte der Phantasie einer amerikanischen PR-Agentur im Auftrag der US-Kriegspropaganda entstiegen war. Seitdem wissen wir nicht mehr, was wir von Berichten wie „Assad lässt gezielt Kinder töten und missbrauchen“ halten sollen.

Manchmal braucht man eine Meldung nur etwas gegen den Strich zu bürsten, und es kommt etwas völlig anderes heraus: UN-Beobachter haben sich beschwert, dass syrische Regierungssoldaten sie an einem Kontrollposten erst nicht durchlassen wollten. Als sie doch passieren konnten, seien sie wenig später beschossen worden, heißt: Erst blockieren die Halunken uns, dann schießen sie auch noch. Aber könnte es nicht auch sein, dass der Posten die UN-Leute aus gutem Grunde nicht durchlassen wollte, weil er wusste, dass es da hinten gefährlich werden könnte? Was es dann ja auch prompt wurde? Ist eigentlich egal, denn die zweite Lesart des Vorfalls wird in den Geschichtsbüchern niemals auftauchen.
Hier finden Sie den Originalartikel, Motten.

Samstag, 16. Juni 2012

UN-Bericht: Bisher 56 Tote durch Tschernobyl

Die anonymen Journalisten der CANADIAN BROADCASTING CORPORATION zeigen den Grabstein der Tschernobyl-Toten.

Eine ukrainische Frau weint an einem Grabstein an der Gedenkstätte der Opfer von Tschernobyl im Rahmen einer Feierstunde in Kiev am 26 April 2005. (Sergei Supinsky / AFP / Getty Images)

Ein Bericht der Vereinten Nationen erklärte am Montag (dem 5. September 2005), daß die Zahl der Menschen, die in fast 20 Jahren seit dem weltweit schlimmsten nuklearen Unfall getötet wurden, 56 beträgt -- viel niedriger als bisher angenommen.

UN-Vertreter sagten, unter den Todesopfern waren 47 Rettungsarbeiter und neun Kinder, die an Schilddrüsenkrebs starben.

Von den 4.000 erwarteten Todesfällen wären größtenteils Rettungsarbeiter betroffen gewesen, die kurz nach dem Unfall hohen Strahlendosen ausgesetzt waren. Sie hatten ein höheres Risiko, Jahrzehnte später an Krebs zu erkranken.

Die Katastrophe ereignete sich am 26. April 1986 um 1:24 Uhr Ortszeit, als eine Explosion in Reaktor 4 des ukrainischen Kraftwerks über Europa und der Sowjetunion eine radioaktive Wolke freisetzte, die insbesondere Weißrußland, Rußland und die Ukraine kontaminierte.

„Es wurde behauptet, daß Zehntausende oder sogar Hunderttausende von Menschen als Folge des Unfalls gestorben sind. Diese Behauptungen sind übertrieben“, sagt der Bericht des Tschernobyl-Forums.

„Wir haben weder tiefgreifende negative Auswirkungen auf die Gesundheit der restlichen Bevölkerung in den umliegenden Gebieten gefunden, noch haben wir eine weitreichende Kontamination gefunden, die weiterhin eine erhebliche Bedrohung für die menschliche Gesundheit darstellen würde, mit Ausnahme einiger Sperrgebiete“, sagte Burton Bennett, der Vorsitzende des Forums.

Über 4.000 Menschen entwickelten als Folge des Unfalls Schilddrüsenkrebs, die meisten davon waren im Jahr 1986 Kinder und Jugendliche.

Basierend auf Zahlen für Weißrußland beträgt die Überlebensrate laut dem Bericht fast 99 Prozent.

Abgesehen von den am Tag der Katastrophe der Strahlung ausgesetzten Reaktormitarbeiter und Rettungskräfte, waren die meisten Rettungsarbeiter und Bewohner der kontaminierten Gebiete relativ niedrigen Dosen ausgesetzt, vergleichbar mit Hintergrundwerten, sagte die UN in einer Erklärung.

Sie erklärte, daß es, abgesehen von Schilddrüsenkrebs, unter den Anwohnern weder Anzeichen für eine Zunahme der Krebs- oder Leukämieraten gäbe, noch Hinweise auf eine Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit oder eine höhere Rate von Mißbildungen.

Für die 350.000 Menschen, die aus den kontaminierten Gebieten wegzogen, war der Umzug jedoch eine „traumatische Erfahrung“, durch die sie laut UN-Erklärung häufig arbeitslos blieben.

Menschen aus Gebieten in der Nähe von Tschernobyl wurden nicht als „Überlebende“, sondern als „Opfer“ bezeichnet -- dadurch betrachteten sie sich als „hilflos, schwach und ohne Kontrolle über ihre Zukunft“, hieß es.

„Dies wiederum führte entweder zu übervorsichtigem Verhalten und übertriebenen gesundheitlichen Bedenken, oder zu rücksichtslosem Verhalten, wie zum Beispiel ... übermäßigem Konsum von Alkohol und Tabak, und ungeschütztem Sex“, fügte die Erklärung hinzu.

Die Hilfen für Opfer wurden auf 7 Millionen Menschen ausgedehnt. Der Bericht sagte, diese Hilfen müßten reduziert oder auf Gruppen mit hohem Risiko beschränkt werden.

Viele evakuierte Gebiete wären nun sicher, erklärte der Bericht. Abgesehen von dem gesperrten, hoch kontaminierten Gebiet 30 Kilometer um den Reaktor und einigen gesperrten Seen und Wäldern ging die Strahlung laut Erklärung auf ein akzeptables Niveau zurück.

Der Bericht „Chernobyl's Legacy: Health, Environmental and Socio-Economic Impacts“ untersucht die Auswirkungen der Katastrophe, die sich dem 20. Jahrestag nähert.

Die Umweltorganisation Greenpeace bezweifelte die Ergebnisse und sagte in einer Erklärung, daß die Berichte widersprüchliche Angaben enthalten würden und Forschungsarbeiten nicht berücksichtigt wären.

Dem Tschernobyl-Forum gehören die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA), die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Weltbank und die Regierungen von Weißrußland, Rußland und der Ukraine an.
Hier finden Sie den Originalartikel, UN Report says 56 killed so far due to Chernobyl nuclear accident.

Siehe auch:

-- EMPTY MIRROR: Facts about Chernobyl

Freitag, 15. Juni 2012

„Er erhielt seinen gerechten Lohn“ -- Texanischer Papa schlägt den Kinderschänder seiner Tochter zu Tode

Jason Howerton über einen Pädophilen, für dessen sexuelle Orientierung jede Hilfe zu spät kommt.


Ein texanischer Vater schlug einen Mann zu Tode, als er ihn erwischte, wie er seine 4-jährige Tochter in einem Pferdestall mißbrauchte, berichtet der HOUSTON CHRONICLE. Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend in der Nähe von Shiner, Texas.

Der Sheriff von Lavaca County, Micah Harmon, identifizierte den Toten als einen 47-jährigen Mann aus Gonzales, Texas. Er starb am Tatort, sein Name wird allerdings erst veröffentlicht, wenn seine nächsten Angehörigen informiert sind.

Harmon sagte, der Vater und die Tochter waren mit einigen anderen Leuten beim Stall der Familie, um die Pferde zu pflegen, so der HOUSTON CHRONICLE. Der mutmaßliche Angreifer war angeblich ein Bekannter des Vaters.

Später wurden die Schreie des kleinen Mädchens im Stall gehört und der Vater eilte instinktiv zu seiner Tochter. Als er die Scheune erreichte, sah er einen Mann, der seine Tochter sexuell mißbrauchte -- zweifellos der schlimmste Alptraum eines Vaters.

