Montag, 26. November 2012

Sexuelle Übergriffe in den 1970er Jahren: Ehemaliger Rabbi verhaftet

David Woodard über einen Ex-Pädo-Rabbi aus Kanada.


Ein ehemaliger Rabbi und Lehrer an der hebräischen Ganztagsschule „Eitz Chaim“ nahe Bathurst Street / Steeles Avenue ist wegen sexuellen Übergriffen in den 1970er Jahren angeklagt worden.

Rabbi Heshi Nussbaum lehrte an der Schule und beging zwischen 1972 und 1975 angeblich ein Sexualverbrechen an einer männlichen Person.

Das Opfer war damals 12 Jahre alt.

Es scheint, daß Rabbi Nussbaum im gleichen Zeitraum auch der Chorleiter des „Toronto Boys Choir“ gewesen ist, obwohl die Polizei dies erst noch bestätigen muß.

Die Polizei glaubt, daß es weitere Opfer geben könnte.
Hier finden Sie den Originalartikel, Former Rabbi Arrested on Sex Assault Charges Dating Back to 1970's.

Derweil, in Israel ...
Aushebung von Pädophilen zeigt die Gefahren des Internet

Eine riesige Polizeirazzia gegen einen Pädophilenring zeigt laut dem Betrugsdezernat (National Fraud Unit) einmal mehr die Gefahren eines unkontrollierten Internet.

Eine drei Monate laufende verdeckte Ermittlung führte in der bisher größten Operation ihrer Art in Israel zur Verhaftung von etwa 30 mutmaßlichen Pädophilen.

Beamte des Betrugsdezernats sagten, daß die Polizei vor einigen Monaten einen Pädophilen anwarb, der bei den Ermittlungen kooperierte und zeigte, wie man in Netzwerke Zugang erhält und Pädophile ermutigt, zu antworten.

Mit den Informationen entwarf die Polizei ein Profil einer 12-Jährigen, deren Identität eine Polizistin annahm, die dann mit Verdächtigen „Chat“-Beziehungen einging.

Laut Polizeisprecher sagte die Polizistin, deren Identität geheim gehalten wird, später, daß sie von Chats, die eine sexuelle Sprache und sogar pornographische Videos enthielten, angewidert war.

Die Chat-Konversationen wurden aufgezeichnet und enthielten suggestive Angebote an die Person, die angeblich ein erst 12 Jahre altes Mädchen war. Die Polizei filmte auch Verdächtige, die an Orten eintrafen, wo sie das Mädchen treffen wollten.

Mehrere der Pädophilen sind typische Berufstätige mittleren Alters, und keiner von ihnen hat eine kriminelle Vergangenheit.

YEDIOT ACHARONOT zitierte Generalmajor Moti Aderi vom Betrugsdezernat mit den Worten: „Der Cyberspace ist ein gefährlicher Ort.“

Die Polizei sichtet das Computer-Material, um die Familien der Kinder zu kontaktieren, die mit den Pädophilen Kontakt hatten.

Die Beamten glauben, daß es trotz der Razzia viele weitere Pädophile gibt, die in ganz Israel operieren.
Hier finden Sie den Originalartikel, Pedophile Roundup Exposes Dangers of Internet.

Kalifornien: Der Staat will die Kontrolle über die Thermostate

Felicity Barringer mit einem Vorschlag von 2008, der unter schwarz-rot-grün-gelben Piraten und biodeutschen Eurokraten Begeisterungsstürme auslösen dürfte -- immerhin war in Kalifornien zu der Zeit der von allen geliebte falsche Fuffziger Arnold Schwarzenegger am Drücker.


11. Januar 2008 -- Die Idee in der Fernsehserie „Outer Limits“ aus den 1960er Jahren war, daß Kräfte von Außen die Kontrolle über Ihr Fernsehgerät übernommen haben.

Aufsichtsbehörden in Kalifornien dürften nächstes Jahr das Ausnahmerecht haben, zur Bewältigung von Stromversorgungsengpässen in neuen oder wesentlich umgebauten Häusern und Gebäuden einzelne Thermostate zu kontrollieren und die Temperaturen per Funk nach oben oder unten zu regeln.

Die vorgeschlagenen Regelungen finden sich in einem Dokument der „Kalifornischen Energie-Kommission“ („California Energy Commission“), die seit mehr als drei Jahrzehnten die Energieeffizienz-Standards für Haushaltsgeräte wie Warmwasserbereiter, Klimaanlagen und Kühlschränke festgelegt hat. Die Änderungen würden erlauben, durch Vorrichtungen die von den Kunden gewählten Temperaturen abzugleichen, wenn der Strompreis stark ansteigt. Die Kunden könnten die von den Vorrichtungen vorgeschlagen Temperaturen außer Kraft setzen. Aber im Notfall könnten die Vorrichtungen die Wünsche der Kunden außer Kraft setzen.

Die endgültige Zustimmung wird im nächsten Monat erwartet.

„Es gibt Zeiten -- sehr selten, alle paar Jahre -- in denen Sie einen wiederholten Stromausfall erleben, und alles stürzt ab, vom Computer zu Hause bis zu den Ampeln, und Sie wollen nicht, daß es dazu kommt“, sagte Arthur H. Rosenfeld, ein Mitglied der Energie-Kommission.

Eine Reduzierung des Stromverbrauchs einzelner Kunden -- wenn nötig, unfreiwillig -- könnte dies vermeiden, sagte Dr. Rosenfeld. „Wenn man wiederholte Stromausfälle dadurch unter Kontrolle bekommt, indem jeder im Staat den Schmerz teilt“, sagte er, „dann gibt es viel weniger Schmerzen“.

Während die Vorschläge in Kalifornien wenig Aufmerksamkeit erhalten haben, ist die Empörung Radio und Internet groß. (Anm.: Im US-Radio wird viel mehr über das gesprochen, was gerade los ist -- der basisdemokratische Informationsdachverband Wikipedia erklärt, warum es diese Kultur, im Radio über das zu sprechen, was gerade los ist, hierzulande nicht gibt: „Als Grund für die insgesamt geringe Etablierung von Talkradios in Deutschland ist die im Vergleich zu den USA eher flüchtigere Hörermentalität zu vermuten: Die geringere Verweildauer der Hörer und die hauptsächliche Nutzung des Radios als Situativmedium [‚nebenbei‘] lassen keine intensive Beschäftigung mit dem Inhalt zu.“)

Der Funk-Thermostat ist keine neue Technologie, obwohl er ständig optimiert wird; die jüngsten Neuerungen wurden diese Woche auf der Fachmesse für Unterhaltungs- und Haushaltselektronik in Las Vegas ausgestellt.

„Pacific Gas and Electric“, der wichtigste Energieversorger in Nord-Kalifornien, betreibt bereits ein Pilotprogramm in Stockton, das den Kunden ermöglicht, ihre Klimaanlagen an eine ferngesteuerte Vorrichtung anzuschließen, um den Gebrauch in Zeiten hoher Stromtarife zu reduzieren.

Aber die Idee, daß eine Regierung die Nutzung dieser Geräte vorschreiben würde und die Macht besäße, die Wünsche von Hausbesitzern außer Kraft zu setzen, verärgert einige Leute.

„Das ist ein Skandal“, sagte ein Kalifornier in einer E-Mail an Dr. Rosenfeld. „Wir brauchen neue Stromversorger, um das Wachstum in diesem Staat in den Griff zu bekommen, und keinen Big Brother für die Bürger von Kalifornien.“

Die Aufregung im Internet begann, als Joseph Somsel aus San Jose, ein Autor des Online-Magazins AMERICAN THINKER, vor einer Woche einen Artikel über den programmierbaren Funk-Thermostaten schrieb.

Joseph Somsel's Argumente, mit denen er den Vorschlag angriff, waren entweder populistisch -- „Bei der nächsten Hitzewelle räkeln sich die Eliten in La Jolla dann genußvoll zur Meeresbrise“, während „die Tagelöhner in Central Valley in Bakersfield backen“ -- marktwirtschaftlich -- „programmierbare Funk-Thermostate vernebeln die Preispolitik der Kraftwerks-Entwickler“ -- und bürgerlich-libertär -- „die neue Vorschrift programmierbarer Funk-Thermostate scheint zweifellos das Gewohnheitsrecht zu verletzen, das durch die Formulierung ‚My Home is My Castle‘ zum Ausdruck kommt“.

Die Nachricht über den Vorschlag aus Kalifornien riß im Internet die Empörungs-Fenster auf, war darüber in Süd-Kalifornien in der NORTH COUNTY TIMES zu lesen, und sie wurde am Mittwoch spöttisch in Rush Limbaugh's Radiosendung erwähnt.

Die Tatsache, daß ähnliche Funk-Technologien, die freiwillig für Bewässerungssysteme auf Feldern und Golfplätzen sowie vereinzelt für Gebäude auf Long Island genutzt werden, wird im Internet nur selten erwähnt -- dagegen finden sich viele Verweise auf George Orwell's dystopischen Roman „1984“ und auf „Big Brother“, die allgegenwärtige Stimme des Orwellschen Überwachungsstaates.

Ralph Cavanagh, Energie-Experte im „Verteidigungsausschuß für Natürliche Ressourcen“ („Natural Resources Defense Council“), sagte in einem Interview, daß, in einer Zeit des Spitzenverbrauchs von Strom, „die meisten Menschen gerne diese Möglichkeit wählen würden, wenn ihnen die Wahl gegeben wird, sich entweder für eine Temperaturabsenkung um zwei Grad entscheiden oder für ein Leben im 14. Jahrhundert“.

Joseph Somsel sagte am Donnerstag in einem Interview, daß er nach weiteren Recherchen besorgt wäre, daß das Funksignal -- oder die Internet Anweisungen von den zentralen Leitstellen der Versorgungsunternehmen, die im Notfall an die Funkstationen, die das Signal senden, geschickt werden -- gehackt werden könnten.

Das ist nicht möglich, erklärte Nicole Tam, eine Sprecherin für „Pacific Gas and Electric“, die an dem Pilotprogramm in Stockton arbeitet. Nicole Tam sagte, die Funksignale sind „verschlüsselt und kodiert“.
Hier finden Sie den Originalartikel, California Seeks Thermostat Control.

Sonntag, 25. November 2012

Downing Street: Lügen, Sex und Vertuschung (und ein Déjà-vu)

Giovanni Di Stefano über die unendliche Geschichte aus Politik- und Sexspielen.


Ronnie Kray hatte an diesem Tag eine besonders üble Laune und er war der schlimmere der Kray-Zwillinge. Er hatte Dot Brown besucht, seine Lieblings-Hellseherin, die ihm sagte, er sei die Reinkarnation von Attila dem Hunnen und damit unbesiegbar -- als paranoider Schizophrener beschwichtigte ihn das aber nicht.

Die Stimmen in seinem Kopf sagten ihm etwas anders. Er mußte töten.

Dann bekam er die Nachricht, daß ein kleiner Bösewicht namens George Cornell in einer nahe gelegenen Kneipe wäre, dem „Blind Beggar“ in Whitechapel.

Vor vielen Jahren hatte Cornell Ron die Tracht Prügel seines Lebens verabreicht, eines der wenigen Male, daß er Schläge eingesteckt statt austeilt hatte. Die Demütigung wurmte ihn noch immer, und, verrückter denn je, auf einem Trip aus Alkohol und antipsychotischen Beruhigungsmitteln, würde er seine Rache bekommen.

Doch als Ron kam, war der „Blind Beggar“ leer, ein Gefolgsmann hatte Warnschüsse in die Decke gefeuert.

„Nun, sieh mal, wer da ist“, konnte Cornell gerade noch spotten, bevor Ron eine Luger-Pistole nahm und aus kurzer Entfernung eine Kugel in seine Stirn feuerte.

In Anbetracht der Tatsache, daß Ron und sein Bruder Reg ihren Feinden (und sogar einigen ihrer Freunde) seit einem Dutzend Jahren jede Form von Körperverletzung zugefügt haben, war die Tötung von Cornell im März 1966 überraschenderweise das erste Mal, daß einer von ihnen tatsächlich jemanden ermordet hatte.

Diese Grenze war jetzt überschritten, und bevor die Zwillinge zur Rechenschaft gezogen wurden, folgte eine Orgie an Todesfällen.

Doch die Krays hätten nie die Freiheit haben sollen, diese Morde zu begehen und ihr Prozeß war nichts anderes als ein vorsätzlicher Betrug. Rechtlich gesehen hätten sie wegen Erpressung und all ihren anderen gewalttätigen Gangsteraktivitäten bereits Jahre zuvor eingesperrt werden sollen. Doch zu der Zeit waren sie unantastbar.

Was ihnen die Freiheit zu morden gab und sie vor dem Gefängnis bewahrte, war der Schutz durch ein politisches Establishment, das sich vor dem fürchtete, was die Krays über einige ihrer prominentesten Mitglieder hatten. Nichts hat sich heute geändert -- nur die Namen sind anders.

In einer Vertuschung, die bis zur Nummer 10 Downing Street reichte, wurde der Polizei befohlen, sich zurückzuhalten. Die Krays galten als unantastbar und, da niemand in der Lage oder bereit war, sie zu zügeln, liefen sie Amok.

Die Schlüsselfigur in diesem Skandal war Bob Boothby, eine unerhört alte Kanaille, aber die wohl populärste politische Berühmtheit seiner Zeit. Er hatte eine wechselvolle Karriere als Tory-Abgeordneter für 34 Jahre und wurde dann zum Mitglied im House of Lords geadelt, trotz seines Rufes, im Gegenzug für politische Gefälligkeiten Geld anzunehmen. Sein Auftreten als Radio- und Fernsehpersönlichkeit war ein Antrieb für das Ego in seinem späten Leben. Doch der sorglos eitle Boothby hatte immer eine verborgene Seite.

Hinter der berühmten fliegetragenden Persönlichkeit des öffentlichen Lebens mit seiner unverwechselbaren tiefen Stimme und einer Sammlung von guten Geschichten steckte ein Trinker, ein Lügner, ein rücksichtsloser Spieler und ein Bisexueller. Er hatte eine lange Affäre mit Lady Dorothy, der properen Ehefrau des konservativen Premierministers Harold Macmillan. Es war eine seltsame Konstellation.



„Sie hatte Oberschenkel wie Schinken und Hände wie ein Hafenarbeiter. Sie erinnerte mich an einen Caddy, den ich einmal in St. Andrews auf dem Golfplatz verführte“, sagte er einmal zur Erklärung.

