Dienstag, 17. September 2013

Türhänger für Nichtwähler

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Zufälle gibt's.

In Bad Waldsee gibt's Türhänger für Nichtwähler:
„Jede Tür ist eine Überraschung“

Die erste Tür bleibt verschlossen. Und auch an der zweiten gibt es keine Reaktion ... Bleibt die Tür verschlossen, hinterlässt ░░░░░░░░░ (Anm.: Name des politischen Vertreters durch Werbeblocker unkenntlich gemacht) einen Türhänger – ähnlich einem „Nicht-stören-Schild“ im Hotel ...
Und auch in Freiburg:
Wahlnahkampf: So wirbt ░░░░░░ ░░░░░ (Anm.: Name des politischen Vertreters durch Werbeblocker unkenntlich gemacht) an der Haustür

... Türen bleiben verschlossen, obwohl dahinter Stimmen zu hören sind. Manchmal kläfft ein Hund. Die ░░░ (Anm.: Name der politischen Partei durch Werbeblocker unkenntlich gemacht) hinterlässt dann einen Türanhänger ...

Montag, 16. September 2013

Frommer Brazlawer Jude wegen störenden Verhaltens nach Verspätung des Fluges am Flughafen Kiew verhaftet

FAILED MESSIAH über Pilger auf dem Weg zurück ins Land der judeochristlichen Werte.
Breslov Hasid Busted In Kiev Airport For Disruptive Behavior After Flight Delayed

Berichten zufolge wurde gestern ein frommer Brazlawer Jude auf dem Flughafen Kiew in der Ukraine wegen störenden Verhaltens verhaftet. Der fromme Jude kehrte von der jährlichen Pilgerfahrt der Brazlawer Juden zum Grab des Gründers ihrer Bewegung -- Rabbi Nachman aus Brazlaw in der ukrainischen Stadt Uman -- zurück, als sich sein Flug um einige Stunden verzögerte.

YESHIVA WORLD berichtete, daß die Gemeindeführer der Brazlawer Juden bei der Polizei intervenierten und die Freilassung des frommen Juden erreichen konnten, der sich sofort an Bord eines Fluges begab -- der gezwungen worden war, auf ihn zu warten -- und nach Israel abreiste. Die gesamte Verspätung -- einschließlich der Zeit von der Verhaftung über die Verhandlungen bis zur Freilassung des frommen Juden -- betrug angeblich insgesamt etwa sieben Stunden und hielt 300 Passagiere auf.
Hier finden Sie den Originalartikel, Breslov Hasid Busted In Kiev Airport For Disruptive Behavior After Flight Delayed.

Sonntag, 15. September 2013

Mädchen sagte, Lehrer verband ihr die Augen und steckte ihr etwas in den Mund

Mark Gomez und Sharon Noguchi über Körperflüssigkeit in einem kalifornischen Klassenzimmer.
San Jose principal's notes: Girl said teacher blindfolded her, put something into her mouth

4. Oktober 2012 -- Per Gerichtsbeschluß gab der Schulbezirk Evergreen am Donnerstag Aufzeichnungen einer Schulleiterin frei, die beschuldigt wird, einen des sexuellen Kindersmißbrauchs verdächtigten Lehrer nicht gemeldet zu haben.

Die Aufzeichnungen der Schulleiterin der Grundschule O. B. Whaley, Lyn Vijayendran, beschreiben ausführlich, wie ihr eine Schülerin einer zweiten Klasse erzählte, daß ihr der Lehrer Craig Chandler etwas in den Mund steckte, während sie mit verbundenen Augen allein mit ihm in einem Klassenzimmer war. Laut den handschriftlichen und getippten Aufzeichnungen der Schulleiterin zur Befragung des Mädchens wackelte Chandler ihren Körper und Kopf »vor und zurück« und forderte sie zuvor auf, »ihre Beine« zu »öffnen«.

Diese Zeitung hatte um Einsicht in die Aufzeichnungen ersucht, die als Teil der Gerichtsakten unter Verschluß waren.

Laut Staatsanwaltschaft sollten die Schilderungen des Mädchens für Vijayendran ausgereicht haben, um die Polizei oder das Jugendamt (Child Protective Services) zu kontaktieren und einen potenziellen Kindesmißbrauch zu melden -- wie es das Gesetz von Schulleitern, Lehrern und anderen Personen verlangt, die Kontakt mit Kindern haben. Stattdessen konsultierte die Schulleiterin die Leiterin der Personalabteilung des Schulbezirks Evergreen, Carole Schmitt, und warnte Chandler dann, im Alleinsein mit Schülern nicht das zu spielen, was er eine »Helen Keller Unterrichtsstunde« nannte. (Anm.: Helen Keller verlor durch eine Hirnhautentzündung im Alter von 19 Monaten ihr Seh- und Hörvermögen.)

Drei Monate später mißbrauchte Chandler angeblich eine andere Schülerin, deren Elternteil ihn der Polizei meldete. (Anm.: Sollte der Lehrer seine sexuelle Präferenz so schnell gewechselt haben, wie Wähler heutzutage Elend und Chaos verursachen, müßte »another student« natürlich eine Schülerin sein.)

Das Gericht hielt Vijayendrans handschriftliche und getippte Aufzeichnungen unter Verschluß, doch ein Richter gab sie am Donnerstag frei, 2 ½ Monate nachdem diese Zeitung beim Schulbezirk Evergreen einen Antrag nach dem sogennanten »California Public Records Act« einreichte.

Chandler, der am 10. Januar verhaftet wurde, bleibt im Gefängnis und wartet wegen fünf Fällen wegen unzüchtiger Handlungen an einem Kind unter 14 Jahren auf seinen Prozeß.

Vijayendran droht eine Anklage wegen Fehlverhaltens -- es ist das zweite Mal in zwei Jahrzehnten, daß einem Erzieher der Grafschaft Santa Clara vorgeworfen wird, mutmaßlichen Mißbrauch nicht zu melden.

In einem Interview mit Vijayendran sagte Chandler, daß er das Mädchen in das Klassenzimmer rief, um eine Unterrichtsstunde über Helen Keller vorzubereiten, und daß das »Lehrziel« war, die Schüler ihrer Sicht zu berauben. Er sagte, er verwendete einen Badeschwamm auf ihrem Fuß und ihren Beinen und steckte ihr eine Flasche mit salzigem Wasser in den Mund. Er sagte Vijayendran, daß während der ganzen Zeit die Tür seines Klassenzimmers offen war.

»Ich sagte Craig Chandler, daß seine Handlungen mit einem sehr schlechten Urteilsvermögen erfolgten«, so Vijayendran in ihren Aufzeichnungen. Als sie beschrieb, was das Mädchen sagte, antwortete Chandler: »Oh, wenn Sie es auf diese Weise sehen, klingt es wirklich schlecht.«

Laut Staatsanwaltschaft hätte eine »einsichtige Person« laut den Aussagen des Mädchens Mißbrauch vermutet und wäre dann zu einer Meldung an die Behörden verpflichtet gewesen.

Vijayendrans Anwalt, Eric Geffon, widersprach: »Niemand, der an dieser Situation beteiligt war, dachte, daß dies ein Akt körperlichen Mißbrauchs war, weder der Schulbezirk, noch der Elternteil, noch Lyn«.

Doch Margaret Petros, die sich im Santa Clara County für die Opfer einsetzt, war erbost. »Es gibt für keine in diesen Fall verwickelte Person eine Entschuldigung, dies nicht gemeldet zu haben«, sagte sie. »All diese Fachleute, die dafür bezahlt werden, unsere Kinder zu schützen, sollten nicht nur strafrechtlich verfolgt, sondern auch zivilrechtlich als Individuen verklagt werden.«

Das Gesetz führt Administratoren auf Ebene des Schulbezirks, wie Carole Schmitt, nicht ausdrücklich als Meldepflichtige auf.

In den getippten Aufzeichnungen schrieb Vijayendran, daß die Mutter der Zweitklässlerin wegen einem Vorfall, der ihre Tochter betraf, besorgt war. In Anwesenheit der Mutter befragte Vijayendran das Mädchen, das beschrieb, wie Chandler sie anwies, die Schuhe auszuziehen und sich mit verbundenen Augen auf den Boden zu legen. Das Mädchen beschrieb, wie Chandler mit etwas Feuchtem ihren Fuß berührte und ihr etwas zu trinken in den Mund gab.

Nachdem Vijayendran den Vorwurf hörte, rief sie laut den getippten Aufzeichnungen die Personalabteilung des Schulbezirks an und fragte, was als nächstes zu tun sei. Vijayendran sagte, sie wurde angewiesen, das Mädchen weiter zu befragen und eine möglichst detaillierte Schilderung zu bekommen. Die Schulleiterin kam dem nach und rief dann Chandler herein, gemäß den Anweisungen des Schulbezirks.

In der Strafsache gegen Vijayendran, die das Büro des Bezirksstaatsanwalts des Santa Clara County eingereichte, wurden ihre Aufzeichnungen auch einer Erklärung auf einen hinreichenden Verdacht (affidavit of probable cause) beigefügt, wurden jedoch auf Antrag des Anwalts der Schulleiterin von Kenneth L. Shapero, dem Richter des Obersten Gerichts von Santa Clara, am 14. August versiegelt.

Shapero ordnete dann an, sie zu entsiegeln und wies einen Schritt der Anwälte von Vijayendran und Chandler zurück, die Freigabe der Aufzeichnungen durch den Schulbezirk zu verhindern.

Alison Filo, die Staatsanwältin, die sich mit Vijayendrans Fall befaßt, war am Donnerstag nicht im Büro, sagte dieser Zeitung aber zuvor, daß ein anderes Kind mißbraucht wurde und potenzielle forensische Beweise verloren gingen, weil die Schulleiterin im ersten Vorfall nicht die Polizei rief. Vijayendran wurde vom Bezirksamt wieder die Koordination der Lehrer-Förderprogramme zugewiesen.

Laut Gerichtsakten fanden Tests des kriminaltechnischen Labors der Grafschaft von von Santa Clara auf Stühlen in Chandlers Klassenzimmer Sperma.

Chandler arbeitete bis Januar weiterhin als Lehrer, als er von der Polizei von San Jose verhaftet wurde. In diesem zweiten Fall wegen Verdachts auf Mißbrauch meldete der stellvertretende Schulleiter die Beschwerde dem Schulbezirk, sprach mit Chandler und benachrichtigte am selben Tag das Jugendamt. Unabhängig davon rief der Elternteil die Polizei.
Hier finden Sie den Originalartikel, San Jose principal's notes: Girl said teacher blindfolded her, put something into her mouth.