Nachdem er den Angreifer von dem Mädchen weggezogen hatte, schlug er dem Mann mehrere Male gegen den Kopf.

Das junge Mädchen wurde zum DeTar-Krankenhaus in Victoria gebracht, wo die Ärzte Untersuchungen anstellten, ob ein sexueller Übergriff stattgefunden hatte, berichted der HOUSTON CHRONICLE. Später wurde es wieder freigelassen.

Den Anwohnern fällt es schwer, für den angeblichen Kinderschänder Mitgefühl zu haben.

„Er erhielt seinen gerechten Lohn, absolut“, sagte Sonny Jaehne, ein Anwohner aus Shiner, dem VICTORIA ADVOCATE.

Ein weiterer Anwohner aus Shiner, Mark Harabis, sagte, er stimmt der Handlung des Vaters „gänzlich“ zu.

„Ich würde wahrscheinlich Schlimmeres tun“, sagte er. „Die Familie wird für den Rest ihres Lebens damit zu tun haben, egal, was mit dem Vater geschieht. Selbst wenn sie ihn gehen lassen, werden er und sein Kind den Rest ihres Lebens damit zu tun haben.“

Des Weiteren sagte Howard Gloor -- der Besitzer des kleinen Howards-Supermarktes, ein beliebter Treffpunkt in Shiner -- dem VICTORIA ADVOCATE, daß sich so ziemlich die ganze Stadt über den Vorfall „einig“ wäre.

„Alle wollen wissen, wer es ist“, sagte Gloor. „Alle sind sehr neugierig. Eine Menge Leute haben gesagt, daß er seinen gerechten Lohn bekam. Darüber herrscht Einigkeit. Sie unterstützen, was getan wurde.“

Bisher gab es keine Verhaftung. Eine Grand Jury wird entscheiden, ob der Vater, dessen Identität nicht veröffentlicht wird, um das 4-jährige Mädchen zu schützen, angeklagt wird.

Das Büro des ärztlichen Leichenbeschauers von Travis County wird am mutmaßlichen Angreifer wahrscheinlich eine Autopsie durchführen, um die Todesursache festzustellen.
Hier finden Sie den Originalartikel, 'He Got What He Deserved': Texas Dad Beats His Daughter's Molester to Death.

Donnerstag, 14. Juni 2012

Sex mit Schüler: Oberschullehrerin Kristin Leone aus New Jersey verhaftet

Edecio Martinez über eine Pädo-Lehrerin aus New Jersey.


Oberschullehrerin Kristin Leone aus New Jersey wurde verhaftet, weil sie angeblich Sex mit einem 16-jährigen Schüler hatte, sagte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch.

BILDER: Berüchtigte Lehrer-Schüler Sex-Skandale

Die Ermittler stellten fest, daß die 26-jährige Geschichtslehrerin einer Cliftoner Oberschule mit dem Schüler bei mindestens zwei verschiedenen Gelegenheiten Sex hatte. Die Polizei startete am Montag eine Untersuchung der Vorwürfe, sagte Camelia Valdes, die Staatsanwaltin für Passaic County, zu CBS New York.

Leone wurde am Montag verhaftet und wegen sexueller Nötigung, Gefährdung des Wohles eines Kindes, strafbarem sexuellen Kontakt in zwei Punkten, Verlockung und Verführung eines Kindes sowie Verletzung der Amtspflicht in zwei Punkten angeklagt. Sie wurde Montagnacht gegen eine Kaution von 100.000 Dollar freigelassen.

Eltern und Schüler zeigten sich wegen den Vorwürfen erschüttert.

„Das ist ekelhaft, das ist inakzeptabel, das sollte nie passieren“, sagte ein Elternteil dem Sender.

Die Cliftoner Oberschule hatte mehr als genug Sex-Skandale. CBS New York berichtet, daß im vergangenen Jahr mindestens drei Mädchen behauptet haben, auf dem Campus von anderen Schülern vergewaltigt oder sexuell angegriffen worden zu sein. Im Jahr 2010 wurde der ehemalige Rektor beschuldigt, sich vor der Mutter eines Sonderschülers während einer Besprechung wegen ihrem Kind entblößt zu haben.

Im Falle einer Verurteilung drohen Leone bis zu 10 Jahre Haft.
Hier finden Sie den Originalartikel, Kristin Leone, N.J. high school teacher, arrested for alleged sex with student.

Jeschiwa-Student bekennt sich schuldig, zwei Viertklässlerinnen sexuell mißbraucht zu haben

Christina Carrega über einen Pädo-Studenten aus Queens.

Ein Jeschiwa-Student, dem Eltern ihre Kinder zum Unterricht anvertrauten, bekannte sich heute schuldig, zwei Viertklässlerinnen sexuell mißbraucht (sexually molesting) zu haben.

Hillel Selznick, 25, aus Flushing, gab am Obersten Gerichtshof in Queens vor Richter Richard Buchter zu, daß er zwei achtjährige Mädchen -- über den Zeitraum eines Jahres -- während des Privatunterrichts im Zuhause der Opfer unangemessen berührte (inappropriately touched).

Selznick, der am „Rabbinerseminar von Amerika“ („Rabbinical Seminary of America“) studierte, bekannte sich des wiederholten sexuellen Fehlverhaltens gegenüber einem Kind in zwei Fällen schuldig (two counts of course sexual misconduct against a child) und wird am 17. April zu sechs Monaten Gefängnis und 10 Jahren auf Bewährung verurteilt und ein Programm für Sexualstraftäter absolvieren und sich als Sexualstraftäter registrieren.
Hier finden Sie den Originalartikel, Yeshiva student pleads guilty to sexually molesting two fourth-graders.

Sex mit Schüler in Schrank: Lehrerin angeklagt, verhaftet

Alan Gathright über eine Pädo-Lehrerin aus Florida.

Büro des Sheriffs von Chaffee County: Die ehemalige Lehrerin Kacy Christine Wilson aus Florida ist angeklagt, mit einem Schüler im Teenageralter Sex im Schrank eines Klassenzimmers gehabt zu haben. Sie wurde im Haus ihre Eltern in Salida, Colorado, verhaftet

Kacy Christine Wilson, 28, wurde in Salida im Haus der Eltern verhaftet

In Salida, Colorado ist eine ehemalige Lehrerin aus Florida festgenommen worden, nachdem sie angeklagt wurde, einen 16-Jährigen aus der Klasse geholt und mit ihm Sex in einem Schrank gehabt zu haben.

Laut WOLF-TV sagte die Polizei von Kissimmee, Florida, daß der Junge den Schulbeamten im letzten Monat erzählte, daß seine Beziehung mit Kacy Christine Wilson, 28, begann, als die Lehrerin anfing, ihm Textnachrichten und sogar Oben-ohne-Bilder von sich selbst auf sein Handy zu schicken.

Die Polizei sagte, daß sie mit den Ermittlungen gegen Wilson zwar im letzten Jahr begann, sie Florida jedoch verließ und zurück in ihre Heimatstadt Salida, Colorado, zog, wo ihre Eltern leben.

Der Polizeichef von Salida, Terry Clark, sagte 7NEWS, daß Wilson am vergangenen Donnerstag aufgrund eines Haftbefehls aus Florida im Haus ihrer Eltern verhaftet wurde.

Clark sagte, daß ein Polizeibeamter zum Haus ihrer Eltern ging und ihr Vater die Tür öffnete und sagte, „Ja, sie ist da“, und dann ging er hinein und holte sie.

„Sie hat wirklich über nichts geredet und ich denke, daß es für sie nicht überraschend kam“, sagte Clark.