Doch sein eigentlicher Geschmack galt rohem Sex und Teenagerknaben, und es war dies, was ihn in Kontakt mit den Krays brachte, die beide Homosexuelle waren. Was schlimmer war, ist, daß die Knaben häufig Minderjährige waren.

In einer Zeit, als eine solche Aktivität eine Straftat war, kannten sie alle Geheimnisse des schmutzigen Doppellebens seiner Lordschaft.

Boothby traf die Krays durch einen anderen Schurkenpolitiker und Homosexuellen, Tom Driberg, ein Labour-Mann, der die Gesellschaft von Kriminellen und Strichjungen genoß und von mächtigen Freunden oft aus dem Schlamassel gezogen werden mußte. Und wieder einmal hat sich heute nichts geändert.

Er nahm Boothby in den Spielklub der Krays in Knightsbridge mit, wo sich der Peer sofort in einen gut aussehenden Teenager namens Leslie Holt vernarrte, der dort Croupier war -- und ein Fassadenkletterer und Prostituierter.

Holt gehörte auch zu Rons Knabenliebhaberbande. Als er berichtete, daß er gerade Boothby abgeschleppt hatte, befahl ihm Ron, ihn näher kennen zu lernen. Boothby könnte nützlich sein.

So kam es, daß der Politiker und der Gangster Freunde wurden. Der gaunerhafte Boothby wagte sogar, Ron zum Dinner im Oberhaus auszuführen und danach, für Getränke, zur Stütze des Establishments namens „White Club“ in St. James. Boothby fragte Ron, was er trinken möchte. „Ich wollte schon immer einen von diesen Krabbencocktails probieren“, antwortete Ron.

Gegen soziale Regeln zu verstoßen, indem er gewalttätige Kriminelle mit Oberhausjustizlern (law lords -- Mitglieder des Oberhauses mit besonderem Verantwortungsbereich für Rechtsfragen), Majestätsbürokraten (civil service mandarins -- die „Mandarine“ genannte Ministerialbürokratie ist die Leitungsebene des Civil Service ihrer Majestät) und anderen Promis in Kontakt bringt, war nicht das primäre Anliegen von Boothby. Gegen sexuelle Regeln zu verstoßen war seine wahre Obsession und dazu war Ron gerne bereit, wenn auch nicht in seiner Person.

Weder er noch Boothby wollten Sex mit erwachsenen Männern. Ihnen war nach jungen Männern zwischen 16 und 18, und Ron hatte seinen ganz eigenen lasterhaften Ring zum Teilen. In all den Jahren, die vergangen sind, hat sich nicht viel geändert. In privaten Wohnungen und Häusern veranstaltete er Sexveranstaltungen, die mit Erotikfilmen begannen und zu speziell auf den Geschmack derer zugeschnittenen Vorstellungen übergingen, die er beeindrucken wollte.

Boothbys besondere Perversionen, die selbst heute zu schockierend sind, um sie zu beschreiben, wurden voll erfüllt -- Zeugen sprechen von Gewalt, Fesselungen und sogar Blutvergießen.

Rons Zweck ging über den Sex hinaus. Er genoß sein Gefühl der Macht, das daraus entstand, mächtigen Politikern wie Driberg und Boothby zu frönen. Er glaubte außerdem, daß die Oberschicht ihresgleichen immer schützt, weshalb es klug war, unter ihnen zu sein. Schließlich konnte ihre Hilfe vielleicht irgendwann nützlich sein.



Für seinen Teil stand Boothby auf gefährlichem Boden, und das nicht nur, weil er in Gesellschaft des wirklich beängstigenden Ronnie Kray masochistische Sexspiele spielte. Er riskierte seinen Ruf. Als Person, die in der Öffentlichkeit sofort erkannt wird, muß er gewußt haben, daß seine eklatante Präsenz in Gesellschaft von Verbrechern auffallen würde.

Doch Boothby war so eingebildet, daß er dachte, keine Autorität würde es wagen, dagegen etwas zu tun. Und wenn, dann hatte er die richtigen Kontakte in hohen Positionen, um die Karre für ihn aus dem Dreck zu ziehen. Seine Annahme war richtig -- doch zu enormen Kosten für Großbritannien.

Die Polizei kam seiner engen Beziehung mit Ron tatsächlich auf die Spur und Scotland Yards Abteilung C11 legte über die Verstrickungen der Krays -- in Erpressung, Großbetrug, Schutzgeldzahlungen und organisierte Kriminalität -- ein umfangreiches Dossier an.

Im Frühsommer 1964 war Scotland Yard so weit, eine Großoffensive gegen die Zwillinge zu starten. Wäre dies in dieser Phase geschehen, hätte es das Ende von ihnen und ihrer Bedrohung bedeutet.

„Fleet Street“-Polizeireporter Norman Lucas bekam von diesen polizeilichen Ermittlungen Wind, zusammen mit Informationen über die Verstrickung von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Politikern in einen lasterhaften Homosexuellenring, den die Zwillinge betrieben. Im Vertrauen auf seine Quellen bereitete er sich darauf vor, dies im SUNDAY MIRROR zu veröffentlichen.



Zur gleichen Zeit, so stellte sich heraus, wurden auch hochrangige Politiker über Boothby und seine kriminellen Verbindungen alarmiert.

Der konservative Premierminister Alec Douglas-Home, bewußt, daß die schädliche Profumo-Affäre erst ein knappes Jahr zurücklag, ordnete eine geheime Untersuchung seiner Mätzchen an, bevor es zu weiteren Verlegenheit kommt.

Er schickte seinen Innenminister Henry Brooke, um Boothby zu befragen. Die Antwort, die von seiner Herrschaft kam, war eine totale Verleugnung jeglicher Involvierung mit den Krays.

Der Innenminister sprach dann mit dem Polizeipräsidenten Sir Joseph Simpson -- ein Mann, der wußte, wie man sich auf die Seite der Politiker stellt --, der ihm entgegen der Tatsachen sagte, daß es „keine laufende Ermittlung gegen irgendwelche organisierten Kriminellen“ gäbe.

Der Premierminister stieß einen Seufzer der Erleichterung aus, daß seine Ängste scheinbar unbegründet waren. Doch in Wirklichkeit hatte gerade eine Vertuschung auf höchster Ebene begonnen, die zu einem allmächtigen Skandal auswachsen würde. Es war zu diesem Zeitpunkt, daß Lucas' Geschichte die Zeitungsstände erreichte, mit der Titelseite „Peer und Gangster -- Untersuchung durch Scotland Yard“.

Die Männer wurden nicht beim Namen genannt, sondern einfach als „ein bekannter Peer“ und „ein führender Schläger der Londoner Unterwelt, der in Schutzgelderpressung verstrickt ist“, identifiziert. Auch dies ist der BBC-NEWSNIGHT-Sendung über einen „Top Tory Peer“ sehr ähnlich.

Die Polizei soll eine angebliche homosexuelle Beziehung zwischen ihnen untersucht haben.

Es war eine sensationelle Geschichte, die der Inhaber des MIRROR, Cecil King, persönlich genehmigt hatte, in der Überzeugung, ihre Veröffentlichung würde zum Vorteil von Harold Wilson und der Labour-Partei sein und die Konservativen in den bevorstehenden Wahlen verdrängen.

Doch King lag in seiner Annahme falsch. Die Führer der Labour-Partei waren sich bewußt, daß das Aufdecken von Boothby unweigerlich zum Outing ihres eigenen Mannes, Driberg, führen würde. Es wird gesagt, daß er oft in seinen Netzstrümpfen auf Partys ging.

Sie wollten die Geschichte unter den Teppich gekehrt sehen, ebenso wie ein entsetzter Douglas-Home, dem das Blatt bei seinem Sonntagsfrühstück im Chequers übel aufstieß.

Als der alte intrigante Lügner, der er war, spielte Boothby den Unschuldigen und erklärte sich „völlig verblüfft“ darüber, wer der anonyme „berühmte Peer“ in der Geschichte sein sollte. Er bestand darauf, daß es unmöglich er sein könnte.

In Wirklichkeit aber hatte er Panik, vor allem nachdem der Innenminister und der konservative Fraktionsführer an der Türschwelle seines Hauses am Eaton Place auftauchten, um im Auftrag des Premierministers zu fragen, was er bezüglich der Anschuldigungen des SUNDAY MIRROR zu tun gedenke.

Doch er behielt seinen Kopf und stritt alles ab. Sie gingen, obwohl sie weiterhin deutlich Zweifel hegten.

Ein Anrufer an diesem Morgen war Geschäftsmann Harold Kissin, ein Freund von Boothby, und, wie sich herausstellte, von Wilson. Er beruhigte Boothby mit der Gewißheit, daß alles bereinigt werden könnte, wenn er die Dienste des führenden Anwalts des Landes, Arnold Goodman, in Anspruch nähme, bekannt als „Two Dinners Goodman“.



Es war immer ein Rätsel, warum Goodman, mit seinen engen Labour-Verbindungen, dazu kam, den erzkonservativen Boothby zu vertreten. Als Boothby im Jahr 1968 gebeten wurde, dieses Rätsel zu erklären, sagte er, es geschah auf Anweisung „des kleinen Mannes“ -- Harold Wilson. Dann igelte er sich ein und hinterließ das Geheimnis, warum die Labour-Führer so entschieden handelten, um einen alten Tory-Schurken zu retten.

Die Antwort sollte erst nach 30 weiteren Jahren offenbart werden, in neu veröffentlichten Papieren des Kabinetts. Laut einer geheimen Notiz, die Sir Timothy Bligh am 19. Juli gemacht hatte, hatten zwei Tory-Abgeordnete, Brigadier Terence Clarke und Barnaby Drayson, den Fraktionsführer Martin Redmayne informiert, daß „Lord Boothby und Tom Driberg auf einem Hunderennen männliche Personen bedrängt hatten und mit Schlägertrupps verwickelt waren, die auf Hunderennen gehen, um ihr Geld loszuwerden“.

Das Ergebnis war, daß Premierminister Alec Douglas Home am 21. Juli ein dringendes Treffen der Mitglieder des Kabinetts, der Justizbeamten und der „Tory Chiefs“ einberief, um eine politische Katastrophe abzuwenden.

David Cameron tat letzte Woche das gleiche.

Wilson, so stellte sich heraus, war ernsthaft besorgt, daß Driberg -- einer seiner ältesten und etabliertesten Freunde in der Politik, ein Mann, den er schließlich adeln und zum Labour-Vorsitzende machen würde -- in die Affäre hineingezogen werden würde.

Mit einer bevorstehenden Wahl konnte er keinen Skandal riskieren, der die Gewinnchancen seiner Partei schmälern könnte.

Folglich hatten die konservative Regierung und die Labour-Opposition ein gemeinsames Interesse -- absolut sicher zu stellen, daß die Geschichte des SUNDAY MIRROR unter dem Teppich verschwand. Die Aufgabe, dies zu gewährleisten, fiel „Two Dinners Goodman“ zu, wie der Anwalt wegen seines immensen Appetits und Umfangs genannt wurde.

Normalerweise würde Goodman in einem solchen Fall einen Schrieb aufgesetzt und die Sache dann vor Gericht geklärt haben. Aber das würde natürlich bedeuten, Boothby in den Zeugenstand zu setzen -- und Goodman, sich bewußt, daß die Vorwürfe gegen seinen Mandanten im Großen und Ganzen stimmten, würde dieses Risiko nicht eingehen. Also wandte er sich an den Leitartikel-Redakteur des SUNDAY MIRROR, Hugh Cudlipp, der im Urlaub gewesen war, als die Geschichte erschien. Goodmans agiles Gehirn arbeitete aus, daß der ehrgeizige Cudlipp, der in einen Machtkampf mit dem Inhaber des MIRROR, King, verwickelt war, der die Geschichte in seiner Abwesenheit bewilligt hatte, die Chance ergreifen würde, die Absichten seines Rivalen zu vereiteln.



Goodman und Cudlipp kamen zu der Entscheidung, die Schotten dicht zu machen. Reporter des SUNDAY MIRROR, die gerade begeistert dabei waren, Informationen zu sameln, um Boothby fest zu nageln, fanden zu ihrem Erstaunen plötzlich, daß es an der Geschichte kein Interesse mehr gab.

„Sie ist einfach gestorben“, erinnerte sich einer. „Wir waren ratlos und frustriert, aber es gab nichts, was wir tun konnten. Die Anordnungen kamen von ganz oben.“ Und das war's.

Doch Goodman reichte es nicht, die Geschichte zu begraben. Er wollte sie absolut diskreditiert sehen, und so, mit bemerkenswerter Kühnheit, ließ er Boothby in einem Brief an die TIMES, dem „schwarzen Brett“ des Establishments, öffentlich seine völlige Unschuld erklären.

Alistair McAlpines kürzlich unternommener Schritt, eine Erklärung abzugeben -- als BBC NEWSNIGHT noch nicht einmal seinen Namen genannt hatte -- war das Déjà-vu-Erlebnis.

Die Vorwürfe gegen McAlpine sind im Internet schon seit Jahren veröffentlicht, doch er ging erst an die Öffentlichkeit, nachdem NEWSNIGHT das Exposé über das Kinderheim in North Wales gesendet hatte.

Goodman diktierte und Boothby schrieb: „Ich bin in Mayfair noch nie auf reinen Männerpartys gewesen. Ich bin dem angeblichen König der Unterwelt (Ron Kray) nur dreimal begegnet, in geschäftlichen Angelegenheiten. Ich bin nicht homosexuell, und bin es nie gewesen.“

Auf rechtlichen Rat hin wurde von McAlpine eine sehr ähnliche Art von Erklärung gemacht.

Goodman rief dann King an und, unter dem Wissen, daß die Untersuchung der Zeitung, um die Vorwürfe gegen Boothby zu beweisen, durch Cudlipp gestoppt worden waren, forderte, die Geschichte zu widerrufen, seinen Mandanten zu entlasten und Schadenersatz zu zahlen. Ansonsten, sagte er, würde Boothby klagen.

Es war ein Bluff, aber ein guter. King hatte kein Rückgrat und einigte sich auf eine außergerichtliche Einigung in Höhe von 40.000 Pfund und eine Entschuldigung auf der Titelseite.