Samstag, 14. September 2013

Kommunistische Ziele (1963)

Albert S. Herlong, Mitglied des Repräsentantenhauses von Florida, zitiert Cleon Skousen -- haken Sie ab, welche Ismen für die Neue Weltordnung Ihre Mütter und Väter bereits umgesetzt haben und an welchen Sie und Ihre Kinder wahltechnisch noch arbeiten müssen.
Communist Goals (1963)

Congressional Record -- Anhang, S. A34-A35 (Anm.: der Congressional Record ist das wörtliche Protokoll aller Debatten, Erklärungen und sonstigen Vorkommnisse im Repräsentantenhaus)

10. Januar 1963

Aktuelle kommunistische Ziele

EXTENSION OF REMARKS (Anm.: Appendix) VON A. S. HERLONG, JR. IM REPRÄSENTANTENHAUS VON FLORIDA

Donnerstag, 10. Januar 1963


Albert S. Herlong: Geehrter Sprecher, Patricia Nordman aus De Land, Florida, ist eine glühende und wortgewandte Gegnerin des Kommunismus und veröffentlichte bis vor kurzem noch den DE LAND COURIER, den sie dem Zwecke der Warnung der Öffentlichkeit vor den Gefahren des Kommunismus in Amerika widmete. (Anm.: 1963 hatten die politischen Ismen das Fräulein noch nicht abgeschafft: »Mr. Speaker, Mrs. Patricia Nordman of De Land ...«)

Auf Wunsch von Patricia Nordman füge ich dem Protokoll (Record) unter einhelliger Zustimmung folgende »Aktuelle kommunistische Ziele« hinzu, die aus »The Naked Communist« von Cleon Skousen stammen:

AKTUELLE KOMMUNISTISCHE ZIELE

1. Akzeptanz der friedlichen Koexistenz durch die USA als einzige Alternative zum Atomkrieg.

2. Bereitschaft der USA, eine Kapitulation einem Atomkrieg vorzuziehen.

3. Erwecken Sie die Illusion, daß die vollständige Entwaffnung der Vereinigten Staaten eine Demonstration der moralischen Stärke sein würde.

4. Lassen Sie zwischen allen Nationen freien Handel zu, unabhängig von der kommunistischen Zugehörigkeit und unabhängig davon, ob Waren für den Krieg genutzt werden könnten.

5. Vergeben Sie langfristige Kredite an Rußland und die sowjetischen Satellitenstaaten.

6. Geben Sie allen Nationen US-Hilfe, unabhängig davon, ob sie kommunistisch beherrscht werden.

7. Erkennen Sie Rotchina an. Nehmen Sie Rotchina in die UNO auf.

8. Etablieren Sie Ost- und Westdeutschland als getrennte Staaten -- trotz Chruschtschows Versprechen des Jahres 1955, die deutsche Frage durch freie Wahlen unter Aufsicht der UNO beizulegen.

9. Ziehen Sie die Konferenzen zum Verbot von Atomtests in die Länge, weil sich die Vereinigten Staaten bereit erklärt haben, Tests auszusetzen, solange die Verhandlungen im Gange sind.

10. Erlauben Sie die individuelle Vertretung aller Sowjetsatelliten in der UNO.

11. Werben Sie dafür, daß die UNO die einzige Hoffnung für die Menschheit ist. Wenn ihre Charta umgeschrieben ist, fordern Sie, daß sie als eine Eine-Welt-Regierung mit eigenen unabhängigen Streitkräften eingerichtet wird. (Einige kommunistische Führer glauben, daß die Welt von der UNO genau so leicht eingenommen werden kann, wie von Moskau. Manchmal konkurrieren diese beiden Zentren, wie jetzt im Kongo.)

12. Lehnen Sie jeden Versuch ab, die Kommunistische Partei zu verbieten.

13. Schaffen Sie alle Treueeide ab.

14. Gewähren Sie Rußland weiterhin Zugang zum US-Patentamt.

15. Entern Sie in den Vereinigten Staaten eine oder beide der politischen Parteien.

16. Nutzen Sie formaltechnische Entscheidungen der Gerichte, um grundlegende amerikanische Institutionen zu schwächen, indem Sie behaupten, daß ihre Aktivitäten die Bürgerrechte verletzen.

17. Übernehmen Sie die Kontrolle über die Schulen. Verwenden Sie sie als Transmissionsriemen für den Sozialismus und kommunistische Propaganda. Weichen Sie den Lehrplan auf. Übernehmen Sie die Kontrolle über die Lehrerverbände. Übernehmen Sie die Parteilinie in die Lehrbücher.

18. Übernehmen Sie die Kontrolle über alle Schülerzeitungen.

19. Nutzen Sie Studentenunruhen, um öffentliche Proteste gegen Programme oder Organisationen zu schüren, die kommunistisch bekämpft werden.

20. Infiltrieren Sie die Presse. Übernehmen Sie die Kontrolle über Buchrezensionen, Redaktionen, politische Entscheidungsprozesse.

21. Übernehmen Sie die Kontrolle über die Schlüsselpositionen in Rundfunk, Fernsehen und Kinofilmen.

22. Setzen Sie alle Formen des künstlerischen Ausdrucks herab, um die amerikanische Kultur weiter zu diskreditieren. Der Auftrag an eine amerikanische kommunistische Zelle lautete: »Eliminierung aller guten Skulpturen aus Parks und Bauwerken -- Ersetzung durch formlose, unbeholfene und bedeutungslose Formen.«

23. Kontrollieren Sie Kunstkritiker und Museumsdirektoren. »Unser Plan ist es, Häßlichkeit, abstoßende, sinnlose Kunst zu fördern.«

24. Beseitigen Sie alle Gesetze, die Obszönität behandeln, indem Sie sie als »Zensur« und Verletzung der Redefreiheit und der freien Presse bezeichnen.

25. Lösen Sie die kulturelle Moral auf, indem Sie in Büchern, Zeitschriften, Kinofilmen, Radio und Fernsehen für Pornographie und Obszönität werben.

26. Präsentieren Sie Homosexualität, Degeneration und Promiskuität als »normal, natürlich, gesund«.

27. Infiltrieren Sie die Kirchen und ersetzen Sie die geoffenbarte Religion durch »soziale« Religion. Diskreditieren Sie die Bibel und betonen Sie die geistige Reife, die keine »religiöse Krücke« benötigt.

28. Beseitigen Sie in den Schulen das Gebet und jeden religiösen Ausdruck, indem Sie argumentieren, daß sonst das Prinzip der »Trennung von Kirche und Staat« verletzt wird.

29. Diskreditieren Sie die amerikanische Verfassung, indem Sie argumentieren, sie sei unzureichend, altmodisch, nicht im Einklang mit modernen Bedürfnissen, ein Hindernis für die globale Zusammenarbeit zwischen den Nationen.

30. Diskreditieren Sie die amerikanischen Gründerväter. Präsentieren Sie sie als egoistische Aristokraten, die sich über den Normalbürger keine Gedanken machten.

31. Schmälern Sie alle Formen der amerikanischen Kultur und raten Sie davon ab, die amerikanische Geschichte zu unterrichten, indem Sie argumentieren, daß sie nur ein kleiner Teil des »großen Ganzen« wäre. Betonen Sie die rußische Geschichte seit der Machtergreifung der Kommunisten.

32. Unterstützen Sie sozialistische Ströme, die kulturelle Bereiche zentralisieren -- Bildung, soziale Einrichtungen, Sozialprogramme, psychologische Einrichtungen, etc.

33. Beseitigen Sie alle Gesetze und Verfahren, die den Betrieb des kommunistischen Apparates behindern.

34. Beseitigen Sie das Komitee für unamerikanische Umtriebe.

35. Diskreditieren und demontieren Sie das FBI.

36. Infiltrieren und kontrollieren Sie weitere Gewerkschaften.

37. Infiltrieren und kontrollieren Sie Großunternehmen.

38. Übertragen Sie einige der Befugnisse für Festnahmen von der Polizei an soziale Einrichtungen. Behandeln Sie alle Verhaltensstörungen als psychische Erkrankungen (psychiatric disorders), die außer Psychiatern niemand verstehen oder behandeln kann.

39. Vereinnahmen Sie die Psychiatrie und nutzen Sie Gesetze für die psychische Gesundheit als ein Mittel, um Zwangsmaßnahmen zur Kontrolle über diejenigen zu erlangen, die kommunistische Ziele ablehnen.

40. Diskreditieren Sie die Familie als Institution. Unterstützen Sie Promiskuität und einfache Scheidungungen.

41. Betonen Sie die Notwendigkeit, Kinder ohne den negativen Einfluß der Eltern zu erziehen. Schreiben Sie Vorurteile, geistige Blockaden und Entwicklungsverzögerungen der Kinder dem unterdrückerischen Einfluß der Eltern zu.

42. Erwecken Sie den Eindruck, daß Gewalt und Aufstand legitime Aspekte der amerikanischen Tradition sind; daß sich Studenten und Interessengruppen erheben sollten, um wirtschaftliche, politische oder soziale Probleme mit »vereinten Kraften« zu lösen.

43. Stürzen Sie alle kolonialen Regierungen, bevor die einheimischen Bevölkerungen zur Selbstverwaltung bereit sind.

44. Internationalisieren Sie den Panamakanal.

45. Unterstützen Sie Bemühungen zu einer Außerkraftsetzung des Connally-Vorbehalts, so daß die Vereinigten Staaten nicht verhindern können, daß sich der Geltungsbereich des Internationalen Gerichtshofs auf innenpolitische Probleme erstreckt. Lassen Sie den Geltungsbereich des Internationalen Gerichtshofs für Nationen und Einzelpersonen gleichermaßen gelten.
Hier finden Sie den Originalartikel, Communist Goals (1963)

Siehe auch: DIE CLOWARD-PIVEN-STRATEGIE (1966)

Freitag, 13. September 2013

Kanzlerin für Deutschland. Angela Merkel

Wahlwerbung im Kontext.

Angela Merkel - Kanzlerin für Deutschland

Warum?

Darum: Eine Hamburgerin sorgt mit einem Brief an Angela Merkel weltweit für Aufsehen

Und darum: Wer ist Angela Merkel?

JEWISH CHRONICLE: Howard Jacobson schreibt Shakespeare um

Josh Jackman über klassische Kulturbereicherung.
Howard Jacobson to rewrite Shakespeare

9. September 2013 -- Der Verlag »Penguin Random House« beauftragte Howard Jacobson, im Rahmen einer Reihe anlässlich des 400. Jahrestages von Shakespeares Tod eine »Neuerzählung« des Dramas in aktualisierter Prosa zu schreiben.

Der Autor sagte, daß ihn die Möglichkeit begeistere, die umstrittene Figur des jüdischen Geldverleihers Shylock zu untersuchen und die Frage in Angriff zu nehmen, ob das Stück antisemitisch ist. (Anm.: Wird die neue Figur Madoff heißen?)

Er sagte: »Für einen englischen Schriftsteller, der zufällig auch jüdisch ist, ist es ›Der Kaufmann von Venedig‹, wo alles durcheinander gerät.

Nur ein Narr würde denken, daß Shakespeare nichts hinzuzufügen ist. Aber wahrscheinlich begegnete Shakespeare niemals einem Juden (Anm.: im Gegensatz zu Howard Jacobson dürfte Shakespeare bekannt gewesen sein, daß die englischen Könige die Juden aus wichtigen Gründen aus ihrem Reich verbannt hatten), der Holocaust war noch nicht passiert und Antisemitismus hatte keinen Namen. Kann man heute die gleiche Geschichte erzählen, wenn jeder Verweis ein anderer Vorwurf ist? Das ist die bebende Herausforderung, vor der ich stehe.«

Howard Jacobsons Version des Dramas soll im Jahr 2016 veröffentlicht werden.
Hier finden Sie den Originalartikel, Howard Jacobson to rewrite Shakespeare.