Wilson verblieb am Mittwoch im Gefängnis von Chaffee County und steht vor der Auslieferung nach Florida. Die Polizei von Florida klagte sie wegen rechtswidrigen sexuellen Handlungen und der Übertragung von Pornographie durch elektronische Geräte an.

Die Polizei sagte, die Untersuchung begann im Oktober, als ein Schulleiter der Osceola High School von einem Elternteil einen anonymen Brief erhielt, in dem es heißt, daß Wilson mit einigen ihrer Schüler Sex gehabt haben könnte.

„Sie hatte mit einem ihrer Schüler Sex, als sie arbeitete“, sagte die Polizeisprecherin von Kissimmee, Stacie Miller, zu WOLF-TV.

Die Ermittler sagten, der Teenager fehlte in einer Klasse entschuldigt, als Wilson seinen Lehrer anrief und sagte, er hätte in ihrem Klassenzimmer etwas vergessen. Die Polizei sagte, daß sie den Jungen, als er ankam, sanft gegen die Wand drückte und berührte. Laut Polizeibericht führte sie ihn dann zu einem Schrank, zog seine Kleider aus und hatte mit ihm Sex.

„Sie nutzte dieses Kind definitiv aus“, sagte Miller.

Laut Polizeibericht sagte der Junge, daß er sich für seine Handlungen schämen würde und daß dies das erste Mal gewesen wäre, daß er Sex gehabt hätte. „Er sagte, ‚Es ist schlimm, daß ich an Frau Wilson denken muß, wenn ich groß bin und an mein erstes Mal denke‘“, so der von WOLF-TV zitierte Bericht.
Hier finden Sie den Originalartikel, Teacher Accused Of Sex With Student In Closet Arrested.

Mittwoch, 13. Juni 2012

Der Begriff „Schwarze Liste“ kommt auf eine Schwarze Liste

Drew Zahn über die Neuen Nützlichen Idioten aus der Schönen Neuen Weltordnung.


Robin Williams lachte einmal über die britische Polizei, weil ihnen das Tragen von Schußwaffen verboten ist, doch der amerikanische Komiker könnte das aktuelle Londoner Tabu unter Umständen noch komischer finden, denn jetzt hat Scotland Yards Entwaffnungskommando das Personal vom Wort „Schwarze Liste“ befreit, aus Sorge, es könnte als rassistisch aufgefaßt werden.

Auch der Computerbegriff „Weiße Liste“ -- eine Liste vertrauenswürdiger Kontakte -- wurde als eine gefährliche Waffe eingestuft.

In einer E-Mail vom Leiter des Sicherheitsdienstes von Scotland Yard, Brian Douglas, berichtet die Sun, daß der Londoner Polizei gesagt wurde, daß Mitgliedern ihres Informations-Vorstandes die Begriffe „unangenehm sind“.

Douglas schrieb: „Ich bin sicher, uns ist bewußt, wie sensibel die Verwendung einer solchen Terminologie heute ist, also stellen Sie bitte sicher, daß sie nicht mehr verwendet wird.“

Die Sun zitiert eine Quelle bei der Londoner Polizei -- wo Berichten zufolge gegen 20 Polizeibeamte wegen Rassismus ermittelt wird -- die spottet: „Denken wir wirklich, diese Worte sind diskriminierend? Die Wahrheit ist, sie haben mit Rasse nicht das Geringste zu tun und sind sehr geläufige IT-Begriffe. Sie zu verbieten löst nicht irgendein Problem, das die Polizei mit Rassismus hat.“

Scotland Yard erklärte der Sun, daß die Entscheidung keine offizielle Vorschrift ist, sondern nur eine Veränderung in der internen Terminologie, die „einen angemesseneren Umgang mit der Sprache widerspiegelt“.

Doch die Amerikaner müssen nicht selbstgefällig mit dem Finger auf Englands „Sensitivitäts“-Polizei zeigen, denn in den USA finden sich unter den öffentlichen Bediensteten genügend eigene Beispiele von politischer Korrektheit.

Im Jahr 2008 verlangte ein Beamter aus Dallas County, Texas, eine Entschuldigung, nachdem ein Kollege -- der zufällig weiß ist -- das Bußgeldbüro (collections office) als „Schwarzes Loch“ bezeichnete.

Fox News berichtete, daß Kommissar John Wiley Price, der schwarz ist, sagte, daß diese Art von Sprache nicht hinnehmbar ist.

Bei dem Treffen sagte der erste Beamte, daß sich seine Bemerkung über das „Schwarze Loch“ auf das astronomische Phänomen eines kollabierten Sterns mit einer extremen Anziehungskraft bezieht.

Dennoch sage Wiley zu Fox News, daß er glaubt, daß „Schwarzes Loch“ und andere Begriffe mit „schwarz“ rassistisch sind.

„Also, wenn es ‚Engelskuchen‘ (‚Angel Food Cake‘) ist, ist es weiß. Wenn es ‚Teufelskuchen‘ (‚Devil Food Cake‘) ist, ist es schwarz“, sagte Wiley. „Wenn du das ‚schwarze Schaf der Familie bist‘, dann mußt du schlecht sein, weißt du? ‚Weißes Schaf‘, und du bist OK“.

Einige Jahre zuvor erinnerte David Limbaugh die Leser in einem WND-Artikel mit dem Titel „Erfolgreich: Falsche Rassismus-Vorwürfe“ an andere Beamte, die disziplinarisch bestraft wurden oder die ihre Arbeitsplätze verloren, weil sie den Begriff „geizig“ („niggardly“) verwendeten, der wie das abfällige „N-Wort“ klingt, sprachlich jedoch nicht verwandt ist.

„In Washington, DC ... wurde David Howard, ein Assistent des Bürgermeisters, unter Druck gesetzt, zurückzutreten, weil er harmlos das Wort ‚geizig‘ aussprach, um einen von ihm verwalteten Fonds zu beschreiben“, schrieb Limbaugh. „Die Bedeutung des Wortes ist Lichtjahre von jenem entfernt, das eine rassistische Verunglimpfung darstellt. ‚Geizig‘ (‚niggardly‘) bedeutet ‚übertrieben sparsam‘ oder ‚knauserig‘. Das ‚N-Wort‘ ist ein herabsetzender Begriff, um Schwarze zu beschreiben. Jedes Wörterbuch der Etymologie zeigt ferner, daß es zwischen der historischen Entwicklung der beiden Wörter keine Verbindung gibt.“

Dennoch nahm Bürgermeister Anthony Williams den Rücktritt von Howard an und sagte den Reportern: „Ich glaube nicht, daß die Verwendung dieses Begriffs die Art von Urteilsvermögen zeigt, das ich in unserem obersten Management sehen möchte.“

Limbaugh wies auch auf den Fall von Stephanie Bell hin, eine Lehrerin einer vierten Klasse in Wilmington, North Carolina, die ihre Schüler „geizig“ („niggardly“) als neue Vokabel bei der Suche nach einem Synonym für „knickerig“ lehrte.

Ein Elternteil eines Schülers schrieb Bell dann einen Brief und erklärte, das Wort wäre in ihrem Haus nicht erlaubt, unabhängig von seiner Bedeutung.

„Der gesunde Menschenverstand sagt Ihnen, ein Wort wie dieses nicht auf die Tafel zu bringen“, sagte sie.

Der Schüler wurde schließlich in eine andere Klasse verschoben, die Schule schickte einen Entschuldigungsbrief an die Mutter und Bell vereinbarte, das Wort in ihrer Klasse nicht mehr zu verwenden, doch die Eltern bestanden weiterhin darauf, daß Bell gefeuert werden soll.
Hier finden Sie den Originalartikel, Even the word ‘blacklist’ gets blacklisted.