Die Summe des Geldes -- zum heutigen Wert fast 1 Million Pfund -- war zu der Zeit in einer Verleumdungsklage beispiellos, und zwar ganz bewußt, als Warnung für andere Zeitungen. Goodmans abgekartetes Spiel war komplett.

Wilson brauchte nicht zu fürchten, wegen Driberg irgendwie in Verlegenheit gebracht zu werden und konnte im Oktober desselben Jahres die Wahl gewinnen.

Was Goodman betrifft, sein Lohn war eine fast sofortige Erhebung in den Adelsstand durch eine dankbare Labour-Regierung und seine Bestätigung als unangreifbarer „Richter“ des Establishments für die kommenden Jahre.

Was niemand zu bemerken schien, war jedoch, daß Goodmans Aktionen einem älteren geadelten Lustknaben nicht nur den Schutz des Gesetzes gaben, sondern auch einem psychotischen und potentiell mörderischen Gangster. Der verschlagene alte Anwalt hatte Boothby, Driberg und viele andere besorgte Politiker gerettet. Aber auch die Krays. Über die nächsten vier Jahre sollte ihr Wahnsinn rasant wachsen. In ihren Händen starben George Cornell, Jack „The Hat“ McVitie, der „Mad Axe Man“ Frank Mitchell und der ehemalige Driberg-Freund Teddy Smith.

Starb Teddy Smith als „Gefälligkeit“ für Driberg? Nur Ronnie Kray könnte dies sagen, aber Driberg wußte, daß er ein Bösewichte von der „alten Schule“ war und nie „petzen“ würde. Daß sie alle Kriminelle waren, macht keinen Unterschied. Die ungebremste Schreckensherrschaft der Krays unterminierte im Land das Gefüge von Recht und Ordnung.

Obwohl Boothby den Menschen sagte, daß seine 40.000 Pfund in wohltätigen Zwecken und in Trusts für seine Patenkinder landeten, ging ein großer Teil davon in Wirklichkeit an die Krays. Dies war sehr praktisch, als sie zwei Jahre später -- trotz des Instinkts des Polizeipräsidenten, schlafende Gangster besser schlafen zu lassen -- wegen Einzuschüchterung eines Club-Besitzers in Soho, der sich weigerte, ihnen Schutzgeld zu zahlen, verhaftet wurden.

Es schien ein klarer Fall zu sein, doch sie nutzten die Tausende von Boothby, um die besten Anwälte des Landes einzustellen und Jury-Mitglieder zu bestechen, damit sie nicht schuldig gesprochen werden. Die Kronanwälte Paul Wrightson und Sir Peter Crowder stellten ihre rechtliche Magie unter Beweis -- und die Krays heuerten einen anderen Anwalt an, der die Namen und Adressen der Jury-Mitglieder herausfand. Mit Geld ging in diesem Fall alles.



Sie verließen den Strafgerichtshof „Old Bailey“ als freie Menschen, um ihre gewaltsamen Geschäfte fortzusetzen. Als ihr Fall neu angesetzt wurde, brachten sie Lord Boothby dazu, im Oberhaus zu erklären, wie ungerecht es wäre, den Fall der Krays neu zu verhandeln.

Der Sieg der Zwillinge war sogar noch größer -- sie mußten weder das Gefängnis fürchten, noch Scotland Yard.

Den leitenden Polizeibeamten, die den Fall vorbrachten, wurden andere Aufgaben zugewiesen -- so weit weg von London und den Krays wie möglich.

Sie wandten sich an Boothby, wann immer sie ein Wort an der richtigen Stelle benötigten. 1969 sollten die Krays endlich vor Gericht gestellt werden, dank einem neuen Präsidenten von Scotland Yard und der Hartnäckigkeit von Kriminalkommissar „Nipper“ Read, der seit Jahren an ihnen dran war und nicht aufgeben wollte.

Aber auch jetzt besorgte die Aussicht auf das, was vor Gericht enthüllt werden könnte, diejenigen, die vier Jahre zuvor in den vertuschten Skandal verwickelt waren. Premierminister Wilson und Goodman, größer und einflußreicher als je zuvor, hatten viel zu verlieren, wenn die Vertuschung, die sie eingeleitet hatten, aufflackern würde.

Sie mußten die Zwillinge für immer ausrotten -- mit einer lebenslangen Haftstrafe in maximaler Sicherheitsverwahrung. Wir enthüllten zuvor, daß der Richter Melford Stevenson die Strafen bereits ausgestellt hatte, Monate bevor der Prozeß überhaupt begann, und daß der Staatsanwalt Leonard, dessen Tod noch heute ein Geheimnis bleibt, schwer gegen den Ethikkodex vertieß. Staatsanwaltschaft Leonard „starb“ nur wenige Tage nachdem in der SUNDAY TIMES ein Artikel mit einem Interview mit Giovanni Di Stefano erschien, besser bekannt als der Advocatus Diaboli, der enthüllende, zum Verfahren gehörende Dokumente „fand“.

Das ist ein Grund, warum für die Erreichung einer Verurteilung die Zustimmung erteilt wurde, selbst den schuldigsten Kriminellen Immunität vor der Strafverfolgung zu bieten, wenn sie als Kronzeugen aussagen würden. Diese Immunität wurde in einem Umfang gewährt, den es zuvor nicht gab.

Erstaunlicherweise dauert die Boothby-Vertuschung an, lange nachdem die Krays verurteilt wurden. John Pearson schrieb ein Buch über die Krays, zunächst in ihrem Auftrag und mit ihrer Zusammenarbeit. Ende 1971 war es fertig. Dem Verlag, Jonathan Cape Ltd., gefiel es und der OBSERVER bot 20.000 Pfund für die Serienrechte. Dann gab es Ärger.

Ron beauftragte seine Mutter, Pearson einen kleinen braunen Koffer auszuhändigen, den er ihr zur Verwahrung gegeben hatte und der eine persönlich unterschriebene Ausgabe von Boothbys Memoiren enthielt, zusammen mit Fotos von ihm mit Ron. Es gab auch Wappenpapier mit Notizen von Boothby an Ron. Nichts davon war auf irgendeine Weise schlüpfrig.

Es gab auch keine Erwähnung der Strichjungen oder der Partys -- Ron hätte nie gewollt, daß seine Mutter weiß, daß er in solche Dinge verstrickt war. Doch aus den Inhalten ging offensichtlich hervor, daß die Beziehung weit über die drei geschäftlichen Treffen hinaus ging, mit denen Boothby in seinem Brief an die Times seinen Ruf verteidigte.

In seinem Buch schrieb Pearson daher über das wahre Ausmaß seiner Freundschaft mit Ron und die zuvor unbekannten Gelegenheiten, zu denen sie sich trafen. Pearson ging in den Urlaub und kehrte zurück, um zu entdecken, daß in sein Haus eingebrochen und es durchsucht worden war. Die Briefe von Boothby an Ron fehlten, ebenso eine Kopie des Manuskripts des Buches -- glücklicherweise hatte er Duplikate.

Dann erzählte ihm seine Agentin, daß auch bei ihr eingebrochen wurde und ihre Unterlagen über das Buch fehlten.

Das Telefon klingelte. Goodman wollte Pearson sprechen. „Ich denke, Sie sollten wissen“ -- einer seiner Lieblingssprüche, wenn er jemandem Angst machen wollte --, „daß ich Teile des Manuskripts Ihres Buches gelesen habe, die sehr beleidigende Behauptungen gegen Lord Boothby enthalten“.

Pearson bat ihn, zu erklären, auf welche Vorwürfe er sich bezog und er legte auf. Goodmans nächster Anruf muß an seine Verleger gegangen sein, denn kurz danach hörte Pearson, daß sie die Veröffentlichung des Buches aufgrund von Verleumdung nun ablehnen würden. Außerdem zog der OBSERVER -- in dessen Konzern Goodman als Vorsitzender saß -- sein Angebot einer Veröffentlichung als Serie zurück.



Als es durchfiel, war es für Pearson finanziell ruinös und er mußte sein Haus verkaufen.

Der Verleger George Weidenfeld rettete ihn, indem er das Buch übernahm und es Ende 1972 unter dem Titel „The Profession of Violence“ veröffentlichte. Aber alle Verweise auf den Boothby-Fall wurden entfernt.

Erst 1984, nach Boothbys Tod, wurde das Ausmaß des Skandals um ihn und Ronnie Kray offensichtlich. Seitdem haben Papiere, die im „Public Record Office“ (Anm.: das Nationalarchiv des Vereinigten Königreichs) veröffentlicht wurden, nicht nur alles bestätigt, sondern zeigten auch unwiderlegbar die Beteiligung von hochrangigen Politikern bei der Unterdrückung der Wahrheit. Diese Verstrickung von Politikern mit bekannten Kriminellen war skandalös genug -- der Zynismus, mit dem er unter die Teppiche von Westminster gefegt wurde, war aber viel schlimmer.

Das gleiche „Vertuschen“ wird heute wiederholt. Lord McAlpine verfolgt die gleiche Taktik wie Lord Boothby, indem er erklärte, er sei unschuldig und die „Prügelknaben“ wären spektakulärerweise nur die BBC und deren Flaggschiff-Sendung NEWSNIGHT.

Seit Jahren ist jede britische Regierung wegen der Loyalität der BBC gegenüber der Regierung besorgt, wohingegen die BBC Unabhängigkeit anstrebt. Die BBC und NEWSNIGHT mußten gezügelt werden und die konservative Regierung rettete McAlpine und „zügelte“ die BBC.

Lord McAlpine ging an die Öffentlichkeit, als keine Notwendigkeit dazu bestand. Die BBC und die Medien haben ihn nicht beim Namen genannt. Bisher kam das einzige Opfer von der BBC. Doch nach der NEWSNIGHT-Sendung über die Kinderheime in North Wales folgte der Geschichte jede Zeitung. Kein Redakteur der landesweiten Medien ist zurückgetreten. Stattdessen hat der größte Teil die BBC verurteilt, die in Wirklichkeit Mitbewerber sind.

Lord McAlpine hat erklärt, daß er unschuldig ist, und ein Opfer hat seine Geschichte zurückgezogen und sich entschuldigt. Doch die Beweise in zwei getrennten Untersuchungen und Berichten stützen sich nicht auf auch nur einen einzigen Zeugen. Es bleiben viele Fragen offen.

McAlpine erklärt: „ich war es nicht, aber es hätte ein anderes Mitglied meiner Familie gewesen sein können.“ In dieser Richtung wurde die Untersuchung nicht weiter verfolgt.

Stattdessen hat die Regierung Vorwürfe gegen den ehemaligen liberalen Abgeordneten Cyril Smith unterstützt, und dies hat von Lord McAlpine den Druck genommen, der in seiner Erklärung deutlich gemacht hat, daß er in Italien lebt, aber zurückkehren „kann“, wenn es erforderlich ist, um Fragen zu beantworten.

Lord McAlpine hat den Weg von Lord Boothby eingeschlagen und die BBC wird wahrscheinlich irgendeine Art von Entschädigung zahlen, aber er hat noch keine einzige Schrift/Forderung gegen irgendeine andere Einrichtung veröffentlicht, die tatsächlich seinen Namen nannte. Aber damals verklagte tatsächlich auch Boothby niemanden, weil -- wie ‘Two Dinners Goodman’ wußte -- dies bedeutete, daß Boothby als Zeuge hätte aussagen müssen.

Boothby konnte sich das damals genau so wenig leisten, wie McAlpine heute, und beide verlassen sich auf die Regierung, um Straftaten zu vertuschen, die der Gesellschaft zuwider sind.
Hier finden Sie den Originalartikel, Lies, Lies, Lies, Sex, a Downing Street Cover Up and a Déjà-vu.

Und die Moral von der Geschicht? Lord McAlpines Klageandrohungen gegen die Twitterer sind genauso ein Bluff wie die Nachrichten darüber!

Samstag, 24. November 2012

Belgiens Mordprozeß: Verbindungen zu Satanisten

Ein Artikel von Peter Conradi aus der SUNDAY TIMES, der als weiteres Beispiel dafür dient, daß die meisten Pädophilen Politiker sind.


29. Dezember 1996 -- Die belgische Polizei bringt Satans-Sekten, die an bizarren Ritualen einschließlich Menschenopfern beteiligt sind, mit den grausigen pädophilen Morden dieses Sommers in Verbindung, bei denen mindestens vier Kinder starben.

Vergangene Woche meldeten sich fünf Zeugen und beschrieben, wie schwarze Messen abgehalten wurden, bei denen Kinder vor den Teilnehmern getötet wurden, darunter angeblich prominente Mitglieder der belgischen Gesellschaft. Ein Ermittler sagte, es wäre „wie eine Reise ins Mittelalter“. (Anm.: In welchem dunkelbraunen Loch steckten bitte die Köpfe unserer Medien, als diese Meldung durch die Redaktionen wehte?)

Die Tentakel der Sekten scheinen über Belgiens Grenzen bis nach Holland, Deutschland und sogar Amerika zu reichen. Die Zeugen -- von denen einige behaupten, Morddrohungen erhalten haben -- sagen, daß Eltern bereit waren, ihre jungen Babys gegen Geld zu übergeben. In anderen Fällen wurden die Opfer entführt.

Die Zeugen, die glauben, die Orte, an denen die Messen abgehalten wurden, für die Polizei identifiziert zu haben, sagten, die Organisatoren hätten Teilnehmer außerdem fotografiert und gedroht, die Bilder zu übergeben, wenn sie zur Polizei gingen.

Die Untersuchung konzentriert sich auf Abrasa, ein selbsternanntes Institut für schwarze Magie, dessen Sitz in der Gemeinde Forchies-la-Marche im Süden Belgiens von der Polizei letzte Woche durchsucht wurde. Unter den Objekten, die aus dem heruntergekommenen Gebäude entfernt wurden, waren menschliche Schädel.

Forchies-la-Marche liegt nahe der Stadt Charleroi, wo Marc Dutroux, der arbeitslose Elektriker der wegen der pädophilen Morde angeklagt ist, im August verhaftet wurde. Die Leichen der vier Opfer des Ringes wurden auf Grundstücken ausgegraben, die er besaß -- doch es ist zu befürchten, daß er viele mehr getötet hat. Die Polizei hat lange vermutet, daß Dutroux, ein verurteilter Pädophiler, einem internationalen Netzwerk angehört, das Kinder entführte, sexuell mißbrauchte und sie dann tötete. Ihre Aktivitäten scheinen durch den Verkauf von pornografischen Videos finanziert worden zu sein, die von den Mitgliedern des Ringes gefilmt wurden.