Derweil, bei einem anderen Klinkenputzer der Holocaustindustrie ...
Jüdischer Entwickler vermarktet Holocaustspiel für Smartphones

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10. September 2013 -- Der Entwickler eines von Nintendo abgelehnten Holocaustspiels hat Pläne angekündigt, seine Arbeit für Smartphonenutzer zu veröffentlichen.

Der britische Spieleentwickler Luc Bernard, 26, verkündete seinen Plan auf der Internetseite INDIEGOGO, eine Plattform zur Kollektivfinanzierung (crowd-sourcing platform), die Entwicklern und Erfindern hilft, Geldmittel für ihre Produkte zu finden.

Bernard machte im Jahr 2008 mit seinem Spiel »Fantasie ist der einzige Ausweg« Schlagzeilen, das er für Nintendo entwickelte und das die Ereignisse des Holocaust mit Kinderaugen betrachtet.

Laut der NEW YORK TIMES entschied der Spielekonzern schließlich, das Spiel nicht zu kaufen und zu vermarkten, weil es als nicht kindergeeignet erachtet wurde.

Laut einem Bericht der Nachrichtenseite THE VERGE sagte Bernard jetzt, er würde die Unternehmen umgehen und über das Internet Geldmittel beschaffen, um das Spiel im nächsten Jahr zu veröffentlichen.

Bernards Mutter ist jüdisch und ihre Mutter betreute nach dem Zweiten Weltkrieg verwaiste jüdische Kinder, erklärte er der TIMES.

In seinem Spiel gibt es die Figur eines Knaben namens Samuel im Frankreich des Jahres 1942 während der Besetzung durch die Nazis, der versucht, dem wirklichen Leben in seine eigene Fantasiewelt zu entkommen.

Bernard erklärte THE VERGE, daß das Spiel dazu gedacht ist, die Spieler zu inspirieren, sich über die Geschichte des Holocaust zu informieren.
Hier finden Sie den Originalartikel, Jewish developer to market Holocaust game for smartphones.

Donnerstag, 12. September 2013

7 ultraorthodoxe Juden in Jerusalem wegen des Verdachts auf Betrug und Geldwäsche verhaftet

Noam Dvir über Geschäfte, wegen denen man vor 2.000 Jahren womöglich aus dem Tempel geflogen wäre.
7 haredim arrested in J'lem on suspicion of fraud, money laundering

12. August 2013 -- Wegen des Verdachts auf Betrug und Geldwäsche verhaftete die Jerusalemer Polizei in einem Geschäft in der Stadt sieben ultraorthodoxe Juden. Sechs von ihnen leben in Beitar Illit und der siebte im Jerusalemer Viertel Mea Shearim.

Einer der Verdächtigen ist der Sohn eines Geschäftsmanns. Die zentrale Dienststelle der Jerusalemer Polizei sagte, daß mehr Festnahmen zu erwarten sind.
Hier finden Sie den Originalartikel, 7 haredim arrested in J'lem on suspicion of fraud, money laundering.

Mittwoch, 11. September 2013

Das Glossar aus: »Jüdische Anekdoten und Sprichwörter« von Salcia Landmann

Und als Zugabe ein Witz aus: »Neues von Salcia Landmann«
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Die Abkürzungen:

aram. = aramäisch. Aramäisch ist eine alte semitische Sprache, die in der Spätantike fast im gesamten Vorderen Orient gesprochen wurde und zur Zeit Jesu das klassische Hebräisch im Lande Israel bereits verdrängt hatte. Jesus hat aramäisch gepredigt. Große Teile des nachbiblischen Schrifttums der Juden sind ebenfalls aramäisch abgefaßt. Im Jiddischen finden sich viele aramäische Ausdrücke. Da viel Aramäisches in der Spätantike auch ins hebräische Schrifttum eingeflossen ist, kann man manche Wörter -- genau wie im Deutschen z. B. Genie oder Ingenieur -- nach Belieben als Fremdwörter des Hebräischen oder als aramäische Ausdrücke kennzeichnen.

d. = deutsch

h. = hebräisch

j. und jid. = jiddisch

mhd. = mittelhochdeutsch

p. = polnisch

r. = russisch

ukr. = ukrainisch

Glossar

apikójress, pI. apikórssim (h. apikoráss = Epikuräer), Ketzer, Freidenker.

as (d.), als, daß, wenn.

awáde (d. a = ein + h. wadáj = sicher), sicher, gewiß.

balebóss (h. ba'al-habajit), wörtl. Hausherr. Familienvater.

bess-méresch (h. bejt-hamidrásch), wörtl. Lehrhaus. Im J. immer zugleich Bethaus. Im Bess-médresch beteten im allgemeinen nur die Männer, die dort zugleich die religiöse Bibliothek benützten, um vor oder nach dem Gebet ein wenig zu studieren. Da es in den kleinen Städtchen des Ostens keine Cafés gab und das Wirtshaus nur aus einem Schnapsausschank für die Bauern bestand, war das Bess-médresch zugleich der Treffpunkt für die Männer, wo sie plauderten, bei kleinen Festanlässen einen gemeinsamen Imbiß einnahmen, und wo Fremde oder Studenten mitunter auch auf den Bänken nächtigten.

bócher, pI. bócherim (h. bachúr, bachurím), Jüngling. Im J. oft in der Zusammensetzung ›jeschiwe-bócher‹, Student an der jeschíwe (s. d.). Bocher kann auch = Junggeselle sein, ganz unabhängig vom Alter. Da Heirat bei den Juden ein religiöses Gebot ist, brachte man dem Junggesellen eine gewisse Verachtung entgegen. Und alte Jungfern gab es im traditionsgebundenen Osten nicht: die Mädchen wurden immer verheiratet.

chapn (p. chapać), packen, ergreifen.

chássene (h. chatuná), Hochzeit, Heirat. ›chássene machn‹ = verheiraten.

chóchem, pI. chachómim (h. chachám, chachamím), klug, der Kluge, der Weise.

chóchme (h. chochmá), Weisheit.

chóssid, pI. chassídim oder chssídim (h. chassíd, chassidím), der Fromme. Als ›Chassidim‹ bezeichneten sich auch mystische Sektierer sowohl in Deutschland im Mittelalter, wie auch seit dem 17. Jahrhundert im slawischen Osten. Der Chassidismus des Ostens zeichnet sich andern jüdisch-mystischen Strömungen gegenüber durch seine naive Volkstümlichkeit und Wundergläubigkeit aus. Nur der Chassidismus kennt und anerkennt einen Rabbi, der nicht in erster Linie ein großer Schriftgelehrter, sondern eher ein Tröster der Unglücklichen und ein Heiliger ist.

chóssen oder chóssn, pI. chassánim (h. chatán, chataním), Bräutigam. cf. chássene.

éfscher (h. efschár), vielleicht.

éjder (d.), ehe, bevor.

émess (h. emét), Wahrheit, im J. auch adjektivisch: wahr.

épess (d. = etwas): ›farwóss épess‹ = ›warum nur?‹ ›épess a rébe‹ = ›so etwas wie ein Rabbi‹.

gábe (h. gabáj), früher Steuereinnehmer und Verwalter der Armenkasse der Kultusgemeinde. Heute nur noch ehrenamtlicher Synagogenvorstand. Bei den Chassidim ist der Gabe auch Manager und Sekretär des Wunderrabbi.

gan-éjdn (h. gan-éden), Garten Eden, Paradies.

gánew, pI. ganówim (h. ganáw, ganawím), Dieb, Gauner, ›Ganef‹. Davon genéjwe (h. g'néjwa), Diebstahl.

gehénem (h. gej-hinóm), Tal Hinnom, Hölle.

gemóre (h. g'mará v. gamór = vollenden). Das Wort wird von manchen gleichbedeutend mit Talmud (s. d.) gebraucht und von andern nur für den spätern Teil des Talmud, der in die (frühere) Mischna und die (spätere) Gemara zerfällt.

jeschíwe (h. j'schiwá), wörtl. Sitz. Im J. immer nur = Talmudhochschule. Es gab -- und gibt auch heute -- an der Jeschiwa keinen eigentlichen Abschluß. Man kann beliebig lang weiterstudieren. Künftige Rabbiner besuchten meist eine Jeschiwa, doch bekamen sie ihre Approbation nicht durch irgendeine Art von Abschlußprüfung, sondern durch einen andern, bereits approbierten Rabbiner, der die Kenntnisse prüfte, ohne zu fragen, wie und wo sie erworben worden waren. Da die Studenten an der Jeschiwa oft sehr arm waren, aßen sie bei den Bürgern der betreffenden Stadt »teg« = Tage, d. h. sie waren an bestimmten festen Wochentagen während des ganzen Semesters zu den Mahlzeiten eingeladen. Der Jeschiwe-Bocher übernachtete oft auf den Bänken der Jeschiwe und mußte oft regelrecht hungern.

Jissró'ejl (h. jissra'éjl), sowohl Land wie auch Volk Israel.

kále, pI. káless (h. kalá, kaIót), Braut, auch Schwiegertochter.

kále-mejdl = präsumptive Braut; Mädchen, das als Braut in Frage kommt und auch als solche vorgeschlagen wird.

kásche (h. kuschiá), wörtl. Schwierigkeit. Im J. immer = Frage, und zwar meist eine schwierige Frage in rituellem Zusammenhang.

kehíle oder kíle (h. k'hilá), Gemeinde. Gemeint ist immer nur die jüdische Kultusgemeinde.

kejn (d.), 1. = kein, 2. nach (Richtung), vermutlich von d. ›gegen‹, ev. von h. ›kan‹ = hier.

klésmer, pI. klesmórim (h. klej-sémer = Musikinstrumente), J. nur = Musikant. Das Wort ist ähnlich gebildet wie im D. ›Schildwache‹.

klern (d. = klären), durch Nachdenken klären. Gleichbedeutend mit ›trachtn‹ (d. = trachten).

kóscher (h. kaschéjr), wörtI. rein, tauglich. Rituell erlaubt. Übertragen: korrekt.

lebn, 1. neben, 2. Leben. Oft im Zusammenhang mit Namen: Jankl-lebn. Dieses angehängte Leben bedeutet entweder den Wunsch, daß der Betreffende lange leben möge, oder vielleicht auch, daß er dem Sprecher so teuer ist wie das eigene Leben.

léjnen oder léjenen (v. altfranz.lejre), lesen.

mágid (h. magíd = der Sprecher), Wanderprediger. Meist ein eher ungebildeter Mann, der volkstümliche Predigten vor allem für die Frauen hielt.

mázze, pI. mázzess (h. mazzá, mazzót), Brotfladen aus ungesäuertem Teig. Die Juden feiern ihr Osterfest (Pessach) zur Erinnerung an den Exodus aus Ägypten. Damals reichte vor der Flucht die Zeit nicht aus, das Brot für den Proviant anzusäuern. Darum essen die Juden noch heute zur Osterzeit 8 Tage lang an Stelle von Brot ungesäuerte Fladen: Mazzes.