Dienstag, 12. Juni 2012

Ratgeber Gehirnwäsche: So werden Sie schnell wieder gesund

Alan Stang bezweifelt, daß Sie momentan ein glücklicher Mensch sind.

(Im Gedenken an Alan Jay Stang; * 16. Februar 1932; † 19. Juli 2009)


Vor kurzem rief mich im Radio während der letzten Tagen meiner Talkshow auf „American Freedom Network“ eine bemerkenswerte Dame an. Sie sagte, daß meine Kommentare im Laufe des Jahres eine dramatische Veränderung in ihrem Denken bewirkt hätten. Bevor sie meine Hörerin wurde, war sie das typische von mir beschriebene Individuum.

Sie fühlte eine namenlose, generalisierte Schuld, keine Schuld für etwas Bestimmtes, das sie getan hätte, sondern für das, was sie war, eine weiße Christin. Und weil sie sich schuldig und betroffen fühlte, entschuldigte sie sich für alles und bedauerte alles. Wenn die Dinge, die sie liebte, angegriffen wurden, würde sie ihr Haupt beugen und demütig wieder heben. Sie würde nichts tun, während ihr Land demontiert wurde. Sie sah sich als das hypothetische Opfer über das ich sprach.

Aber sie konnte zuhören, und meine Botschaft war -- ist -- bemerkenswert einfach. Erstens hat jeder das Recht, sich gut zu fühlen. Auf den ersten Blick ist der Gedanke so einfach, daß er jugendlich und unausgewachsen klingt, möglicherweise herablassend. Natürlich hat jeder das Recht, sich gut zu fühlen! Hat meine Idee sonst noch einen Sinn?

Sich gut zu fühlen, ist eine der kontroversesten Ideen, die Sie heute haben können. Diejenigen, die gerne mächtig wären, bemühen sich sehr, um sicherzustellen, daß sich Schwarze, Latinos, vor allem illegal eingewanderte, Inder, Sodomiten und so weiter gut fühlen. Sie tun alles, was sie können, um sicherzustellen, daß sich Frauen gut fühlen -- außer weiße Christinnen.

Sollten Sie den Fehler machen, eine dieser geschützten Personen zu beleidigen, sollte eine von diesen geschützten Personen auf die Idee kommen, Sie hätten sie oder ihn oder es beleidigt, könnten Sie sich leicht vor Gericht wiederfinden -- vor einem kostenlosen Rechtsanwalt der „Antiamerikanischen Kommunistischen Lügen Union“. Sie könnten Ihren Arbeitsplatz verlieren. Natürlich werden Sie sich entschuldigen, sogar ungefragt. Sie können sogar einer formalen Gehirnwäsche -- Sensibilisierungstraining -- unterzogen werden.

Sehen Sie so etwas nicht fast jede Woche? Der jüngste Täter ist der Präsident der Universität Harvard, der auf einer Tagung etwas über Frauen und Mathematik sagte. Müssen wir hinzufügen, daß er sich entschuldigte? Der Weg ist übersät mit den Leichen der Täter, hin zu John Rocker von den Atlanta Braves -- dem nicht gefiel, was er in New York sah -- und wieder zurück und darüber hinaus. John und alle anderen wurden öffentlich erschossen.

Nur weiße Christen kommen nicht in den Genuß dieses Schutzes. Sobald sie in das System stoplern, in die kommunistischen staatlichen Schulen, wird ihnen gesagt, sie wären an jedem Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuld, von Arthritis über Hitler bis hin zu Arbeitslosigkeit und Pickeln. Die Schulbücher sagen, sie waren an der Sklaverei schuld. Die Sklaverei ist in diesem Land seit fast 150 Jahren verschwunden, aber die Schule sagt, daß sich selbst heute die reichsten Schwarzen immer noch davon erholen müssen, und daß die Weißen an jedem Problem im „Ghetto“ schuld sind.

Die Kinder weißer Christen bekommen das 12 Jahre lang zu hören. Vier weitere, wenn sie auf die Universität gehen. Nachdem sie ihre Diplome und Abschlüsse haben, hören sie das Gleiche von den kommunistischen Medien. Die meisten von ihnen haben nie etwas anderes gehört. Ist es da ein Wunder, daß sie es glauben?

Deshalb können Sie über weiße Christen heute alles sagen, was Ihnen in den Kopf kommt, wie absurd, wie unverschämt und beleidigend es auch sein mag, und Sie werden sich nicht schämen müssen. Niemand wird sich beschweren. Wann haben Sie das letzte Mal einen Schwarzen oder einen Latino gesehen, der sich in der Öffentlichkeit für etwas entschuldigte, was er oder sie gesagt hat? Stattdessen wird das Ziel der Bemerkung demütig das Haupt beugen.

Wann haben Sie eine Frau und Mutter gehört, die sagt, sie wäre „nur eine Hausfrau“? Diese erniedrigende Charakterisierung ist Teil des Gehirnwäsche-Syndroms. Können Sie sich vorstellen, daß es eine Rolle gibt, die wichtiger ist als die der Haushaltsführung und Mutter? Ich nicht. Ohne sie würden aus Jungen Psychopathen werden, vielleicht sogar Kerry oder Bush.

Immer wenn ich eine Dame höre, die sagt, sie wäre „nur eine Hausfrau“, halte ich sie ganz fest umklammert und lasse sie erst wieder los, wenn sie bereit ist, aufzuhören. Meine Damen, Sie sind gewarnt. Sie haben es hier mit einem grassierenden Ehemann und Vater zu tun, und es ist mir egal, wer es weiß. Männer, macht euch auf die Suche nach solchen Damen und seid bereit, sie wieder in Ordnung zu bringen.

Der erste Teil meiner Botschaft ist also, daß jeder das Recht hat, sich gut zu fühlen. Das gilt natürlich auch für Schwarze und Latinos. Wenn sie sich nicht gut fühlen, werden sie nicht in der Lage sein, die schrecklichen Probleme in ihren Gemeinden zu lösen -- was nur sie tun können -- egal, wie lange sich Bill Cosby verausgabt. Und das gilt ebenso für weiße Christen.

Der Grund, warum wir alle uns zwingend gut fühlen müssen, ist, daß, wenn wir es nicht tun, unsere zunehmend zersplitterte Zivilisation zusammenbrechen könnte -- und das führt mich zum zweiten Teil meiner Botschaft. Es ist zwingend notwendig, daß die Gehirnwäsche-Opfer die Gehirnwäsche-Täter erkennen.

Eine winzige Gruppe der mächtigsten und reichsten Männer in diesem Land, die meisten von ihnen weiß und satanisch brillant -- sie benutzen dazu ein paar clevere Männer und Frauen, die dies nicht sind -- führen diese Gehirnwäsche durch, die viele Menschen in ein jammerndes Häufchen Elend verwandelt.

Wenn diese Männer so reich und mächtig sind, wie ich sage, und so weiß, warum sollten sie das tun? Die Antwort ist, sie haben von der Macht gekostet und sie wollen mehr. Sie wollen alles. Sie wollen den weltweiten Sozialismus, den sie kontrollieren würden, und in dem unser Land, wie alle anderen, eingetaucht, umgerührt und völlig aufgelöst wäre. Sie sind Psychopathen.