Doch die Enthüllung einer möglichen Satanisten-Verbindung brachte eine bizarre Wendung in die Affäre, die die Polizei und Justiz erschüttert hat und Belgien in den vergangenen Monaten in eine beispiellose Welle von Gewissensprüfungen stürzte. Die Ermittler versuchen immer noch, die genaue Art der Verbindungen zwischen den Satanisten und den Pädophilen zu bestimmen. (Anm.: Wahrscheinlich, um mit Hilfe von Sozialklempnern, Pressevertretern und Gebrauchtwagenverkäufern zu bestimmen, was das Böse ist.)

In einer weiteren unerwarteten Wendung behauptete gestern eine belgische Zeitung, daß ein EHEMALIGER EU-KOMMISSAR zu einer Gruppe von RICHTERN, FÜHRENDEN POLITIKERN, ANWÄLTEN UND POLIZISTEN (Anm.: Hervorhebung laut Originaltext) gehörte, die in einem belgischen Schloß an Orgien teilnahmen, die Michel Nihoul organisierte, einer der mutmaßlichen Komplizen von Dutroux. La Derniere Heure behauptete, eine Gästeliste zu haben, nannte jedoch nicht den Namen des Kommissars, sondern sagte, er „kam mit einem Mädchen, Josette, genannt JoJo, die Bombe“.

In Jumet, einem Vorort von Charleroi, setzte die belgische Polizei gestern mit Bulldozern und Baggern ihre Durchsuchung von stillgelegten Schächten fort, wo Dutroux und seine Bande weitere Menschen begraben haben könnte. Außerdem wurde ein Team von 12 Höhlensuchern hinzugezogen.

„Wir sind überzeugt, daß wir hier etwas Interessantes finden werden“, sagte Guy Soumoy, ein Sprecher der örtlichen Polizei.

Die Polizei durchsuchte das Labyrinth aus verlassenen Minenschächten in dem Gebiet erstmals vor zwei Monaten, nachdem Dutroux andeutete, dort zu suchen. Sie kehrten Anfang des Monats zurück, nachdem Michelle Martin, Dutroux' Frau und angebliche Komplizin, einen weiteren, detaillierteren Hinweis gab.
Hier finden Sie den Originalartikel, Satanic Links to Belgian Murder Trial.

Oswalds Spion-Kollegin: „Lee war unschuldig -- und hört auf zu versuchen, mich umzubringen!“

Kevin Barrett mit einer Dosis Wahrheit über Lee Harvey Oswald.


In einem aktuellen Radio-Interview beschreibt Judyth Vary Baker, die Informantin über das JFK-Attentat, wie sie Attentaten ausweicht, seit sie 1999 mit Beweisen hervortrat, daß Lee Harvey Oswald nicht nur unschuldig war, sondern ein ONI-CIA-FBI-Spion, der in Wirklichkeit daran arbeitete, das Mordkomplott gegen den Präsidenten aufzuhalten!

Judyth Vary Baker äußert sich!

Dr. Fetzer hatte (1999) den Mut, mich zu interviewen ... einer der ersten Forscher, der es tat ... es ist interessant, daß er direkt nach dem Interview seine erste Morddrohung erhielt.

Meine Freundin Martha Rose Crow hatte auf einer ihrer Blogseiten -- sie hatte 105 Blogseiten, was ziemlich viel ist -- das Buch „Me and Lee“ veröffentlicht, und sagte: „Judyth Vary Baker ist meine beste Freundin.“ Und gleich danach erhielt nicht nur Dr. Fetzer seine Morddrohung, sondern sie erhielt eine und ich erhielt eine.

Und ich muß sagen, daß Martha nicht sehr lange danach plötzlich den Leuten schrieb und erklärte: „Sehen Sie, wir werden angegriffen -- ab der Minute, als ich anfing, Judyths Buch zu befürworten, passierten eine ganze Menge schlechter Dinge, auch Judy -- wir fühlen uns, als ob wir am Rande dieses Abgrunds kämpfen. Wir werden angegriffen.“ Und am nächsten Tag war Martha, eine meiner besten Freundinnen, tot.

Sie war beim Einkaufen auf einem Markt zusammengebrochen. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort fanden wir heraus, daß sie Überdosen an Adrenalin (Epinephrine) erhielt, und wir wissen nicht, was sonst noch.

Sie sagen, sie starb an einem Herzinfarkt im Krankenhaus.

Ihre Familie war in Amerika -- sie selbst war in den Niederlanden, als dies geschah, und lebte dort seit geraumer Zeit -- und sie flogen hin, aber bevor sie dort waren, äscherten sie Marthas Körper ein.

Und so begann (die Familie) eine polizeiliche Untersuchung, um zu sehen, ob sie Arsen finden konnten, von dem die dachten, daß es in ihrem Fall die Ursache der Vergiftung sein könnte, und um zu sehen, ob sie rechtfertigen könnten, was das Krankenhaus getan hatte. Aber alles, was sie hatten, waren ein paar Knochen und Asche, und natürlich konnten sie nichts finden.

Also mußten sie die Untersuchung einstellen.

Das war meine beste Freundin. Es traf mich wirklich hart. Jim Fetzer weiß, was damals geschah; er war sehr mutig, nach vorne zu treten. Er sagte: „Sie sollen tun, was sie wollen, ich habe keine Angst davor, ihnen die Wahrheit sagen.“ Ich sagte: „Du kannst das Interview streichen, Jim, ich will nicht, daß dir etwas passiert.“

Ich habe im Exil gelebt. Und ich bin erst jetzt weiter gekommen, weil genügend Menschen Interesse daran geäußert haben, mich zu beschützen, damit ich die Geschichte in den Vereinigten Staaten erzählen kann.

Ich wollte ursprünglich nach Dallas. Das war vor ein paar Monaten. Ich hatte ein Hotelzimmer gemietet, ich wollte in Dallas sprechen, ich fühlte mich sicher. Und dann bekam ich einen Anruf, ich weiß nicht, wie sie die Nummer erfuhren, denn es war die Nummer eines Freundes in Schweden. Ich lebe in Schweden und anderen Ländern. Und ich bekam einen Anruf: „Wenn Sie nach Dallas gehen, werden Sie dafür bezahlen!“ Und sie legten auf. Und einem wird einfach kalt -- im ganzen Körper.

Und was ich als nächstes tat, ich erzählte es auf meiner Facebook-Seite. Und ich hoffe, daß mehr Menschen verstehen, womit wir es hier zu tun haben. Denn das nächste, was ich wußte, war, daß mein Bankkonto gehackt wurde! Und die Buchungen wurden in Houston und Dallas gemacht -- an Orten wie Tankstellen.

Die Botschaft war also (offensichtlich). Ich meine, Buchungen könnten an allen Orten gemacht werden!

Also sagte ich das Hotel in Dallas ab. Aber es ist nicht so, daß sie gewonnen haben. Ich sprach meinen Verleger, Kris Millegan -- dieser Mann ist so mutig -- er ist der einzige Verleger, dem ich mit der Geschichte vertraue. Also beschlossen wir, wir werden in die Städte von Amerika gehen, an der ganzen Westküste, und wir werden diese Geschichte erzählen. (Tour-Informationen hier.) Und dann werde ich an geheime Orte in Europa zurückkehren.

Hören Sie hier das gesamte Interview.
Hier finden Sie den Originalartikel, Oswald’s spy colleague girlfriend: “Lee was innocent… and stop trying to kill me!”

Sir Jimmy, der Pädophile, den jeder sah

Craig Brown über den Promi, der vor seinem Tod als Pädo bekannt war.


Bevor er schließlich nach Rußland überlief, war der verrufene Spion Guy Burgess dafür bekannt, in Pubs in Soho betrunken aus voller Kehle zu verkünden: „Ich bin ein Spion! Ich bin ein Spion!“

Den meisten Menschen diente dies nur als Bestätigung, daß er kein Spion sein kann. Immerhin, so dachten sie, würde er es sicherlich nicht jedem sagen, wenn er wirklich ein Spion wäre.

Dies zeigt, daß die sicherste Form der Verkleidung manchmal die Wahrheit ist.

Auf diese Weise wird jeder denken: „Es muß ein Scherz sein!“

Diese Technik scheint Jimmy Savile sein Leben lang angewandt zu haben.

Für die meisten Menschen würde die Vorstellung von einem Pädophilen wahrscheinlich eine Kombination der folgenden Punkte beinhalten: 1) ein älterer Mann mit gefärbten Haaren, 2) eine grob fahrlässige Verletzung der Kleiderordnung, wie Goldlamé-Shorts, 3) eine Menge Grimassen und 4) eine Menge Gegacker und 5) ein kräftiger Arm um die Taille eines Kindes.

Wie für Pädophile üblich, war Savile kein Mauerblümchen. Er stellte nicht nur alle fünf der oben genannten Merkmale zur Schau, sondern stellte sie -- alle -- mindestens einmal pro Woche landesweit im Fernsehen zur Schau. Und jedem diente dieser extreme Exhibitionismus als Bestätigung, daß er unmöglich ein Pädophiler sein kann. Wir alle dachten: „Es muß ein Scherz sein!“

Und er hatte noch zwei weitere Eigenschaften eines Pädophilen: Er suchte in Bereichen Beschäftigung, die ihm regelmäßig Zugang zu Kindern verschafften, und er suchte das Mäzenentum der Mächtigen und Einflußreichen.

Er stellte sich in diesen beiden Bereichen als außerordentlich erfolgreich heraus. „Top Of The Pops“ und „Jim'll Fix It“ gaben ihm die Chance, über blauäugige Kinder zu herrschen, und zur gleichen Zeit wurde er als Entertainer vom Establishment aufgenommen wie kein anderer davor oder danach.

Schon 1971 wurde er in Lord Longfords Untersuchungskommission über Pornografie berufen. Zehn Jahre später wollte Lord Longford Savile in eine andere Komission berufen -- dieses Mal psychische Nachsorge. Im Jahr 1988 setzte das Gesundheitsministerium den Vorstand von Broadmoor ab und übertrug ihm die Verantwortung. (Anm.: Broadmoor heißt Sicherheitsverwahrung im Hochsicherheitstrakt.)

Darauf folgende Ministerpräsidenten übernahmen ihn. Die damalige Oppositionsführerin Margaret Thatcher erschien 1977 in „Jim'll Fix It“ und begrüßte ein kleines Mädchen, das Premierministerin werden wollte. „Als ich klein war dachte ich nicht, daß es jemals eine Frau Premierministerin geben wird, aber wir hoffen, daß du es richten wirst, Jimmy (we hope you’re going to fix it, Jimmy)“, gurrte sie.

„Ich habe es bereits gerichtet, privat, aber ich wollte nicht, daß es jeder weiß“, antwortete Jimmy. Nachdem Thatcher die Nummer 10 erreicht hatte, lud sie ihn zu Weihnachten regelmäßig auf den Landsitz Chequers.

Die königliche Familie nahm ihn sich auch zu Herzen. Eine der Enthüllungen auf Prinzessin Dianas berühmten Bändern im Squidgygate-Skandal (Anm.: der unsere freie Presse wegen Lieferengpässen auf dem Medienmarkt nie erreichte) war, daß Prinz Charles Savile gebeten hatte, die Herzogin von York zu beraten, wie ihr Image zu verbessern wäre. (Anm.: squidgy -- adjective [squidgier, squidgiest] informal, chiefly Brit. soft and moist.)

Später erzählte Prinzessin Diana ihrem Biographen, Andrew Morton, von der helfenden Hand Saviles, die er dem königlichen Paar 1985 geliehen hatte, als erstmals Gerüchte über ihre Eheprobleme aufgetaucht waren, und ihnen riet, Dyfed in Wales zu besuchen, das vor kurzem durch Überschwemmungen verwüstet worden war.

Um unbemerkt zu agieren, muß ein gut vernetzter Pädophiler zwangsläufig außerdem ein PR-Experte sein.Als sie 1990 seine Londoner Wohnung besuchte, kurz nachdem er (Anm.: im April) seinen Ritterschlag erhalten hatte, sah sich die Glitzerjournalistin Lynn Barber die Glückwunschtelegramme von dem Prinzen und der Prinzessin von Wales und dem Herzog von Edinburgh an, „und eine sehr süße selbstgebastelte Karte mit einem Schnappschuß von Prinzessin Bea, der Herzogin von York“. (Anm.: Prinzessin Bea wurde am 8.8.88 geboren.)

Barber sagte, sie fand den Besuch des „Stoke Mandeville Hospitals“ mit Savile „eine beunruhigende Erfahrung: als er über einer jungen querschnittsgelähmten Frau gurrte:

‚Aha, jetzt habe ich dich, meine Liebe!‘ (‚Aha, now I can have my way with you, my dear!‘) Man kann nur beten, daß sie den Witz zu schätzen weiß.“

Im Nachhinein kann man sehen, daß er wieder einmal die Burgess-Technik, die Wahrheit als Nebelwand zu nutzen, einsetzte, und sich dann dahinter versteckte. Ein paar Jahre später ging meine Frau, Frances Welch, zu der gleichen Wohnung, um ihn zu interviewen.

„So wie manche Leute von Golf-Clubs angezogen werden, werde ich von Krankenhäusern angezogen“, sagte er ihr. „Sie sind besser als Discos. Sie sind 24 Stunden geöffnet.“ Zu der Zeit schien es wie ein Witz.

Im Interview ging es über seine religiösen Überzeugungen. Frances fragte Savile, ob er denkt, in den Himmel oder in die Hölle zu kommen. „Wenn es an den goldenen Toren irgendeine Diskussion gäbe, würde ich anbieten, Sankt Petrus die Daumen zu brechen und zu sehen, wie er das liebt“, antwortete er.

Obwohl er religiös war und jede Woche die Messe besuchte und alle sechs Monate die Beichte, sagte Savile, er sei nicht evangelisch.

„Er zieht den Reißverschluß seiner ausgebeulten Trainingsjacke hoch“, beendete meine Frau die Beschreibung ihrer Begegnung. „‚Ich sage dir nicht, daß du einen Trainingsanzug tragen sollst‘, sagt er mit einem lasziven Blick. ‚Und du sagst mir nicht, daß ich Schlüpfer tragen soll.‘“
Hier finden Sie den Originalartikel, Sir Jimmy, the man who hid in plain sight.