melámed, pI. melámdim (h. melaméjd, m'lamdím), Lehrer. Im J. immer nur der Elementarlehrer für Hebräisch, und zwar für Knaben. Der Unterricht begann im 5., manchmal schon im 3. Lebensjahr, und Schrift und Sprache wurden direkt aus dem hebräischen Bibeltext beigebracht. Der Melamed wurde schlecht besoldet und seine Bildung war beschränkt.

meschúge (h. m'schugá), verrückt, ›meschugge‹.

mlúche (h. mluchá), Königsherrschaft, Regierung.

nébich, ein mitleidig-herablassender Ausruf, über dessen Etymologie die Philologen sich nicht einigen können. Vorgeschlagen werden unter anderm deutsche (»nie bei Euch!«), slawische (p. nje boże = bei Gott nicht!) und hebräische (nawúch = gedrückt) Ableitungen.

nógid, pI. negídim (h. nagíd, n'gidím), reich, der Reiche.

oremán (d.), armer Mann.

plúzlung, plúzem, plötzlich.

pónem, pI. pénemer (h. paním = Gesicht, Oberfläche. Im H. ist das Wort bereits eine Pluralbildung, an die aber im J. noch einmal eine d. Pluralendung = er angehängt werden kann), Gesicht. »a ponem« = es ist offenbar, es scheint.

póriz, pI. prízim (h. paríz, parizím = Wegelagerer, Gewalttäter), j. nur = Gutsherr, Graf, vornehmer Herr. Die Herleitung des Wortes ist soziologisch interessant.

Rabbi, reb, row etc.: alle diese Wörter kommen von h. raw = viel, mächtig; ein vornehmer Herr. Row (h. raw), Rabbiner. rébbe (h. rabbí), ›mein Herr‹, mein Rabbi. Reb: immer nur im Zusammenhang mit einem Namen, z. B. ›reb Jankl‹. Hier ist die Bedeutung von ›reb‹ auf ›Herr‹ zusammengeschrumpft, und zwar bis zu einem solchen Grade, daß man sagen kann: ›der row reb Jankl‹ = der Rabbiner Herr JankI. Rabojssáj (h. rabotáj), meine Herren! -- Die polnische Form ›rábin‹ wird im J. gleichbedeutend mit rébe (Rabbi) benützt, dagegen bezeichnet im J. die aus dem D. übernommene Form »rabíner« einen Reformrabbiner, dem der Witz neben mangelnder Frömmigkeit meist auch ungenügende Kenntnisse vorwirft. -- Der chassidische Wunderrabbi wird in der direkten Ansprache ›rébe‹ genannt, spricht man dagegen von ihm, dann nennt man ihn ebenso oft statt ›der rébe‹: ›der zádik‹ (s. d.). Kinder -- nicht aber erwachsene Männer -- nennen auch den Melamed ›Rébe‹.

schábess (h. schabát), Sabbat. Der Sabbat beginnt, wie die meisten Feiertage der Juden, am Vorabend. Am Sabbat ist fast nur geistige Arbeit erlaubt. Körperliche Anstrengung muß auf ein Minimum reduziert werden. Die Vorschriften sind sehr genau. Unter anderm ist auch Schreiben und Rauchen verboten, letzteres, weil es das Entfachen einer Flamme voraussetzt, und Anzünden und Löschen von Feuer ist am Sabbat untersagt. Man läßt das gewöhnlich von Nichtjuden besorgen, und zwar auf Grund einer Dauerabmachung. Denn es ist auch verboten, am Sabbat den Befehl zu einer verbotenen Arbeit zu erteilen, und sei es auch an einen Nichtjuden. Die Dauerabmachung ist ein Trick, im Grunde eine Gebotsumgehung. -- Dagegen ist jede körperliche Hantierung auch am höchsten Feiertage erlaubt, wenn es gilt, Menschen aus Lebensgefahr zu retten. (Anm.: Siehe Ultraorthodoxe Juden, Nichtjuden und das menschliche Leben.)

schádchen, pI. schadchónim (h. schadchán, schadchaním), Heiratsvermittler. Da es früher in den gutbürgerlichen Kreisen der Ostjuden keine freie Ehewahl, sondern nur die vermittelte Ehe zwischen Partnern aus passenden Familien gab, spielte der Berufsschadchen eine große Rolle.

schámess (h. schamásch), Diener. Im J. immer = Synagogendiener.

schíker (h. schikór), betrunken, ›schiker‹.

schíksse, dazu die männliche Form: schégez (v. h. schékez = Abscheu, Greuel), grober Ausdruck für gewöhnliches nichtjüdisches Mädchen, auch Dienstmagd oder Dirne.

schóchn, pI. schchéjnim (h. schachéjn, schchejním), Nachbar.

schójte (h. schoté), Dummkopf, ›Schaute‹.

schólem aléjchem (h.schalóm alejchém). Friede mit Euch! Üblicher Gruß, auch im Arabischen (salem alejkum).

schul (d. Schule). Gemeint ist im J. nie die eigentliche Schule, sondern die Synagoge, wobei aber zu beachten ist, daß die männlichen Juden in ihren Beträumen immer auch religiöse Schriften zu studieren pflegten. ›Religiöse Schriften studieren‹ heißt im J. = ›lernen‹.

ssach (h.), Summe, Menge, im J. auch adjektivisch: a ssach viel.

ssójcher, pI. ssóchrim (h. ssochéjr, ssochrím), Kaufmann.

tajtsch, wörtl. »deutsch«, Sinn, Bedeutung. farta&jacute;tschn = erklären, deuten. -- Die j. Sprache wurde von den Juden anfangs mit der deutschen Sprache in eins gesetzt. Stieß man in den hebräisch und aramäisch abgefaßten religiösen Schriften auf eine schwierige Stelle, dann diskutierte man sie in j. Sprache. Tajtschn oder farta&jacute;tschn bedeutet daher nicht nur durch Übersetzung, sondern vor allem durch Deutung verständlich machen.

táke (p. tako), so, also, wirklich, dennoch etc.

tálmud (h. talmúd = Lehre), nachbiblische Lehren, die zunächst mündlich überliefert und im Jahre 500 n. Chr. endgültig kodifiziert wurden. Der Talmud enthält Kommentare zur Bibel, Angleichung von Bibelgesetzen an die Exilumstände, juristische und religiöse Debatten, Erbauliches, Sagen.

teg essn, »Tage essen«. Ein großer Teil der Talmudstudenten, der Jeschiwe-bocherim, war sehr arm. Stipendien gab es keine, dafür aber pflegten die Bürger der betreffenden Stadt sich zu verpflichten, einen oder einige Studenten an bestimmten Wochentagen das ganze Semester hindurch bei sich zu verköstigen. Der Student pflegte dann bei den betreffenden Hausherren »teg essn«, wie der feste Ausdruck hierfür hieß.

to (p.), da, das, also, nun.

tómer (h. tomár = du wirst sagen), häufig gebrauchter Ausdruck in der talmudischen Debatte, der zunächst nur den Einwand des Gegners als mögliches Gegenargument vorwegnimmt. Später im J. nur noch = vielleicht.

táte (p. tata = Papa), Vater. Táte-máme(Vater-Mutter), Eltern.

tschólent (altfranz. chauld = warm). Da die Juden am Sabbat kein Feuer anfachen dürfen, mußten sie am Sabbat entweder kalt essen -- was man aber an einem Festtag nicht gern tut -- oder Speisen erfinden, die in einem schon Freitag angeheizten Ofen bei sachter Wärme bis Sabbat Mittag garschmoren. Schon der Talmud kennt Speisen dieser Art und bezeichnet sie aramäisch als ›chamin‹ (h. cham = warm).

wós-sche oder wósche (d. was + p. że = also, denn), was also.

zádik, pI. zadíkim (h. zadík, zadikím), 1. der Gerechte, Heilige, 2. feste Benennung für den chassidischen Wunderrabbi.

zi (p. czy), ob.

zóre, pI. zóress (h. zará, zarót), Sorge, Kummer.

Dienstag, 10. September 2013

Brooklyns Bezirksstaatsanwalt widerruft Erklärung zur Unterstützung von jüdisch-ultraorthodoxen Kindesmißbrauchsopfern

FAILED MESSIAH über rhetorische Verkommenheit -- in einem wunderschönen Artikel auf YESHIVA WORLD zur Textanalyse für den Schulunterricht.


30. August 2013 -- Im vergangenen Jahr erklärte Charles J. Hynes den Medien, daß die Schikane, Meidung und Erpressung, die jüdisch-ultraorthodoxe Kindesmißbrauchsopfer durch ultraorthodoxe Juden und Rabbis erleiden, »schlimmer als die Mafia« wäre. Jetzt hat Hynes diese Bemerkung in seinem nie endenden Kriechen für die jüdisch-ultraorthodoxe Blockabstimmung wieder zurückgenommen.

Brooklyns Bezirksstaatsanwalt Charles J. Hynes besuchte in dieser Woche wieder rabbinische Führer, um sich der Blockabstimmung ihrer Anhängerschaft zu vergewissern. Einige der Rabbis, die er besuchte -- zum Beispiel der Rabbi der Mukatschewer Juden (Anm.: historisch aus der ukrainischen Stadt Мукачеве; ungarisch Munkács) -- sind Unterstützer von Rabbi Boruch Lebovits, ein bekannter Kinderschänder, dessen Fall Hynes angeblich neu verhandeln soll.

Indem er um die Blockabstimmung der Anhängerschaft dieser Rabbiner ersucht, nahm Hynes privat und öffentlich seinen berühmtesten Kommentar über die Schikane von Kindesmißbrauchsopfern durch eben diese ultraorthodoxen Rabbiner zurück. Hynes erklärte gegenüber den Medien, daß die Schikane, Meidung und Erpressung, die jüdisch-ultraorthodoxe Kindesmißbrauchsopfer durch ultraorthodoxe Juden und Rabbis erleiden, »schlimmer als die Mafia« wäre.

Der ethisch in Frage gestellte und wohl korrupte Bezirksstaatsanwalt, der -- endlich -- kurz davor ist, abgewählt zu werden, sagt jetzt, diese Bemerkung war »unsensibel« und »eine falsche Sache, so etwas zu sagen«.

Hynes kritisierte nicht die Schikane, Meidung und Erpressung von Kindesmißbrauchsopfern und ihren Familien und Unterstützern, und tat nichts, um den Opfern Sympathie oder Empathie zu zeigen -- eben die Opfer, die zu schützen er verpflichtet ist.