Der Grund, warum sie ihre eigene Rasse erniedrigen und weiße Christen ab dem Kindergarten neutralisieren, ist offensichtlich. Die meisten Amerikaner sind weiße Christen. Wären die meisten Amerikaner schwarz, würden sie es mit Schwarzen tun, oder mit welcher Mehrheit auch immer. Rasse, Ethnizität und Geschlecht sind Waffen -- um die Menschen zu neutralisieren, damit die Diktatoren aufsteigen können.

Um das zu beschreiben, worüber wir reden, benutzen wir normalerweise ein Wort, damit wir das, was ich oben sagte, nicht permanent wiederholen müssen, und dieses Wort hat zur Folge, daß die Zombie-Moderatoren der Dreckublikaner (Republicrud) jeden Anrufer aus der Leitung werfen, der es wagt, darüber zu sprechen.

Dieses Wort lautet natürlich „Verschwörung“. Warum rasten die Verschwörer aus, wenn wir dieses Wort benutzen? Naja, warum laufen die kleinen Viecher los, wenn Sie einen flachen Stein umdrehen? Die erste Aufgabe einer Verschwörung besteht darin, ihre eigene Existenz zu leugnen. Sie haben es im Kino gesehen. Die Cosa Nostra lacht und leugnet, daß sie existiert.

Sie brauchen nicht mich, um sich zu beweisen, daß die Gehirnwäsche in den Schulen und Medien der kommunistischen Regierung eine Verschwörung ist, die dem beschriebenen totalitären Zweck dient. Sehen Sie sich die Leute an, die regieren -- innerhalb und außerhalb der Regierung.

Sehen Bush, Clinton, Cheney und Kerry -- und, viel wichtiger, David Rockefeller und andere, deren Namen Sie nicht kennen -- so schuldig aus wie Sie? Entschuldigen sie sich wie Sie? Nein, das überlassen sie Ihnen. Sie grinsen und witzeln und sind 100% selbstzufrieden. Beobachten Sie -- denken Sie nach -- und Sie werden erkennen, daß die ganze Sache ein Schwindel ist, entworfen von den weltweit führenden Künstlern.

Ich schlage vor, daß Sie Ed Hunters Bücher über Gehirnwäsche lesen, insbesondere „Gehirnwäsche in Rotchina“ („Brainwashing in Red China“).

Der wichtigste Grund, zu erkennen, daß wir es mit einer Verschwörung zu tun haben, ist die motivierende Wirkung. Wenn ich Ihnen sage, daß Ihre Probleme die Ergebnisse von Zufällen oder historischen Zyklen sind, daß sie „einfach so“ passieren, und so weiter, werden Sie mit der Schulter zucken und nach Hause gehen. Es gibt nichts, was Sie tun können.

Wenn ich Ihnen sage, daß dies alles von einer kleinen Clique getan wird, von Männern mit Namen, Gesichtern, Telefonnummern und Adressen, um aus Ihnen und Ihrem Land ein Häufchen Elend zu machen, werden Sie sauer. Sie könnten sogar in den Stall gehen und Ihr Pferd satteln. Dies bringt uns zurück zu der Dame, die mich anrief.

Sie sagt, daß sie sich jetzt endlich gut fühlt. Sie fühlt nicht länger die namenlose Schuld. Sie entschuldigt sich nicht mehr für etwas, das sie niemals tat. Sie fühlt nicht länger die Notwendigkeit, sich für das Christentum zu entschuldigen. Die Last ist weg. Sie erklärt kühn, was sie ist und sie steht aufrecht. Mit einem Wort, ist sie befreit.

Wie diese Frau ist Ihr ergebener Diener ein Absolvent der Schulen der kommunistischen Regierung. Erst nach vielen Jahren und unter erheblichen Anstrengungen ist es mir gelungen, mich zu erholen. Es ist zu schaffen. Stehen Sie auf. Treten Sie hervor. Zeigen Sie sich. Fühlen Sie sich gut und nehmen Sie sich zurück, was Ihnen gehört. Ihr Land. Ihrer Freiheit. Ihre Geschichte.

Alan Stang war einer der ersten Skriptschreiber von Mike Wallace auf „Channel 13“ in New York, wo er einige der Skripte verfasste, die Mike Wallace zu CBS brachten. Stang war selbst Radiomoderator. In Los Angeles wurde er zeitgleich zu Larry King gesendet und hatte laut „Arbitron“ fast doppelt so viele Zuhörer. Er hat als Auslandskorrespondent gearbeitet. Er hat hunderte von Sonderbeiträgen in Zeitschriften im ganzen Land und etwa fünfzehn Bücher geschrieben, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt, darunter eine Ehrung durch das Repräsentantenhaus von Pennsylvania für hervorragende journalistische Leistungen. Eines von Stangs Exposés hielt einen kriminellen Versuch auf, die Kontrolle über New Mexico zu erlangen, wo eine Bande ein Gerichtsgebäude eroberte, einen Richter als Geisel nahm und einen Stellvertreter ermordete. Der Plan stand kurz vor dem Erfolg bevor Stang eingriff. Ein weiteres Exposé von Stang inspirierte wichtige Reformen im bundesstaatlichen Arbeitsrecht.

Sein erstes Buch, „Es ist sehr einfach: Die wahre Geschichte der Bürgerrechte“ („It’s Very Simple: The True Story of Civil Rights“), war ein sofortiger Bestseller. Sein erster Roman, „Die höchste Tugend“ („The Highest Virtue“), der in der russischen Revolution spielt, errang eine Fünf-Sterne-Bewertung in der „West Coast Review of Books“, die in nur einem Prozent ihrer Bewertungen fünf Sterne vergab.

Stang hat in jedem amerikanischen Bundesstaat und auf der ganzen Welt Vorträge gehalten und wurde in vielen Sendungen begrüßt, darunter „Cross Fire“ auf CNN. Weil er und seine Frau in Santo Domingo in der Dominikanischen Republik die meisten Kinder hatten, wo sie damals lebten, wurde die ganze Familie gewählt, um in Sydney Pollacks „Havanna“ mit Robert Redford zu spielen, dem bis dahin teuersten Film. Alan Stang ist der Mann mit den angeklatschten Haaren in dem lächerlichen Harry-Truman-Hawaii-Shirt. Er sagt, daß er dazu gezwungen wurde.


„Erstveröffentlichung auf EtherZone.com: Weiterveröffentlichung unter Angabe dieses Hinweises und der Linkadresse.“

Hier finden Sie den Originalartikel, BRAINWASHING: YOU CAN RECOVER.

Montag, 11. Juni 2012

Reagan-Berater und die „geheime“ Regierung

Alfonso Chardy über Reagans faschistische Zukunft nach der Krise (an der zur Zeit Obama bastelt).

(weitere Anmerkungen in Klammern)


WASHINGTON -- Ermittler des Kongresses und Regierungsbeamte kamen zu dem Schluß, daß einige von Präsident Reagans Top-Beratern fast von dem Tag an, als Reagan sein Amt antrat, praktisch eine parallele Regierung außerhalb der traditionellen Behörden und Abteilungen des Kabinetts betrieben.

Die Ermittler glauben, daß die Aktivitäten der Berater weit über die geheimen Waffenlieferungen an den Iran und die Hilfe für die Contras, die derzeit untersucht werden, hinausgingen.

Oberstleutnant Oliver North erarbeitete zum Beispiel einen Plan zur Aussetzung der Verfassung im Falle einer nationalen Krise wie einem Atomkrieg, gewalttätigen internen Meinungsverschiedenheiten oder nationalem Widerstand gegen eine Invasion des US-Militärs im Ausland.

Als der damalige Justizminister William French Smith von dem Vorhaben erfuhr, protestierte er schriftlich bei Norths Chef, dem damaligen Nationalen Sicherheitsberater Robert McFarlane.