Freitag, 23. November 2012

Separated at Birth?

Delaware: Letzter Fight Club für Kleinkinder dicht gemacht

Caity Weaver über politisch korrekte Kindererziehung.


Kleinkinder wurden vor Tausenden von Jahren domestiziert und werden für ihre süßen Gesichter und ihre tödlichen Fähigkeiten im Nahkampf besonders geschätzt. Jetzt sind drei Mitarbeiterinnen einer Kindertagesstätte in Delaware, die Kleinkindern eine Bühne gaben, um ihre angeborene Gewaltbereitschaft zu verbessern, verhaftet worden. Der geheime Fight Club für Kleinkinder ist nicht mehr.

Tiana Harris (19), Estefania Myers (21) und Lisa Parker (47) von der Kindertagesstätte „Die Hände unserer Zukunft“ („Hands of Our Future“) in Dover wurden am Montag verhaftet, nachdem Kriminalbeamte ein Handy-Video erhielten, das die Frauen dabei zeigt, wie sie Kleinkinder dabei ermutigen, miteinander zu kämpfen.

Die Aufnahmen -- die laut Behauptung der Polizei nicht veröffentlicht werden, weil sie als „Beweismittel“ gelten, auf denen sie aber wahrscheinlich bloß deshalb sitzen, um für all ihre Freunde Kopien zu machen, weil sie so beeindruckend sind -- zeigen zwei Dreijährige, die sich mitten in einem Raum kloppen, während die Erwachsenen sie anfeuern.

Hier sind die Regeln für den Fight Club für Kleinkinder, basierend auf den Informationen der Kriminalbeamten über das Video:

I. Kein Kneifen. In dem Video ist angeblich ein Kind zu hören, das schrie: „Er hat mich gekniffen!“ (olle Petze). Eine der Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte ermahnt den jungen Krieger dann: „Kein Kneifen! Nur Schlagen!“

II. Nur Schlagen. Technisch gesehen ist dies ein Bestandteil der „Nicht Kneifen“-Regel, es könnte aber auch auf das Leben außerhalb der Gladiatorenarena des Kleinkindes erweitert werden. Einfach immer nur schlagen. Soltest du dich dabei erwischen, etwas anderes zu tun, als zu schlagen, dann schlage dem Ding ins Gesicht und schlage weiter.

III. Keine Babys. Tim Stump von der Polizei aus Dover sagt, das Video zeigt ein weinendes Kind, das versucht, das Spiel aufzugeben, nur um von einer der Mitarbeiterinnen wieder in den Kampf verwiesen zu werden. Wenn du dich wie ein Baby benimmst, bist du im Fight Club für Kleinkinder nicht willkommen.

Nach dem Vorfall wurde der Kindertagesstätte „Die Hände unserer Zukunft“ die Zulassung entzogen.

Alle zuvor geplanten Kämpfe wurden verschoben.
Hier finden Sie den Originalartikel, Delaware’s Last Honest Toddler Fight Club Was Shut Down Yesterday.

Zensur ist ...

Die Internetsuche nach „Wird Guido Westerwelle erpreßt?“ entwickelt sich äußerst spannend.

Um etwa 10 Uhr (MEZ) hieß es: „Aus Rechtsgründen hat ***** 139 Ergebnis(se) von dieser Seite entfernt. Weitere Informationen über diese Rechtsgründe finden Sie unter ChillingEffects.org.“

Um etwa 12 Uhr hieß es: „Aus Rechtsgründen hat ***** 162 Ergebnis(se) von dieser Seite entfernt. Weitere Informationen über diese Rechtsgründe finden Sie unter ChillingEffects.org.“

Um etwa 14 Uhr hieß es: „Aus Rechtsgründen hat ***** 196 Ergebnis(se) von dieser Seite entfernt. Weitere Informationen über diese Rechtsgründe finden Sie unter ChillingEffects.org.“

Um 14:28 Uhr hieß es: „Aus Rechtsgründen hat ***** 200 Ergebnis(se) von dieser Seite entfernt. Weitere Informationen über diese Rechtsgründe finden Sie unter ChillingEffects.org.“

Wahrscheinlich ist an meinem Browser irgendeine Schraube locker, denn so einen Highscore habe ich  selten  noch nie gesehen.

(Und ich dachte immer, unsere Leute in der Regierung arbeiten nie.)

Israelischer Friedensaktivist: Hamas-Führer Jabari mitten in Gesprächen über langfristige Waffenruhe getötet

Nir Hasson über den buchstäblichen israelischen „Wahlkampf“.

(Ja, es gibt Hamas-Terroristen, diesmal war aber alles ganz anders.)

Gershon Baskin, Gründer vom „Forschungs- und Informationszentrum Israel/Palästina“ („Israel/Palestine Center for Research and Information“) -- Foto: Tomer Appelbaum

Gershon Baskin, der bei der Freilassung von Gilad Shalit zwischen Israel und der Hamas zu vermitteln half, sagt, Israel machte einen Fehler, der das Leben von „unschuldigen Menschen auf beiden Seiten“ kosten wird.

Stunden bevor der einflußreiche Hamas-Mann Ahmed Jabari (dienen die anderen Schreibweisen Ahmed al-Dschabari, Ahmad Jaabari, Ahmed Dschabari eigentlich dazu, möglichst wenig Suchergebnisse zu finden?) ermordet wurde, erhielt er den Entwurf einer dauerhaften Waffenruhe mit Israel, welcher Mechanismen für die Aufrechterhaltung der Waffenruhe im Falle eines Aufflackerns zwischen Israel und den Fraktionen im Gazastreifen beinhaltete, so der israelische Friedensaktivist Gershon Baskin, der zwischen Israel und der Hamas bei der Vermittlung zur Freilassung von Gilad Shalit half und seitdem eine Beziehung mit Hamas-Führern aufrechterhielt.

Baskin sagte HAARETZ am Donnerstag, hochrangige Beamte in Israel wußten von seinen Kontakten mit der Hamas und dem ägyptischen Geheimdienst mit dem Ziel, eine dauerhafte Waffenruhe zu formulieren, stimmten dem Attentat aber trotzdem zu.

„Ich denke, daß sie einen strategischen Fehler gemacht haben“, sagte Baskin, ein Fehler „der auf beiden Seiten das Leben von sehr vielen unschuldigen Menschen kosten wird“.

„Dieses Blutvergießen hätte vermieden werden können. Diejenigen, die dies entschieden, müssen durch die Wähler beurteilt werden, doch zu meinem Bedauern werden sie dadurch mehr Stimmen bekommen“, fügte er hinzu.

Baskin machte Jabaris Bekanntschaft, als er als Mittler zwischen David Meidin, Israels Vertreter bei den Shalit-Verhandlungen, und Jabari diente. „Jabari war der allmächtige Verantwortliche. Er erhielt die Nachrichten immer über eine dritte Partei, Razi Hamad von der Hamas -- er nannte ihn Mister J.“

Seit Monaten schickte Baskin täglich Nachrichten im Vorfeld der Formulierung der Vereinbarung. Er hielt die Kommunikation mit Gaza offen, selbst nachdem die Shalit-Verhandlungen abgeschlossen waren.

Laut Baskin verinnerlichte Jabari während der letzten zwei Jahre die Erkenntnis, daß die Feindseligkeiten mit Israel weder für die Hamas noch für die Bewohner des Gaza-Streifens vorteilhaft sind und nur Leid verursachten, und er verhinderte mehrmals, daß die Hamas nach Israel feuert.

Er sagte, daß, selbst wenn die Hamas zum Abfeuern von Raketen gebracht wurde, ihre Raketen immer in freien Gegenden landen würden. „Und das war Absicht“, stellte Baskin klar.

In den letzten Monaten stand Baskin kontinuierlich in Kontakt mit Hamas-Beamten (Hamas officials) und dem ägyptischen Nachrichtendienst, sowie mit Beamten in Israel, deren Namen preiszugeben er sich weigerte. Vor ein paar Monaten zeigte Baskin Verteidigungsminister Ehud Barak einen Entwurf der Vereinbarung und auf der Grundlage des Entwurfs wurde ein interministerielles Komitee für die Erteilung gegründet. Die Vereinbarung sollte die Grundlage für eine dauerhafte Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas konstituieren, welche die wiederholten Schießereien verhindern würde.

„In Israel“, so Baskin, „entscheiden sie, nicht zu entscheiden, und in den letzten Monaten ergriff ich die Initiative, um es wieder durchzudrücken (to push it again).“ In den letzten Wochen erneuerte er den Kontakt mit der Hamas und mit Ägypten, und gerade in dieser Woche war er in Ägypten und traf sich mit Top-Leuten im Nachrichtendienst und einem Hamas-Vertreter. Er sagt, er bekam den Eindruck, daß der Druck der Ägypter auf die Palästinenser, die Schießereien zu beenden, ernst und aufrichtig war.

„Er war bereit, zu sterben, kein Engel und kein rechtschaffener Mann des Friedens“, sagte Baskin über Jabari und seine Gefühle nach der Tötung, „aber seine Ermordung tötete auch die Möglichkeit, einen Waffenstillstand zu erreichen und auch die Funktionsfähigkeit der ägyptischen Vermittler. Nach der Ermordung sprach ich wütend mit den Menschen in Israel, und sie sagten zu mir: Wir haben Sie gehört und wir rufen dazu auf, zu fragen, ob Sie von den Ägyptern oder aus Gaza etwas gehört haben.“

Seit der Ermordung ist Baskin in Kontakt mit den Ägyptern, aber nicht mit den Palästinensern. Ihm zufolge sind die Ägypter sehr besonnen. Sie sagten, es ist notwendig, damit es kein frisches Blut gibt. „Die Leute des ägyptischen Geheimdienstes handeln mit der Erlaubnis und Genehmigung des Regimes und anscheinend glauben Sie an diese Arbeit“, sagt er.

Baskin ergänzt: „Ich bin vor allem traurig. Das ist traurig für mich. Ich sehe, daß Menschen getötet werden und das macht mich traurig. Ich sage mir, daß wir mit jeder Person, die getötet wird, die nächste Generation von Hassern und Terroristen erzeugen“.
Hier finden Sie den Originalartikel, Israeli peace activist: Hamas leader Jabari killed amid talks on long-term truce.

Donnerstag, 22. November 2012

„9/11-Leugnung ist Holocaust-Leugnung“ -- Würde ein Präsident Ron Paul so etwas sagen?

Gordon Duff über den 9/11-Holocaust.


Es wird Zeit, die wahren Schuldigen des weltweiten 9/11-Holocaust zu finden.

Amerika machte gerade eine weitere gestohlene Wahl durch. Der klare Sieger der Republikanischen Nominierung war Ron Paul. Stattdessen bekamen wir, falls diejenigen, die für ihn gestimmt haben, ehrlich genug sind, dies zuzugeben, ein Stück menschlichen Müll.

Ron Paul hätte die Hälfte der Demokratischen Stimmen bekommen. Viele glauben, er hätte dem amerikanischen Volk vertrauen und als „Unabhängiger“ kandidieren sollen.

Hier ist ein Video mit Ron Paul, in dem er sich „zurückhaltend“ über 9/11 äußert. Ron Paul hat sehr engen Kontakt mit den Nachrichtendiensten, den echten. Deshalb unterscheidet sich seine Ansicht von dem üblichen Geschwätz.

(Anm.: Um die 10 Minuten kurz zu machen: Ron Paul ist für eine erneute Untersuchung von 9/11 und glaubt, daß die Regierung vieles vertuscht.)



Letzte Woche betete ein Mann während eines United-Airlines-Fluges in einer 757. Es wurde zwei Kampfflugzeuge gerufen, um das Flugzeug abzufangen und zur Landung zu zwingen. Sie waren in weniger als 10 Minuten da. Das ist seit über 45 Jahren die Politik der USA und die Luftwaffenstützpunkte in den USA halten für diese Missionen seit Jahrzehnten aufgetankte und bewaffnete Flugzeuge bereit. Eine dieser Einheiten ist die „180th Fighter Wing“ in Toledo, Ohio.

Als mir Filme der 9/11-Vorfälle gezeigt wurden, war ich fassungslos. Was ich sah, war unmöglich -- Sie können NORAD und der Air Force nicht entkommen. Die Marine ist etwas anderes, kaufen Sie ein 60 Jahre altes Diesel-U-Boot und Sie können alles versenken, aber das ist eine andere Geschichte.

Dies ist eine Karte unserer „Flugüberwachungszone“ („Air Defense Identification Zone“, ADIZ) seit 1972. Ich lasse die Karte von Alaska weg, da dies, wie ich glaube, die Idee deutlich macht:



Es ist also nicht ungewöhnlich, zu sehen, daß ein Flugzeug abgefangen wird, wie im Jahr 2010, als ein junger jüdischer Student betete, und es ist schon lange üblich -- lange vor 9/11 -- und, wie wir sehen, bis zum heutigen Tag:

ISRAELNN -- Ein Flug von LaGuardia nach Louisville machte am Donnerstagmorgen auf dem „Philadelphia International Airport“ eine Notlandung, weil ein 17 Jahre alter Mann in einem Flugzeug mit Tefillin betete, oder Gebetsriemen. Laut FOX NEWS wurde der Mann vom Flugpersonal befragt, das „keine befriedigen Antworten erhielt“ und das Flugzeug nach Philadelphia leitete.

Die Tefillin sind zwei schwarze mit Lederriemen versehene kleine lederne Gebetskapseln, die während des Gebets auf dem Arm und der Stirn platziert werden. Der Hand-Teil liegt am Oberarm und die Riemen werden um Arm, Hand und Finger gewickelt. (Anm.: Der Inhalt der Gebetskapseln ist im Talmud festgelegt, nicht in der Tora.) Ein Passagier, der mit dem jüdischen Gebet nicht vertraut war, wurde mißtrauisch und alarmierte die Flugbesatzung.

Die Mannschaft ergriff schnell Notfallmaßnahmen und lenkte den Flug nach Philadelphia, aufgrund der Nähe zur Stadt. Das Heimatschutzministerium und die Polizei von Philadelphia wurden alarmiert und erschienen zusammen mit der Feuerwehr und einem Entschärfungskommando. Der 17-Jährige wurde aus dem Flugzeug geholt und kooperierte mit den Behörden angeblich in vollem Umfang. Das Flugzeug befand sich auf einem abgelegenen Teil des Asphalts des Flughafens „Philadelphia International“ und andere Flüge waren von dem Vorfall nicht betroffen.