YESHIVA WORLD berichtete am 29. August 2013:

… Unter den Herrschaften (Rabbonim), die Bezirksstaatsanwalt Hynes besuchte, waren: Der Rebbe der Satmarer Juden; der Rebbe der Mukatschewer Juden; Rabbi Duvid Dov Berish Meisels (R’ Berish Meizels) der Satmarer Juden aus Boro Park; Rabbi Yankel Miller (Anm.: auch bekannt als Reb Yankel Miller/Harav Yaakov Miller/Yarma Rov/Yarme Rov/Yarmer Rov/Yarmer Ruv/Yarmee Ruv -- es geht doch nichts über kreative Namensänderungen) aus Eisenstadt (R’ Yankel Miller, the Eizenstate Ruv); Rabbi Yechiel Mechel Steinmetz (R’ Mechel Steinmets), der Religionsrichter (Dayan) der ukrainischen Skvyraer Juden und Führer des Rates (Kehilla) der ukrainischen Belser Juden in Borough Park. Begleitet wurde Charles Hynes von seinen Top-Unterstützern in der jüdisch-orthodoxen Gemeinschaft, dem Stadtrat David G. Greenfield und Ben Barber.

Bezirksstaatsanwalt Hynes wurde herzlich begrüßt und in hohem Maße gelobt, Brooklyn in seinen Jahren als Bezirksstaatsanwalt sicher zu halten und die Gemeinde fair zu behandeln. Laut Quellen, die YWN gesprochen haben, ging Charles Hynes mit dem Segen und der ausdrücklichen Unterstützung seiner Kandidatur von jedem einzelnen Rabbi (Rov), den er besuchte. …

In all seinen Sitzungen in der Gemeinde wurde Charles Hynes herzlich begrüßt, wobei einige der Rabbiner ihre große Besorgnis darüber äußerten, wem sein Gegner angehört und über einige der negativen Kommentare, die sein Gegner über die jüdisch-orthodoxe Gemeinde gemacht hat. (Anm.: Die hohe rhetorische Kunst, jemanden zu verleumden, ohne belangt werden zu können.) Einer der Herrschaften (Rabbonim) erklärte Charles Hynes: »Auch wenn wir in einigen Fragen nicht übereinstimmen, wissen wir, daß Sie für uns immer eine offene Tür haben und bereit sind, auf uns hören.«

Was den »Mafia«-Kommentar betrifft, während das Problem bei seinem Treffen mit dem Rabbi der Satmarer Juden nicht zur Sprache gebracht wurde, hat sich Charles Hynes in der Tat öffentlich für seinen vorherigen Kommentar entschuldigt, in dem er einige in der jüdisch-orthodoxen Gemeinschaft »Mafia« nannte.

»Das war nicht nur eine falsche Sache, so etwas zu sagen, eine unglückliche Sache, so etwas zu sagen, es ist es eine Sache zu sagen, es war unsensibel, so etwas zu sagen«, erklärte Charles Hynes in einem Interview mit HAMODIA. »Nun, gewöhnlich bin ich bin ziemlich sensibel. Und was ich sagte, war unsensibel und ich habe mich entschuldigt. Ich hatte vor kurzem eine Gruppe von meinen Freunden in Williamsburg und ich entschuldigte mich bei ihnen. Und ich entschuldige mich bei Ihrer Leserschaft. Das hätte ich nicht sagen sollen.«
Hier finden Sie den Originalartikel, Video: Brooklyn D.A. Takes Back Statement In Support Of Haredi Child Sex Abuse Victims.

Etwa eine Stunde weiter westlich …
Verhaftung in Five Towns wegen angeblichen Kindesmißbrauchs

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27. August 2013 -- Marisa Trachtenburg aus der Gegend von Five Towns wurde vor kurzem wegen angeblichen sexuellen Mißbrauchs eines sehr jungen Kindes verhaftet.

Mir wurde gesagt, daß sie in einer Reihe von Kindergärten arbeitete, die mit »Torah Umesorah« in Verbindung stehen, und daß es noch viele weitere potentielle Opfer geben könnte.

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Hier finden Sie den Originalartikel, 5 Towns Child Alleged Sex Abuse Arrest.

Montag, 9. September 2013

Armeebericht: Einheit für psychologische Operationen inszenierte den Sturz von Saddams Statue

Jon Elmer über Bilder, die sich in Geschichtsbücher einbrennen.
Army report confirms Psy-ops staged Saddam statue toppling

3. Juli 2004 -- Eine interne Untersuchung der Armee über den Krieg im Irak hat bestätigt, daß der berüchtigte Sturz der Statue von Saddam Hussein am Firdos-Platz im Zentrum von Bagdad am 9. April 2003 von amerikanischen Truppen inszeniert und keine spontane Reaktion von Irakern war. Laut der Studie entschied ein Oberst (colonel) der Marine zunächst, die Statue zu stürzen, und eine Einheit der Armee für psychologische Operationen (psychological operations unit) machte daraus ein Propagandaereignis.

An einem Punkt der Inszenierung drapierten Soldaten der Marine die Statue von Saddam Hussein mit einer amerikanischen Flagge. Als die Menge auf diese Geste negativ reagierte, wurde die US-Flagge von einem Feldwebel (sergeant) der Einheit für psychologische Operationen durch eine irakische Flagge von vor 1990 ersetzt, ohne die Worte »Gott ist groß«. Laut der Untersuchung brachten die Soldaten der Marine jubelnde irakische Kinder mit ein, um die Szene authentisch erscheinen zu lassen.

Behauptungen, daß das Ereignis inszeniert war, wurden im April des vergangenen Jahres vor allem von Gegnern des Krieges gemacht, wurden von der US-Regierung und den wichtigsten (most visible) Medien aber ignoriert oder belächelt.
Hier finden Sie den Originalartikel, Army report confirms Psy-ops staged Saddam statue toppling.

INTELLIHUB entdeckte die Meldung über Saddams Statue ebenfalls:
Erwischt: Nachrichten über Syrien wurden von CNN mit Schauspielern inszeniert

30. August 2013 -- Der primäre »Zeuge«, den die Masssenmedien als Quelle in Syrien nutzen, ist beim Inszenieren erfundener Nachrichten erwischt worden. Videos beweisen, daß der vermeintliche Aktivist namens »Syrien-Danny« (»Syria Danny«), der auf CNN um eine militärische Intervention gebettelt hat, in Wirklichkeit nur ein bezahlter Schauspieler und Lügner ist.

Während Assad definitiv ein Tyrann ist, so wie jedes andere Staatsoberhaupt, ist eine US-Invasion des Landes für die Menschen, die dort leben ein GAU (worst case scenario).

Indem wir darlegen, daß die Massenmedien ihre gesamte Berichterstattung über die Vorgänge orchestrieren, leugnen wir nicht, daß es in Syrien zur Zeit sehr viel Tod und Gewalt gibt. Allerdings werden wir zeigen, daß die Version der Massenmedien geplante (scripted) und inszenierte Propaganda ist.

Das folgende Video zeigt, wie er sich widerspricht, während er nicht auf Sendung ist und sogar Anweisungen gibt, für seine Videokonferenz mit Anderson Cooper auf CNN »die Schußgeräusche bereitzuhalten«.



»Syrien-Danny« ist auch in vielen anderen Nachrichtensendungen erschienen und jedes einzelne Mal war seine Geschichte über bestimmte Ereignisse anders.

Dies ist nicht das erste Mal, daß die Propaganda der Massenmedien aufgedeckt wurde, es passiert die ganze Zeit, vor allem aber in Zeiten des Krieges.

Einige der meistpublizierten Kriegsnachrichtenbilder unserer Zeit waren einfach nur inszennierte Öffentlichkeitsarbeit, konzipiert für die psychologische Kriegsführung.

Niemand in Amerika kann das Bild vergessen, als Saddam Husseins Statue gestürzt und mit einer amerikanischen Flagge verhüllt wurde, doch nur wenige Menschen wissen, daß dies eine Falschmeldung war, eine inszenierte psychologische Operation, koordiniert zwischen dem Militär und den Medien. Im Juli 2004 entdeckte der Journalist Jon Elmer eine interne Armeeuntersuchung über den Krieg, die zeigte, daß dieses ganze Szenario mit der Statue tatsächlich arrangiert war.

Elmer schreibt, »daß der berüchtigte Sturz der Statue von Saddam Hussein am Firdos-Platz im Zentrum von Bagdad am 9. April 2003 von amerikanischen Truppen inszeniert und keine spontane Reaktion von Irakern war. Laut der Studie entschied ein Oberst (colonel) der Marine zunächst, die Statue zu stürzen, und eine Einheit der Armee für psychologische Operationen (psychological operations unit) machte daraus ein Propagandaereignis. … Laut der Untersuchung brachten die Soldaten der Marine jubelnde irakische Kinder mit ein, um die Szene authentisch erscheinen zu lassen. Behauptungen, daß das Ereignis inszeniert war, wurden im April des vergangenen Jahres vor allem von Gegnern des Krieges gemacht, wurden von der US-Regierung und den wichtigsten (most visible) Medien aber ignoriert oder belächelt.«

Die Falschmeldung über die Statue war nur ein Beispiel in einer langen Liste von Lügen und psychologischer Operationen rund um die verschiedenen Kriege im Irak. Zu Beginn der Operation »Wüstensturm« (»Desert Storm«) im Jahr 1990 gab eine PR-Firma namens »Hill and Knowlton« im Namen der Regierung Millionen von Dollar aus und konstruierte Nachrichten, um den Krieg der amerikanischen Öffentlichkeit zu verkaufen. Einer der bewegendsten Streiche dieser Kriegstreiberei war die Aussage eines 15jährigen Mädchens aus Kuweit, das nur mit ihrem Vornamen, Nayirah, bekannt war. In einem Video, das später an die Medien verteilt wurde, sagte sie: »Ich arbeitete freiwillig im Krankenhaus ›al-Addon‹, als ich dort die irakischen Soldaten mit Gewehren in das Krankenhaus kommen sah, und in den Raum gehen sah, wo … Babys in Brutkästen waren. Sie nahmen die Babys aus den Brutkästen, nahmen die Brutkästen, und ließen die Babys auf dem kalten Boden zu sterben.«



Klingt schrecklich, nicht wahr? Nun, zum Glück ist es nie passiert, weil auch dieses erfundene Ereignis fabriziert wurde, um das irakische Volk zu entmenschlichen. Die ganze Sache wurde aufgedeckt, als die Journalisten entdeckten, daß die Zeugin Nayirah in Wirklichkeit die Tochter eines US-Botschafters (Anm.: namens Saud bin Nasir Al-Sabah) war, der von Spezialisten für psychologische Operationen des Militärs überredet wurde. Wenn die Regierung und die Medien zusammenarbeiten, um die amerikanische Öffentlichkeit in Zeiten des Krieges zu täuschen, dann sollten Sie nicht den geringsten Zweifel haben, daß die gleichen Techniken in Zeiten des Friedens verwendet werden, und vor allem bei Wahlen.

Ein weiterer inszenierter Nachrichtenklassiker, den CNN ausstrahlte:

Hier finden Sie den Originalartikel, CNN Caught Staging News Segments on Syria With Actors.