Die Berater führten ihre Aktivitäten über geheime Kontakte in der gesamten Regierung aus, und zwar mit Personen, die auf ihre Anweisung handelten, ihnen offiziell aber nichts mitteilten.

Die Aktivitäten dieser Kontakte wurden durch den Nationalen Sicherheitsrat koordiniert, so die Beamten und Ermittler.

Für die Aktivitäten der Berater, die von gut unterrichteten Quellen als parallele Regierung beschrieben wurden, scheint es keine formelle Anweisung gegeben zu haben.

In einer geheimen Beurteilung der Aktivitäten bezeichnete sie der leitende Anwalt des Iran-Contra-Ausschusses des Senats als eine „geheime Regierung innerhalb der Regierung“.

Das Arrangement erlaubte der Reagan-Administration, zu behaupten, sie wären nicht in kontroverse oder illegale Aktivitäten involviert, so die Beamten.

„Es war die allerplausibelste Weise, es abzustreiten“, sagte ein gut informierter Beamter, der seit 1982 in der Reagan-Administration diente und oft an der verdeckten Unterstützung der Contras in Nicaragua mitarbeitete.

Die Rollen der Beamten auf höchster Ebene und von Reagan selbst sind noch nicht klar. Es wird jedoch erwartet, daß dies ein primäres Thema wird, wenn North vor den am Dienstag beginnenden Iran-Contra Ausschüssen erscheint. Es wird auch angenommen, daß Sonderermittler Lawrence Walsh in seiner Untersuchung der Iran-Contra-Affäre versuchen wird, zu beweisen, daß sich Regierungsbeamte an einer kriminellen Verschwörung beteiligten.

Ermittler: Berater bildeten Schattenregierung

Die Kabinettssekretäre und ihre Helfer wußten von den Aktivitäten der Berater lange Zeit nichts. Befragungen zeigen, daß, wenn sie in regelmäßigen Abständen Operationen entdeckten, sie sich beschwerten oder versuchten, sie zu behindern.

Doch niemand stellte die Aktivitäten jemals generell in Frage, möglicherweise aufgrund des Glaubens, daß die Berater mit der Zustimmung des Präsidenten handeln würden, so die Beamten.

Laut bisherigen Berichten von Helfern, Freunden und hochrangigen ausländischen Beamten wußte oder genehmigte Reagan zumindest einige der Aktionen der geheimen Gruppe.

Der Besuch in Libyen 1985 von William Wilson, damals US-Botschafter im Vatikan und ein enger Freund Reagans, um sich mit Libyens Staatschef Oberst Muammar al-Gaddafi zu treffen, ist ein solcher Fall, sagten Beamte letzte Woche. Außenminister George Shultz tadelte Wilson, doch laut den Beamten wußte Reagan von der Reise im Voraus.

Die Ermittler glauben, daß das Herz der geheimen Struktur der Jahre 1983 bis 1986 Norths Büro neben dem Weißen Haus im Old Executive Office Building war (heute das Eisenhower Executive Office Building).

Norths Einfluß innerhalb der geheimen Struktur war laut den Quellen so groß, daß er in der Lage gewesen wäre, die Umlaufbahnen von Satelliten zu ändern, um auf der ganzen Welt sowjetische Schiffe zu verfolgen, zu fordern, daß hochfliegende Spionageflugzeuge zu geheimen Missionen über Kuba und Nicaragua starten oder sich um empfindliche Aktivitäten im Inland zu kümmern.

Viele Initiativen

Beamte und Ermittler sagten, daß die Struktur auch einige der engsten Freunde und Berater Reagans beinhaltete, wie den ehemaligen nationalen Sicherheitsberater William Clark, Justizminister Edwin Meese und den verstorbenen CIA-Direktor William Casey.

Die Ermittler des Kongresses sagten, das Geschäft mit dem Iran war nur eine der Initiativen der Gruppe. Sie sagten, die Aufdeckung des ungewöhnlichen Arrangements ist womöglich ein Erbe ihrer Untersuchung.

„Nach der Feststellung, daß auf höchster Ebene eine politische Entscheidung gefaßt wurde, um die Verantwortung für die Contra-Unterstützung dem Nationalen Sicherheitsrat zu übertragen ..., untersuchen wir, wie diese Entscheidung umgesetzt wurde“, schrieb der Chefberater des Senatsausschusses, Arthur Liman, in einem geheimen Memorandum an die Führer des Ausschusses, den Demokratischen Senator Daniel Inouye für Hawaii und den Republikanischen Senator Warren Rudman für New Hampshire, bevor die Anhörungen am 5. Mai begannen.

„Das ist der Teil der Geschichte, der das ganze Geheimnis aufdeckt -- die Regierung in der Regierung, die vom [Executive Office Building] aus betrieben wurde, von einem Oberstleutnant mit eigenem Heer, eigener Luftwaffe, eigenen Diplomaten, eigenen Geheimdienstagenten und eigenen Mitteln“, schrieb Limon in dem Memorandum, von dem Teile dem MIAMI HERALD mitgeteilt wurden.

Ein Sprecher von Liman lehnte einen Kommentar ab, bestritt aber nicht die Existenz des Memorandums.

Ein Beamter des Weißen Hauses wies die Idee zurück, daß irgendwelche von Reagans Beratern geheim operieren würden.

„Der Präsident hat seine außenpolitischen Positionen immer wieder vor der Öffentlichkeit geäußert und sich mit dem Kongreß beraten,“ sagte der Beamte.

Es begann 1980

Ermittler des Kongresses sowie derzeitige und ehemalige Beamte aus CIA, Außenministerium und Pentagon, die befragt wurden, sagten, sie haben noch immer keine vollständige Aufzeichnung über die Aktivitäten der Berater.

Doch nach ihren Untersuchungen und persönlichen Erfahrungen glauben sie, daß die Wurzeln der geheimen Regierung in die letzten Wochen von Reagans Wahlkampf im Jahr 1980 zurückreichen.

Beamte sagen, die Genesis war womöglich eine Entscheidung von William J. Casey -- Reagans Wahlkampf-Manager und ein ehemaliger Offizier des Vorläufers der CIA im Zweiten Weltkrieg -- im Oktober 1980, um eine sogenannte „October Surprise Group“ zu schaffen, die Jimmy Carters wahnwitzige Verhandlungen mit dem Iran zur Freilassung von 52 amerikanischen Geiseln überwachen sollte.

Die vom außenpolitischen Wahlkampfberater Richard V. Allen geleitete Gruppe wurde wegen der Befürchtung geschaffen, Carter könnte vor der Wahl am 4. November in letzter Minute eine „Oktober-Überraschung“ zur Freilassung der Geiseln abziehen. Eine der ersten Amtshandlungen der Gruppe war ein Treffen mit einem Mann, der behauptete, den Iran zu repräsentieren und der anbot, die Geiseln an Reagan freizulassen.

Reagans erster Nationaler Sicherheitsberater Allen und Laurence Silberman, ein anderer Wahlkampfberater, erzählten dem MIAMI HERALD von dem Treffen im April. Sie sagten, daß es McFarlane -- damals Berater für das Senate Armed Services Committee (zur parlamentarischen Kontrolle des Verteidigungsministeriums) -- arrangierte und daran teilnahm. McFarlane wurde später Reagans Nationaler Sicherheitsberater und spielte eine Schlüsselrolle in der Iran-Contra-Affäre. Allen und Silberman sagten, sie lehnten das Angebot ab, die Geiseln an Reagan freizulassen.