„Eine Person wurde aus dem Flugzeug in Gewahrsam genommen und der Rest der Passagiere freigegeben“, so FOX NEWS. Jim Olson, Sprecher der Fluggesellschaft „US Airways“, sagte, die Passagiere wurden auf andere Flüge umgebucht.


Im Laufe der Zeit hat die „9/11-Leugnung“ über den gesunden Menschenverstand gewonnen, wie Ron Paul deutlich zeigt. Wir akzeptieren manipulierte Wahlen, mit Sicherheit die beiden Wahlen von Bush, und die Tötung von Mike Connell, um es zu vertuschen, sollte ein Fakt sein, den jeder Amerikaner kennt. Fragen Sie irgendjemanden, wer John Wheeler III war, warum seine Leiche auf einer Müllhalde gefunden wurde und warum es nie eine Untersuchung gegeben hat.

Ron Paul beantwortet auch diese Frage.

Fragen Sie, warum niemand wegen Täuschung der Nachrichtendienste bezüglich der Irak-Invasion ins Gefängnis mußte. Ron Paul könnte dies ebenfalls beantworten. Afghanistan war ein guter Krieg? Sehen Sie sich das folgende Video an.

(Anm.: Die für die Massenmedien erfundene Osama-Bin-Laden-Wolfsschanze.)



Wenn Sie sich fragen, warum wir in Afghanistan sind, dies ist die Antwort -- die Lügen von Rumsfeld und Russert. Russert „schaffte es nicht“, aber „Rummy“ ist immer noch frei. Warum?

Erinnern sie sich an dies? Das Weiße Haus ließ eine Zeitung, die IRISH TIMES, einen Artikel veröffentlichen, der besagt, daß dieses Video nicht existiert, daß Sie es sich einbilden. Die 9/11-Kommission, die wegen systematischen Meineids und Zurückhalten von Informationen während ihrer Untersuchung eine Untersuchung der Regierung forderte, hat es nie gesehen.

Sie denken, wir wissen nicht, wer der Abfertiger und die Polizisten sind, oder wie die verhafteten Terroristen aus dem Land gelangten? Es wurden 120 aufgegriffen, 115 aus irgendeinem Grund nach Israel geflogen -- ohne juristische Notwendigkeit oder Bearbeitung freigelassen -- und 5 wurden festgehalten, aber nicht die bewaffneten Bomber, sondern die Gruppe, die Bilder machte.

Ron Paul kann sich nicht erinnern, diese Nachrichten gesehen zu haben. Und Sie? Glauben Sie, daß zwei Sender so etwas landesweit berichten können und es dann verschwinden lassen? Wer hat diese Macht?

(Anm.: 9/11-Nachrichten, die verdrängt wurden -- ANSEHEN.)



Auch darüber kann niemand frei sprechen. Wie konnte es in Amerika so weit kommen? Dieses Video beweist jeder Person, die bei Verstand ist, daß wir in einem Polizeistaat leben.

Sind Sie bei Verstand?

Sind Sie ein 9/11-Leugner?

Geben Sie nach, wenn Sie dazu gezwungen werden?

Wenn Sie Holocaust-Opfer zählen wollen, dann fügen Sie zu den toten Amerikanern 30.000 Veteranen-Selbstmorde hinzu.

Und fangen Sie nicht an, die anderen zu zählen. Irak, Afghanistan, Pakistan. Oder Tunesien, Libyen, Syrien, Jemen, etc.
Hier finden Sie den Originalartikel, Would a President Ron Paul say “9/11 Denial is Holocaust Denial”

Mittwoch, 21. November 2012

„Ich kann mir einfach nicht helfen, ich will diese heißen Knaben“

Hugo Gye mit einem Beispiel zur schleichenden Legalisierung der Pädophilie.


Lehrerin, 44, muß trotz „Prahlerei über Sex mit Schülern“ nicht ins Gefängnis

-- Kristle Vandever gab ihre Arbeit an der Grundschule auf, wurde aber nicht angeklagt

-- Nachdem der Bericht ergab, daß sie mit Schülern Sex im Auto hatte und Aufnahmen davon durch die Schule gingen, wurde ihr die Lehrbefugnis entzogen


Eine Grundschullehrerin, die sexuelle Beziehungen mit Schülern zugab,entging dem Gefängnis, nachdem es die Staatsanwaltschaft ablehnte, gegen sie Anklage zu erheben.

Kristle Vandever, 44, gab ihre Arbeit vor zwei Jahren auf, nachdem die Vorwürfe erstmals auftauchten -- ihr wurde jedoch nur ihre Lehrbefugnis entzogen.

Kurz nachdem sie nach einer 21-jährigen Laufbahn ihre Arbeit aufgab, schrieb sie eine E-Mail in der sie erklärte: „Ich kann mir einfach nicht helfen, ich will diese heißen Knaben... und sie wollen mich.“

Als sie schrieb, daß die „Zeugen keine Aussagen machten“, schien ihr auch klar zu sein, daß ihr rechtliche Schritte gedroht haben könnten, wenn ihre Opfer nicht geschwiegen hätten.

Vandever unterrichtete an der McNary Heights Grundschule in Umatilla, Oregon, Englisch als Zweitsprache, nachdem sie laut dem HERMISTON HERALD im Jahr 1989 ihre Zulassung als Lehrerin erhielt.

Nachdem im Frühjahr 2010 die Vorwürfe, daß sie Sex mit Schülern gehabt hätte, untersucht wurden, gab sie ihre Arbeit an der Schule im Mai 2010 auf.

Nur wenige Wochen, nachdem sie ihre Arbeit aufgegeben hatte, schickte sie von ihrem beruflichen E-Mail-Konto eine Nachricht, in der es hieß: „Ich muß nicht ins Gefängnis, und das ist nur, weil ich Glück hatte ... keiner der Zeugen sagt aus.

Er sagte, er wäre volljährig, aber er hat gelogen. Ich kann mir einfach nicht helfen, ich will diese heißen Knaben ... und sie wollen mich.

Ich kann einem jungen Mann nicht die Phantasie zerstören. Verdammt.“

Doch trotz der langen Ermittlungen der Polizei lehnte es der örtliche Staatsanwalt ab, gegen Vandever Anklage zu erheben.

Die staatliche „Kommission für Lehrernormen und -praktiken“ („Teacher Standards and Practices Commission“) begann eine eigene Untersuchung des Verhaltens der Lehrerin und fand eine Reihe von schweren Vergehen.

Laut einem Bericht hatte sie mit „einem oder mehreren“ Schülern in ihrem Auto Oralsex und gab den Schülern auch Alkohol.

Außerdem wurde festgestellt, daß Vandevers sexuelle Handlungen mit einem Knaben mit einem Handy gefilmt und das Video unter anderen Schülern herumgereicht wurden.

Als Folge wurde der Lehrerin im vergangenen Monat ihre Lehrbefugnis entzogen.

Gegen die Abberufung oder die Schlußfolgerungen des Berichts legte sie keine Berufung ein.
Hier finden Sie den Originalartikel, 'I just can't help wanting these hot young boys'

Derweil, im Kulturteil des STERN ...
"Sesamstraße": Elmo-Sprecher gibt Job auf



Große Aufregung in der "Sesamstraße": Der amerikanische Sprecher der Monster-Figur Elmo hat nach Vorwürfen, er habe Sex mit einem Minderjährigen gehabt, seinen Job aufgegeben.

"Leider ist die Kontroverse um das Privatleben von Kevin Clash zu einer Ablenkung geworden, die niemand von uns möchte. Deswegen hat Kevin sich entschieden, dass er seinen Job nicht mehr richtig ausüben kann und aufhört", teilte die Produktionsfirma "Sesame Workshop" am Dienstag mit. "Das ist ein trauriger Tag für die "Sesamstraße"."

Ein jetzt 23 Jahre alter Mann hatte behauptet, als 16-Jähriger eine Beziehung mit Clash angefangen zu haben. Der 52 Jahre alte Clash hatte daraufhin zunächst eine Auszeit von seinem Job als Elmo genommen, die Vorwürfe aber stets bestritten. Der anonyme Ankläger hatte seine Anschuldigungen später zurückgezogen und über Anwälte ausrichten lassen, dass es sich um eine "einvernehmliche Beziehung unter Erwachsenen" gehandelt habe. Auch Clash betonte, es habe sich um keine illegale Beziehung gehandelt.

In einigen US-Medien wurden Spekulationen laut, dass der Ankläger die Vorwürfe nur unter Druck zurückgenommen haben soll. Zudem soll ein zweiter Mann ähnliche Anschuldigungen gegen Clash erhoben haben.

Das Schutzalter für Minderjährige liegt in den US-Bundesstaaten zwischen 16 und 18 Jahren. Sexuelle Beziehungen zu Menschen, die das Schutzalter noch nicht erreicht haben, können strafbar sein.

Die weltbekannte Kinderserie "Sesamstraße" läuft in den USA seit 1969. Seit 28 Jahren ist Clash als kleines rotes Monster Elmo - eine der Hauptfiguren - dabei. Die flauschige Klappmaulpuppe hat den Charakter eines Dreieinhalbjährigen.

Die Arbeit des Puppenspielers Clash wurde in dem Dokumentarfilm "Being Elmo" beleuchtet. 2009 war er als bester Darsteller in einer Kinderserie mit einer Emmy-Trophäe ausgezeichnet worden.
Im Stern eingestellt unter den kulturell wertvollen Schlagwörtern Auszeit, Dokumentarfilm, Job, Kevin, Kinderserie, Kontroverse, Leider, Minderjährige, New York, Privatleben, Sesamstraße, SEX.

Wird Guido Westerwelle erpreßt?

Muß aus Jürgen Möllemanns Buch „Klartext“ das Kapitel „Die Erpressung“ gelöscht werden, weil Möllemann lügt und so das Ansehen eines bedeutenden deutschen Homosexuellen beschmutzt? Oder qualifiziert sich Guido Westerwelle dadurch als Politiker irgendwie ganz besonders, besonders als Bundesminister des Auswärtigen?

(Interessant sind die letzten 7 Absätze des Kapitels, erkennbar an den zwei Hervorhebungen, der Text davor ist Kontext.)


Die Erpressung

Jamal Karsli, der nordrheinwestfälische Landtagsabgeordnete der Grünen, ist deutscher Staatsbürger syrischer Herkunft. Das ist in Deutschland heute leider noch nicht so akzeptiert wie etwa der Umstand, dass ich ein Münsteraner mit Augsburger Herkunft bin. Nach einer Veranstaltung in Recklinghausen kam Karsli auf mich zu: Meine Kritik an der Nahostpolitik »seines« grünen Außenministers Fischer würde er voll und ganz teilen.

Ich erzählte es Dr. Westerwelle. Der war völlig fasziniert. Ob das einen Übertritt zur FDP erwarten lasse, wollte er aufgeregt wissen. Dann würde die rotgrüne Regierung in Düsseldorf ihre Mehrheit womöglich noch vor der nächsten Landtagswahl 2005 verlieren. Sie stütze sich ja nur auf eine knappe Mehrheit von drei Stimmen im Landtag. Wir beide wussten: Zwei Kölner SPD-Landtagsabgeordnete waren stinksauer. Die eigene Landes- und Bundesführung hatte sie im Kölner SPD- Finanzierungsskandal vorschnell und öffentlich an den Pranger gestellt. Auf den Fluren des Landtags und in der Landespressekonferenz wurde über ihren möglichen Wechsel zur FDP spekuliert.

Dr. Westerwelles Kalkül war ebenso klar wie vordergründig. Käme es bei der Bundestagswahl zu einer schwarzgelben Regierung in Berlin, wäre es doch prächtig, mit einer rotgelben Koalition in Düsseldorf die Unabhängigkeit der FDP unter Beweis zu stellen. Und die Frage, ob Möllemann nach Berlin geht, hätte sich auch erledigt. Der müsste dann doch dem Ruf  des Landes folgen und Vize-Ministerpräsident in Düsseldorf  werden. Denn hatte ich nach der rotgrünen Regierungsbildung in Düsseldorf nicht erklärt, dass der Wählerwille in NRW korrigiert werden müsse, weil die Obergenossen der SPD in Berlin Ministerpräsident Wolfgang Clement gezwungen hatten, ihn zu ignorieren?

PRESSEERKLÄRUNG

Geht's nicht über Düsseldorf, geht's über Berlin


Jürgen W. Möllemann: »NRW darf nicht bis 2005 leiden.«

Umfrageergebnisse stellten es fest, die Medien berichteten einhellig darüber, bei jeder Begegnung war es zu hören: Die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein- Westfalen wollte zwar, dass Wolfgang Clement als  Ministerpräsident weitermacht, aber ohne Bärbel Höhn und ihre grünen Blockierer - stattdessen mit der FDP. Volkes Stimme sagte es laut und deutlich: Die Grünen müssen raus aus der   Macht. Der breiten öffentlichen Meinung entsprach das Wahlergebnis vom 14. Mai. Alleiniger Wahlsieger war die FDP.

Doch die SPD-Funktionäre in Berlin kümmerte der  Wählerwille ebenso wenig wie der Wunsch des eigenen Spitzenkandidaten nach dem Politikwechsel für NRWs  Menschen. So wurden die Wählerinnen und Wähler einmal mehr  vor den Kopf gestoßen. Die Arroganz der Funktionäre bläute ihnen einmal mehr ein, dass sie mit ihren Stimmen nichts bewirken können.

Die NRW-FDP hatte zwei politischstrategische Ziele: Sie wollte mit einer starken Fraktion zurück in den Landtag, mit  einem guten Programm und guten Leuten zurück in die  Landesregierung. Das erste Ziel wurde erreicht, weil darüber  die Wähler(innen) allein entscheiden. Das zweite Ziel wurde noch nicht erreicht, weil Funktionäre von SPD und Grünen den Willen des Souveräns ignorieren. Damit dürfen und werden sich  Nordrhein-Westfalens Freie Demokraten nicht abfinden.

Wir werden uns nicht auf die Rolle der loyalen Opposition reduzieren lassen, die nur kritisieren darf, was die Regierung tut. Eine gute Opposition ist immer eine Regierung im Wartestand. Denn in einer echten Demokratie muss sie jederzeit  in der Lage sein, eine schlechte Regierung abzulösen.