Sonntag, 8. September 2013

»Wenn ein Jude verhaftet wird, ...«

FRUM FOLLIES und FAILED MESSIAH über die Vor- und Nachteile eines orthodoxen Justizapparates.
Bezirksstaatsanwalt Hynes veröffentlicht jiddische Wahlwerbung, die ihn als Retter jüdisch-ultraorthodoxer Krimineller anpreist

3. September 2013 -- Das Bild zeigt Brooklyns Bezirksstaatsanwalt Charles J. Hynes mit dem Rabbi der Mukatschewer Juden (Anm.: aus der ukrainischen Stadt Мукачеве; ungarisch Munkács), der jüdisch-ultraorthodoxen Vertrauensperson (go-to person), die verhindert, daß Juden zu einer Gefängnisstrafe verurteilt werden oder sie herausholt, wenn sie bereits verurteilt sind.

D.A.'s Campaign Releases Yiddish Ad Touting Hynes As Haredi Criminals' Savior

Text oben: »Wenn ein Jude verhaftet wird, zu wem gehst du?«
Text links: »Zu jüdischen Führern, die im Namen der jüdischen Gemeinschaft handeln.«
Text rechts: »Er half uns, er hilft uns, und er wird uns noch mehr helfen.«
Text unten: »Wählt Charles Hynes zum Bezirksstaatsanwalt, stark und fair, 6 Tischri, Dienstag, 10. September.« (Anm.: Der jüdische Monat Tischri beginnt irgendwo im ersten Septemberdrittel.)
Hier und hier finden Sie den Originalartikel, D.A.'s Campaign Releases Yiddish Ad Touting Hynes As Haredi Criminals' Savior.

Antwort auf die Frage, ob Hynes' Begegnung mit dem Rabbi und seine Kippa aus Photoshop stammen:
»Nein, Hynes ist ein echter Schabbes-Goi. Er hat immer, immer eine Kippa in der einen Tasche und ein Amigo-Schuldeingeständnis in der anderen.«

Samstag, 7. September 2013

Frau, 94, gewinnt Holocaustopfer-Schönheitswettbewerb

Debbie Gross über die zweite Staffel von »Israel sucht den Holocauststar«.


23. August 2013 -- Eine alte Frau ist extrem glücklich, nachdem sie einen israelischen Schönheitswettbewerb gewann.

Shoshana Kolmer, 94, eine israelische Bürgerin tschechischer Herkunft, lächelte nachdem sie in Haifa, Israel, den »Miss Holocaustopfer-Schönheitswettbewerb« (»Miss Holocaust Survivor Beauty Contest«) gewann. Kolmer wurde in Polen aus Auschwitz befreit. Sie erzählte eine Geschichte, wie sie einem Naziwächter gewöhnlich jeden Tag ein Lied sang und deshalb ein kleines Stück Brot erhielt. Sie wanderte im Jahr 1946 nach Israel ein.

Die 18 Finalistinnen des Schönheitswettbewerbs auf einer Bühne in der Basketballarena in Haifa trugen schöne Kleider, ihren Schmuck und ihr Haar, verdichtet mit Haarspray.

Im Gegensatz zu den typischen Schönheitskandidatinnen waren die israelischen Frauen, die vor einer Menschenmenge von 2.000 Personen standen, zwischen 70 und 94 Jahre alt. Sie alle litten durch den Holocaust.

Esther Gorovitsky, eine der Finalistinnen, sagte, die Veranstaltung »gab mir die Möglichkeit, in Begleitung anderer Frauen zu sein, die in ihrem Leben mit großen Widrigkeiten konfrontiert gewesen sind«.

Gekleidet in eine schmeichelhafte schwarze Bluse und einen langen Rock mit silbernen Perlen, erzählte sie, wie ihre Mutter mit ihr und ihrem Bruder nach Sibirien floh, als sie 6 Tage alt war.

»Es ist gut, in Begleitung anderer Frauen zu sein, die Schwierigkeiten erfahren haben«, sagte sie, während Sie auf die anderen Teilnehmer sah. »Wir sprechen die gleiche Sprache«, sagte sie.

Als er im letzten Jahr zum ersten Mal eingeführt wurde, führte der Miss-Holocaustopfer-Schönheitswettbewerb zu Lob und Kritik von vielen Israelis, die durch die Nazis Familien verloren.

Israel wurde drei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges geschaffen, vor allem als Zufluchtsort für den Rest der Juden Europas,die während des Holocaust nicht zugrunde gerichtet wurden. Etwa 6 Millionen Juden kamen um, während Millionen mehr untergetaucht unter unbeschreiblichen Bedingungen überlebten oder in Arbeitslagern interniert waren. (Anm. / Rechenaufgabe: Wenn es laut WORLD ALMANAC 1934 weltweit 15.315.000 Juden und 1948 weltweit 15.753.638 Juden gab, wie hoch war nach dem Zweiten Weltkrieg die Geburtenrate, um bis 1948 die Zahl 15.753.638 zu erreichen?)

In Israel leben heute weniger als 200.000 dieser Überlebenden.
Hier finden Sie den Originalartikel, Woman, 94, wins Holocaust survivor beauty pageant.

Was mir dabei einfällt?

Woman, 94, wins Holocaust survivor beauty pageant

Siehe auch:

-- 256 Erwähnungen von 6.000.000 Juden vor Bekanntmachung durch die Nürnberger Prozesse

Freitag, 6. September 2013

Überraschung: Großbritanniens neuer Handelsminister ist ein überzeugter Jude

Miriam Shaviv über gute Profite für Israel.
Surprise new UK trade minister is committed Jew, thinks Israel’s ‘amazing’

23. Juni 2013 -- Es gibt so viele Juden an der Spitze von Großbritanniens Partei der Konservativen, witzelte Premierminister David Cameron einmal, daß sie eher als die Partei der Tora als die Partei der Tories bekannt sein sollte.

Mit der Ankündigung am vergangenen Mittwoch, daß Ian Livingston zum Handels- und Investitionsminister und ins Oberhaus erwählt wurde, hat Cameron möglicherweise den überzeugtesten Juden in die Regierung ernannt, und sicherlich den schärfsten Unterstützer Israels -- laut Livingston »der erstaunlichste Staat auf der Welt«.

Livingston, 48, ist einer der sichtbarsten britischen Unternehmensführer, dem weithin zugeschrieben wird, als Vorstandsvorsitzender den Telekomriesen BT -- vormals British Telecom -- durch den globalen Abschwung gesteuert zu haben. Sein Ausscheiden aus dem Unternehmen im September, das am Mittwoch angekündigt wurde, löschte sofort 400 Millionen Pfund (618 Millionen Dollar) des Marktwerts. (Anm.: Soll wohl heißen, daß BT früher glückliche Mitarbeiter hatte und jetzt eines der unbeliebtesten und meistgehaßten britischen Unternehmen ist -- vielleicht vergleichbar mit den Erfolgsgeschichten vom gelöschten Marktwert von Karstadt unter Nicolas Berggruen oder der Telekom unter Ron »Aaron Lebowitsch« Sommer.)

In seiner neuen Rolle als Handelsminister, die er im Dezember antreten soll, wird Livingston weltweit den britischen Handel fördern und die britische Wirtschaft für Investitionen attraktiv machen. Er ersetzt Lord Green, einen geweihten Priester der Kirche von England, der das Rentenalter erreicht, und er wurde von Cameron persönlich als Handelsminister ausgewählt, der sagte, Livingston »wird den lebenswichtigen nationalen Anstrengungen ein großes Talent bringen«.

Weitere führende jüdische Persönlichkeiten in der Partei der Konservativen sind der Mitvorsitzende Lord Feldman und der Abgeordnete Grant Shapps, der sich selbst als »sehr wachsam« definiert hat, der Oberschatzmeister (senior treasurer) Howard Leigh, ein Mitglied des »Jüdischen Führungsrates« (»Jewish Leadership Council«, JLC), und die ehemaligen Schatzmeister der Partei Richard Harrington, Abgeordneter, und Lord Fink, ein weiteres Mitglied des JLC.

Livingston führt ein aktives jüdisches Leben unnd besucht regelmäßig die orthodoxe Synagoge »Borehamwood« und, außerhalb Londons, die Synagoge »Elstree United«. Er ist ein bekannter Unterstützer von Israel und jüdischen Wohltätigkeitsorganisationen, der in den letzten Jahren Veranstaltungen ausrichtete oder als Redner auftrat, unter anderem für die Hochschule »Yavneh College«, für den »Vereinigten Jüdisch-Israelischen Aufruf« (»United Jewish Israel Appeal«), für die Menschenrechts-NGO »Rene Cassin« und für den jüdischen Unternehmensbrutkasten »TraidE«.

Im Oktober 2011, vor Rosch Haschana, sagte Livingston bei einer Diskussion am runden Tisch für die Zeitung JEWISH CHRONICLE, daß er einen koscheren Haushalt führt und daß seine beiden Kinder, Alastair und Emma, »einen vernünftigen orthodoxen Weg gewählt« haben. Auf die Frage, die drei wichtigsten Faktoren seiner Identität zu beschreiben, antwortete er: »Jüdisch, Schotte, männlich.«

In der gleichen Diskussion, gefragt nach einem jüdischen Neujahrswunsch, sagte Livingston, er hoffe, den Beginn eines »Weges zum Frieden für Israel zu sehen. Es gibt in Israel so viel zu feiern. Es ist der erstaunlichste Staat auf der Welt und es ist schade, daß seine Kehrseite ist, daß etwas anders daraus wird. Ich glaube nicht, daß es sehr viel Zeit gibt, um anzufangen, diesen Weg zu beschreiten und ich hoffe, daß das nächste Jahr tatsächlich damit beginnt.«

Sein ehemaliger Rabbi Naftali Brawer, jetzt Geschäftsführer der »Stiftung Spirituelles Kapital« (»Spiritual Capital Foundation«) erklärte: »Ian ist ein außergewöhnlich heller Kerl mit einem echten Gefühl der Verpflichtung gegenüber der breiteren Gesellschaft. Die Tatsache, daß er BT auf dem Höhepunkt seiner Amtszeit verläßt, um in den öffentlichen Dienst zu treten, spricht Bände.