Diebstahl von Anweisungen

Berater des Kongesses verknüpfen jetzt einen weiteren Wahlkampfzwischenfall mit der gleichen Gruppe von Beratern: den Diebstahl von vertraulichen Anweisungen aus Carters Wahlkampf vor dem Carter-Reagan-Wahlkampfduell am 28. Oktober 1980.

Sie glauben, daß Casey die Anweisungen erhielt und das Materiel an James Baker übergab, ein weiterer hoher Wahlkampfberater von Reagan, der in Reagans erster Amtszeit Stabschef im Weißen Haus war.

Nach Reagans Vereidigung richtete sich die Gruppe schnell ein, so die Beamten. Innerhalb weniger Monate kam es zu Konflikten zwischen den Beratern und den Beamten in den traditionellen Behörden.

Offenbar wegen Einwänden des Außenministeriums legte Casey, der damalige CIA-Direktor, Reagan sechs Wochen nach dessen Vereidigung einen Vorschlag zur verdeckten Unterstützung von Anti-Sandinista-Gruppen vor, die 1979 nach der Revolution aus Nicaragua geflohen waren.

Ermittler: North spielte eine große Rolle

Noch ist unklar, ob Casey den Plan mit Reagan freigab. Doch nach einem Regierungsbeamten, der mit der Vereinbarung vertraut ist, flog die CIA im November 1981 einen argentinischen Militärführer, General Leopoldo Galtieri, heimlich nach Washington, um ein geheimes Abkommen auszuarbeiten, unter dem Offiziere des argentinischen Militärs nicaraguanische Rebellen ausbilden.

Etwa zur gleichen Zeit schloß North seinen Transfer vom Marineinfanteriekorps zum Nationalen Sicherheitsrat ab. Diejenigen, die im Jahr 1981 mit North arbeiteten, erinnern sich an seine ersten Aufgaben als Routineaufträge -- wenn auch nicht unwichtige.

Sie erinnerten sich, daß North den Auftag bekam, den „Football“ zu tragen -- die Aktentasche mit den geheimen Notfallplänen für einen Atomkrieg, die überall mitgenommen wird, wo der Präsident hingeht. Später erweiterte North sein Aufgabengebiet auf die nationale Notfallplanung. In dieser Funktion beschäftigte er sich mit dem umstrittenen nationalen Krisenplan der Notfallbehörde FEMA (Federal Emergency Management Agency).

Der nationale Krisenplan

Von 1982 bis 1984 unterstützte North die Notfallbehörde FEMA -- das nationale Krisen-Management der US-Regierung -- bei der Überarbeitung der Notfallpläne für den Umgang mit Atomkrieg, Aufständen oder umfangreicher militärischer Mobilmachung.

Norths Zusammenarbeit mit der Notfallbehörde FEMA löste den ersten großen Zusammenstoß zwischen der offiziellen Regierung und den Beratern aus und veranlaßte den damaligen Justizminister William French Smith im Jahr 1984 zu einem formellen Protestschreiben.

Smith war in der vergangenen Woche in Europa und konnte für eine Stellungnahme nicht erreicht werden.

Ein Regierungsbeamter, der mit Norths Zusammenarbeit mit der Notfallbehörde FEMA vertraut ist, sagte jedoch, daß der damalige Direktor Louis O. Guiffrida, ein enger Freund von Meese, North in Treffen während dieser Zeit als FEMA-Kontakt zum Nationalen Sicherheitsrat NSC erwähnte. (Der basisdemokratische Informationsdachverband Wikipedia schreibt nicht Guiffrida, sondern Giuffrida, obwohl diese AP-Meldung vom 24. Januar 1985 zeigt, daß die Wikipedia-Schreibweise falsch ist.)

Guiffrida konnte für eine Stellungnahme nicht erreicht werden, FEMA-Sprecher Bill McAda bestätigte die Beziehung jedoch.

„FEMA-Beamte traf sich in der Zeit von 1982 bis 1984 mit Oberst North“, sagte McAda. „Diese Treffen waren der Aufgaben von Oberst North mit dem Nationalen Sicherheitsrat und den FEMA-Verantwortlichkeiten in bestimmten Bereichen der nationalen Sicherheit angemessen.“

Der Grund für den Zusammenstoß zwischen der FEMA und Smith war ein geheimer Notfallplan, der forderte, während einer nationalen Krise die Verfassung aufzuheben, die Kontrolle über die Vereinigten Staaten an die FEMA zu übergeben, militärische Befehlshaber als Führer der staatlichen und lokalen Regierungen zu ernennen und das Kriegsrecht zu erklären.

Der Plan definierte nicht, was eine nationale Krise ist -- verstanden wurde es aber als Atomkrieg, gewalttätige und weit verbreitete interne Meinungsverschiedenheiten oder nationaler Widerstand gegen eine militärische Invasion im Ausland.

Der Beamte sagte, der Notfallplan wurde als Teil einer Verfügung des Präsidenten oder als ein Gesetzespaket geschrieben, das Reagan im Nationalen Sicherheitsrat unterzeichnen würde, bevor eine schwere Krise entsteht (until a severe crisis arose).

Die Kriegsrecht-Anteile des Plans entwarf John Brinkerhoff, Guiffridas Stellvertreter für die nationalen Bereitschafts-Programme (national preparedness programs) der FEMA, in einem Memorandum vom 30 Juni 1982. Der MIAMI HERALD erhielt eine Kopie des Memorandums.

Das in Brinkerhoffs Memorandum skizzierte Szenario ähnelte einem Papier, das Guiffrida 1970 im „Army War College“ in Carlisle, Pennsylvania, geschrieben hatte, in dem er im Falle eines Volksaufstandes von schwarzen Militanten das Kriegsrecht befürwortet. Das Papier befürwortete auch die Ergreifung von mindestens 21 Millionen „amerikanischen Negern“ Und deren Transfer in „Sammelstellen oder Umsiedlungslager“.

Als Justizminister Smith die FEMA-Pläne sah, war er besorgt. Am 2. August 1984 schickte er McFarlane einen Brief, in dem er seine Einwände darlegte, und drängte darauf, die Unterzeichnung der Direktive zu verzögern.

„Ich glaube, daß die der Notfallbehörde FEMA zugewiesene Rolle in der revidierten Verfügung des Präsidenten ihre eigentliche Funktion als Koordinierungsstelle für die Notfallplanung übersteigt“, äußerte Smith in dem Schreiben an McFarlane, das der MIAMI HERALD erhielt. „Diese Abteilung und andere haben wiederholt ihre ernsten politischen und rechtlichen Einwände geäußert, der Notfallbehörde FEMA die Rolle eines ‚Notfall-Zaren‘ zu geben.“

Es ist unklar, ob die Verfügung des Präsidenten unterzeichnet wurde oder ob sie die Kriegsrechts-Pläne enthält. Quellen des Kongresses, die mit dem nationalen Katastrophenschutz vertraut sind, sagten, sie glauben, daß Reagan im Jahr 1984 eine Verfügung des Präsidenten unterzeichnete, in der Maßnahmen zur nationalen Mobilmachung revidiert wurden, die sich mit der Zivilbevölkerung im Falle eines Atomkrieges oder einer anderen Krise befassen.

Geplante Nachrichten-Lecks

Ungefähr zu der Zeit, als das Thema in der Reagan-Administration ein Feuerwerk auslöste, wurde North von McFarlane und Casey von der nationalen Krisenplanung zur verdeckten internationalen Führung der Contras verwiesen. Der Transfer erfolgte, nachdem North ein persönliches Interesse gezeigt hatte und erkannte, daß weder das Außenministerium noch eine andere staatliche Stelle das Problem behandeln wollten, als 1984 früh klar wurde, daß der Kongreß eine offizielle Unterstützung der Rebellen verbieten wird.