Würden wir nur an die Interessen der FDP denken, könnten wir uns ins Fäustchen lachen und den noch größeren Sieg in der   Landtagswahl 2005 vorbereiten. Dann würden wir uns aber so ignorant verhalten wie SPD und Grüne. Im Interesse der   Menschen unseres Landes dürfen und werden wir nicht bis 2005 nur brav und folgenlos die grünrote Regierung kritisieren. Wir  Freie Demokraten müssen und werden für den  Regierungswechsel kämpfen. Wolfgang Clement durfte in  Düsseldorf nicht von den Grünen lassen, die er scheut wie der  Teufel das Weihwasser, weil die grünrote Koalition in Berlin nicht gefährdet werden durfte. Also müssen wir der grünroten Koalition in Berlin ein Ende bereiten, damit auch die grünrote Koalition in Düsseldorf ihr Ende findet.

Die überzeugenden politischen Gründe für den doppelten Wechsel liefern uns die grünen und roten Abzocker der kleinen  Leute im Lande und Blockierer von Innovation und neuen Jobs  jeden Tag. Die Bürger und Bürgerinnen in NRW haben unsere Vorschläge für mehr Lehrer und gute Bildung, für Mobilität auf  allen Verkehrswegen, freie Fahrt für viele neue Jobs und eine gut bezahlte Polizei für ein sicheres Leben bei der Landtagswahl hoch honoriert. Sie werden es wieder tun, wenn wir ihnen gute Gründe bieten, den grünroten Stillstand gleich in Berlin und   Düsseldorf durch neue Regierungen zu ersetzen, in denen eine FDP viel Einfluss hat, weil sie 18 Prozent auf die Matte bringt.

Jahrzehnte haben die grünroten Sozialtechnokraten uns die Senkung des Rentenalters als ein Heil der Menschheit verkauft.  Nun wollen sie, dass wir fünf Jahre länger arbeiten. Wir sagen: Weg mit Wehrpflicht und Ersatzdienst, mit dem 13. Schuljahr  und viel zu langen Ausbildungszeiten überall. Dann können alle  fünf Jahre früher anfangen, ihren Mann und ihre Frau im Leben zu stehen und ihr Ein- und Auskommen zu bestreiten. Das wird  unsere Kinder und Enkel in die Lage versetzen, lebenslang zu lernen und sich lebenslang in einer Welt des schnellen Wandels  zu behaupten.

Seit Jahren wissen alle in allen Parteien, dass und wie die  Dinge völlig neu geordnet werden müssen, damit wir für die kommenden Generationen - wie für die Älteren und Alten - Deutschland fit und fair machen können. Doch Lobbys und  Funktionäre haben sie so ins Bockshorn gejagt, dass sie sich an keinen der so genannten Besitzstände herantrauen. Wir haben den Mut, gute Konzepte und die Entschlossenheit zu kämpfen.

Unsere Offensive bündeln wir in unserer »Mission 18« der Mission possible. So wie wir es von vier auf 9,8 Prozent  brachten, können wir es auch von 9,8 auf 18 Prozent bringen. Der Aufstieg der FDP zur Freien Demokratischen Volkspartei, die in der ersten Bundesliga antritt wie CDU und SPD, wird in ganz Deutschland umso besser gelingen, je einfallsreicher  unsere Arbeit in NRW ist. Den unverzichtbaren  Regierungswechsel in Düsseldorf müssen wir in Berlin erkämpfen, weil es anders nicht geht. Auf dem Wege dorthin können und werden wir unseren Freunden in Baden- Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt helfen, wie uns die Schleswig-Holstein-FDP geholfen hat. Jeder ihrer  Erfolge bringt uns dem Ziel näher, mit der Bundespolitik auch die Landespolitik in Nordrhein-Westfalen von der unverdienten grünroten Last zu befreien. Und beiden mit einer qualitativ und  quantitativ gewachsenen FDP den fälligen Kurswechsel in NRW  und ganz Deutschland zu garantieren. Deshalb ist die »Mission 18«, für die wir mit unserer »Werkstatt 18« werben, Strategie  für Düsseldorf und Berlin zugleich. Sie ist das gemeinsame Ziel der NRW-FDP ihrer Speerspitze, der Landtagsfraktion - und  meines als Initiator.

Weil wir unsere Aufgabe im Land ernst nehmen, dürfen wir es uns nicht auf weichen Oppositionsbänken bequem machen. Verantwortungsvoll ist die Opposition, die regieren will. Geht's nicht über Düsseldorf, geht's über Berlin.


Dr. Westerwelle wusste von Anfang an sehr genau, dass Karsli wegen meiner kritischen Haltung der Regierung Sharon gegenüber zur FDP kommen würde, nicht aber wegen des Autobahntunnels unter dem Ruhrgebiet. Sicher, wir beide kannten zu diesem Zeitpunkt - anders als die Parteiführung der Grünen und die jüdischen Organisationen - Karslis Äußerungen zur israelischen Politik noch nicht, für die er später angegriffen wurde. Aber Dr. Westerwelle war ganz und gar dafür, diesen Landtagsabgeordneten der Grünen - wie auch jeden von der SPD - in die FDP-Fraktion und in die FDP aufzunehmen. Ob es sich dabei um Liberale im Geiste handelte, interessierte ihn nicht.

Solange Karsli Mitglied der Grünen war, hatten weder diese noch die SPD, weder unsere - ach so kritische - Presse noch die  jüdischen Organisationen seine Äußerungen gegen Israels Regierung öffentlich angeprangert. Eine jüdische Organisation in den USA hatte den Grünen zwar einen Protestbrief geschickt - aber öffentlich kam auch von dort kein Ton.

Nun wurde Karsli Mitglied unserer Landtagsfraktion. Unter deren Mitgliedern kannten ihn einige aus der Ausschussarbeit zu Einwanderungsfragen. »Der passt besser zu uns als zu den Grünen«, sagten sie.

Auf den Wahlkampfveranstaltungen, auf denen ich meine Kritik an Sharon und Friedman erneuerte, applaudierte niemand lauter als Dr. Westerwelle und Professor Pinkwart. Der auffallend starke Beifall der auffallend gut besuchten Versammlungen gefiel den beiden Herren auffallend gut. Das kannte ich schon. Dr. Westerwelle legte regelmäßig noch einen drauf, wenn ich mit einer Äußerung oder Handlung besonders gut angekommen war.

Und dann ging die Kampagne gegen Karsli und damit in Wahrheit gegen mich los. Die Medien zitierten Karslis Äußerungen, in denen er das Vorgehen der israelischen Regierung mit Nazi-Methoden verglichen hatte - was die israelische Opposition und die Araber regelmäßig tun. Ich bat Karsli, sich dafür und für ähnliche Äußerungen zu entschuldigen. Er sei seit einiger Zeit deutscher Staatsbürger, was ihn dazu verpflichte, diese oder ähnliche Vergleiche mit Nazi-Verbrechen zu unterlassen.

Dr. Westerwelle verteidigte mein, sein und jedermanns Recht, die Politik israelischer Regierungen kritisieren zu dürfen. Er erklärte die Angriffe gegen mich als »unanständig«. Der Vorwurf, ich bediente »braune Klischees«, sei »ehrverletzend und charakterlos«. Nicht meine Äußerung sei ein Tabubruch, sondern der gegen mich erhobene Vorwurf des Antisemitismus sei ein Tabubruch unter Demokraten.

Dr. Westerwelles stets wieder vorgetragene Kernsätze in diesen Wochen waren: »Der Veränderungsdruck kommt doch nicht von den Rändern, sondern aus der Mitte unserer Gesellschaft.« Und: »Sorge habe ich nur vor dem Sperrfeuer aus den eigenen Reihen.«

Auch in meinem moderaten Streit mit Paul Spiegel, dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, und meinem polemischen Gefecht mit seinem Vizepräsidenten Michel Friedman unterstützte er mich. Und als Ephraim Kishon, der beliebte Schriftsteller, sich polemisch gegen Norbert Blüms scharfe Kritik an der Politik der Regierung Sharon wandte, trat Dr. Westerwelle ihm entgegen.

Das änderte sich nach seiner Rückkehr von einem offiziellen Besuch in Israel. Nicht sofort, aber bald. Das Gesicht abwechselnd vor Entsetzen bleich und vor Aufregung gerötet,  jammerte er mir unzählige Male und in selbstmitleidigem Tonfall vor: »Herr Möllemann, Sie machen sich ja keine Vorstellung, was die mir da abverlangt haben. Sie glauben ja gar nicht, was die mir zugemutet haben.«

Zunächst begleitete er das noch mit einer trotzigzornigen Ankündigung. »Die werden sich noch wundern«, erklärte er, »wie ich ihnen entgegentreten werde. Die kennen mich noch nicht!« Doch das klang in meinen Ohren zunehmend nur noch wie das berühmte Pfeifen im Walde, mit dem man bekanntlich lediglich seine eigene Angst übertönen will.

Es war in jenen Tagen, dass er mehr als einmal in einer Mischung von Respekt und Sympathie sagte: »Pim Fortuyn und ich hatten mehr gemeinsam, als manche denken.« Ein Mann ohne Namen hatte ihm beim langen Warten auf die Audienz bei Ariel Sharon in unmissverständlichen Worten knallhart gesagt, dass die israelische Regierung meinen politischen Kopf verlange. »Wer war das?«, fragte Dr. Westerwelle später dann einen seiner kundigen Begleiter. »Der Mossad!«, erhielt er zur Antwort.

Ob Dr. Westerwelle mir meinen längst ausgesprochenen Verzicht auf den Posten des Außenministers glaubte oder nicht, spielte da keine Rolle mehr. Sharons Leute hatten sicherzustellen, dass es unter keinen Umständen dazu kommen würde. Vielleicht wollte Dr. Westerwelle dieser Erpressung am Anfang wirklich widerstehen. Aber wer weiß, wie oft sie nach seiner Israel-Reise in Deutschland wiederholt und verschärft worden ist?

Was hat der Mossad, der israelische Geheimdienst, gegen Dr. Westerwelle in der Hand, das ihn mit Entsetzen, Furcht und Schrecken erfüllt? Man muss nicht selbst Chef eines Geheimdienstes gewesen sein, um zu wissen, wie gnadenlos diese Dienste auch das Wissen um die privatesten Dinge einsetzen, wenn es geboten erscheint.

Jedes Mal, wenn er angsterfüllt, entrüstet und weinerlich zugleich davon sprach, fragte ich Dr. Westerwelle natürlich: »Womit, um Gottes willen, drohen Ihnen die Leute denn?«

Er hat bis heute nicht geantwortet. Die FDP aber hat ein Recht auf die Antwort ihres Bundesvorsitzenden. Finde ich.

Jimmy Savile war ihr Trauzeuge

Ein weiterer Jimmy-Savile-Artikel, der im Internet komplett „verschwunden wurde“.


COIFFEUR Howard Silverman aus Leeds war einer der engsten Freunde von Sir Jimmy Savile.

Und er ärgert sich über Berichte in den Medien, daß Sir Jimmy ein Einzelgänger war.

„Die meisten von Jimmys engen Freunden, und er hatte viele, waren keine Prominente, sondern einfach ganz normale Kerle mit einer Arbeiterklasse-Vergangenheit wie Jimmy“, sagte Howard.

„Also ärgert es mich, Leute wie Tony Blackburn zu hören, der sagt, daß Jimmy in seinem Privatleben nicht viele Freunde hatte. Natürlich hatte er welche.“

Howard, 63, lernte Jimmy durch den verstorbenen Dennis Peace kennen, der der Manager des ‚In Time Club‘ in Leeds war.

„Dort ging ein großer Teil der jüdischen Gemeinde hin und Jimmy war ein regelmäßiger Besucher“, erinnert er sich.

„Am Anfang waren wir nur Bekannte, aber in den 1970er Jahren wurden wir wirklich gute Freunde, als er und ich anfingen, gemeinsam zu joggen.

Zuerst liefen wir an der Street Lane oft aneinander vorbei, doch schon bald liefen wir nebeneinander.

Dann fingen wir mit Marathons an. In jenen Tagen war ich noch Single, das führte also dazu, sich privat zu treffen und auszugehen, und deswegen mischte er sich unter die jüdische Menge.

Am Ende sprach er tatsächlich mehr Jiddisch als ich.“

Howard, der mit Sir Jimmy nur drei Tage vor seinem Tod zum Essen ausging, schnitt in seinem Salon im Zentrum von Leeds viele Jahre seine Haare.

Sir Jimmy fing an, jüdische Wohltätigkeitsorganisationen zu unterstützen.

Und es dauerte nicht lange, bis Howard ein Mittelsmann wurde, der oft gebeten wurde, seinen Einfluß zu nutzen, um für viele Veranstaltungen Sir Jimmys Unterstützung zu bekommen.

„Jimmy unterstützte auch viele Sachen in Israel und ich weiß, daß er eine große Summe gab, um ein Krankenhaus in Netanya zu finanzieren.

Und dann, in den 1970er Jahren, besuchte er Israel, um eine ‚Jim'll Fix It‘-Sendung zu machen.

Es war dort bei einem Empfang, daß er den israelischen Präsidenten Ephraim Katzir traf, der ihn in die Knesset einlud.

Jimmy mißbilligte es, daß Israel Land zurück gab und seine Grenzen schwächte und er machte diese Fakten gegenüber denjenigen im Amt in aller Deutlichkeit bekannt.“

Howard wird Sir Jimmy immer als an einen Kerl in Erinnerung haben, der die wichtigsten und einflußreichsten Menschen der Welt kannte, von der königlichen Familie bis zu Präsidenten, der aber stets auf dem Boden blieb.

„Er war ein Mann des Volkes, der nie seine Wurzeln vergaß“, sagte Howard.

„Mal hatte er ‚The Boss‘ (Prince Charles) am Telefon und im nächsten Augenblick ging er in Street Lane in Leeds durch die Tür von ‚Flying Pizza‘ und plauderte im Restaurant mit dem Kellner.“

Als Howard im Jahr 2005 Janet heiratete, bat er Sir Jimmy, sein Trauzeuge zu sein.

„Ich bat ihn, keinen seiner grellen Trainingsanzüge zu tragen, also trug er einen eleganten Anzug und eine Krawatte und hielt eine urkomische Rede. Jim richtete es für mich, wer kann schon sagen, daß er Jimmy Savile als Trauzeuge hatte?“

Howard begleitete Sir Jimmy oft zu Konzerten im Roundhay Park und kann sich an die Zeit erinnern, als Michael Jackson dort auftrat.