Er nimmt sein Judentum sehr ernst und greift auf jüdische Werte und Texte zurück. Der BT-Vorstand ist in Großbritannien eine äußerst hochkarätige Position, aber Ian und seine Frau Debbie sind die bescheidensten Menschen. Sie sind phantastische Eltern, gute Freunde und leben mit allen anderen in der Gemeinschaft. Über sie gibt es keine Allüren (airs).«

Livingston ist kein Fan »der aktuellen israelischen Regierung«, sagte er während der Diskussion des JEWISH CHRONICLE. »Wenn es in Israel eine Labour-Regierung gibt, bin ich glücklicher. Mit ihr kann ich emotional mehr verbunden sein«, sagte er, betonte aber, »es verändert meine Herangehensweise und Einstellung gegenüber Israel« nicht dramatisch, »mehr als zu sagen, daß es mich irgendwie weniger britisch macht, weil ich den Maßnahmen der britischen Regierung an einigen Stellen nicht zustimmen könnte«. (Anm.: Er sagte nicht »nicht dramatisch« sondern »dramatisch«, das Geschwafel im JEWISH CHRONICLE ist aber so gequirlt, daß es so oder so nur im Sinne einer Minusbilanz Sinn ergibt, wahrscheinlich um im Notfall alles abstreiten zu können: »Ich bin kein Fan der aktuellen israelischen Regierung. Ich denke, es ist ein seltsames Argument, dies zu sagen, weil ich seine Regierung nicht unterstütze, es verändert meine Herangehensweise und Einstellung gegenüber Israel dramatisch, mehr als zu sagen, daß es mich irgendwie weniger britisch macht, weil ich den Maßnahmen der britischen Regierung an einigen Stellen nicht zustimmen könnte.«)

Während seiner Zeit bei BT wies Livingston Forderungen der Wohltätigkeitorganisation »War on Want« zurück (Anm.: die BT vorwarf, durch Vorzugsangebote in den illegalen Siedlungen in den besetzten Gebieten in Kriegsverbrechen involviert zu sein), sich von dem israelischen Telekommunikationsunternehmen »Bezeq« zu distanzieren, und erklärte dem JEWISH CHRONICLE: »Ich habe von niemandem bei ›War on Want‹ auch nur eine E-Mail erhalten, die Bedenken über eine Beziehung äußert, die wir in Syrien, in Libyen oder anderswo gehabt haben können oder nicht (we may or many not have had). Man wundert sich und fragt sich immer wieder: Warum ist das so? Ist es Antiamerikanismus? Ist es Antisemitismus? Ist es Antizionismus, wenn sie Israel anders behandeln? … Das ist ein Unbehagen, das ich gerade fühle. Es ist kein persönliches Unbehagen. Es ist ein Unbehagen über etwas in der Gesellschaft.« (Anm.: Was hat der amerikanische Bürger bitte mit Zionismus zu tun?)

Kurz nach seiner Ernennung zum Vorstandsvorsitzenden im jahr 2008 veranstaltete er ein Dinner für 19 israelische Hi-Tech-Firmen, die im BT-Tower ihre Produkte präsentierten. (Anm.: Zufälle gibts -- siehe »Außenministerium und PR-Firma erfinden Israel als Land der Leistungen«)

»Die Beziehung zu Israel ist gut für BT, weil es bedeutet, Geld zu machen«, erklärte er den Gästen.» (Anm.: Ob umgekehrt ein Schuh draus wird, wenn Israel und BT vertauscht werden?) Es ist nicht nur Israel als ein Partner für Innovation, sondern als ein Partner für das Geschäft.«

Livingston, der 1964 in Glasgow geboren wurde, wird seit langem als ein Wunderkind angesehen. Seine Mutter Rhoda war die langjährige Sekretärin der ältesten Synagoge Schottlands, »Garnet Hill«, während sein Vater vor seiner Pensionierung ein angesehener praktischer Arzt war. Im Alter von 19 hatte er an der Universität von Manchester seinen Abschluß in Wirtschaftswissenschaften gemacht und nach einigen Jahren Arbeit in Buchhaltung und Bankwesen wurde er mit 32 der jüngste Finanzdirektor eines FTSE-100-Unternehmens, der »Dixons Group«.

In seinen fünf Jahren als Vorstandsvorsitzender von BT leitete er ein Kürzungsprogramm, das die Schuldenlast des Unternehmens um mehr als ein Fünftel fallen und den Kurs von 75 Pence auf mehr als 3 Pfund steigen ließ.

Im letzten Monat wurde berichtet, daß er mit seiner Lohntüte (pay packet), die stark von der Kursentwicklung abhing, im letzten Jahr fast 10 Millionen Pfund in die eigene Tasche schob (pocketed), aber seine neue Position in der Regierung wird unbezahlt sein.

Livingstons andere große Leidenschaft ist Glasgows Fußballverein »Celtic«, wo er im Vorstand sitzt. Jemand (someone), der ihn seit vielen Jahren gut gekannt hat, der aber nicht genannt werden wollte, sagte: »Er ist dafür bekannt, von Orten zu kommen, die so weit weg sind wie Brasilien, um ein Spiel zu machen und dann zurück zu gehen.

Wenn er harte Ellbogen hat, setzte er sie in der Geschäftswelt ein«, fügten sie hinzu (they added). »In seinem persönlichen Leben, ist er sehr familiär, ruhig, zurückhaltend und sanft. Er ist ein echter Mensch.« (Anm.: Schön, daß nicht alle Menschen unter ihm leiden müssen.)
Hier finden Sie den Originalartikel, Surprise new UK trade minister is committed Jew, thinks Israel’s ‘amazing’

Donnerstag, 5. September 2013

Palästinensische Leiche für israelische Anatomielektion verwendet

Amos Harel über »Soldaten sind Mörder« in Israel.
Palestinian corpse used for IDF anatomy lesson

28. Januar 2005 -- Die Organisation »Breaking the Silence« hat von Soldaten der Israelischen Verteidigungskräfte IDF (Israel Defense Forces) neue Zeugenaussagen über harsche Aktionen gesammelt, die im Verlauf der Kämpfe in den Gebieten durchgeführt wurden.

Zwei der Aussagen beziehen sich auf einen Militärarzt, der Medizinunterricht in Anatomie gab, indem er die Leichen von Palästinensern verwendete, die durch die Israelischen Verteidigungskräften getötet wurden.

IDF-Quellen sagten am Donnerstag, daß die Armee von den Vorfällen nichts wüßte und daß die Berichte untersucht werden würden.

Ein IDF-Rekrut, der vor zwei Jahren im Bezirk Ramallah als Sanitäter diente, erklärte HAARETZ, daß die »Lektion« nach einem Zusammenstoß zwischen einem bewaffneten Palästinenser und einer IDF-Streitmacht stattgefunden hatte.

Der Soldat sagte, daß der Körper des Palästinensers von Kugeln durchsiebt war und daß einige seiner inneren Organe herausströmten. Der Arzt erklärte den Mann für tot und »nahm ein Messer und fing an, Teile des Körpers abzuschneiden«, sagte der Soldat.

»Er erklärte uns die verschiedenen Teile -- die Membran, die die Lungen bedeckt, die Hautschichten, die Leber und solche Sachen«, fuhr der Soldat fort.

»Ich habe nichts gesagt, weil ich noch neu in der Armee war. Zwei der Sanitäter gingen weg und einer von ihnen übergab sich. Es war alles sehr brutal. Es war einfach Verachtung gegenüber dem Körper. Während meines Dienstes sah ich andere Körper toter Feinde. Kein anderer Arzt tat so etwas wie das.«

Der zweite Bericht kam von einem Soldaten, der im Oktober 2000 in Hebron diente. Der Soldat erklärte »Breaking the Silence«, daß ein Kamerad mit scharfer Munition auf einen palästinensischen Jugendlichen geschossen hatte, Mansour Ahmed Taha, 21, der in einiger Entfernung von einer Gruppe von Steinewerfern stand.

Der Soldat sagte, daß er Gummigeschosse auf die Steinewerfer feuerte, als er seinen Kameraden plötzlich scharfe Munition feuern hörte, die den jungen Mann tötete.

Die Militärpolizei eröffnete keine Untersuchung des Vorfalls.
Hier finden Sie den Originalartikel, Palestinian corpse used for IDF anatomy lesson.

Mittwoch, 4. September 2013

Fromme Juden in Flugzeug nach Uman wegen Unruhen verhaftet

Die JEWISH TELEGRAPHIC AGENCY über jüdische Kulturbereicherer und christlich verseuchtes Wasser.

Termini technici
chassidisch: fromm
Jewish Agency

3. September 2013 -- Nachdem sich ihr Flug verspätete, wurden am Flughafen Ben Gurion mehrere fromme Juden wegen Ausschreitungen festgenommen, die Rosch Haschana an der ukrainischen Grabstätte von Rabbi Nachman aus Brazlaw verbringen wollten.

Der Flug war am frühen Dienstagmorgen in Israel auf dem Rollfeld, als der Flugbetrieb für etwa eine Stunde eingestelt wurde, nachdem zwei palästinensische Männer in einem gestohlenen Lastwagen (in a stolen struck) eine Sicherheitsbarriere überfuhren.

Die Passagiere verursachten laut Berichten Schäden am Flugzeug, einschließlich dem Notsystem zur Sauerstoffversorgung.

Etwa 25.000 Pilger, viele davon aus der jüdisch-frommen Brazlawer Bewegung, kommen jedes Jahr vor dem jüdischen Neujahrsfest in Uman zusammen, um in der Nähe von Nachmans Grab zu beten. Der Rabbi starb im Jahr 1810.

Am Dienstagmorgen wurden rund 50 Personen verhaftet, die nach Uman reisten. Unter ihnen waren laut TIMES OF ISRAEL flüchtige Rechtsbrecher, Passfälscher und Personen, die verhört werden sollten. Das Blatt berichtete, daß unklar war, ob die Festgenommenen tatsächlich fromme Juden waren oder ob sie versuchten, die große Zahl ähnlich gekleideter Menschen zu nutzen, um dem Land zu entkommen. (Anm.: Wenn ein Flug zu 50 Festnahmen führt, warum wird dann nicht das Thema »Einbrüche, Schlägereien, Messerstechereien, Prostitution, Verhaftungen, Autoverfolgungsjagden, Alkohol und Drogen« erwähnt?)

ISRAEL NATIONAL NEWS berichtete, daß sich in Uman am Montag Rabbis und Organisatoren der Brazlawer Bewegung mit ranghohen ukrainischen Regierungsvertretern trafen, um an der Sicherheit für die Wallfahrt zu arbeiten und um zwischen dem »Brazlawer Welt Zentrum« (»World Breslov Center«) und der örtlichen Polizei die Zusammenarbeit zu erleichtern. (Anm.: Wie hoch waren die mitgeführten Beträge der Koscher Nostra, die die Zusammenarbeit erleichtern sollen?)

Unter den besprochenen Themen war der Bau einer Statue mit einem christlichen Kreuz in den letzten Wochen am Ufer eines Sees in der Nähe des Grabes, die, so sagen die Führer der frommen Juden, die jährliche Taschlich-Zeremonie vereiteln wird. (Anm.: Die Taschlich-Zeremonie beruht auf dem verrückten Gedanken, man könne sich durch das Entleeren der Taschen von Krümeln in ein Gewässer seiner Sünden entledigen.) Die Führer der frommen Juden einigten sich darauf, ein anderes Wasser (a different body of water) für die Zeremonie zu verwenden, in der die Teilnehmer ihre Sünden auf das Wasser verteilen.
Hier finden Sie den Originalartikel, Hasidim on plane to Uman arrested for unrest.

Etwa 4.000 Kilometer weiter westlich ...
Rabbinischer Führer der Brazlawer Juden weiterhin auf der Flucht vor der Polizei; geht aus Angst vor Festnahme angeblich nicht nach Uman

11. August 2013 -- Die Anhänger von Rabbi Nachman aus Brazlaw, der erste Rabbi der Brazlawer Sekte und derjenige, der im Jahre 1810 während des herbstlichen Sukkotfestes starb, sind während der jüdischen Herbstfeiertage wann immer es möglich gewesen ist, nach Uman zum Grab ihres Sektengründers gegangen.