Beamte und Ermittler glauben, daß Norths neues Einsatzgebiet und sein Organisationstalent, seine Kreativität und seine Energie, die er dem Thema widmete, allmählich dazu führten, daß seine Macht und sein Ansehen innerhalb der verdeckten Struktur zunahmen.

Die Ermittler glauben jetzt, daß auch Meese in der geheimen Regierung eine Rolle gespielt haben soll, diese sei aber weniger klar.

Meese nannte dem Nationalen Sicherheitsrat manchmal private US-Bürger, die dann durchleuchtet und kontaktiert werden konnten, um sie für die Unterstützung der Contras in Nicaragua zu gewinnen.

Einer dieser Unterstützer, Philip Mabry aus Fort Worth, sagte dem MIAMI HERALD früher in diesem Jahr, daß er 1983 von anderen Konservativen in Texas aufgefordert wurde, Meese, der damals Berater im Weißen Haus war, zu kontaktieren, wenn er den Contras helfen wollte. Nachdem er sich an Meeses Büro wandte, empfing Mabry von Meese einen Brief, den der MIAMI HERALD erhielt, der ihn unterrichtete, daß sein Name den „geeigneten Leuten“ gegeben worden wäre.

Mabry sagte, daß ihm kurz danach eine Frau, die sich als Meeses Sekretärin kenntlich machte, den Namen und die Telefonnummer einer anderen NSC-Sekretärin gab, die ihm wiederum North und seine Sekretärin, Fawn Hall, als Kontakte gab.

Meeses Sprecher im Justizministerium, Patrick Korten, bestreitet, daß Meese ein Teil von Norths geheimem Contra-Versorgungsnetz war und erklärt, daß sich Meese nicht erinnern kann, in Contra-Angelegenheiten North irgendjemand genannt zu haben.

Neben Norths Rolle als Contra-Kommandant und Geldbeschaffer wurde North der geheime Aufseher des Außenministeriums-„Amtes für öffentliche Diplomatie“ („Office of Public Diplomacy“), durch das die die Reagan-Administration Informationen verbreitete, die Nicaragua als Bedrohung für seine Nachbarn und die Vereinigten Staaten darstellten.

Eine nachrichtendienstliche Quelle, die mit Norths Beziehung mit diesem Büro vertraut ist, sagte, North wäre an vielen der am besten publizierten Nachrichten-Lecks direkt beteiligt gewesen, darunter die Ankündigung am Wahltag, dem 4. November 1984, daß sowjetische MiG-Kampfjets auf dem Weg nach Nicaragua wären.

McFarlane war vermutlich der hohe Beamte in der Administration, der den Reportern erzählte, daß der sowjetische Frachter Bakuriani, der von einem sowjetischen Hafen im Schwarzen Meer nach Nicaragua unterwegs war, wahrscheinlich MiGs transportieren würde.

Der Geheimdienstmitarbeiter sagte, daß North offensichtlich den Vorschlag machte, daß der Presse die Information am Wahltag zugespielt werden soll, so daß sie Millionen von Menschen erreichen würde, die sich das Wahlergebnis ansehen. CBS und NBC strahlten den Bericht an diesem Abend aus.

Clark hatte eine Schlüsselrolle

Das Leck führte zu einer neuen Konfrontation zwischen der regulären Bürokratie und den Beratern des Präsidenten. Der offizielle Sprecher des Außenministeriums, John Hughes, wollte den Bericht herunterspielen und wies darauf hin, daß es nicht bewiesen wäre, daß die Bakuriani MiGs transportierten würde. Zur gleichen Zeit erklärten die Mitarbeiter des „Amtes für Öffentliche Diplomatie“, die unter Norths Leitung handelten, daß sich die Kisten im Inneren des Schiffes befinden würden und daß die MiGs immer noch eine Möglichkeit wären. (Und selbst wenn es wahr gewesen wäre -- wie soll eine Ladung Flugzeuge eines Frachters, das zu jener Zeit technisch wahrscheinlich noch nicht das Fassungsvermögen hatte, wie es heute die Weltraumfrachter der Hollywood-Außerirdischen haben, Amerika angreifen?)

Die Quelle sagte, daß North, um einen genaueren Blick zu nehmen, vom Luftwaffenstützpunkt Beale in der Nähe von Sacramento, Kalifornien, ein hochfliegendes Spionageflugzeug vom Typ SR-71 Blackbird anforderte, um in Nicaragua über den Hafen von Corinto zu fliegen, während die Bakuriani ihre Fracht löschte. Die Bilder zeigten, daß die Bakuriani nicht MiGs, sondern Hubschrauber entlud.

Die Ermittler kamen zu dem Schluß, daß North war nicht der einzige Berater war, der außerhalb der traditionellen Regierungskanäle operierte.

Andere waren unter dem Namen RIGLET bekannt -- laut Richard Melton, dem Untergebenen von Abrams, bestand diese halb-offizielle Einheit aus North; Alan Fiers, einem CIA-Beauftragten für zentralamerikanische Angelegenheiten; und Elliott Abrams, dem aktuellen stellvertretenden Minister für inter-amerikanische Angelegenheiten. Melton enthüllte die Existenz von RIGLET in einer eidesstattlichen Aussage vor dem Iran-Contra-Untersuchungsausschuß. Der Name RIGLET ist eine Verkleinerungsform für RIG: Restricted Interagency Group.

Zu den Aktionen von RIGLET gehörte die Anweisung an Lewis Tambs, den US-Botschafter in Costa Rica, die Contras zu unterstützen, um im Süden von Nicaragua eine Front aufzubauen. Tambs, der im vergangenen Jahr plötzlich zurücktrat, nachdem seine Verbindungen zu North aufgedeckt wurden, bezeugte die Anweisungen vor den Iran-Contra-Ermittlern.

Die Schlüsselrolle für die parallele Regierung spielte wohl William Clark, Reagans zweiter Nationaler Sicherheitsberater. Es war während der Amtszeit von Clark, daß North im Nationalen Sicherheitsrat an Einfluß gewann.

Ein Mitglied der Arbeitsgruppe sagte, daß Clark aus dem Pentagon und der CIA auch mehrere Offiziere in mittleren Positionen rekrutierte, die im Jahr 1983 in einer speziellen Arbeitsgruppe für Zentralamerikan arbeiteten, um auf Hilfe für El Salvador zu drängen.

„Richter Clark war der Großvater des Systems“, sagte er. „Ich arbeitete im Pentagon an einem anderen Thema, als mein Chef sagte, daß ich aufgrund von besonderen Umständen der Arbeitsgruppe zugewiesen werde.“

Ein ehemaliger Regierungsbeamter, der mit Clarks Aktivitäten vertraut war, sagte, daß Clark außerdem vor Wilsons Reise im November 1985, die erfolgte, nachdem McFarlane Clark im Nationalen Sicherheitsrat ersetzte, Kontakte zwischen Vatikan-Botschafter Wilson und Libyen genehmigt hätte.

Der ehemalige Beamte sagte, Wilson hätte für die Reagan-Administration auch geheime Missionen in einem lateinamerikanischen Land durchgeführt, wo Wilson angeblich Kontakte mit hochrangigen Beamten unterhielt. Die Quelle bat, das Land nicht zu nennen, weil das System noch aktiv ist und die Spannungen beider Länder unter Umgehung der regulären Bürokratien reduziert hätte.

Anfragen an die Büros von Wilson und Clark in Kalifornien wurden nicht beantwortet.
Hier finden Sie den Originalartikel, Reagan Aides And The ‘Secret’ Government.

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