„Für die Sicherheit schienen vollständig die Amerikaner zuständig gewesen zu sein, die den Superstar wie die Kronjuwelen bewachten.

Jimmy hatte Karten für den Promi-Bereich, er wollte aber hinter die Bühne. Normalerweise wäre es kein Problem gewesen, aber keiner von den Amerikanern kannte ihn.

Jimmy gelang das Wunder, sich durchzuquetschen, aber mir wurde der Zugang von diesem riesigen amerikanischen Türsteher verwehrt, also wurden wir getrennt.

Ich war gerade dabei, mich zu setzen, als plötzlich Jimmy mit diesem Kerl auftaucht, der jetzt seine Arme um ihn hat, und beide lachen.

Jimmy winkte mich durch. Als wir zu unseren Plätzen eskortiert wurden, flüsterte ich, ‚Jimmy, wie hast du umgestimmt?‘

Jimmy sagte: ‚Was auch immer du tust, sage dem Kerl nicht, daß ich nicht der Besitzer von Roundhay Park bin.‘“

Howard erinnerte sich auch, wie es war, wenn Sir Jimmy im Hospital die Kranken besuchte.

„Er riß ein paar Witze und sie liebten es“, erinnert er sich.

„Jimmy schenkte jedem ein Lächeln und hatte eine erstaunliche Fähigkeit, das zu tun.

Zu seiner Zeit war Jimmy die großzügigste Person und konnte über etwas einen Witz machen und damit durchkommen, im Gegensatz zu anderen.

Er konnte Seitenhiebe austeilten, sie hatten ihren Lacher, und er war darin der Meister.“

Geldbeschaffer Percy Stern aus Leeds fügte hinzu: „Es gab unzählige Gelegenheiten, bei denen Sir Jimmy einfach so seine Zeit und Anwesenheit opferte, ohne mehr als ein Dankeschön zu wollen.

Vor etwa 50 Jahren, zu einer Zeit, als er auf der Spitze der Persönlichkeitenleiter stand, war ich einer der Organisatoren eines Eselrennens (Donkey Derby), das von zwei kleinen, relativ unmodernen Wohltätigkeitsorganisationen -- dem ‚Leeds Kosher School Meals Service‘ und der ‚New Central Vilna Synagogue‘ -- auf einem Feld in der Nähe von Shadwell veranstaltet wurde.

Jimmy hatte zugestimmt, es zu eröffnen, und, unnötig es zu sagen, es war Juni und eine halbe Stunde vor dem Start fing es an, zu regnen.

Wir fürchteten, er würde nicht auftauchen, als er zu aller Überraschung nicht nur erschien, sondern auf das Feld gefahren wurde -- er saß bei offenem Verdeck auf dem Rücksitz seines Rolls Royce und winkte mit seiner üblichen Zigarre, und die Veranstaltung hatte einen fliegenden Start.

Wann immer ich seitdem von ihm höre, stelle ich ihn mir wie an diesem Abend vor, mit seinem breiten Grinsen im strömenden Regen.“

Bei einem Abendessen im Juli 1962 wählte Sir Jimmy bei einer Verlosung für die ‚Jewish Blind Society‘ das Gewinnlos für einen Ford Popular.

Das 500-Pfund-Auto wurde von Cissie Simon gewonnen, die die schillernde Veranstaltung mit ihrem Mann besuchte und der Gesellschaft 50 Pfund spendete.

„Es war die erste Verlosung, die wir als Gruppe machten, und ein großer Erfolg“, erinnerte sich Bernard Williams.

„Wir unterhielten uns darüber, wer von Bedeutung die Auslosung machen könnte, und ich dachte an Jimmy, in dessen Nähe wir wohnten.

Ich erinnere mich, daß ich mit ihm plauderte, vor seinem Haus, wo ein Rolls-Royce und ein Fahrrad standen, und ich erklärte ihm die Wohltätigkeitsveranstaltung und er freute sich, zu helfen.

Es verwundert nicht, daß es ein gewaltiges Interesse an der Veranstaltung gab, die zu einem Ergebnis von 700 Pfund führte.“

In neuerer Zeit reagierte Sir Jimmy schnell auf eine Anfrage von ‚PhysCap‘, als es im Jahr 2007 die offizielle Wohltätigkeitsveranstaltung des ‚GE Money‘-Halbmarathon in Leeds war.

Er repräsentierte an dem Tag die Hilfsorganisation und es wurden 26.000 Pfund gesammelt, was ein großer Erfolg war.

Howard Lee traf Jimmy Savile bei Veranstaltungen im Namen der Herzklinik des Krankenhauses von Leeds.

„Jimmy hatte eine enorme Zugkraft und wollte schon immer Menschen helfen“, sagte er. „Jeder kannte ihn, sie hatten eine Geschichte zu erzählen und wollten ihn treffen.

Wann immer Jimmy beteiligt war, verkauften wir 30-40 Prozent zusätzlich.“

David Bransby erinnert sich: „Ich schrieb Sir Jimmy wegen dem Halbmarathon -- und er rief mich eines Tages aus heiterem Himmel an.

Zuerst dachte ich, es wäre jemand, der mich aufzieht, aber bald merkte ich, daß es wirklich er war.

Am Tag des Fototermins für den Halbmarathon verabredeten wir uns am Roundhay Park in der Nähe seines Hauses.

Ich war mit meinem Sohn Elliot da, als wir ihn den Hügel hinunter auf uns zu kommen sahen.

Als er näher kam, nahm Jimmy seinen Hut ab und man sah seine langen silbernen Haare, dann nahm er seinen Mantel ab, und plötzlich wurde er zum unverkennbaren Jimmy Savile.

Am Tag des Halbmarathons startete er das Rennen mit einer Drucklufthupe. Jimmy pustete jeden weg und begrüßte dann alle.

Er mischte sich unter die Würdenträger, Sponsoren und Gäste und war völlig entspannt. Sir Jimmy war einfach der Profi. Es war ein wunderbarer Tag.“

Popstar Jeff Christie, die ‚Yellow River‘-Berühmtheit, kannte Jimmy aus seinen frühesten Tagen in der Musikbranche.

„Jeder weiß, was er für Wohltätigkeitszweck tat, Jimmy war aber bereits seit den ‚Outer Limits‘-Tagen auch ein großer Fan von mir“, erinnert er sich.

„Ich hatte seit den ‚Mecca‘- und ‚Top of the Pops‘-Tagen der 60er Jahren mit Jimmy gearbeitet. Er war ein Fan und war begeistert, als das ‚Flawed Masters‘-Album herauskam.

Ich brachte ihm als Dankeschön eins zu seiner Wohnung und war fassungslos, als er mich ins ‚Flying Pizza‘ zum Abendessen einlud.

Jimmy war ein großartiger Charakter und ein Mentor. Er sagte immer etwas nettes über mich, wenn wir im Radio gespielt wurden.

Jimmy war sehr unterstützend. Ich kannte ihn seit langer Zeit und er war stolz, daß es ein Kerl aus Leeds zu der Zeit geschafft hatte. Ich werde mich an Jimmy als einmalige Kultfigur erinnern.“
Hier finden Sie den Originalartikel, Jimmy was their best man, nicht mehr.

Im Kampf gegen Internetzensur der Originalartikel auf englisch:
JIMMY SAVILE TRIBUTE

JIMMY WAS THEIR BEST MAN

LEEDS hairdresser Howard Silverman was one of Sir Jimmy Savile’s closest pals.


And he has been angered by media reports that Sir Jimmy was a loner.

“Most of Jimmy’s close pals, and he had quite a few, were not celebrities, but just ordinary guys who came from working class backgrounds just like Jimmy,” said Howard.

“So it annoys me to hear people like Tony Blackburn say that in his private life Jimmy didn’t have many friends. Of course he did.”

Howard, 63, got to know Jimmy through the late Dennis Peace, who was the manager of Leeds’ In Time Club.

“A lot of the Jewish community would go there and Jimmy would be a regular visitor,” he recalled.

“At first we were just acquaintances, but fast forwarding to the 1970s we became really good pals when he and I started jogging together.

“At first we would often pass each other on Street Lane and before long we were running alongside each other.

“Then we started entering marathons. In those days I was still single so this led to seeing each other socially and dining out, and because of that he mingled with the Jewish crowd.

“In fact, he ended up speaking more Yiddish than I did.”

Howard, who dined out with Sir Jimmy just three days before his death, used to cut his hair at his Leeds centre salon for many years.

Sir Jimmy started supporting Jewish charities.

And it wasn’t long before Howard became a go-between, often asked to use his influence in getting Sir Jimmy’s support for many events.

“Jimmy also supported many causes in Israel and I know he gave a large amount to fund a hospital in Netanya.

“And then in the 1970s, he visited Israel himself to do a Jim’ll Fix It programme.

“It was at a reception there that he met the Israeli president Ephraim Katzir, who invited him to attend the Knesset.

“Jimmy disapproved of Israel giving back land and weakening its borders and he made these facts known in no uncertain terms to those in office.”

Howard will always remember Sir Jimmy for being a guy who knew the most important and influential people in the world, from the royal family to presidents, but who always kept his feet on the ground.

“He was a man of the people who never forgot his roots,” said Howard.

“One minute he’d be talking by phone to The Boss (Prince Charles) and the next minute he’d be walking through the doors of the Flying Pizza on Street Lane, Leeds, and chat to the bar waiter.”

When Howard married Janet in 2005 he asked Sir Jimmy to be his best man.

“I asked him not to wear one of his garish track suits so he arrived in a smart suit and tie and gave a hilarious speech. Jim certainly fixed it for me, who else can say he had Jimmy Savile as his best man?”

Howard would often accompany Sir Jimmy to concerts in Roundhay Park and can remember the time Michael Jackson performed there.

“Security seemed to be run entirely by the Americans who guarded the superstar like the crown jewels.

“Jimmy obtained tickets in the VIP enclosure but he wanted to get into the area back of the stage. Normally there would have been no problem, but none of the Americans knew him.

“Miraculously, Jimmy managed to squeeze through, but I was barred from entering by this huge American bouncer, so we were separated.

“I was just about to sit down on my own, when suddenly Jimmy appears with this guy who now has his arms around him and both are laughing.

“Jimmy beckoned me to come through. As we were escorted to our seats I whispered, ‘Jimmy what did you say to make him change his mind?’

“From the side of his mouth Jimmy said, ‘Whatever you do, don’t tell the guy that I don’t own Roundhay Park’.”

Howard also recalled Sir Jimmy’s impact when he visited the sick in hospital.

“He’d crack a few jokes and they loved it,” he recalled.

“Jimmy sold smiles for nothing and had an amazing ability to do that.

“With his time Jimmy was the most generous person and could make a joke of something and get away with it that others would not.

“He’d make cracks, they’d have a laugh and he was the master at it.”

Fundraiser Percy Stern, of Leeds, added: “There were innumerable occasions when Sir Jimmy gave freely of his time and presence without wanting any more than a thank you.

“About 50 years ago, at a time when he was at the top of the personalities ladder, I was one of the organisers of a Donkey Derby being run by two small, relatively unfashionable, charities — the Leeds Kosher School Meals Service and the New Central Vilna Synagogue — in a field near Shadwell.

“Jimmy had agreed to open it and, needless to say, it being June it began raining half an hour before the start.

“We began to fear that he would not turn up when, to everyone’s amazement, not only did he arrive, but he was driven into the field sat on top of the back seat of his Rolls Royce with the top down, waving his customary cigar — giving the event a flying start.

“Ever since, whenever I have seen or heard of him, I picture him that evening with his big grin in the pouring rain.”

Sir Jimmy picked the winning ticket to win a Ford Popular car in a draw for the Jewish Blind Society at a dinner in July 1962.

The £500 car was won by Cissie Simon, who attended the glitzy event with her husband and donated £50 to the society.

“It was the first draw we did as a group and was a great success, “Bernard Williams recalled.

“We chatted about who could do the draw that would be notable and I thought of Jimmy who we lived near.

“I remember chatting to him outside his home where he kept a Rolls-Royce and bicycle, explained about the charity event and he was delighted to help.

“Not surprisingly there was massive interest in the event, which resulted in a £700 profit.”

In more recent times, Sir Jimmy was quick to respond to a request from Physcap when it was the official charity of the GE Money Leeds half-marathon in 2007.

Representing the charity on the day, £26,000 was raised in what was a huge success.

Howard Lee met Jimmy Savile at events on behalf of the Cardiac Unit at Leeds General Infirmary.

“Jimmy had a great pulling power and always wanted to help people,” he said. “Everyone remembered him, they had a story to tell and wanted to meet him.

“Whenever Jimmy was involved we’d sell an extra 30-40 per cent of tickets.”

David Bransby recalled: “I wrote to Sir Jimmy about the half-marathon and he rang me one day out of the blue.

“At first I thought it was somebody winding me up, but soon realised it was really him.

“On the day of taking some publicity shots for the half marathon we arranged to meet at Roundhay Park near his home.

“I was with my son Elliot when we saw him walking down hill towards us.

“As he got closer Jimmy took off his hat, revealing his long silvery hair, then his coat and suddenly he turned into the instantly recognisable Jimmy Savile.

“On the day of the half marathon, he started the race with an aerosol hooter. Jimmy waved everyone off and welcomed everybody back.

“He mixed with all the dignitaries, sponsors and guests and was so at ease. Sir Jimmy was the consummate professional. It was a wonderful day.”

Pop star Jeff Christie, of Yellow River fame, knew Jimmy from his earliest days in the music business.

“Everyone knows what he did for charity, but Jimmy was also a great supporter of me from way back in the Outer Limits days,” he recalled.

“I’d worked with Jimmy since Mecca days and Top of the Pops back in the 60s. He was a fan and was thrilled when the Flawed Masters album came out.

“I took a copy over to his flat as a thank you and was stunned when he took me out for dinner at the Flying Pizza.

“Jimmy was a great character and a mentor. If we were being played on the radio he’d always say something nice about me.

“Jimmy was highly supportive. I’d knew him a long time and he was proud a Leeds lad had made it big at the time. I’ll remember Jimmy as an iconic figure and one off.”

© 2011 Jewish Telegraph
www.JewishTelegraph.com