Seit dem Zusammenbruch der ehemaligen Sowjetunion hat sich die Wallfahrt in einen großen Jahrmarkt verwandelt, mit Zehntausenden von frommen Brazlawer Juden, die die kleine ukrainische Stadt überschwemmen, um zu beten, essen, tanzen und Tage und Wochen an der Grabstelle zu bleiben.

Die Brazlawer Wallfahrt hat sich für die Stadt und die Ukraine in eine wichtige Geldquelle verwandelt. Sie wurde auch zu einem großen Reibungspunkt zwischen den frommen Juden, die kommen, und den ukrainischen Einheimischen.

Jetzt, zum ersten Mal seit Jahren, wird ein Brazlawer Führer die Wallfahrt angeblich nicht machen.

ISRAEL NATIONAL NEWS berichtet, daß Rabbi Eliezer Berland, der die Brazlawer Rückkehr-zum-Judentum-Bewegung (ba’al teshuva movement; Baal Teschuva: Herr der Umkehr) »Shuvu Bonim« anführt, die ihren Sitz einst im muslimischen Viertel der Jerusalemer Altstadt hatte, Uman in diesem Jahr nicht besuchen wird.

Warum?

Rabbi Eliezer Berland ist ein gesuchter Mann, auf der Flucht vor der israelischen Polizei, nachdem junge Anhänger -- einige angeblich minderjährig und die meisten verheiratet -- Vorwürfe erhoben, daß Berland sie bei Beratungsgesprächen in seinem Büro sexuell mißbrauchte.

Berland entfloh seiner Festnahme in Israel und landete schließlich in Marokko, wo er seit etwa sechs Monaten lebt.

Angeblich soll Interpol der israelischen Polizei helfen, Berland zu verhaften -- was auf einem internationalen Flug oder in der Ukraine viel leichter ist als in Marokko, wo ein reicher jüdisch-sephardischer Anhänger Berlands dem König sehr nahe steht.

Die Vorwürfe haben die Brazlawer Sekte gespalten, wobei viele der Männer und älteren Frauen Berland treu bleiben.

In Israel gab es zwischen den beiden Gruppen körperliche Auseinandersetzungen, darunter ein Zwischenfall mit Schüssen, der zu mehreren Verhaftungen führte.

Berland gebrauchte angeblich die kabbalistische Lehre, um seine Handlungen zu rechtfertigen. Hier ist ein Index über Rabbi Eliezer Berlands Flucht vor dem Gesetz.
Hier finden Sie den Originalartikel, Breslov Rabbinic Leader Still On The Run From Police, Allegedly Won’t Go To Uman Due To Fear Of Arrest.

Siehe auch:

-- Kreuz nahe Grab von Rabbi Nachman verunstaltet

Dienstag, 3. September 2013

Eine weitere Verhaftung im Kindesmißbrauchsskandal der Lubawitscher Juden

FAILED MESSIAH über die Vertuschung von Kindesmißbrauch in Melbourne.

Termini technici
Aus dem Glossar von Salcia Landmanns Jüdische Anekdoten und Sprichwörter: »jeschiwe (h. j'schiwá), wörtl. Sitz. Im J. immer nur = Talmudhochschule. Es gab -- und gibt auch heute -- an der Jeschiwa keinen eigentlichen Abschluß. Man kann beliebig lang weiterstudieren. Künftige Rabbiner besuchten meist eine Jeschiwa, doch bekamen sie ihre Approbation nicht durch irgendeine Art von Abschlußprüfung, sondern durch einen anderen, bereits approbierten Rabbiner, der die Kenntnisse prüfte, ohne zu fragen, wie und wo sie erworben worden waren. …«
Another Arrest In Chabad Child Sex Abuse Scandal

25. August 2013 -- Am Freitag wurde am Jeschiwa-Zentrum (Yeshivah Centre) der Lubawitscher Juden in Melbourne, Australien, ein ehemaliger Teilzeit- und Aushilfslehrer, der auch ein Jugendleiter war, wegen Kindesmißbrauchsvorwürfen verhaftet.

Es ist offenbar ein Maulkorberlaß in Kraft, so daß ich seinen Namen zu diesem Zeitpunkt nicht berichten werde. Er hatte aber bereits früher Schwierigkeiten mit dem Gesetz und kam aus ihnen heraus, nachdem die Opfer und ihre Familien von Mitgliedern der Gemeinschaft der Lubawitscher Juden bedroht und schikaniert wurden -- eine Taktik, die mit diesen Opfern dieses Mal womöglich nicht funktioniert.
Hier finden Sie den Originalartikel, Another Arrest In Chabad Child Sex Abuse Scandal.

Etwa 16.700 Kilometer weiter nordwestlich ...
Zwei weitere Rabbis im Kindesmißbrauchsskandal der Lubawitscher Juden in Paris verhaftet

29. August 2013 -- Basierend auf französischen Medienberichten meldete die israelische hebräischsprachige Nachrichtenseite WALLA, daß in Paris zwei Führer der Lubawitscher Juden wegen des Verdachts auf Nötigung von Eltern festgenommen wurden, deren Kinder an einer Schule der Lubawitscher Juden sexuell mißbraucht wurden.

Die beiden Rabbiner, deren Namen nicht genannt werden, befahlen den Eltern und dem Personal, den Mißbrauch nicht der Polizei zu melden.

Laut Verständnis von WALLA wurden der Schulleiter und der Oberrabbi (head rabbi) der Gemeinschaft am 31. Juli verhaftet. Obwohl er nicht genannt wurde, könnte es Oberrabbi Shmuel Azimov sein, der zuvor beschuldigt wurde, Eltern und Mitarbeitern befohlen zu haben, den Mißbrauch zu vertuschen.

Beide wurden später unter restriktiven Bedingungen bis zum Beginn ihres Prozesses freigegeben.

Anonyme Quellen aus der Gemeinde der Lubawitscher Juden haben die Berichte bestritten.

Im Februar wurde ein weiterer Rabbi der Lubawitscher Juden wegen ähnlichen Vorwürfen angeklagt.
Hier finden Sie den Originalartikel, Two More Rabbis Arrested In Paris Chabad Child Sex Abuse Scandal.

Montag, 2. September 2013

Außenministerium und PR-Firma erfinden Israel als Land der Leistungen

Anshel Pfeffer über die Schrottmarke Israel.

Termini technici
Image [im Arsche, engl. ´imidʒ], das; -[s], -s
(Vorstellung, Bild von jmdm. od. etw. [in der öffentlichen Meinung])
Foreign Ministry, PR firm rebrand Israel as land of achievements

6. Oktober 2008 -- Israel wird bis Ende dieses Jahres ein neues internationales Image haben, wenn das Rebranding-Projekt des Außenministeriums erfolgreich ist. Die britische Firma »Acanchi«, die das Ministerium beauftragte, um das neue Image zu basteln, ist jetzt in der Endphase der Vorbereitung, die neue Marke zu lancieren.

Fiona Gilmore, Gründerin von »Acanchi« und eine führende Expertin im Rebranding von Ländern und Städten, reiste letzte Woche durch das Land und traf sich mit einer breiten Palette von Israelis -- Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Geschäftsleute, Akademiker und Aktivisten. Ihre Mission ist die Schaffung einer Marke, die vom arabisch-israelischen Konflikt losgelöst ist und sich stattdessen auf die wissenschaftlichen und kulturellen Errungenschaften Israels konzentriert.

Der Vertrag mit der Firma »Acanchi«, die geholfen hat, Schauplätze vom Libanon bis Nordirland neu zu erfinden, wurde vor etwa sechs Wochen unterzeichnet. (Anm.: Welche Schauplätze? Jüdische Gemeinschaften?)

Die Rebranding-Idee wurde erstmals vom israelischen Konsulat in New York nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 vorgeschlagen. Die Idee war, daß mit dem Krieg gegen den islamischen Terror, der plötzlich global geworden war, Israel eine Gelegenheit hatte, seinem Image als Hauptquelle für Konflikte mit der islamischen Welt zu entkommen.

Das Projekt umfaßte umfangreiche Recherchen über Israels internationales Image, die ursprünglich von amerikanischen Experten durchgeführt wurden, die von internationalen jüdischen Spendern angeheuert und bezahlt wurden. Ende 2005 entschied das Außenministerium jedoch, die Bemühung zu einem offiziellen Programm des Ministeriums zu machen. Seitdem hat es ein paar Pilotprojekte durchgeführt, wie zum Beispiel internationale Journalisten einzuladen, um durch Israels Weinindustrie zu reisen.

»Unsere Recherchen zeigen, daß im Wesentlichen Israels Marke der Konflikt ist«, sagte Ido Aharoni, der Ministeriumsbeamte, der für das Programms verantwortlich ist. »Selbst diejenigen, die erkennen, daß Israel im Recht ist, sind davon nicht angezogen, weil sie es als Lieferant von schlechten Nachrichten sehen. Die Schlußfolgerung ist, daß es für Israel wichtiger ist, attraktiv zu sein als im Recht.«
Hier finden Sie den Originalartikel, Foreign Ministry, PR firm rebrand Israel as land of achievements.

Sonntag, 1. September 2013

Ultraorthodoxe Juden, Nichtjuden und das menschliche Leben

FAILED MESSIAH über jüdisch-ultraorthodoxe Supermenschen.
Haredim, Non-Jews And Human Life

30. August 2013 -- Ein Leser schreibt:

Nachdem ein Autor auf der jiddischen Internetseite iVelt.com schrieb, daß die Juden dem syrischen Volk helfen müssen und daß es eine Heiligung von Gottes Namen sein wird, wenn die Juden versuchen zu helfen, schrieb der auf iVelt.com Mitwirkende An'im Zemiros folgendes (übersetzt aus dem Jiddischen):

»Die Herrlichkeit Gottes und die Heiligung seines Namens kann nur durch Gottes Willen geschehen. Laut Halacha (dem jüdischen Recht) ist uns nicht erlaubt, einen Goi (Nichtjuden) vor dem Tod zu retten. Wenn zum Beispiel jemand einen Goi in einem Fluß ertrinken sieht und er ruft zu dem Juden, daß er ihn durch Zuwerfen eines Rettungsringes retten soll, dann ist dem Juden das Zuwerfen des Rettungsringes nach der Halacha nicht erlaubt, wenn kein anderer Goi jemals erfahren wird, daß dieser Schrei ignoriert wurde und den Juden daraus keine Gefahr entstehen wird.

Die Heiligung von Gottes Namen bedeutet nicht, den Goi zu imitieren oder in seinen Augen Gnade zu finden, es bedeutet, dem jüdischen Gesetzbuch zu folgen, in allen Einzelheiten.«


Nachdem mehrere Mitwirkende dem Kommentar Beifall spendeten, aber schrieben, daß das Internet nicht der Ort sei, um dieses Gesetz niederzuschreiben, weil es von Nichtjuden aufgegriffen werden kann, wurde der Kommentar entfernt.

www.ivelt.com/forum/viewtopic.php?f=21&t=20769.jpg

Großbild hier.
Hier finden Sie den Originalartikel, Haredim, Non-Jews And Human Life.